{"id":673512,"date":"2025-12-26T20:07:23","date_gmt":"2025-12-26T20:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673512\/"},"modified":"2025-12-26T20:07:23","modified_gmt":"2025-12-26T20:07:23","slug":"einsparungen-bei-wissenschaft-und-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673512\/","title":{"rendered":"Einsparungen bei Wissenschaft und Forschung"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dresden. Die s\u00e4chsische Wissenschaft muss sich angesichts einer angespannten Kassenlage im Freistaat auf schwierige Zeiten einstellen. \u201eWir stehen vor der Aufgabe, unsere breit aufgestellte Wissenschaftslandschaft mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf diesem Niveau zu erhalten und gleichzeitig ausgew\u00e4hlte Bereiche weiter nach vorn zu bringen. Kurzum: Strukturen erhalten, Schwerpunkte st\u00e4rken\u201c, sagte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur. Der Fokus richte sich auf Bereiche wie zum Beispiel Halbleiter, Materialforschung und Biotechnologie, in denen Sachsen bereits gro\u00dfe Kompetenzen besitze. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gemkow schwebt dabei eine Finanzierung aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes vor. Hinzu k\u00e4men Drittmittel, die von den Hochschulen \u00fcber Forschungsvorhaben eingeworben werden, sowie private Investorenmittel. <\/p>\n<blockquote><p>Die Wissenschaft ist die Lebensversicherung f\u00fcr unsere wirtschaftliche St\u00e4rke, unsere Lebensqualit\u00e4t und unseren Lebensstandard.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Sebastian Gemkow<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Wissenschaftsminister<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die angespannte Kassenlage schlage bereits jetzt auf alle Einrichtungen durch, sagte er. Dennoch sei die s\u00e4chsische Regierung der festen \u00dcberzeugung, Wissenschaft und Forschung auch fortan besonders zu f\u00f6rdern. \u201eDas gilt vor allem in Zeiten eines industriellen Umbruchs und einer gesellschaftlichen Transformation. Wir brauchen Wertsch\u00f6pfungsketten hier im Land.\u201c<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Als beispielhaft sieht Gemkow die Entwicklung der Halbleiterindustrie in Dresden, <a href=\"https:\/\/www.dnn.de\/lokales\/dresden\/ddr-computerschmiede-50-jaehriges-jubilaeum-von-robotron-CI7FA6TDHKIAS3BPKSRC3IT3FM.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"https:\/\/www.dnn.de\/lokales\/dresden\/ddr-computerschmiede-50-jaehriges-jubilaeum-von-robotron-CI7FA6TDHKIAS3BPKSRC3IT3FM.html\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.dnn.de\/lokales\/dresden\/ddr-computerschmiede-50-jaehriges-jubilaeum-von-robotron-CI7FA6TDHKIAS3BPKSRC3IT3FM.html\">die schon zu DDR-Zeiten begann<\/a> und die sp\u00e4ter mit gezielten Investitionen und Ansiedlungen das sogenannte Silicon Saxony zum gr\u00f6\u00dften Chiphersteller in Europa aufsteigen lie\u00df. Die Erfahrung zeige aber, dass Strukturen unwiederbringlich verloren gehen, wenn man sie in finanziell schwierigen Lagen vernachl\u00e4ssige. \u201eDie Wissenschaft ist die Lebensversicherung f\u00fcr unsere wirtschaftliche St\u00e4rke, unsere Lebensqualit\u00e4t und unseren Lebensstandard.\u201c <\/p>\n<p>Hochschulen haben vergleichsweise gute Planungssicherheit<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gemkow zufolge besitzen die s\u00e4chsischen Hochschulen eine vergleichsweise gute Planungssicherheit. \u201eMit der Zuschussvereinbarung haben sie als st\u00e4rkste S\u00e4ule ihrer Ressourcen bis 2032 eine klar vereinbarte Summe f\u00fcr die Grundfinanzierung. Das ist in finanziell angespannten Zeiten nicht selbstverst\u00e4ndlich.\u201c <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) bleibt trotz angespannter Kassenlage mit Blick auf die Forschung optimistisch. (Archivbild)\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/7RUPGETQTDKWLOZU5LQVEXWKMM.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dar\u00fcber k\u00f6nnten die Hochschulen noch \u00fcber flexible Mittel wie Sonderzuweisungen und Budgets verf\u00fcgen, die aber an bestimmte Ziele gebunden sind. \u201eDiese Mittel betreffen nicht die Grundfinanzierung, wurden in der Vergangenheit oft auch f\u00fcr den laufenden Betrieb verwendet. Unklar ist, ob diese Spielr\u00e4ume auch k\u00fcnftig zur Verf\u00fcgung stehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Laut Gemkow f\u00fchrt das schon heute zu finanziellem Druck bei den Hochschulen. \u201eNat\u00fcrlich warten wir alle mit Bangen darauf, wie der k\u00fcnftige Haushalt aussehen wird.\u201c Nach der j\u00fcngsten Haushaltsklausur st\u00fcnden Einsparungen im s\u00e4chsischen Doppelhaushalt von rund 2,9 Milliarden Euro zu Buche. \u201eIn den vergangenen Jahren hatten wir eine finanzielle Entwicklung, die nur ein \u201aAufw\u00e4rts\u2018 kannte. Jetzt stehen wir alle gemeinsam vor einer neuen Situation und m\u00fcssen damit umgehen.\u201c Die Hochschulen h\u00e4tten f\u00fcr den aktuellen Doppelhaushalt 2025\/2026 bereits in ihre R\u00fccklagen gegriffen und dort verf\u00fcgbare Mittel verausgabt. \u201eJetzt geht es ans Eingemachte.\u201c <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Gemkow bleibt beim Blick in die Zukunft zuversichtlich <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eDas ist die Herausforderung. Das klingt nach der Quadratur des Kreises. Aber ich bin optimistisch und fest davon \u00fcberzeugt, dass es uns gelingen wird, die Strukturen zu erhalten und uns gleichzeitig auf Schwerpunkte zu konzentrieren\u201c, sagte Gemkow: \u201eWir sind in einer Phase, in der sich viele Dinge ver\u00e4ndern, manche zum Schlechten, manche zum Guten.\u201c Das alles auszubalancieren und aus dieser krisenhaften Situation als Gewinner hervorzugehen, sei das Gebot der Stunde und zugleich das Ziel. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Gemkow glaubt, dass ein Land wie Deutschland in bestimmten Bereichen mit internationalen Wettbewerbern, die bessere Rahmenbedingungen haben, nicht mehr konkurrieren kann. \u201eHinterherzurennen f\u00fchrt uns aber nicht aus der Krise. Wir sind in vielen Bereichen nicht mehr so konkurrenzf\u00e4hig wie fr\u00fcher. Doch in der Wissenschaft geh\u00f6ren wir noch immer zur Weltspitze. Das m\u00fcssen wir erhalten, daraus erwachsen neue Chancen, Entwicklungen, Ideen, Produkte und Gesch\u00e4ftsmodelle, die noch niemand hat. Das gibt uns die Chancen, auch in der Wirtschaft aufzuholen und wieder ganz vorne mit dabei zu sein.\u201c<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">DNN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden. 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