{"id":673763,"date":"2025-12-26T22:49:13","date_gmt":"2025-12-26T22:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673763\/"},"modified":"2025-12-26T22:49:13","modified_gmt":"2025-12-26T22:49:13","slug":"rueckt-der-frieden-naeher-selenskyj-will-bald-trump-treffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/673763\/","title":{"rendered":"R\u00fcckt der Frieden n\u00e4her? Selenskyj will bald Trump treffen"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAGen tspAGeo\">Mit einem weiteren Spitzentreffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj soll ein Ende des Ukraine-Kriegs n\u00e4herr\u00fccken. Selenskyj k\u00fcndigte eine Reise in die USA f\u00fcr die kommenden Tage an.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u201eBis Neujahr kann noch viel entschieden werden\u201c, schrieb er in den Netzwerken Telegram und X. Einen genauen Termin nannte er nicht. Eine offizielle Best\u00e4tigung aus dem Wei\u00dfen Haus stand bis Freitagabend aus. Trump best\u00e4tigte \u201ePolitico\u201c, dass Selenskyj zu ihm kommen werde. Aus den zitierten Gespr\u00e4chsinhalten ging aber nicht hervor, wann.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Kiewer Zeitung \u201eKyiv Post\u201c berichtete unter Berufung auf diplomatische Quellen, das Treffen k\u00f6nnte am Sonntag (28.12.) in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Florida stattfinden. Auch das US-Nachrichtenportal \u201eAxios\u201c nannte diesen Termin unter Berufung auf ukrainische Quellen. Nach Einsch\u00e4tzung von \u201eAxios\u201c w\u00fcrde ein Treffen bedeuten, dass es eine bedeutende Ann\u00e4herung zwischen den USA und der Ukraine gibt. Trump hatte zuvor gesagt, er wolle sich nur mit Selenskyj treffen, wenn ein Deal in Reichweite ist.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Selenskyj schrieb, sein Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umjerow habe ihn \u00fcber die j\u00fcngsten Kontakte mit den Amerikanern unterrichtet. \u201eWir verlieren keinen einzigen Tag. Wir haben ein Treffen auf h\u00f6chster Ebene mit Pr\u00e4sident Trump in n\u00e4chster Zukunft vereinbart.\u201c Der 20 Punkte umfassende Friedensplan sei zu 90 Prozent fertig, wurde Selenskyj aus einem Chat mit Journalisten zitiert. \u201eUnsere Aufgabe ist jetzt, alles zu 100 Prozent fertigzustellen.\u201c Das Gespr\u00e4ch mit Trump k\u00f6nnte zu dem erw\u00fcnschten Ziel f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Im Gespr\u00e4ch mit \u201eAxios\u201c deutete Selenskyj die Bereitschaft f\u00fcr ein Referendum \u00fcber den Friedensplan an, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Russland zu einer mindestens 60 Tage dauernden Feuerpause bereit sei. US-Beamte bef\u00fcrworteten laut \u201eAxios\u201c einen k\u00fcrzeren Zeitraum. Selenskyj hat jedoch Zweifel, ob Russland dem Plan Trumps zustimmen wird. \u201eIch habe einige Informationen, aber ich bin an einem Punkt, an dem ich nur die Worte von F\u00fchrungspersonen glauben m\u00f6chte.\u201c<\/p>\n<p> Intensive diplomatische Anstrengungen <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die diplomatischen Anstrengungen, Russlands seit fast vier Jahren dauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden, haben sich in den vergangenen Wochen beschleunigt. Trump hofft, ein Kriegsende durchzusetzen. Sein Verhandlungsteam aus dem Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sprach intensiv mit den ukrainischen Unterh\u00e4ndlern. Selenskyj telefonierte am Donnerstag ebenfalls mit Witkoff und Kushner.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">F\u00fcr zwei Tage im Dezember verlagerte sich die Diplomatie auch nach Berlin, damit waren die Europ\u00e4er beteiligt. Moskau wurde jeweils durch russisch-amerikanische Kontakte einbezogen. Kremlsprecher Dmitri Peskow best\u00e4tigte am Freitag, dass der russische Unterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew Kremlchef Wladimir Putin \u00fcber seine Gespr\u00e4che mit der US-Seite vom vergangenen Wochenende in Florida informiert habe. Putin habe ein weiteres Telefonat angeordnet, das dann sein au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow gef\u00fchrt habe, sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge.<\/p>\n<p> Selenskyj machte 20-Punkte-Plan \u00f6ffentlich <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Nachdem der Friedensplan lange Zeit geheim gehalten wurde, ging Selenskyj an Heiligabend mit einem 20 Punkte umfassenden Plan an die \u00d6ffentlichkeit. Er sieht unter anderem Sicherheitsgarantien der USA und europ\u00e4ischer L\u00e4nder f\u00fcr die Ukraine vor, die der Beistandsklausel aus Artikel 5 des Nato-Vertrags \u00e4hneln.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die russischen Reaktionen auf die Verhandlungen an verschiedenen Orten waren jeweils verhalten. Bei aller erkl\u00e4rten Gespr\u00e4chsbereitschaft h\u00e4lt Russland bislang an seinen Maximalforderungen fest. Ein Hauptstreitpunkt ist, dass Moskau die nicht vollst\u00e4ndig eroberten Gebiete Donezk und Luhansk im Donbass beansprucht.<\/p>\n<p> Vize-Au\u00dfenminister sieht radikale Unterschiede in Friedenspl\u00e4nen <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Russlands Vize-Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow verst\u00e4rkte am Sonntag Zweifel an Moskaus Bereitschaft f\u00fcr eine schnelle Friedensl\u00f6sung. Er verwies im Staatsfernsehen darauf, dass sich der von der Ukraine pr\u00e4sentierte Plan mit 20 Punkten \u201eradikal\u201c von einem urspr\u00fcnglich von Moskau und Washington erarbeiteten Plan unterscheide.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Ein im November bekannt gewordener Friedensplan war vielfach als \u201eWunschliste\u201c des Kreml kritisiert und in den vergangenen Wochen von den Verhandlungsteams Europas, der Ukraine und der USA \u00fcberarbeitet worden.\u00a0<\/p>\n<p> Moskau beansprucht strategisch wichtige St\u00e4dte\u00a0 <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Einem Bericht der Moskauer \u201eKommersant\u201c zufolge besteht Putin darauf, dass Russland die St\u00e4dte Kostjantyniwka, Kramatorsk und Slowjansk bekommt. Die Ukraine will diese strategisch wichtige Verteidigungslinie nicht preisgeben &#8211; beziehungsweise nur, wenn Russland seine Truppen gleich weit zur\u00fcckzieht, wie Selenskyj sagte. Die USA haben f\u00fcr eine m\u00f6gliche entmilitarisierte Zone im Donbass eine freie Wirtschaftszone vorgeschlagen.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das russische Au\u00dfenministerium in Moskau sprach zwar von Fortschritten in den zweiseitigen Gespr\u00e4chen mit den USA. Sprecherin Maria Sacharowa warf aber den europ\u00e4ischen Staaten vor, die Fortschritte torpedieren zu wollen. Zugleich sprach sie von einer Bereitschaft Moskaus zu einem Abkommen, dass Russland keine L\u00e4nder in EU oder Nato \u00fcberfallen werde. Eine solche Zusicherung aus Moskau ist einer der von Selenskyj genannten 20 Punkte.<\/p>\n<p> Weber (CSU): Deutsche Soldaten f\u00fcr Friedenssicherung <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, pl\u00e4dierte daf\u00fcr, deutsche Soldaten unter europ\u00e4ischer Flagge an der Absicherung einer Friedensl\u00f6sung in der Ukraine zu beteiligen. \u201eWir k\u00f6nnen nicht ernsthaft erwarten, dass Trump eine Friedensl\u00f6sung allein mit amerikanischen GIs absichert. Und wenn wir \u00fcber europ\u00e4ische Truppen reden, kann Deutschland nicht au\u00dfen vor bleiben\u201c, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Bundesregierung hat sich in dieser Frage bislang bedeckt gehalten.<\/p>\n<p> Keine Weihnachts-Waffenruhe <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Papst Leo hoffte in seiner Weihnachtsbotschaft in Rom auf eine Verst\u00e4ndigung zwischen Russland und der angegriffenen Ukraine f\u00fcr ein Ende des Kriegs. \u201eM\u00f6ge das Dr\u00f6hnen der Waffen verstummen und m\u00f6gen die beteiligten Parteien, unterst\u00fctzt durch das Engagement der internationalen Gemeinschaft, den Mut finden, einen ehrlichen, direkten und respektvollen Dialog zu f\u00fchren\u201c, sagte das katholische Kirchenoberhaupt.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Vor Weihnachten hatte Russland aber eine von Bundeskanzler Friedrich Merz geforderte Waffenruhe \u00fcber die Feiertage abgelehnt. Deshalb gingen die Bodenk\u00e4mpfe und gegenseitige Drohnenangriffe ungebremst weiter. In der Ukraine wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag besonders die Region Odessa am Schwarzen Meer getroffen. Zwei Anlagen der Energieversorgung wurden besch\u00e4digt, wie der Betreiber DTEK mitteilte. Weil ein Drohnenangriff im Hafen Piwdennyj Container mit Mehl und Pflanzen\u00f6l in Brand setzte, wurden Str\u00e4nde am Schwarzen Meer durch Brandr\u00fcckst\u00e4nde und \u00d6l verschmutzt.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251226-930-467236\/8<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem weiteren Spitzentreffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj soll ein Ende des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":673764,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-673763","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115788314391471036","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=673763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/673763\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/673764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=673763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=673763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=673763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}