{"id":674173,"date":"2025-12-27T03:27:14","date_gmt":"2025-12-27T03:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/674173\/"},"modified":"2025-12-27T03:27:14","modified_gmt":"2025-12-27T03:27:14","slug":"jobsuche-2025-so-schwer-wie-lange-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/674173\/","title":{"rendered":"Jobsuche 2025 so schwer wie lange nicht"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr Arbeitslose in Deutschland ist es im Moment so schwierig wie lange nicht, wieder einen Job zu finden. Die sogenannte \u201eAbgangschance\u201c der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit lag im zu Ende gehenden Jahr durchschnittlich bei 5,6 Prozent pro Monat. Der Wert beschreibt, wie viele Arbeitslose im Durchschnitt eine Besch\u00e4ftigung aufnehmen. Liegt die Zahl bei 5,6 Prozent, gelingt das also nur f\u00fcnf bis sechs von 100 Menschen.\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/deutsche-arbeiten-so-viel-wie-nie-wirtschaftsministerin-reiche-will-trotzdem-mehr-113067317\" class=\"hidden  &#010;                md:block md:mr-5 md:min-w-[140px]  aspect-photo md:aspect-tv lg:aspect-tv w-fullXXX relative self-start inline overflow-hidden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/urnnewsmldpacom20090101251218-911-010187-v3-s2048.jpg\" alt=\"Katherina Reiche ist Nachfolgerin von Robert Habeck an der Spitze des Bundeswirtschaftsministerium.s\" title=\"Katherina Reiche ist Nachfolgerin von Robert Habeck an der Spitze des Bundeswirtschaftsministerium.s\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><br \/>\n   <\/a><\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Seit 2021 sinkt der Wert kontinuierlich, wie aus Zahlen der Arbeitsagentur hervorgeht, die unserer Redaktion vorliegen. Im vergangenen Jahr lag er noch bei 5,71 Prozent. Selbst in der Hochphase der Pandemie, 2020 und 2021, waren die Chancen mit 6,12 und 6,39 Prozent h\u00f6her, eine Stelle zu finden. Der h\u00f6chste Wert der vergangenen zehn Jahre lag bei 7,4 in 2019. Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang seien \u201eeine anhaltende konjunkturelle Schw\u00e4chephase\u201c und die \u201eTransformationsprozesse in verschiedenen Branchen\u201c, hei\u00dft es von der Arbeitsagentur.\n  <\/p>\n<p>            Arbeitslosigkeit: \u201eWir haben in Deutschland eine Krise der Industrie\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Chance sinkt \u00fcber alle Altersgruppen hinweg, auch bei den Jungen. Zwar haben es die Unter-25-J\u00e4hrigen mit einem Wert von etwa 10 Prozent deutlich besser als \u00e4ltere Gruppen. Doch habe man im vergangenen Jahr so wenig junge Leute in Arbeit gebracht wie in den letzten 25 Jahren nicht, sagte BA-Chefin Andrea Nahles dem Portal web.de.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/interview-oekonom-lars-feld-113060864\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Der \u00d6konom Lars Feld blickt wenig hoffnungsvoll auf das kommende Jahr.<\/a> \u201eDerzeit ist kein Ende in Sicht. Wir haben in Deutschland eine Krise der Industrie\u201c, sagte der ehemalige Vorsitzende der sogenannten Wirtschaftsweisen und fr\u00fchere Chefberater von Christian Lindner unserer Redaktion. \u201eDie Industrieproduktion geht seit 2018 zur\u00fcck, jetzt hat sich die Dynamik beschleunigt. Im Jahr 2025 sind voraussichtlich 150.000 Arbeitspl\u00e4tze \u00fcber alle Industriezweige hinweg verloren gegangen.\u201c Das sei \u201eschon eine Hausnummer\u201c, sagte er. \u201eUnd es werden wohl noch mehr werden, weil sich freigesetzte Arbeitnehmer noch in Transfergesellschaften befinden.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zwar habe die deutsche Volkswirtschaft noch eine \u201egute Substanz\u201c. Die Unternehmen m\u00fcssten jedoch entlastet werden. Felds Vorschlag: \u201etiefgreifende Reformen im Sozialbereich\u201c. Dadurch w\u00fcrde Arbeit in Deutschland billiger. \u201eDann g\u00e4be es wieder Investitionen und die Unternehmen w\u00fcrden die Entlassungen stoppen.\u201c Au\u00dferdem kritisierte er die \u201eRegulierungsintensit\u00e4t\u201c, also \u00fcberbordende B\u00fcrokratie, und die hohen Energiekosten. \u201eHier hat die Koalition mit der Senkung der Netzentgelte etwas bewirkt, die Senkung der Stromsteuer f\u00fcr alle bleibt aber aus.\u201c Von Bundeskanzler Friedrich Merz forderte er mehr Mut, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/schicksalstag-der-koalition-rentengesetz-mit-kanzlermehrheit-beschlossen-112935335\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Reformen gegen Kritiker in der eigenen Koalition durchzusetzen.<\/a>\n  <\/p>\n<p>            Reiche will l\u00e4ngere Arbeitszeit, Kritik von den Linken<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat zuletzt mehrfach gefordert, dass die Deutschen l\u00e4nger arbeiten sollen. Au\u00dferdem will die CDU-Politikerin den K\u00fcndigungsschutz aufweichen und die Fr\u00fchverrentung reduzieren: \u201eEs kann nicht sein, dass Unternehmen, die einerseits beklagen, keinen Nachwuchs zu haben, im gleichen Zuge gut qualifizierte Arbeitnehmer ab 61 in Altersteilzeit schicken.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Kritik an den Pl\u00e4nen der Ministerin kommt von den Linken. Fraktionschef S\u00f6ren Pellmann sprach von einer \u201ebodenlosen Unversch\u00e4mtheit\u201c. \u201eKatherina Reiche steht nicht f\u00fcr eine Wirtschaft, die der Mehrheit dient. Stattdessen will sie, dass sich die Menschen f\u00fcr die Gewinne weniger Konzerneigent\u00fcmer kaputt schuften\u201c, sagte er. \u201e\u00dcberlange Arbeitstage und haufenweise \u00dcberstunden sind schon jetzt die Realit\u00e4t vieler Besch\u00e4ftigter.\u201c Die Drohung, das Renteneintrittsalter weiter zu erh\u00f6hen, sei nichts anderes \u201eals eine schleichende Rentenk\u00fcrzung\u201c.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Christian Grimm<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Deutschland<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr Arbeitslose in Deutschland ist es im Moment so schwierig wie lange nicht, wieder einen Job zu finden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":674174,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[22523,331,3924,332,3922,97740,10235,3364,29,30,13,30427,669,104521,14,3923,15,3921,12,156692,55,156691],"class_list":{"0":"post-674173","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-jobsuche","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","11":"tag-aktuelle-news","12":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","13":"tag-andrea-nahles","14":"tag-bundesagentur-fuer-arbeit","15":"tag-de","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-headlines","19":"tag-katherina-reiche","20":"tag-krise","21":"tag-lars-feld","22":"tag-nachrichten","23":"tag-nachrichten-aus-deutschland","24":"tag-news","25":"tag-news-aus-deutschland","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-web-de","28":"tag-wirtschaft","29":"tag-wirtschaftsflaute"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115789408548423807","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/674173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=674173"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/674173\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/674174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=674173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=674173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=674173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}