{"id":674367,"date":"2025-12-27T05:39:25","date_gmt":"2025-12-27T05:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/674367\/"},"modified":"2025-12-27T05:39:25","modified_gmt":"2025-12-27T05:39:25","slug":"zu-viele-jugendliche-unter-gewalttaetern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/674367\/","title":{"rendered":"Zu viele Jugendliche unter Gewaltt\u00e4tern"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    An Gewalttaten sind in Berlin weiterhin auffallend viele Kinder und Jugendliche beteiligt. Der Anteil an nichtdeutschen mutma\u00dflichen T\u00e4tern war im zu Ende gehenden Jahr deutlich erh\u00f6ht. Das sagte Polizeipr\u00e4sidentin Barbara Slowik Meisel der Deutschen Presse-Agentur.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u00abBei den Gewalttaten insgesamt sehen wir tendenziell im Jahr 2025 einen leichten R\u00fcckgang. Bei den\u00a0Kindern und Jugendlichen bleibt es aber ungef\u00e4hr auf dem Niveau aus 2024, als etwa 8 Prozent\u00a0der Gewalttaten von Kindern und 14 Prozent von Jugendlichen ver\u00fcbt wurden\u00bb, sagte Slowik Meisel.\n  <\/p>\n<p>            Zu viele Jugendliche und Kinder unter den T\u00e4tern<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u00abDer Anteil von Kindern und Jugendlichen ist damit wie in den Vorjahren besorgniserregend hoch.\u00bb Viele\u00a0Taten gerade von Kindern und Jugendlichen w\u00fcrden sich im \u00f6ffentlichen Raum abspielen, wenn Streitigkeiten innerhalb von Gruppen ausgetragen w\u00fcrden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die genauen Zahlen f\u00fcr 2025 werden im kommenden Fr\u00fchjahr ver\u00f6ffentlicht. 2024 hatte die Polizei rund 48.000 K\u00f6rperverletzungen registriert. Knapp 33.000 mutma\u00dfliche T\u00e4ter wurden ermittelt. Darunter waren 2.636 Jugendliche und 1.963 Kinder unter 14 Jahren. 3.482 angezeigte Straftaten wurden mit der Drohung oder dem Einsatz von Messern ver\u00fcbt. Von den 4.528 mutma\u00dflichen T\u00e4tern war jeder Dritte unter 21 Jahre alt.\n  <\/p>\n<p>            Erh\u00f6hter Anteil ausl\u00e4ndischer Verd\u00e4chtiger<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mit Blick auf den Einsatz von Messern bei Straftaten betonte Slowik Meisel, das sei \u00fcberwiegend ein Problem junger M\u00e4nner. \u00abUnd was sich auch zeigt \u2013 und das\u00a0meine ich ausdr\u00fccklich weder als Stigmatisierung noch, um negative populistische Haltungen zu\u00a0unterst\u00fctzen, sondern als Grundlage f\u00fcr Pr\u00e4vention und Jugend- und Sozialarbeit -, dass wir nach wie vor bei Gewalttaten einen deutlich h\u00f6heren Anteil\u00a0nichtdeutscher junger Menschen im Vergleich zu\u00a0deutschen Kindern und Jugendlichen sehen.\u00bb\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das gelte bei dem Thema f\u00fcr alle Altersgruppen, sagte Slowik Meisel.\u00a0F\u00fcr die Polizei sei diese Analyse relevant, weil so pr\u00e4ventiv gezielter gearbeitet werden k\u00f6nne. Wenn es bei den T\u00e4tern eine h\u00f6here Zahl\u00a0ausl\u00e4ndischer Jugendlicher und Kinder gebe, dann k\u00f6nnten Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen und die Zusammenarbeit mit Initiativen mehr darauf ausgerichtet werden. \u00abDenn hier spielen kulturelle Unterschiede,\u00a0verschiedene Lebensbedingungen oder Gewalterfahrungen unter Umst\u00e4nden eine Rolle.\u00bb\n  <\/p>\n<p>            Neues Pr\u00e4ventionsprogramm \u00abStark ohne Klinge\u00bb<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Gerade an den Oberschulen sei die Polizei mit Pr\u00e4ventionsarbeit in Bezug auf das Mitf\u00fchren von Messern sehr pr\u00e4sent. Ein neues Programm dazu hei\u00dft \u00abStark ohne Klinge\u00bb. Vor allem manche junge M\u00e4nner meinten, zur Selbstverteidigung m\u00fcsse man ein\u00a0Messer dabeihaben. \u00abWir wollen mit\u00a0dem Programm deutlich machen, dass das nicht ein Mittel zur Selbstverteidigung ist, sondern lebensgef\u00e4hrlich.\u00bb\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Slowik Meisel verwies auf die gro\u00dfe Bedeutung von schnellen Strafen gerade f\u00fcr Jugendliche und Kinder, damit der zeitliche Abstand zur Tat nicht so gro\u00df sei. \u00abEs ist zwar banal, aber man kann sagen: Die Strafe muss viel schneller nach der\u00a0Tat erfolgen\u00bb, sagte sie.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u00abWir k\u00f6nnten so wom\u00f6glich kriminelle Karrieren fr\u00fcher unterbrechen und diesen jungen\u00a0Menschen deutliche, fr\u00fche Stoppsignale geben.\u00bb Daher w\u00e4re es n\u00f6tig, in der Strafprozessordnung und im Jugendgerichtsgesetz Reformen f\u00fcr echte Schnellverfahren bei leichteren Delikten zu erm\u00f6glichen.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Polizei<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Berlin<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Barbara Slowik<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An Gewalttaten sind in Berlin weiterhin auffallend viele Kinder und Jugendliche beteiligt. Der Anteil an nichtdeutschen mutma\u00dflichen T\u00e4tern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":674368,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[120843,296,2520,29,30,3268,121,156720],"class_list":{"0":"post-674367","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-barbara-slowik","9":"tag-berlin","10":"tag-deutsche-presse-agentur","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gewalttat","14":"tag-polizei","15":"tag-praeventionsprogramm"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115789926650881998","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/674367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=674367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/674367\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/674368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=674367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=674367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=674367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}