{"id":674667,"date":"2025-12-27T09:03:16","date_gmt":"2025-12-27T09:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/674667\/"},"modified":"2025-12-27T09:03:16","modified_gmt":"2025-12-27T09:03:16","slug":"wurde-vertrauter-selenskyjs-vor-anklage-gewarnt-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/674667\/","title":{"rendered":"Wurde Vertrauter Selenskyjs vor Anklage gewarnt? | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Kiew\/Tel Aviv \u2013 <b>Er galt als enger Vertrauter von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (47) \u2013 jetzt steht Timur Mindich (46) im Zentrum eines der gr\u00f6\u00dften politischen Skandale der Ukraine. Der Verd\u00e4chtige einer millionenschweren Korruptionsermittlung soll im November aus der Ukraine geflohen sein \u2013 nur Tage, bevor ihn die Justiz wegen Bestechung, Amtsmissbrauchs und illegaler Bereicherung anklagen wollte. Das Enth\u00fcllungsportal \u201eUkrainska Pravda\u201c sp\u00fcrte Mindich in Israel auf und ver\u00f6ffentlichte am 26. Dezember ein Interview mit ihm, \u00fcber das nun auch \u201eThe Kyiv Independent\u201c berichtet. <\/b><\/p>\n<p>In dem Gespr\u00e4ch nimmt der einstige Miteigent\u00fcmer von \u201eKvartal 95\u201c, dem von Selenskyj gegr\u00fcndeten Fernsehstudio, zu den schweren Vorw\u00fcrfen Stellung. Die Ermittlungen rund um das staatliche Atomkraftunternehmen Energoatom haben sich inzwischen zu einem politischen Erdbeben entwickelt.<\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n<p>Das Nationale Antikorruptionsb\u00fcro der Ukraine sieht Mindich als mutma\u00dflichen Drahtzieher des Systems. Doch kurz vor der Anklage soll er gewarnt worden sein \u2013 und verlie\u00df das Land. Am 1.\u00a0Dezember ordnete das Hohe Antikorruptionsgericht schlie\u00dflich Untersuchungshaft in Abwesenheit an. Mindich soll hinter den Kulissen die Auftragsvergabe und Geldfl\u00fcsse im Energiesektor kontrolliert haben. Im Zuge dessen mussten auch schon die ukrainische Energieministerin Switlana Hryntschuk und <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/skandal-um-galuschtschenko-korruption-erschuettert-ukraine-691441d971dafa6e0afd110c\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Justizminister Herman Haluschtschenko<\/a> (fr\u00fcher selbst Energieminister) ihren Hut nehmen.<\/p>\n<p>Im Interview gibt sich Mindich betont defensiv. Er k\u00f6nne das Verfahren nicht kommentieren, seine Anw\u00e4lte h\u00e4tten es ihm untersagt. Zugleich rechnet er mit den Medien ab. Berichte h\u00e4tten ihn zur Schl\u00fcsselfigur des Skandals gemacht. Er sei als \u201eExtremist\u201c und \u201eschuldig\u201c dargestellt worden, klagt Mindich. Eine Flucht weist er zur\u00fcck \u2013 seine Ausreise sei lange im Voraus geplant gewesen.<\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n<p>Auch die N\u00e4he zur Macht spielt er herunter. Es sei \u201elange her\u201c, dass er zuletzt mit Pr\u00e4sident Selenskyj gesprochen habe. Enge Kontakte zu Andrij Jermak (54), Selenskyjs fr\u00fcherem Stabschef, bestreitet er ebenfalls \u2013 obwohl er ihn fr\u00fcher noch als engen Freund bezeichnet hatte. <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/ukraine-beben-nach-korruptionsvorwuerfen-selenskyj-entlaesst-stabschef-jermak-6929bf24e9b1296b9ef97096\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jermak war zuletzt zur\u00fcckgetreten<\/a>, mutma\u00dflich im Zusammenhang mit denselben Ermittlungen.<\/p>\n<p>Brisant sind auch die Vorw\u00fcrfe rund um das R\u00fcstungsunternehmen Fire Point. Die Firma, die es vor der russischen Invasion nicht gab, erhielt sp\u00e4ter massive Mittel aus dem Drohnen-Budget des Verteidigungsministeriums \u2013 auch finanziert durch westliche Partner wie Deutschland und D\u00e4nemark. Mindich weist jede Verbindung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Doch Zweifel bleiben: Bereits im August berichtete \u201eThe Kyiv Independent\u201c, dass Ermittler des Nationalen Antikorruptionsb\u00fcros der Ukraine die tats\u00e4chlichen Eigentumsverh\u00e4ltnisse von Fire Point bis zu Mindich zur\u00fcckverfolgen. Drei Quellen best\u00e4tigten das dem Medium.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiew\/Tel Aviv \u2013 Er galt als enger Vertrauter von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (47) \u2013 jetzt steht Timur Mindich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":674668,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,3082,307,12,15929,45,10,8,9,11,317,3081,103,104],"class_list":{"0":"post-674667","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-putin-wladimir","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-selenski-wolodymyr","15":"tag-texttospeech","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-ukraine","21":"tag-ukraine-konflikt","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115790728643912487","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/674667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=674667"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/674667\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/674668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=674667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=674667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=674667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}