{"id":675269,"date":"2025-12-27T15:42:12","date_gmt":"2025-12-27T15:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/675269\/"},"modified":"2025-12-27T15:42:12","modified_gmt":"2025-12-27T15:42:12","slug":"fanatismus-warum-die-christen-in-den-usa-immer-weniger-werden-und-immer-radikaler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/675269\/","title":{"rendered":"Fanatismus: Warum die Christen in den USA immer weniger werden \u2013 und immer radikaler"},"content":{"rendered":"<p>Vor den 1980ern war Religion in Amerika eher eine Sache der Linken. Am extremsten ist heute eine christliche Bewegung, die die Trennung von Kirche und Staat f\u00fcr verwerflich h\u00e4lt. Wer sind die Anh\u00e4nger der \u201eneuapostolischen Reformation\u201c \u2013 und wo stehen sie politisch?<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nachdem die amerikanischen Kolonien ihre Unabh\u00e4ngigkeit von Gro\u00dfbritannien erkl\u00e4rt hatten, dachte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article218771642\/Benjamin-Franklin-Seine-abscheuliche-Luege-hatte-verheerende-Folgen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article218771642\/Benjamin-Franklin-Seine-abscheuliche-Luege-hatte-verheerende-Folgen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Benjamin Franklin<\/a> sich ein gro\u00dfartiges Staatssiegel der neu gegr\u00fcndeten Republik aus. Seine Vision: ein Meer, in dem die Streitmacht des b\u00f6sen Pharao versinkt, am Ufer steht Moses, um ihn herum die geretteten Israeliten. Thomas Jefferson hatte eine etwas andere Idee: Er wollte das Volk Israel in der W\u00fcste abbilden, das von einer S\u00e4ule aus Feuer gef\u00fchrt wird. Am Ende wurden es dann doch der Adler mit den Nationalfarben, der in der einen Kralle die Pfeile f\u00fcr den Krieg und in der anderen den Olivenzweig des Friedens h\u00e4lt. Die urspr\u00fcnglichen Vorschl\u00e4ge zeigen aber: Die Identifikation mit dem Gottesvolk der Bibel war in Amerika von Anfang an stark.<\/p>\n<p>Das ist erstaunlich, denn die Gr\u00fcnderv\u00e4ter der Vereinigten Staaten waren alles andere als gl\u00e4ubige oder gar fundamentalistische Christen. Sie hatten nicht in Weihwasser gebadet; stattdessen waren sie mit allen Wassern der Aufkl\u00e4rung gewaschen. Viele der Gr\u00fcnderv\u00e4ter waren <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/gallery4857783\/Diese-Maenner-waren-Freimaurer.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/gallery4857783\/Diese-Maenner-waren-Freimaurer.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freimaurer<\/a>. Die meisten neigten einer Weltanschauung zu, die als Deismus bezeichnet wird \u2013 Gott hatte ihrer Meinung nach zwar die Welt erschaffen, griff seither aber nicht mehr durch Wunder in seine Sch\u00f6pfung ein. Der erste Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung bestimmte, dass der Gesetzgeber keine Staatsreligion stiften durfte; es durften auch keine Angeh\u00f6rigen religi\u00f6ser Minderheiten benachteiligt werden. Thomas Jefferson sprach in einem Brief von einer Mauer, die zwischen Staat und Religion errichtet werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Und doch identifizierten sich die Amerikaner mit der hebr\u00e4ischen Bibel. Genauer: Sie begriffen die amerikanische Revolution als Auszug aus \u00c4gypten. K\u00f6nig George III., der englische K\u00f6nig, galt ihnen als Pharao, George Washington war der neue Moses, die Neue Welt ihr Kanaan, das von Gott verhei\u00dfene Land (dieser Teil der hebr\u00e4ischen Bibel erwies sich f\u00fcr die amerikanischen Ureinwohner oft als t\u00f6dlich.) Die amerikanische Nation sollte eine Nation sein, die, wie damals das Volk Israel am Sinai, durch das Gesetz zusammengehalten wird. In den Vereinigten Staaten sollten nicht K\u00f6nige herrschen, sondern die Buchstaben der Verfassung. Thomas Jefferson wollte, dass auf dem amerikanischen Staatssiegel der Satz stehen sollte: \u201eRebellion gegen Tyrannen ist Gehorsam gegen Gott.\u201c<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich war das Heuchelei. Bei ihrer Gr\u00fcndung waren die Vereinigten Staaten halb eine aristokratische Republik und zur anderen H\u00e4lfte ein Gulag, in dem schwarze Sklaven auf Plantagen schufteten. Zehn der ersten zw\u00f6lf amerikanischen Pr\u00e4sidenten waren Sklavenhalter. Immerhin hatten manche der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter, unter ihnen Washington und Jefferson, wegen der Sklaverei ein schlechtes Gewissen; sie hofften inst\u00e4ndig, dass dieses \u00dcbel irgendwann von selbst verschwinden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Vor 1980 waren Christen hier eher links<\/p>\n<p>Auch die Bef\u00fcrworter der Sklaverei pochten auf die hebr\u00e4ische Bibel. Sie zitierten eine Episode, die nach der Sintflut spielt: Noah wird Weinbauer, betrinkt sich, liegt nackt in seinem Zelt und schl\u00e4ft seinen Rausch aus. Noahs Sohn Ham findet ihn so; er ruft seine Br\u00fcder Schem und Jafet herbei, um ihnen den nackten Vater zu zeigen. Schem und Japhet decken ihn mit abgewandtem Gesicht zu. Als Noah erwacht und herausfindet, was ihm geschehen ist, verh\u00e4ngt er einen Fluch \u00fcber seinen Enkel, den Sohn von Ham. Er sagt: \u201eVerflucht sei Kanaan und sei seinen Br\u00fcdern ein Knecht aller Knechte!\u201c (1. Mose 9,25) Die Idee, es gebe unterschiedliche \u201eRassen\u201c w\u00e4re in der biblischen Zeit unverst\u00e4ndlich gewesen. Trotzdem nahmen die Sklavenhalter diese Bibelstelle als Beweis, dass Gott die Afrikaner (also die Nachkommen von Ham) den Wei\u00dfen (also Japhet) und Semiten (das hei\u00dft Schem) als Sklaven zugesprochen habe.<\/p>\n<p>Die Identifikation mit dem Volk Israel einte zumindest die protestantischen Amerikaner \u00fcber ihre politischen Differenzen hinweg. Hier ist Harriet Beecher Stowe, Autorin des Romans \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/kopf-des-tages\/article239171153\/Harriet-Beecher-Stowe-Onkel-Toms-Huette-der-Weg-in-den-Buergerkrieg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/kopf-des-tages\/article239171153\/Harriet-Beecher-Stowe-Onkel-Toms-Huette-der-Weg-in-den-Buergerkrieg.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Onkel Toms H\u00fctte<\/a>\u201c, mit dem sie um Mitleid f\u00fcr die gepeinigten Schwarzen warb. \u201eMein Gro\u00dfvater\u201c, erinnert sie sich, \u201ebetete immer im Stehen, und das Bild seines milden Silberhauptes, wie es \u00fcber die hohe Lehne seines Stuhles ragt, steigt in mir auf, wann immer ich an meine Kindheit zur\u00fcckdenke. Es lag keine gro\u00dfe W\u00e4rme in diesen t\u00e4glichen Exerzitien, kein Eifer, eher eine ernste und hochgestimmte W\u00fcrde. Der Form nach waren die Gebete heuristisch; von Zion und Jerusalem war die Rede, vom Gotte Israels, dem Gott Jakobs \u2026 und au\u00dfer der Schlussformel \u201aum deines Sohnes, des Heilands willen\u2018 h\u00e4tte all dies in Pal\u00e4stina von einem gebildeten Juden zur Zeit K\u00f6nig Davids ausgesprochen werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Vor den Achtzigerjahren war Religion in Amerika eher eine Sache der Linken als der Rechten. Das gilt etwa f\u00fcr die wei\u00dfen Evangelikalen des 19. Jahrhunderts, die Abolitionisten waren, also radikale Gegner der Sklaverei.  Auch die B\u00fcrgerrechtsbewegung war zutiefst religi\u00f6s: \u201eLet my people go!\u201c Die Rolle der Israeliten spielten nun unterdr\u00fcckte Schwarze, und Moses h\u00f6rte auf den Namen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/martin-luther-king\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/martin-luther-king\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Martin Luther King<\/a>. In der ber\u00fchmten Rede, die er am 28. August 1963 vor dem Lincoln-Monument in Washington hielt, klang Martin Luther King wie ein biblischer Prophet. Er entwarf eine universale Vision, die an Jesaja erinnerte, und lieh sich die Stimme von Amos: \u201eNein, nein, wir sind nicht zufrieden, und wir werden nie zufrieden sein, solange das Recht nicht str\u00f6mt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.\u201c<\/p>\n<p>Und heute? In den vergangenen 20 Jahren sind die christlichen Kirchen in den Vereinigten Staaten zusammengebrochen. Amerika ist zwar noch lange nicht so s\u00e4kular wie Europa, aber die Zahl der Amerikaner, die sich selbst Christen nennen, ist auf 63 Prozent der Bev\u00f6lkerung geschrumpft. Wie eine So\u00dfe, die sich bei kochender Hitze blubbernd reduziert, sind die verbliebenen Christen tendenziell immer radikaler geworden. Am extremsten ist jene Bewegung, die sich \u201eneuapostolische Reformation\u201c nennt. Ihre Anh\u00e4nger glauben wie die Pfingstler, sie seien vom Heiligen Geist getauft worden; die Demokratische Partei halten sie buchst\u00e4blich f\u00fcr d\u00e4monisch. Die Trennung von Kirche und Staat sei verwerflich, Amerika m\u00fcsse von bibeltreuen Christen beherrscht werden. Wir haben es hier keineswegs mit einer Randerscheinung zu tun. Zu den Anh\u00e4ngern der \u201eneuapostolischen Reformation\u201c geh\u00f6ren Kongressabgeordnete wie Lauren Boebert und Marjorie Taylor Greene, der Ex-General Michael Flynn, Michael Johnson, der Sprecher des Repr\u00e4sentantenhauses, und Paula White, die dem Pr\u00e4sidenten als spirituelle Beraterin zur Seite steht. <\/p>\n<p>Die krude Augustinus-Deutung von J.D. Vance<\/p>\n<p>Vor hundert Jahren musste man in Amerika noch Protestant sein, wenn man zu den Wei\u00dfen gez\u00e4hlt werden wollte; Iren, Italiener, orthodoxe Slawen geh\u00f6rten nicht dazu. Das hat sich ge\u00e4ndert. Niemand findet heute erw\u00e4hnenswert, dass am Obersten Gerichtshof  in Washington sechs Katholiken, ein Anglikaner und eine J\u00fcdin sitzen. (Die eine verbleibende Protestantin ist Ketanji Brown Jackson, eine schwarze Frau.) Auch der Vizepr\u00e4sident der Vereinigten Staaten, J. D. Vance, ist  kein Protestant, sondern bekennender Katholik. Er beruft sich zur Rechtfertigung seiner ultrarechten Politik nicht auf die Bibel, sondern den Kirchenvater Augustinus. In seinem Buch \u201eDe civitate Dei\u201c hatte Augustinus seine Vorstellung von einem \u201eordo amoris\u201c entworfen, einer Ordnung der N\u00e4chstenliebe. Vance interpretiert den \u201eordo amoris\u201c so: Zun\u00e4chst einmal gehe es darum, die Angeh\u00f6rigen der eigenen Nation zu lieben; Fremde k\u00e4men, wenn \u00fcberhaupt, erst sp\u00e4ter dran.<\/p>\n<p>All dies ist theologisch sehr merkw\u00fcrdig. Darauf haben vor allem andere Christen hingewiesen. Den Anh\u00e4ngern der \u201eneuapostolischen Reformation\u201c geht es vor allem um eines: die Macht im Staat. Ihr Idol Donald Trump findet nichts so anbetungsw\u00fcrdig wie Erfolg und verachtet \u201eloser\u201c, Verlierer, aus ganzem Herzen. Den konservativen Christen Peter Wehner erinnert das nicht so sehr an die Bibel als vielmehr einen deutschen Philosophen mit Riesenschnauzbart: \u201eWas ist gut? Alles, was das Gef\u00fchl der Macht, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erh\u00f6ht. Was ist schlecht? Alles, was aus der Schw\u00e4che stammt \u2026 Die Schwachen und Missratenen sollen zugrunde gehen: erster Satz unserer Menschenliebe.\u201c So steht es in \u201eDer Antichrist\u201c von Friedrich Nietzsche.<\/p>\n<p>Auch die krude und nationalistische Auslegung des \u201eordo amoris\u201c durch den Vizepr\u00e4sidenten hat in katholischen Fachkreisen zu skeptisch hochgezogenen Augenbrauen gef\u00fchrt. Der Jesuitenpater James Martin etwa erinnerte an das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, dessen Pointe ja sei, dass ausgerechnet der Stammesfremde sich so verh\u00e4lt, wie es die Thora will. <\/p>\n<p>Donald Trumps zweite Amtszeit begann mit einem biblisch inspirierten Skandal, der schon wieder vergessen ist. Mariann Budde, Bisch\u00f6fin der Episkopalkirche, bat den Pr\u00e4sidenten bei einem Gottesdienst in der \u201eNational Cathedral\u201c um Erbarmen. Erbarmen mit den Immigranten und ihren Kindern, die f\u00fcrchten; Erbarmen mit Schwulen, Lesben, Transsexuellen; Erbarmen mit Fl\u00fcchtlingen. \u201eUnser Gott lehrt uns, Erbarmen mit dem Fremden zu haben, weil wir alle einst Fremde in diesem Land waren\u201c, sagte die Bisch\u00f6fin. Da war sie wieder, die Identifikation mit dem biblischen Gottesvolk.<\/p>\n<p>Alles ziemlich ungem\u00fctlich<\/p>\n<p>Trump reagierte auf diese Predigt, indem er von der Bisch\u00f6fin eine Entschuldigung verlangte. Ebenso gut h\u00e4tte er eine Entschuldigung allerdings von den Autoren der Bibel verlangen k\u00f6nnen. Schlagen wir das Buch der B\u00fccher auf: \u201eWie einen Einheimischen sollt ihr den Fremden ansehen, der bei euch lebt. Du sollst ihn lieben wie dich selbst. Denn im Lande \u00c4gypten seid auch ihr Fremde gewesen: Ich bin der Ewige, euer Gott.\u201c (3. Mose 19,34) \u201eEine Thora sei f\u00fcr den Einheimischen wie f\u00fcr den Fremden, der bei euch wohnt\u201c (2. Mose 12,24) \u201eLernt, Gutes zu tun, trachtet nach Recht, helft dem Unterdr\u00fcckten, schafft den Waisen Recht, f\u00fchrt der Witwe Sache!\u201c (Jesaja 1, 17) \u201eH\u00f6rt dieses Wort, ihr K\u00fche von Baschan, die ihr auf dem Berg Samaria seid, die ihr die Armen unterdr\u00fcckt, die ihr die Bed\u00fcrftigen zermalmt und zu euren Herren sprecht: Komm her, lasst uns saufen! Der Ewige hat geschworen bei seiner Heiligkeit: Es wird die Zeit kommen, da man euch herauszieht mit Angeln und eure Nachkommen mit Fischhaken!\u201c (Amos 4, 1-2) <\/p>\n<p>Alles ziemlich ungem\u00fctlich. Zum Abschluss ein Zitat von einem ber\u00fchmten Wunder- und Wanderrabbi aus Galil\u00e4a. Er l\u00e4sst einen K\u00f6nig in einem Gleichnis sagen: \u201eWas ihr dem Geringsten unter diesen meinen Br\u00fcdern getan habt, das habt ihr mir getan.\u201c (Matth\u00e4us 25, 40) Welcher maskierte Agent der amerikanischen Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE k\u00f6nnte das lesen, ohne zu erschauern?        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor den 1980ern war Religion in Amerika eher eine Sache der Linken. 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