{"id":675407,"date":"2025-12-27T17:19:23","date_gmt":"2025-12-27T17:19:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/675407\/"},"modified":"2025-12-27T17:19:23","modified_gmt":"2025-12-27T17:19:23","slug":"wenn-unbemerkt-das-handy-mikrofon-aktiviert-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/675407\/","title":{"rendered":"Wenn unbemerkt das Handy-Mikrofon aktiviert wird"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Eigentlich sei sie mit <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/whatsapp\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1622722683\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WhatsApp<\/a> ganz zufrieden gewesen, erz\u00e4hlt Anastasia, die junge Frau aus Samara an der Wolga unserer Redaktion. Doch jetzt, seit ihre kleine Tochter im <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/kindergarten\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1685102757\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kindergarten<\/a> ist, musste sie auf den neuen russischen <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/messenger\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1659966233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Messenger<\/a> MAX umsteigen. Mehr oder minder zwangsweise. Denn Nachrichten von Beh\u00f6rden, auch Organisatorisches vom Kindergarten, k\u00e4men nur noch \u00fcber MAX. \u201eEs funktioniert gut, MAX \u00fcbertr\u00e4gt Fotos und Videos, die Schnittstelle ist wie die von <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/whatsapp\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1622722683\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WhatsApp<\/a>, benutzerfreundlich und einfach\u201c, so Anastasias Erfahrung. WhatsApp benutze sie aber weiter, zu Hause auf dem Computer. So lange es noch geht.<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/410770417_1766397425_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[4\/3]\" alt=\"Russischer General durch Bombe in Moskau get\u00f6tet\" title=\"An dieser Stelle detonierte ein unter einem Auto angebrachter Sprengsatz, durch den Generalleutnant Fanil Sarwarow t\u00f6dlich verletzt wurde. Splitter besch\u00e4digten mehrere Fahrzeuge in der Umgebung. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">WhatsApp geh\u00f6rte zum Alltag vieler Russinnen und Russen. Jetzt m\u00fcssen sie sich umgew\u00f6hnen. Denn den westlichen Messengern hat die russische Aufsichtsbeh\u00f6rde Roskomnadsor den Kampf angesagt. Mit schwerem Gesch\u00fctz: J\u00fcngst wurde <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/apple\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1653131843\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apples<\/a> FaceTime gesperrt. Den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zufolge werde der in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/iphone\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1659966498\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">iPhones<\/a> integrierte Videochat-Dienst genutzt, um <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/terrorismus\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1670578405\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Terroranschl\u00e4ge<\/a> zu organisieren, T\u00e4ter zu rekrutieren und Betrug sowie andere Verbrechen gegen russische B\u00fcrger zu begehen, teilte die Beh\u00f6rde zur Begr\u00fcndung mit. Belege f\u00fcr die Vorw\u00fcrfe nannte man nicht. <\/p>\n<p>  Russland: Meta ist als \u201eextremistisch\u201c eingestuft, Facebook funktioniert nicht mehr <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Textnachrichten auf WhatsApp gehen noch durch, Anrufe seit August nicht mehr. Das Portal \u201eCyber Media\u201c verzeichnet in diesen Tagen massive St\u00f6rungen und viele Beschwerden von WhatsApp-Nutzern: \u201eUnabh\u00e4ngigen \u00dcberwachungsdiensten wie \u201aDowndetector\u2018 zufolge treten die gr\u00f6\u00dften Probleme in der Region Kamtschatka, im Gebiet Sachalin und in St\u00e4dten mit \u00fcber einer Million Einwohnern auf.\u201c <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/russland\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1642506816\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> streitet sich bereits seit Jahren mit ausl\u00e4ndischen Technologieplattformen wie dem WhatsApp-Eigner Meta \u00fcber Inhalte und die Speicherung von Daten. Insbesondere darum, ob diese den russischen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zug\u00e4nglich gemacht werden m\u00fcssen. Russlands Regierung spricht von legitimen Ma\u00dfnahmen. \u201eRoskomnadsor ergreift in diesem Zusammenhang konsequent restriktive Ma\u00dfnahmen gegen WhatsApp. Sollte der Messenger gegen russische Gesetze versto\u00dfen, wird er vollst\u00e4ndig gesperrt\u201c, so ein Sprecher der Aufsichtsbeh\u00f6rde. Meta ist in Russland als \u201eextremistisch\u201c eingestuft, <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/facebook\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1653133286\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a> funktioniert l\u00e4ngst schon nicht mehr. Kritiker wittern in Sachen MAX \u00dcberwachung. So k\u00f6nnten etwa Kamera und Mikrofon eines Smartphones unbemerkt eingeschaltet werden. <\/p>\n<p>  Praktischerweise ist MAX auf allen in Russland verkauften Smartphones vorinstalliert<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">MAX wurde in Russland entwickelt, mit besten Dr\u00e4hten zu den Beh\u00f6rden. Wer sich zum Beispiel auf dem B\u00fcrgerportal Gosuslugi einloggen will, bekommt den Best\u00e4tigungscode \u00fcber MAX, nicht mehr via SMS wie fr\u00fcher. Praktischerweise ist MAX auf allen in Russland verkauften Smartphones bereits vorinstalliert. Auch dies ist eine staatliche Ma\u00dfnahme. Da wundert es nicht, dass MAX bereits jetzt ein Erfolgsmodell ist. 50 Millionen Menschen in Russland nutzen die neue App, so das Portal \u201evedomosti.ru\u201c. Bislang seien 3,7 Milliarden Nachrichten versandt worden, 842 Millionen Anrufe habe es \u00fcber MAX gegeben. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/409964734_1761196326_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[1\/1]\" alt=\"211711_1325_211711_cover.jpg\" title=\"211711_1325_211711_cover.jpg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Doch Kommunikation wird in Russland immer schwieriger, besonders f\u00fcr Ausl\u00e4nder, die in Russland leben und arbeiten. Eine russische SIM-Karte zu bekommen, das ist seit Sommer aufwendig. Zun\u00e4chst muss man sich im B\u00fcrgerportal Gosuslugi registrieren, dann in ausgew\u00e4hlten Bankfilialen seine biometrischen Daten erfassen lassen. Erst dann kann man beim Telefonanbieter eine russische SIM-Karte aktivieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich sei sie mit WhatsApp ganz zufrieden gewesen, erz\u00e4hlt Anastasia, die junge Frau aus Samara an der Wolga&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":675408,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-675407","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115792679929757374","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/675407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=675407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/675407\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/675408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=675407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=675407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=675407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}