{"id":676265,"date":"2025-12-28T03:11:17","date_gmt":"2025-12-28T03:11:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/676265\/"},"modified":"2025-12-28T03:11:17","modified_gmt":"2025-12-28T03:11:17","slug":"aeltestes-italienisches-restaurant-in-hamburg-wurde-120-jahre-alt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/676265\/","title":{"rendered":"\u00c4ltestes italienisches Restaurant in Hamburg wurde 120 Jahre alt"},"content":{"rendered":"<p>Vom Bordell zum Promi-Restaurant <\/p>\n<p>Im &#8222;Cuneo&#8220; speisen Promis, Seeleute und sogar ein M\u00f6rder<\/p>\n<p>Aktualisiert am 28.12.2025 &#8211; 03:38 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/05\/Da3ttGbnL5gP\/597x0:1365x767\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/das-cuneo-in-hamburg-der-promi-italiener-existiert-bereits-seit-120-jahren-und-ist-immer-noch-in-familienhand.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/das-cuneo-in-hamburg-der-promi-italiener-existiert-bereits-seit-120-jahren-und-ist-immer-noch-in-fam.jpeg\" alt=\"Das Cuneo in Hamburg: Der Promi-Italiener existiert bereits seit 120 Jahren und ist immer noch in Familienhand.\" title=\"Das Cuneo in Hamburg: Der Promi-Italiener existiert bereits seit 120 Jahren und ist immer noch in Familienhand.\" width=\"1365\" height=\"767\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/hamburg.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Schriftzug des Restaurants &#8222;Cuneo&#8220;: Der Promi-Italiener existiert bereits seit 120 Jahren und ist immer noch in Familienhand. (Quelle: Eventpress RH via www.imago-images.de\/imago-images-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Das \u00e4lteste italienische Restaurant Hamburgs feiert ein besonderes Jubil\u00e4um. Was viele nicht wissen: Seine Geschichte begann in einem Bordell.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das &#8222;Cuneo&#8220; auf der Davidstra\u00dfe 11 in Hamburg feierte 2025 sein 120-j\u00e4hriges Bestehen. Die Geschichte begann um 1900, als Francesco und Maria Cuneo mit einer Wanderkapelle nach Hamburg kamen. Am 2. Mai 1905 er\u00f6ffneten sie schlie\u00dflich im ehemaligen Bordell &#8218;Zu den vier L\u00f6wen&#8216; ihr Restaurant , wie die &#8222;Mopo&#8220; berichtet. Eine vergilbte Schankkonzession von damals existiert noch heute.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In den ersten Jahrzehnten z\u00e4hlten italienische Bauarbeiter, Seeleute und Prostituierte zu den G\u00e4sten. Nach schweren Zeiten \u2013 ein Cuneo wanderte sogar in die USA aus, um Geld zu verdienen \u2013 wendete sich Ende der 1960er-Jahre die Situation. Ein Redakteur der legend\u00e4ren &#8222;St. Pauli-Nachrichten&#8220;, Oscar Stammler, entdeckte das Lokal und machte es bekannt. Es wurde zum Treffpunkt f\u00fcr Journalisten und K\u00fcnstler. Prominente wie Romy Schneider, Boris Becker und Robert De Niro kamen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der 82-j\u00e4hrige Franco Cuneo, der das Restaurant mehr als 50 Jahre f\u00fchrte, sagt: &#8222;Jeder Mensch ist gleich viel wert. Nur weil einer einen Film gedreht hat, ist er doch noch lange nicht mehr wert als eine Frau, die in der Herbertstra\u00dfe anschafft, oder?&#8220; Heute f\u00fchrt seine Tochter Franca (44) das Familienunternehmen in vierter Generation.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Besonders ist der \u00fcber 100 Jahre alte Familientisch, der reserviert ist f\u00fcr &#8222;la famiglia&#8220;. Was kaum einer wei\u00df: Hier ereignete sich einst ein Mord an einem chilenischen Seemann. Noch heute verbindet das &#8222;Cuneo&#8220; Tradition und Moderne \u2013 ein Ort, wo prominente G\u00e4ste unauff\u00e4llig neben Normalb\u00fcrgern sitzen und jeder willkommen ist.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Am 22. Mai wurde das Jubil\u00e4um mit einer gro\u00dfen Gala im St. Pauli-Theater gefeiert. Bei der Veranstaltung wurde die Geschichte des Restaurants und der Italiener in Hamburg durch Filmausschnitte, Texte und Musik lebendig. Besonders die legend\u00e4re Musikbox mit ihren italienischen Songs spielte eine wichtige Rolle. Zahlreiche K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen, die zu den Stammg\u00e4sten des &#8222;Cuneo&#8220; geh\u00f6ren, traten auf, um dem Traditionshaus ihre Gl\u00fcckw\u00fcnsche zu \u00fcberbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom Bordell zum Promi-Restaurant Im &#8222;Cuneo&#8220; speisen Promis, Seeleute und sogar ein M\u00f6rder Aktualisiert am 28.12.2025 &#8211; 03:38&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":676266,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[3176,28377,29,30,692,157001,1598,78148,2020,157002,64],"class_list":{"0":"post-676265","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-3176","9":"tag-bordell","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-maria-cuneo","14":"tag-restaurant","15":"tag-seeleute","16":"tag-st-pauli","17":"tag-st-pauli-nachrichten","18":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115795007767141132","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=676265"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676265\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/676266"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=676265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=676265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=676265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}