{"id":676508,"date":"2025-12-28T06:00:42","date_gmt":"2025-12-28T06:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/676508\/"},"modified":"2025-12-28T06:00:42","modified_gmt":"2025-12-28T06:00:42","slug":"wie-teuer-war-die-fussball-em-fuer-leipzig-2024-tatsaechlich-video-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/676508\/","title":{"rendered":"Wie teuer war die Fu\u00dfball-EM f\u00fcr Leipzig 2024 tats\u00e4chlich? Video \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Spiele sind etwas Feines. Und die Stadt Leipzig bewirbt sich immer wieder gern als Austragungsort f\u00fcr diverse Fu\u00dfballmeisterschaften. So wie 2024 f\u00fcr die UEFA EURO 2024. Das n\u00e4chste Ereignis dieser Art steht 2029 auf dem Plan. Und die Freie Fraktion im Leipziger Stadtrat stellte sich durchaus berechtigt die Frage: Was wird das die Stadt wieder kosten?<\/p>\n<p>Und: Darf man vorm Stadion gegen das Fu\u00dfball-Ereignis demonstrieren? Immerhin war das 2024 Thema, als \u00fcber ein entsprechendes Ansinnen der UEFA diskutiert wurde, die sich ein Demonstrationsverbot in der Bannmeile gew\u00fcnscht hatte. Oder vielleicht auch nicht.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3637e4583b0343768670e705d31a4877.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/12\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/12\/1\"\/><\/p>\n<p>Denn irgendwie wurde die viel diskutierte Bannmeile in Leipzig doch nicht durchgesetzt. Aber irgendwie wollte auch niemand demonstrieren. Das blieb auch am 18. Dezember in der Ratsversammlung irgendwie offen, nachdem Katharina Subat und Thomas Kumbernu\u00df f\u00fcr die Freie Fraktion nachgefragt hatten. Stand das Demonstrationsverbot nun in den Vertr\u00e4gen mit der Stadt oder nicht?<\/p>\n<p>Sportb\u00fcrgermeister Heiko Rosenthal jedenfalls war sich sicher: \u201eSie h\u00e4tten jederzeit demonstrieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Es gab also gar keine Bannmeile? Das wird nicht nur die Freie Fraktion noch eine Weile besch\u00e4ftigen. Denn Kumbernu\u00df fragte auch nach, ob seine Fraktion die Vertr\u00e4ge zur EM noch einmal einsehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Was hat es nun wirklich gekostet?<\/p>\n<p>Aber die Fraktion interessierte sich eben auch f\u00fcr das Geld, das sich die Stadt Leipzig solche Ereignisse immer wieder kosten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>\u201eSeit Anfang Dezember ist gewiss: Die Stadt Leipzig beteiligt sich an der Ausrichtung der \u2018Women\u2019s EURO 2029\u2019. Im Beschluss VIII-DS-00594 war zu den finanziellen Auswirkungen dazu Folgendes zu vernehmen: \u2018F\u00fcr die Umsetzung der Women\u2019s EURO 2029 ist analog zur UEFA EURO 2024 die Einrichtung einer Projektstruktur erforderlich und wird gegen\u00fcber dem DFB mit Abgabe der Bewerbung zugesichert. Aufgrund der vorliegenden Rahmeninformationen (Dauer des Turniers, Anforderung zur Einrichtung einer Fanzone, Rahmenprogramm, Anforderungen an Sicherheit etc.) muss f\u00fcr den Haushalt 27\/28 bzw. 29\/30 von finanziellen Aufwendungen mindestens in \u00e4hnlicher H\u00f6he wie zur UEFA EURO 2024 ausgegangen werden.\u2019<\/p>\n<p>Dazu hat der MDR im Artikel \u2018Die UEFA kassiert \u2013 Deutschland bezahlt\u2019 vom Juni 2024 festgestellt: \u2018Die Stadt Leipzig kalkuliert f\u00fcr die EM mit Kosten von circa 15 Millionen Euro \u2026 Dazu kommt die Veranstaltung von Fan-Festen, die mit rund sieben Millionen Euro zu Buche schl\u00e4gt. Ein weiterer hoher Posten sind Polizei und Sicherheitsausgaben\u2019\u201c, <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2028041&amp;refresh=false&amp;TOLFDNR=2184727\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">leitete die Freie Fraktion ihren Fragenkatalog zu diesem Fu\u00dfball-Spa\u00df und den Kosten f\u00fcr die Stadt ein.<\/a><\/p>\n<p>Da hatte der MDR ganz offensichtlich noch nicht die tats\u00e4chlichen Zahlen. Das Amt f\u00fcr Sport<a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2028119&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> erkl\u00e4rte dazu in seiner Antwort auf die Anfrage der Freien Fraktion:<\/a> \u201eBeim genannten Betrag handelt es sich ausdr\u00fccklich nicht um die tats\u00e4chlichen Durchf\u00fchrungskosten der UEFA EURO 2024. Der tats\u00e4chliche Gesamtaufwand war deutlich niedriger (Sicherheitsaufwendungen eingeschlossen).\u201c Das bezog sich auf die vom MDR genannten Gesamtkosten von 22 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Sportb\u00fcrgermeister Heiko Rosenthal nannte tats\u00e4chlich erstmal konkrete Einnahmen und Ausgaben f\u00fcr die Stadt. So lagen die Aufwendungen f\u00fcr die Stadt zur UEFA EURO 2024 bei 13,3 Millionen Euro. Dem standen Einnahmen von 1,4 Millionen Euro gegen\u00fcber, so Rosenthal. Die Stadt hat also nicht ganz so viel ausgegeben als urspr\u00fcnglich geplant.<\/p>\n<p>Und wie teuer wird 2029?<\/p>\n<p>Aber Katharina Subat wollte nat\u00fcrlich wissen, mit welchen Ausgaben die Stadt nun 2029 rechnet. Da hatte sich das Amt f\u00fcr Sport auch in seiner Antwort bedeckt gehalten: \u201eEine konkrete finanzielle Untersetzung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>Denn es existiert noch nicht einmal die Arbeitsgruppe, die sich von Seiten der Stadt um die Women\u2019s EURO 2029 k\u00fcmmern soll: \u201eDie Projektstruktur wird Ihre Arbeit ab dem 01.01.2027 aufnehmen und bis einschlie\u00dflich Dezember 2029 an diesem Projekt arbeiten. Demzufolge sind die Doppel-Haushaltsjahre 2027\/2028 und 2029\/2030 betroffen.\u201c<\/p>\n<p>Und die Frage steht nat\u00fcrlich: Wird die UEFA wieder so eine Art Bannmeile um das Stadion fordern und das Demonstrationsrecht zu den Spielen der Frauen-EM einschr\u00e4nken? Aber im Amt f\u00fcr Sport ist man sich sicher: \u201eDie genannten Einschr\u00e4nkungen hat es auch zur UEFA EURO 2024 nicht gegeben. Es ist davon auszugehen, dass dies auch bei der UEFA Women\u2019s EURO 2029 nicht der Fall sein wird.\u201c<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Spiele sind etwas Feines. 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