{"id":676617,"date":"2025-12-28T07:08:21","date_gmt":"2025-12-28T07:08:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/676617\/"},"modified":"2025-12-28T07:08:21","modified_gmt":"2025-12-28T07:08:21","slug":"umsatz-auf-rekordkurs-bauern-kommen-kaum-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/676617\/","title":{"rendered":"Umsatz auf Rekordkurs \u2013 Bauern kommen kaum nach"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Berlin. Das Gesch\u00e4ft mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland legt nach Branchenangaben deutlich zu &#8211; die heimische Produktion entwickelt sich aber weiterhin nur stockend. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">F\u00fcr den \u00d6ko-Markt 2025 lasse sich ein kr\u00e4ftiges Umsatzwachstum von etwa acht Prozent erwarten, hei\u00dft es in einem Marktbericht des Deutschen Bauernverbands, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. \u201eDamit ist die Absatzflaute des Inflationsjahres 2022 endg\u00fcltig \u00fcberwunden.\u201c W\u00e4hrend die Nachfrage wachse, stagniere aber die Erzeugung.<\/p>\n<p>Aufschwung vor allem wegen Bio-Eigenmarken<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In diesem Jahr d\u00fcrfte nach vorliegenden Daten die Marke von 18 Milliarden Euro Bio-Umsatz deutlich \u00fcberschritten werden, hei\u00dft es in dem Marktbericht zum Jahreswechsel. Wachstumstreiber seien 2025 erneut die Bio-Eigenmarken der Handelsketten gewesen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei den Absatzkan\u00e4len f\u00fcr \u00d6ko-Produkte habe neben den Superm\u00e4rkten und Drogeriem\u00e4rkten aber auch der Naturkostfachhandel nach langer Durststrecke wieder zu den Gewinnern gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Eine Person ist an eine Zigarette gekettet, eine zweite tr\u00e4gt einen riesigen Zuckerw\u00fcrfel auf dem R\u00fccken, eine dritte umarmt eine Weinflasche\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/C3Z62UF5DBDONO6ITONIMLW6TY.jpg\" \/>Zucker, Alkohol und Co.: Worauf die Deutschen 2026 verzichten wollen<\/p>\n<p class=\"CallToActionBasestyled__Text-sc-1k69918-5 fbjGwD\">Der Januar ist der Monat des Verzichts \u2013 schlie\u00dflich wollen neue gute Vors\u00e4tze umgesetzt werden. Es sind vor allem s\u00fc\u00dfe Laster, die die Deutschen loswerden wollen, zeigt eine neue YouGov-Umfrage.<\/p>\n<p>Bio-Nachfrage steigt \u2013 Produktion bleibt zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bereits im vergangenen Jahr war der Bio-Gesamtumsatz nach Angaben des Bundes \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft um 5,7 Prozent auf den Rekordwert von 17 Milliarden Euro gestiegen. Damit lie\u00df die Branche den D\u00e4mpfer von 2022 weiter hinter sich, als der lange erfolgsverw\u00f6hnte Bio-Markt erstmals ins Minus gerutscht war.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Von einer Kaufzur\u00fcckhaltung in der hohen Inflation waren auch Bioprodukte ber\u00fchrt, die meist etwas mehr kosten. Der Markt erholte sich aber.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Bio-Produktion auf den Feldern und in den St\u00e4llen bleibt jedoch nach wie vor hinter der anziehenden Nachfrage zur\u00fcck. Die Umstellungsbereitschaft in der Landwirtschaft sei 2025 erneut \u00e4u\u00dferst verhalten gewesen, hei\u00dft es im Bericht des Bauernverbands.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Bio-Branchenverband wies schon zu Jahresbeginn darauf hin, dass das Angebot der Nachfrage hinterherzuhinken drohe &#8211; mit der Gefahr, dass der Handel sie nur durch Importe befriedigen kann.<\/p>\n<p>Kaum neue Bio-Betriebe trotz hoher Ums\u00e4tze<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dabei ist der \u00d6kolandbau im vergangenen Jahr weiter gewachsen, aber nur langsam. Biologisch bewirtschaftet werden laut Bundesagrarministerium nun 11,5 Prozent der Agrarfl\u00e4che &#8211; nach 11,4 Prozent 2023.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Das Ziel eines Bio-Anteils von 30 Prozent bis 2030, das einst die Ampel-Koalition aufstellte, bleibt weit entfernt. Die Zahl der \u00d6ko-Betriebe ging im vergangenen Jahr sogar um 2,2 Prozent auf 35.881 zur\u00fcck, ihr Anteil liegt nunmehr noch bei 14,1 Prozent. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Hintergrund waren demnach auch altersbedingte Betriebsaufgaben ohne eine Nachfolge. Generell ist es eine Kalkulationsfrage, ob Bauern auf \u00d6ko-Landbau umstellen, der in den St\u00fcckkosten teurer ist. So ist etwa der Aufwand bei der mechanischen Bodenbearbeitung h\u00f6her, und da schlagen die Treibstoffkosten f\u00fcr Traktoren zu Buche.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Andererseits sind chemisch-synthetische D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmittel bei Bio tabu, bei denen es schon Preisschwankungen gab.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Bericht des Bauernverbands zeigt weitere Tendenzen im gesamten Agrarmarkt &#8211; teils auch mit Auswirkungen auf die Preise in den L\u00e4den: <\/p>\n<p>Fleisch<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei Schweinefleisch habe sich die Inlandsnachfrage in diesem Jahr mit einem Pro-Kopf-Verzehr von 27,9 Kilogramm auf niedrigem Niveau stabilisiert, hei\u00dft es im Bericht. Die Schweinemast sei nur knapp kostendeckend gewesen und die Investitionsbereitschaft in der Branche daher gering. Aktuell niedrige Preise f\u00fchrten zu Verlusten bei M\u00e4stern und Ferkelerzeugern. Der Strukturwandel habe sich fortgesetzt: \u201eWeniger Halter, daf\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Best\u00e4nde je Betrieb.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei Rindfleisch habe sich der Pro-Kopf-Verzehr mit rund neun Kilo robuster als erwartet gezeigt. Die Inlandsproduktion sei gesunken, der Import gestiegen. Bei Gefl\u00fcgelfleisch stieg der Pro-Kopf-Verbrauch auf 20,9 Kilogramm. Dabei legte H\u00e4hnchenfleisch zu, w\u00e4hrend der Putenfleischkonsum r\u00fcckl\u00e4ufig war. F\u00fcr 2026 wird mit einer weiter stabilen Gefl\u00fcgelfleisch-Nachfrage gerechnet. <\/p>\n<p>Milch<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Milchmarkt habe 2025 eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Dynamik gezeigt. Zuerst sei von Knappheit die Rede gewesen, die Milchmenge habe zum Jahresende aber knapp ein Prozent \u00fcber Vorjahresniveau gelegen. \u201eNational, EU-weit und global waren die Mengen \u00fcberdurchschnittlich hoch.\u201c Die Erzeugerpreise seien bis August stabil gewesen, sinken aber seitdem. Ein dramatischer Preissturz bei Butter in den Superm\u00e4rkten f\u00fchre jetzt zu erheblichen Verunsicherungen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Obst und Gem\u00fcse<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eDie Schere zwischen Produktionskosten und erzielbaren Preisen \u00f6ffnet sich weiter und belastet die Zukunftsf\u00e4higkeit vieler Betriebe\u201c, hei\u00dft es im Bericht. Die Apfelernte 2025 sei um 25 Prozent gr\u00f6\u00dfer ausgefallen als im Vorjahr, das Preisniveau lag aber deutlich darunter. Bei Erdbeeren sei die Freilandernte um vier Prozent auf 75.500 Tonnen gesunken &#8211; die niedrigste Menge seit 1995. Bei Spargel war es mit nur noch 98.900 Tonnen die kleinste Erntemenge seit 2010.<\/p>\n<p>Eier<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auf dem Eiermarkt gab es dank einer au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Nachfrage einen H\u00f6chststand beim Pro-Kopf-Verbrauch mit 253 Eiern. Stark gefragt seien weiter Eier aus Bio- und Freilandhaltung. Der Selbstversorgungsgrad blieb bei 72 Prozent, der Gro\u00dfteil der Importe kommt aus den Niederlanden. <\/p>\n<p>Getreidemarkt<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei Getreide seien die M\u00e4rkte weiterhin sehr volatil, aktuell gebe es etwa bei Brotweizen Preisr\u00fcckg\u00e4nge im Vergleich zum Vorjahr. Eine Besserung sei nicht in Sicht, weltweit werde mit einer Rekordernte bei Weizen gerechnet.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">RND\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. Das Gesch\u00e4ft mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland legt nach Branchenangaben deutlich zu &#8211; die heimische Produktion entwickelt sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":676618,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-676617","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115795939783804958","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=676617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/676617\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/676618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=676617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=676617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=676617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}