{"id":6768,"date":"2025-04-04T04:34:26","date_gmt":"2025-04-04T04:34:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6768\/"},"modified":"2025-04-04T04:34:26","modified_gmt":"2025-04-04T04:34:26","slug":"freie-universitaet-berlin-gruendet-center-for-sustainable-resources-csrberlin-informationen-fuer-medien-und-journalistinnen-freie-universitaet-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/6768\/","title":{"rendered":"Freie Universit\u00e4t Berlin gr\u00fcndet Center for Sustainable Resources \u2013 CSR|Berlin \u2022 Informationen f\u00fcr Medien und Journalist*innen \u2022 Freie Universit\u00e4t Berlin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Freie Universit\u00e4t Berlin will die Forschung zur nachhaltigen Gewinnung und Nutzung von Ressourcen vorantreiben und gr\u00fcndet dazu das neue interdisziplin\u00e4re Forschungszentrum<\/strong>\u00a0<strong>Center for Sustainable Resources \u2013 CSR|Berlin<\/strong>. <strong>Die offizielle Gr\u00fcndungsveranstaltung findet am<\/strong>\u00a0<strong>9. April 2025 um 14 Uhr<\/strong>\u00a0<strong>in der\u00a0Arnimallee 22<\/strong>\u00a0<strong>am Institut f\u00fcr Chemie und Biochemie der Freien Universit\u00e4t Berlin statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten werden zwei renommierte Wissenschaftler,<\/strong>\u00a0<strong>Prof. Robert Schl\u00f6gl (Pr\u00e4sident der Alexander von Humboldt-Stiftung und Gr\u00fcndungsdirektor des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Chemische Energiekonversion)<\/strong><strong>\u00a0und\u00a0Prof. Peter Seeberger (Direktor des MPI f\u00fcr Kolloid- und Grenzfl\u00e4chenforschung und Gr\u00fcndungsdirektor des Center for the Transformation of Chemistry CTC), Festvortr\u00e4ge halten. Die \u00d6ffentlichkeit ist herzlich eingeladen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das\u00a0CSR|Berlin \u2013 Forschungszentrum f\u00fcr nachhaltige Ressourcen\u00a0\u2013 will innovative L\u00f6sungen zur nachhaltigen Nutzung und dem Recycling von Ressourcen f\u00f6rdern. \u201eDas neue Zentrum vereint wissenschaftliche Expertise aus den verschiedensten Bereichen der Freien Universit\u00e4t Berlin\u00a0und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist die Entwicklung neuer Technologien und Strategien, die den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck minimieren und die Ressourceneffizienz maximieren\u201c, betonte der Gr\u00fcndungsdirektor des CSR|Berlin, Prof. Dr. Sebastian Hasenstab-Riedel.\u00a0<\/p>\n<p>Ein zentraler Aspekt des CSR|Berlin wird die enge Zusammenarbeit mit\u00a0Industriepartnern und politischen Entscheidungstr\u00e4gern sein, um wissenschaftliche Erkenntnisse immer wieder auf ihr Probleml\u00f6sungspotenzial hin zu evaluieren. Perspektivisch sollen die rund 20 bereits bestehenden Initiativen und Projekte unter einem Dach st\u00e4rker miteinander vernetzt und in den regionalen Innovationstransfer integriert werden. Dadurch werden L\u00f6sungen entwickelt, die einen wichtigen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung globaler Umwelt- und Ressourcenkonflikte leisten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des\u00a0Center for Sustainable Resources &#8211; CSR|Berlin\u00a0geh\u00f6ren von der Freien Universit\u00e4t Berlin die beiden Chemiker Prof. Dr.\u00a0Sebastian Hasenstab-Riedel und Prof. Dr. Rainer Haag, der Mineraloge Prof. Dr. Timm John und der Innovationsforscher Prof. Dr. Carsten Dreher sowie von der Bundesanstalt f\u00fcr Materialforschung und -pr\u00fcfung die Leiterin der Abteilung Material und Umwelt\u00a0Prof. Dr. Anna Gorbushina.\u00a0Ihre Forschungsschwerpunkte treffen sich, wenn es um die Entwicklung ressourcenschonender chemischer Prozesse und Technologien zur Umwandlung von Reststoffen in nutzbare Materialien und deren Interaktion mit der Umwelt geht. So wird unter anderem an Methoden zur effizienteren\u00a0Kreislaufwirtschaft von Selten-Erd-Metallen, der\u00a0Umwandlung von Altlasten in nutzvolle Basischemikalien\u00a0sowie an neuen\u00a0wasseraufbereitenden Technologien\u00a0gearbeitet.<\/p>\n<p><strong>Auszeichnung f\u00fcr innovative Forschung<\/strong><\/p>\n<p>Bereits vor zwei Jahren wurde die Forschungsgruppe um\u00a0Sebastian Hasenstab-Riedel<strong>\u00a0<\/strong>mit einem\u00a0Forschungspreis der\u00a0Werner Siemens-Stiftung (WSS)\u00a0ausgezeichnet. Sein Team entwickelte eine innovative Methode zur sicheren Speicherung von Chlor in einer Ionischen Fl\u00fcssigkeit, wodurch eine energieeffiziente und sichere Handhabung von Chlorgas erm\u00f6glicht wird. Diese Technologie soll unter anderem im CSR|Berlin weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht werden, mit potenziellen Anwendungen in der Energiewirtschaft, dem Recycling von z.B. Elektronikschrott oder\u00a0\u00a0Biomasse.<\/p>\n<p><strong>Beispielhafte Projekte am CSR|Berlin:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Energieeffizienz und CO2-Einsparung<\/strong><strong>:\u00a0<\/strong>\u00a0Ein Forschungsprojekt m\u00f6chte M\u00f6glichkeiten der Energiespeicherung und Netzstabilit\u00e4t \u00fcber Chlorspeichermaterialen untersuchen. Weitere Projekte arbeiten an einer sichereren und effizienteren Chlorspeicherung f\u00fcr die chemische Industrie oder auch f\u00fcr die Trink- und Badewasseraufbereitung. (Cl3 Solutions, LiqChlor)<\/li>\n<li><strong>Nachhaltige Rohstoffnutzung:<\/strong>\u00a0Ein neues Projekt zielt darauf ab, basierend auf biologischen Ressourcen wie Bioglycerin chemische Grundstoffe herzustellen, um eine Alternative zu fossilen Rohstoffen zu haben. Mehrere Projekte befassen sich mit Lignin als biologischen Rohstoff f\u00fcr die Polymerproduktion und der Entwicklung von Materialien mit bestimmten Eigenschaften, wie Schadstofffilterung oder D\u00fcngeeffekt. Ein weiteres Projekt will neue Extraktionsmethoden untersuchen, um aus Mineralen oder Elektroschrott etc. wichtige Metalle zu gewinnen oder zu recyclen. Eine weitere Forschungsgruppe will Altlasten \u00fcber elektrochemische Verfahren in nutzvolle Basischemikalien umwandeln.\u00a0(cxm)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Freie Universit\u00e4t Berlin will die Forschung zur nachhaltigen Gewinnung und Nutzung von Ressourcen vorantreiben und gr\u00fcndet dazu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6769,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,5738,29,5737,30,5739],"class_list":{"0":"post-6768","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-chemie","10":"tag-deutschland","11":"tag-forschung-auszeichnungen-biologie","12":"tag-germany","13":"tag-pharmazie-klima-nachhaltigkeit-kooperationen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114277834086882398","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6768\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6769"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}