{"id":677143,"date":"2025-12-28T12:57:22","date_gmt":"2025-12-28T12:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677143\/"},"modified":"2025-12-28T12:57:22","modified_gmt":"2025-12-28T12:57:22","slug":"museum-wiesbaden-erhaelt-wertvolles-jawlensky-archiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677143\/","title":{"rendered":"Museum Wiesbaden erh\u00e4lt wertvolles Jawlensky-Archiv"},"content":{"rendered":"<p>Zum Abschluss seines 200. Jubil\u00e4umsjahres erh\u00e4lt das Museum Wiesbaden ein besonderes Geschenk: das komplette Archiv des K\u00fcnstlers Alexej von Jawlensky. Wie das Museum mitteilt, ist der Nachlass eine Schenkung der Enkelin des Malers, Angelica Jawlensky Bianconi.<\/p>\n<p>Der expressionistische Maler Alexej von Jawlensky lebte 20 Jahre in Wiesbaden und starb hier 1941. Sein Sohn Andreas begann nach 1955 in der Stadt mit dem Aufbau des Archivs. Aus Angst, nach dem Einmarsch der Sowjetarmee in Ungarn erneut in russische Gefangenschaft zu geraten, siedelte die Familie 1956 nach Locarno in der Schweiz \u00fcber. Dort betreute die Kunsthistorikerin Angelica Jawlensky Bianconi den Nachlass \u00fcber 40 Jahre lang.<\/p>\n<p>Bereits 2021 hatte sie angek\u00fcndigt, das Archiv dem Museum Wiesbaden schenken zu wollen. Im Oktober 2025 wurde die Ank\u00fcndigung umgesetzt: Der gesamte Nachlass wurde in 110 Umzugskartons von der Schweiz nach Wiesbaden transportiert.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliche Einblicke in ein K\u00fcnstlerleben<\/p>\n<p>Das Archiv gibt sehr pers\u00f6nliche Einblicke in das Leben des K\u00fcnstlers. Es umfasst Briefwechsel mit K\u00fcnstlerfreunden wie Kandinsky, seine Lebenserinnerungen, historische Gem\u00e4ldelisten und Adressb\u00fccher. Auch pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde wie Reisep\u00e4sse, Vasen oder die bunten Seidenfliegen des als elegant geltenden K\u00fcnstlers sind Teil der Sammlung. Zuletzt \u00fcbergab die Enkelin dem Museum auch den Schmuck, den Jawlensky seiner Frau Helene schenkte, darunter ein 1927 von ihm selbst gefertigtes Medaillon mit dem Titel \u201eAbstrakter Kopf \u2013 Z\u00e4rtlichkeit\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDass zur weltweit bedeutendsten Jawlensky-Sammlung nun auch der schriftliche Nachlass sowie das \u00fcber 70 Jahre angewachsene Archiv im Museum Wiesbaden hinzugekommen ist, daf\u00fcr ist Angelica Jawlensky Bianconi der gr\u00f6\u00dfte Dank auszusprechen\u201c, erkl\u00e4ren Museumsdirektor Dr. Andreas Henning und Kustos Dr. Roman Zieglg\u00e4nsberger. \u201eDamit ist das Museum endg\u00fcltig das ma\u00dfgebliche Forschungszentrum zur Kunst Alexej von Jawlenskys.\u201c<\/p>\n<p>Archiv wird f\u00fcr Forschung zug\u00e4nglich<\/p>\n<p>In Wiesbaden wird der Nachlass als \u201eForschungsarchiv Alexej von Jawlensky\u201c unter der Leitung von Dr. Roman Zieglg\u00e4nsberger, dem Kustos f\u00fcr Klassische Moderne, fortgef\u00fchrt. Ab 2027 plant das Museum, die Jawlensky-Sammlung neu zu pr\u00e4sentieren. Dann sollen auch Teile des Archivs f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und die Wissenschaft zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Abschluss seines 200. 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