{"id":677383,"date":"2025-12-29T09:32:11","date_gmt":"2025-12-29T09:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677383\/"},"modified":"2025-12-29T09:32:11","modified_gmt":"2025-12-29T09:32:11","slug":"grenze-weit-ueberschritten-muenchen-die-unerschwinglichste-stadt-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677383\/","title":{"rendered":"Grenze weit \u00fcberschritten: M\u00fcnchen die unerschwinglichste Stadt Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p>Der Kauf einer Eigentumswohnung in Deutschland ist fl\u00e4chendeckend erschwinglicher geworden \u2013 aber in f\u00fcnf Metropolen auch f\u00fcr Besserverdiener nach wie vor sehr teuer. Nach Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts IW K\u00f6ln mussten K\u00e4ufer aus den einkommensst\u00e4rkeren 30 Prozent der deutschen Haushalte im Oktober durchschnittlich 29 Prozent ihres verf\u00fcgbaren Nettoeinkommens f\u00fcr die Wohnungsfinanzierung ausgeben. Das lag deutlich unter der Schwelle von 35 Prozent des Haushaltseinkommens, die in der Immobilienbranche als Grenze zur Unbezahlbarkeit gilt.\u00a0<\/p>\n<p>Eigentumswohnungen: M\u00fcnchen ist unerschwinglichste Stadt Deutschlands<\/p>\n<p>Auftraggeber der Berechnungen war der M\u00fcnchner Finanzierungsvermittler Interhyp. Das Unternehmen publiziert regelm\u00e4\u00dfig einen &#8222;Erschwinglichkeitsindex&#8220; f\u00fcr Wohnimmobilien.\u00a0<\/p>\n<p>Der Einkommensschwelle von 35 Prozent entspricht dabei ein Wert von 100 Punkten. Je h\u00f6her die Punktzahl \u00fcber 100, desto erschwinglicher ist Wohneigentum. In diesem Herbst lag der Index mit 128 Punkten im gr\u00fcnen Bereich \u2013 h\u00f6her als 2023, aber weit niedriger als vor zehn Jahren: 2015 hatte der Erschwinglichkeitsindex einen Spitzenwert von 221 Punkten erreicht.\u00a0<\/p>\n<p>Je weiter sich K\u00e4ufer aufs Land begeben, desto g\u00fcnstiger wird es<\/p>\n<p>Den Berechnungen liegen nicht die finanziellen Verh\u00e4ltnisse der deutschen Bev\u00f6lkerung insgesamt zugrunde, sondern die verf\u00fcgbaren Nettoeinkommen der oberen 30 Prozent \u2013 den Menschen, die sich \u00fcblicherweise Wohneigentum leisten k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings sind die regionalen Unterschiede damals wie heute gro\u00df: In f\u00fcnf Metropolen liegt der Index nach wie vor unter 100 und damit im quasi unerschwinglichen Bereich: M\u00fcnchen, Hamburg, Berlin, Frankfurt und K\u00f6ln. Teuerste Stadt ist unver\u00e4ndert M\u00fcnchen, wo die Finanzierung einer Eigentumswohnung laut Index 43 Prozent des verf\u00fcgbaren Nettoeinkommens der infrage kommenden Modellhaushalte verschlingt.\u00a0<\/p>\n<p>Im Verh\u00e4ltnis zum Einkommen am wenigsten teuer unter den sieben gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten sind D\u00fcsseldorf und Stuttgart. Je weiter K\u00e4ufer sich aufs Land begeben, desto g\u00fcnstiger wird es: In l\u00e4ndlichen Regionen muss ein durchschnittlicher Modellhaushalt demnach im Schnitt 26 Prozent des verf\u00fcgbaren Nettoeinkommens f\u00fcr die Abzahlung einer Eigentumswohnung ausgeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Kauf einer Eigentumswohnung in Deutschland ist fl\u00e4chendeckend erschwinglicher geworden \u2013 aber in f\u00fcnf Metropolen auch f\u00fcr Besserverdiener&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":677384,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,1268],"class_list":{"0":"post-677383","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115802167430073108","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=677383"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677383\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/677384"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=677383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=677383"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=677383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}