{"id":677395,"date":"2025-12-29T09:38:15","date_gmt":"2025-12-29T09:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677395\/"},"modified":"2025-12-29T09:38:15","modified_gmt":"2025-12-29T09:38:15","slug":"1-100-schueler-verlassen-das-primo-levi-gymnasium-in-weissensee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677395\/","title":{"rendered":"1.100 Sch\u00fcler verlassen das Primo-Levi-Gymnasium in Wei\u00dfensee"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Primo-Levi-Gymnasium in Berlin-Wei\u00dfensee steht vor einem tiefgreifenden Einschnitt. Der denkmalgesch\u00fctzte Schulbau von 1910 wird zur Gro\u00dfbaustelle, alle rund 1.100 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler m\u00fcssen vor\u00fcbergehend umziehen. M\u00f6glich macht das ein geplanter Ersatzneubau, der selbst erst noch entstehen muss.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Primo-Levi-Gymnasium-Weissensee-\u00a9-Foto-Wikimedia-Commons-Angela-Monika-Arnold-Berlin-CC-BY-3.0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-81384\" class=\"lazyload wp-image-81384 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Primo-Levi-Gymnasium-Weissensee-\u00a9-Foto-Wikimedia-Commons-Angela-Monika-Arnold-Berlin-CC-BY-3.0.jpg\" alt=\"Primo-Levi-Gymnasium\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-81384\" class=\"wp-caption-text\">Das Primo-Levi-Gymnasium besteht in seiner heutigen Form seit 2007 und ist auf zwei denkmalgesch\u00fctzte Schulgeb\u00e4ude aus den Jahren 1910 und 1927 in Berlin-Wei\u00dfensee verteilt. Nach der Sanierung soll der historische Standort an der Pistoriusstra\u00dfe langfristig als eigenst\u00e4ndige Grundschule f\u00fcr den wachsenden Stadtteil weitergef\u00fchrt werden. W\u00e4hrenddessen soll der Neubau an der Woelkpromenade weitere Klassenzimmer und Verwaltungsr\u00e4ume aufnehmen. \/ \u00a9 Foto: Wikimedia Common, Angela Monika Arnold, Berlin, s, CC BY 3.0<\/p>\n<p>\u00a9 Foto: Wikimedia Commons, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angela Monika Arnold, Berlin, CC BY 3.0<\/a><br \/>\u00a9 Foto Titelbild: Wikimedia Commons, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sinuhe20, CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p data-start=\"839\" data-end=\"1133\">Das Primo-Levi-Gymnasium geh\u00f6rt seit Jahren zu den gefragtesten Schulen Berlins. F\u00fcr den Eintritt in die siebte Klasse waren zuletzt Spitzennoten n\u00f6tig, der Numerus clausus lag 2025 bei 1,2. Rund 1.100 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler besuchen derzeit das Gymnasium in Wei\u00dfensee.<\/p>\n<p data-start=\"1135\" data-end=\"1462\">Ab dem kommenden Jahr steht die Schule jedoch vor einer organisatorischen Herausforderung: Der denkmalgesch\u00fctzte Altbau an der Pistoriusstra\u00dfe aus dem Jahr 1910 soll umfassend saniert werden. Daf\u00fcr muss das Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig geschlossen werden. Ein Unterricht w\u00e4hrend der Bauarbeiten ist ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Ersatzneubau an der Woelckpromenade: Umzug des Primo-Levi-Gymnasiums geplant<\/p>\n<p data-start=\"1520\" data-end=\"1829\">Um die Sanierung \u00fcberhaupt zu erm\u00f6glichen, plant der Bezirk Pankow einen vollst\u00e4ndigen Umzug der Schule. Vorgesehen ist ein Ersatzneubau in der Woelckpromenade nahe dem Kreuzpfuhl. Dort sollen Klassenr\u00e4ume, Fachr\u00e4ume und Verwaltungsbereiche entstehen. Ein genaues Fertigstellungsdatum gibt es bislang nicht.<\/p>\n<p data-start=\"1831\" data-end=\"2149\">Nach Angaben des Bezirksamts soll die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE im Februar 2026 den Auftrag f\u00fcr den Neubau erhalten. Im selben Jahr soll auch der Baubeginn erfolgen. Die Gesamtkosten f\u00fcr das Projekt werden auf rund 86 Millionen Euro beziffert, wie der Tagesspiegel berichtet.<\/p>\n<p>Denkmalschutz zwingt zum Umzug: 86 Millionen Euro Gesamtkosten f\u00fcr Primo-Levi-Gymnasium<\/p>\n<p data-start=\"2218\" data-end=\"2502\">Der Ersatzneubau dient zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich als \u00dcbergangsl\u00f6sung. Zus\u00e4tzliche Schulpl\u00e4tze entstehen dadurch nicht. Ziel ist es, die gesamte Schulgemeinschaft tempor\u00e4r auszulagern, damit der historische Bau an der Pistoriusstra\u00dfe leerger\u00e4umt und denkmalgerecht saniert werden kann.<\/p>\n<p data-start=\"2504\" data-end=\"2833\">Der Aufwand ist erheblich. Nach Angaben des zust\u00e4ndigen Bildungsstadtrats m\u00fcssen bei der Sanierung s\u00e4mtliche Vorgaben des Denkmalschutzes ber\u00fccksichtigt werden. Eingriffe in die historische Substanz seien nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Genau deshalb sei eine Sanierung bei laufendem Schulbetrieb ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Neue Nutzung nach der Sanierung: Grundschule in der Pistoriusstra\u00dfe geplant<\/p>\n<p data-start=\"2883\" data-end=\"3171\">Nach Abschluss der Sanierung er\u00f6ffnet sich jedoch eine neue Perspektive f\u00fcr den Standort. Der sanierte Altbau soll langfristig als eigenst\u00e4ndige Schule weitergef\u00fchrt werden. Vorgesehen ist nach fr\u00fcheren Planungen die Einrichtung einer Grundschule f\u00fcr den wachsenden Stadtteil Wei\u00dfensee.<\/p>\n<p data-start=\"3173\" data-end=\"3451\">Das Primo-Levi-Gymnasium selbst soll nach der R\u00fcckkehr aus dem Ersatzneubau weiterhin als zwei- bis sechsz\u00fcgiges Gymnasium betrieben werden. Die Senatsverwaltung f\u00fcr Bildung geht von einer k\u00fcnftigen Kapazit\u00e4t von bis zu 1.116 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus.<\/p>\n<p>Schulbauoffensive Berlin: Beteiligung und Denkmalschutz im Fokus<\/p>\n<p data-start=\"3512\" data-end=\"3883\">Die Planungen sind Teil der Berliner Schulbauoffensive. F\u00fcr das Primo-Levi-Gymnasium wurde ein mehrstufiger Beteiligungsprozess durchgef\u00fchrt. Dabei brachten Schulleitung, Lehrkr\u00e4fte, Eltern- und Sch\u00fclervertretungen sowie die Verwaltung ihre Bedarfe ein. Ziel war es, p\u00e4dagogische Anforderungen und den Schutz der denkmalgesch\u00fctzten Bausubstanz miteinander zu verbinden.<\/p>\n<p data-start=\"3885\" data-end=\"4180\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">Der bevorstehende Umzug markiert damit keinen Stillstand, sondern eine \u00dcbergangsphase. F\u00fcr das Gymnasium bedeutet sie vor allem Organisation und Geduld und f\u00fcr den Standort Wei\u00dfensee langfristig die Chance auf zwei moderne Schulangebote an einem historischen Ort.<\/p>\n<p>Quellen: HOWOGE, Tagesspiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Primo-Levi-Gymnasium in Berlin-Wei\u00dfensee steht vor einem tiefgreifenden Einschnitt. 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