{"id":677463,"date":"2025-12-29T10:16:25","date_gmt":"2025-12-29T10:16:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677463\/"},"modified":"2025-12-29T10:16:25","modified_gmt":"2025-12-29T10:16:25","slug":"ukraine-das-denkt-die-mehrheit-der-russen-ueber-den-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677463\/","title":{"rendered":"Ukraine: Das denkt die Mehrheit der Russen \u00fcber den Krieg"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"8192\" height=\"5464\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/694ca111832e0ef1ead6cf8a.jpg\" class=\"attachment-original size-original\" alt=\" Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin beantwortete w\u00e4hrend seiner j\u00e4hrlichen Fernseh-Telefonrunde Fragen zum Krieg und zur Wirtschaft. \"  data-portal-copyright=\"Contributor\/Getty Images\" \/><\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin beantwortete w\u00e4hrend seiner j\u00e4hrlichen Fernseh-Telefonrunde Fragen zum Krieg und zur Wirtschaft. <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\tContributor\/Getty Images\n\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>Laut einer neuen Umfrage erwarten 55 Prozent der Russen, dass der Krieg mit der Ukraine bis 2026 endet.<\/p>\n<p>Die Umfrage zeigt au\u00dferdem, dass Russlands Wirtschaft unter Inflation und schwachen Energieeinnahmen leidet.<\/p>\n<p>Putin r\u00e4umt eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums auf einen Prozent in diesem Jahr ein.<\/p>\n<p>Laut einer am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Umfrage erwartet die Mehrheit der Russen, dass der <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/ukraine-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Krieg mit der Ukraine<\/a> im Jahr 2026 beendet sein wird.<\/p>\n<p>An der Umfrage nahmen 1600 Russen ab 18 Jahren teil. Sie ergab, dass 55 Prozent der Meinung sind, dass das, was Moskau als \u201ebesondere milit\u00e4rische Operation\u201c bezeichnet, sich seinem Ende n\u00e4hert. Die Umfrage wurde Mitte Dezember vom staatlichen russischen Zentrum f\u00fcr Meinungsforschung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Mikhail Mamonov ist der stellvertretende Leiter des russischen Meinungsforschungszentrums. Er sagte bei der Vorstellung der Ergebnisse bei einer Diskussionsrunde: \u201eDer Hauptgrund f\u00fcr Optimismus ist der m\u00f6gliche Abschluss der milit\u00e4rischen Sonderoperation und das Erreichen der erkl\u00e4rten Ziele, die mit den vom russischen Pr\u00e4sidenten dargelegten nationalen Interessen \u00fcbereinstimmen\u201c. <\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren hat die Organisation bei der Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse ihrer j\u00e4hrlichen Umfrage keine Angaben \u00fcber den Anteil der Russen gemacht, die ein Ende des Krieges erwarten. Aufgrund des streng kontrollierten \u00f6ffentlichen Diskurses in <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/russland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Russland<\/a> ist es schwierig, die \u00f6ffentliche Meinung zu sensiblen Themen wie dem Krieg zu beurteilen.<\/p>\n<p>Die Russen sind besorgt \u00fcber die Lebenshaltungskosten<\/p>\n<p>Das Ergebnis kam zu einem Zeitpunkt, als sich Russlands Wirtschaftsboom, der durch Kriegsausgaben und Subventionen angetrieben wurde, abk\u00fchlte.<\/p>\n<p>Im November sank die russische Industrieproduktion um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nachdem sie im Oktober um 3,1 Prozent gestiegen war. Das teilte die russische Statistikbeh\u00f6rde Rosstat am Mittwoch mit. Reuters berichtete am selben Tag, dass Analysten mit einem Anstieg der Produktion um 1,2 Prozent gerechnet hatten.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/gewinn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gewinne<\/a> der russischen Unternehmen gingen von Januar bis Oktober um fast zehn Prozent auf 21,6 Billionen Rubel (ca. 232 Milliarden Euro) zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Russland leidet unter einer hohen Inflation, schwachen Energieeinnahmen, einem starken Rubel und einer Kreditknappheit. Diese haben die Verbrauchernachfrage und die Realeinkommen belastet und die Aktivit\u00e4ten des Privatsektors unter Druck gesetzt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gab es eine separate und unabh\u00e4ngige Umfrage unter 1608 Russen ab 18 Jahren. Diese ergab, dass die Wirtschaft und der Krieg mit der Ukraine ihre gr\u00f6\u00dften Sorgen sind. Die zwischen dem 18. und 27. November vom Levada Center durchgef\u00fchrte Umfrage wurde am 16. Dezember ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>In einer streng choreografierten Telefonkonferenz mit einfachen russischen B\u00fcrgern und Journalisten, der sogenannten \u201eDirekten Leitung\u201c, r\u00e4umte <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/wladimir-putin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Putin<\/a> am Freitag eine starke Verlangsamung des Wirtschaftswachstums ein. Von 4,3 Prozent im Jahr 2024 auf einen Prozent in diesem Jahr. Er f\u00fchrte dies auf die Ma\u00dfnahmen der Regierung zur Bek\u00e4mpfung der Inflation zur\u00fcck.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Ukraine die Diskussion beherrschte, wurde die \u00dcbertragung von einem Aufflackern der \u00f6ffentlichen Frustration unterbrochen. Und das, als Textnachrichten von Zuschauern auf einem gro\u00dfen Bildschirm im Saal angezeigt wurden, wie Reuters berichtete.<\/p>\n<p>Es gab Beschwerden \u00fcber Internetausf\u00e4lle, \u00fcber schlechte Wasserqualit\u00e4t sowie \u00fcber die steigenden Lebenshaltungskosten \u2013 eine Erinnerung daran, wie stark der wirtschaftliche Druck das Leben der Russen beeinflusst.<\/p>\n<p>\tExterner Inhalt nicht verf\u00fcgbar<\/p>\n<p>Sie haben ein contentpass-Abo, wollen aber trotzdem nicht auf die Anzeige externer Inhalte von Drittanbietern verzichten? Dann klicken Sie auf &#8222;zustimmen&#8220; und wir binden externe Inhalte und Dienste von ausgew\u00e4hlten Drittanbietern in unser Angebot ein, um Ihr Nutzungserlebnis zu verbessern. Eine aktuelle Liste ebendieser Drittanbieter k\u00f6nnen Sie jederzeit in der Privatsph\u00e4re (Link zu Privatsph\u00e4re) einsehen. 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