{"id":677619,"date":"2025-12-29T11:41:15","date_gmt":"2025-12-29T11:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677619\/"},"modified":"2025-12-29T11:41:15","modified_gmt":"2025-12-29T11:41:15","slug":"fail-forward-europe-neue-initiative-will-europas-umgang-mit-fehlern-veraendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/677619\/","title":{"rendered":"\u201eFail Forward Europe\u201c \u2013 neue Initiative will Europas Umgang mit Fehlern ver\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p>Eine neue Bewegung formiert sich: Fail Forward Europe startet 2026 mit dem Ziel, Europas Beziehung zum Fehlermachen und Scheitern radikal neu zu denken. Im Zentrum steht nicht der Fehler selbst, sondern das, was danach m\u00f6glich wird. Fehler sind ein Vehikel \u2013 Lernen ist das Ziel. Die Initiative will daher bewusst \u00fcber das g\u00e4ngige Narrative der \u00bbFehlerkultur\u00ab hinausgehen und eine Lernkultur als Next Level etablieren.<\/p>\n<p><strong>\u201cFehlerkultur war gestern. Heute geht&#8217;s um Lernkultur\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Darin sind sich Bettina Wenko und Aleksandra Nagele einig, sie sind zwei der Gr\u00fcndungsmitglieder von Fail Forward Europe: \u201cWir m\u00fcssen aufh\u00f6ren \u00fcber die Ursachen zu sprechen und endlich den n\u00e4chsten Schritt gehen, damit wir das Gelernte anwenden und ins Leben bringen.\u201d Hinter Fail Forward Europe stehen insgesamt sieben Personen aus verschiedenen Branchen und Generationen, darunter Nagele und Wenko, die K\u00f6pfe hinter den seit 10 Jahren bekannten Fuckup Nights Salzburg (Aleksandra Nagele) und Fuckup Nights Tirol (Bettina Wenko). Ihr kollektiver Erfahrungsschatz an Scheitern und Wiederaufstehen bildet das Fundament der Initiative: Fail Forward Europe beginnt dort, wo klassische Fehlerkultur-Formate enden.<\/p>\n<p><strong>Was Fail Forward Europe anders macht<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Europa steht vor disruptiven Ver\u00e4nderungen \u2013 technologisch, gesellschaftlich, \u00f6kologisch. Innovation entsteht dort, wo Menschen ausprobieren, experimentieren und Irrt\u00fcmer als Datenpunkte verstehen\u201d, betont Unternehmensberater Martin Seibt, der bereits das allererste Fail Forward Festival im J\u00e4nner 2025 initiierte: \u201cEine Kultur der Angst vor dem Scheitern bremst Fortschritt, Kreativit\u00e4t und wirtschaftliche Zukunftsf\u00e4higkeit. Lernkultur hingegen f\u00f6rdert schnellere Anpassung, Resilienz und mutige L\u00f6sungen \u2013 F\u00e4higkeiten, die Europa im globalen Wettbewerb dringend braucht.\u201d<\/p>\n<p>Aktuelle Daten aus dem Fail Forward Whitepaper zeigen deutlich: Eine konstruktive Fehlerkultur ist essenziell, aber allein nicht ausreichend, um Innovationskraft freizusetzen. Innovation braucht zus\u00e4tzlich Irrtumskompetenz \u2013 die F\u00e4higkeit, eigene Annahmen zu hinterfragen, Fehler bewusst zu reflektieren und Erkenntnisse in Handeln zu \u00fcbersetzen.<br \/>Genau daf\u00fcr bietet Fail Forward Europe M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Mitgr\u00fcnder Ronald Roither aus der IT erg\u00e4nzt: \u201eOrganisationen verlieren jeden Tag Geld, Produktivit\u00e4t und Wissen, weil Fehler \u00fcbersehen oder vertuscht werden. Wenn wir den blinden Fleck beseitigen, erh\u00f6hen wir Leistungsf\u00e4higkeit \u2013 und Innovationsgeschwindigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Doch es geht nicht nur um Innovation oder Effizienz: Lernkultur st\u00e4rkt auch Gemeinschaft und mentale Gesundheit. Wer offen \u00fcber Fehler sprechen darf, entlastet, verbindet sich mit anderen, baut Vertrauen auf \u2013 und erm\u00f6glicht eine Arbeits- und Lebenswelt, in der Menschen wachsen statt funktionieren. Mit an Bord ist im Gr\u00fcndungsteam deshalb auch Leila Stockinger. Die 20-j\u00e4hrige steht noch am Anfang ihres Berufslebens: \u201cIch m\u00f6chte, dass sich junge Menschen nicht wie ein Fehler im System f\u00fchlen, nur weil sie nicht in Schablonen und Schubladen passen.\u201d<\/p>\n<p><strong>Start in Ober\u00f6sterreich, Salzburg, Tirol &amp; Bayern<\/strong><\/p>\n<p>Zum Start wird Fail Forward Europe in Salzburg, Tirol, Ober\u00f6sterreich und im angrenzenden Bayern aktiv. Geplant sind Fuckup Nights als offene Community-Events, Workshops, weitere Fail Forward Festivals, Bildungsprogramme und perspektivisch ein Fonds, der Menschen unterst\u00fctzt, die nach dem Scheitern wieder aufstehen. Von Lehrlingswerkstatt bis Vorstandsetage \u2013 Lernen soll \u00fcberall stattfinden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen, dass Europa experimentierfreudiger wird. Wenn wir Scheitern erlauben, beschleunigen wir Innovation \u2013 nicht trotz Fehlern, sondern wegen ihnen\u201c, res\u00fcmiert David Lageder, Mitgr\u00fcnder von Fail Forward Europe. W\u00e4hrend andere weiter \u00fcber Fehlerkultur sprechen setzt Fail Forward Europe bewusst den n\u00e4chsten Schritt: \u201eFehlerkultur ist der Anfang. Lernkultur ist das n\u00e4chste Level. Scheitern soll kein Stigma sein, sondern als Sprungbrett dienen \u2013 f\u00fcr Menschen, Organisationen und ganze Regionen\u201c, Sascha Brandst\u00f6tter, Keynotespeaker, Resilienztrainer und Mitgr\u00fcnder von Fail Forward Europe.<\/p>\n<p>Der Weg ist ambitioniert: Von einer regionalen Bewegung im deutschsprachigen Raum will das Team schrittweise ganz Europa erreichen. 2026 ist der Anfang. Ziel ist, eine vernetzte Community zu schaffen, in der R\u00fcckschl\u00e4ge nicht versteckt, sondern transformiert werden \u2013 in Fortschritt, Mut und Zukunft.<\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Presse &amp; Kooperationen<\/strong><br \/>Fail Forward Europe \u2013 Initiative f\u00fcr Lern- &amp; Fehlerkultur<br \/>E-Mail: hello@fail-forward.eu<br \/>www.fail-forward.eu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine neue Bewegung formiert sich: Fail Forward Europe startet 2026 mit dem Ziel, Europas Beziehung zum Fehlermachen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":677620,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,14456,14457,3477,548,663,158,3934,3935,13,10432,86743,8533,14,15,64296,1666,12,8724,2556,88153],"class_list":{"0":"post-677619","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-apa","11":"tag-apa-ots","12":"tag-bild","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-innovationen","20":"tag-lebensstandard","21":"tag-leistung","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-ngos","25":"tag-ots","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-unternehmensstrategie","28":"tag-weiterbildung","29":"tag-werte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115802674793538970","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=677619"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677619\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/677620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=677619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=677619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=677619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}