{"id":678007,"date":"2025-12-29T15:14:18","date_gmt":"2025-12-29T15:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678007\/"},"modified":"2025-12-29T15:14:18","modified_gmt":"2025-12-29T15:14:18","slug":"aktion-soll-55-tage-laufen-spezialfirma-startet-neue-suche-nach-wrack-von-flug-mh370","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678007\/","title":{"rendered":"Aktion soll 55 Tage laufen: Spezialfirma startet neue Suche nach Wrack von Flug MH370"},"content":{"rendered":"<p>Aktion soll 55 Tage laufenSpezialfirma startet neue Suche nach Wrack von Flug MH370 <\/p>\n<p>29.12.2025, 13:33 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:08 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Techniker-tragen-ein-Wrackteil-die-Fluegelklappe-eines-Flugzeugs-ueber-einen-Strand-bei-Saint-Andre-.webp\" alt=\"Techniker-tragen-ein-Wrackteil-die-Fluegelklappe-eines-Flugzeugs-ueber-einen-Strand-bei-Saint-Andre-de-la-Reunion-Die-Suche-nach-dem-Wrack-des-seit-Maerz-2014-verschollenen-Fluges-MH370-der-Malaysia-Airlines-soll-am-Dienstag-fortgesetzt-werden-Die-Spezialfirma-Ocean-Infinity-will-55-Tage-lang-suchen\"\/>Bis heute wurden nur ein paar Dutzend Wrackteile an verschiedenen K\u00fcsten angeschwemmt. (Foto: picture alliance\/dpa\/epa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Das Verschwinden eines Flugzeugs der Malaysia Airlines vor mehr als zehn Jahren geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften R\u00e4tseln der Luftfahrtgeschichte. Von Rumpf, Flugrekorder und Insassen fehlt jede Spur. Eine Aktion im Indischen Ozean soll das \u00e4ndern. Ein Punkt macht Hoffnung. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Verschwinden des Fluges MH370 der Malaysia Airlines soll jetzt eine neue Suche nach dem Wrack starten. Das malaysische Verkehrsministerium hatte Anfang Dezember angek\u00fcndigt, dass die Spezialfirma Ocean Infinity ihre Arbeit im Indischen Ozean noch vor Jahresende wieder aufnehmen werde. F\u00fcr die Familien der 239 Opfer k\u00f6nnte es die letzte Chance sein, Antworten auf ihre vielen Fragen zu bekommen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aktion soll mit Unterbrechungen insgesamt 55 Tage laufen und sich auf bestimmte Gebiete konzentrieren, in denen die Wahrscheinlichkeit, die Ungl\u00fccksmaschine zu finden, am h\u00f6chsten ist. Die Regierung in Kuala Lumpur und Ocean Infinity hatten zuvor eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Flugzeug war am 8. M\u00e4rz 2014 auf einem Flug von Kuala Lumpur nach Peking pl\u00f6tzlich von den Radarschirmen verschwunden und aus unbekanntem Grund vom Kurs abgewichen, wie sich sp\u00e4ter anhand von technischen Signalen rekapitulieren lie\u00df. Bis heute wurden nur ein paar Dutzend Wrackteile an verschiedenen K\u00fcsten angeschwemmt. Vom Hauptrumpf des Flugzeugs, den Insassen aus 14 L\u00e4ndern und dem Flugrekorder fehlt weiter jede Spur. Das Verschwinden der Maschine geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Mysterien der Luftfahrtgeschichte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Suche ist mir pers\u00f6nlich wichtig, weil ich glaube, dass sie uns vielleicht etwas mehr dar\u00fcber verraten k\u00f6nnte, was geschehen ist&#8220;, sagte der Ehemann einer bei dem Ungl\u00fcck ums Leben gekommenen Frau dem australischen Sender SBS. F\u00fcr viele Familien habe die neuerliche Suche eine sehr tiefe pers\u00f6nliche Bedeutung, weil es darum gehe, endg\u00fcltig Abschied nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Gericht in Peking hatte am 8. Dezember in erster Instanz geurteilt, dass acht Familien vermisster Passagiere Entsch\u00e4digungen von Malaysia Airlines erhalten sollen. Die meisten Passagiere waren Chinesen. In Peking hatten Hinterbliebene in den Jahren nach dem Ungl\u00fcck immer wieder vor der malaysischen Botschaft protestiert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">2016 hatten Dutzende Familien Malaysia Airlines in verschiedenen Punkten verklagt, sodass mehr als 70 Verfahren angesto\u00dfen wurden. Sp\u00e4ter kam es in 47 F\u00e4llen zu einer Einigung mit der Airline. Nach dem Urteil in Peking waren Stand Anfang Dezember noch mehr als 20 Verfahren offen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Unternehmen Ocean Infinity mit Sitz in den USA und Gro\u00dfbritannien hatte bereits im Februar eine neue Suche mit Hilfe eines Tiefsee-Versorgungsschiffs und autonomer Unterwasserfahrzeuge gestartet, mit denen der Meeresboden nach Spuren der vermissten Boeing 777 \u00fcberpr\u00fcft werden sollte. Die Aktion fand Berichten zufolge etwa 1500 Kilometer vor der K\u00fcste von Perth in Westaustralien statt. Im April wurden die Arbeiten wegen schlechter Wetterbedingungen zun\u00e4chst ausgesetzt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ocean Infinity hatte einen &#8222;Kein Fund, keine Bezahlung&#8220;-Deal mit der malaysischen Regierung in Kuala Lumpur ausgehandelt und wird f\u00fcr die Mission nur dann mit umgerechnet knapp 60 Millionen Euro entlohnt, falls die Maschine gefunden wird. Das Unternehmen war schon Teil einer fr\u00fcheren, erfolglos verlaufenen Suche im Jahr 2018.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Hoffnung gibt es, denn bei anderen Aktionen war Ocean Infinity erfolgreich: So hatten unter anderem Mini-Unterwasserfahrzeuge 2018 das im Jahr zuvor verschollene argentinische U-Boot &#8222;ARA San Juan&#8220; vor der K\u00fcste Patagoniens aufgesp\u00fcrt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, are\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktion soll 55 Tage laufenSpezialfirma startet neue Suche nach Wrack von Flug MH370 29.12.2025, 13:33 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:08&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":678008,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[227,157401,841,13,984,1746,12358,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-678007","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-china","9":"tag-flug-mh370-der-malaysia-airlines","10":"tag-flugzeuge","11":"tag-headlines","12":"tag-international","13":"tag-luftfahrt","14":"tag-malaysia","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115803512248248462","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=678007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678007\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/678008"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=678007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=678007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=678007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}