{"id":678054,"date":"2025-12-29T15:39:20","date_gmt":"2025-12-29T15:39:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678054\/"},"modified":"2025-12-29T15:39:20","modified_gmt":"2025-12-29T15:39:20","slug":"selenskyj-fordert-von-den-usa-laengere-sicherheitsgarantien-fuer-sein-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678054\/","title":{"rendered":"Selenskyj fordert von den USA l\u00e4ngere Sicherheitsgarantien f\u00fcr sein Land"},"content":{"rendered":"<p>      Selenskyj fordert von den USA l\u00e4ngere Sicherheitsgarantien f\u00fcr sein Land<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Nach seinem Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj noch ungel\u00f6ste Fragen etwa bei den k\u00fcnftigen Sicherheitsgarantien f\u00fcr sein von Russland angegriffenes Land. Die US-Regierung habe Kiew &#8222;solide&#8220; Sicherheitsgarantien f\u00fcr einen Zeitraum von 15 Jahren angeboten, seine Regierung halte angesichts der Bedrohung durch Russland jedoch einen l\u00e4ngeren Zeitraum f\u00fcr notwendig, sagte Selenskyj am Montag. Auch Gebietsfragen und die Zukunft des von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerks Saporischschja seien auf dem Weg zu einem Friedensplan f\u00fcr die Ukraine weiter ungekl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Er habe Trump gesagt, dass sein Land Garantien f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum von &#8222;30, 40, 50 Jahren&#8220; brauche, sagte <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/weltgeschehen\/themen\/wolodymyr-selenskyj-8667188.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selenskyj<\/a>. Ohne klare Sicherheitsgarantien k\u00f6nne der Krieg nicht als &#8222;wirklich beendet&#8220; gelten, da mit einem Nachbarn wie Russland das Risiko einer erneuten Aggression bestehe. Zur Absicherung einer Friedensl\u00f6sung sei zudem die Stationierung internationaler Truppen in der Ukraine unabdingbar, betonte der ukrainische Pr\u00e4sident. Russland lehnt eine solche Stationierung bislang kategorisch ab.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">US-Pr\u00e4sident <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/leute\/themen\/donald-trump-4540962.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump<\/a> hatte sich nach dem Treffen in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida am Sonntag betont optimistisch gezeigt und von &#8222;gro\u00dfen Fortschritten&#8220; bei den Verhandlungen \u00fcber ein Ende des Krieges in der Ukraine gesprochen. Eine Einigung sei &#8222;wahrscheinlich viel n\u00e4her als jemals zuvor&#8220;, sagte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Erneut bescheinigte Trump dem russischen Staatschef Wladimir Putin, der den Krieg vor fast vier Jahren begonnen hatte, Friedenswillen: &#8222;Alle wollen, dass es aufh\u00f6rt&#8220;, sagte er, obwohl Russland erst am Samstag die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut massiv mit Drohnen und Raketen angegriffen hatte. &#8222;Pr\u00e4sident Putin war sehr gro\u00dfz\u00fcgig mit Blick darauf, dass die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ukraine-4540764.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> Erfolg hat&#8220;, sagte Trump, der vor seinem Treffen mit Selenskyj erneut mit Putin telefoniert hatte. Er sprach zudem von einer angeblichen Bereitschaft Moskaus, der Ukraine &#8222;Energie, Strom und andere Dinge zu sehr niedrigen Preisen zu liefern&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Gleichzeitig r\u00e4umte der <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Pr\u00e4sident<\/a> anhaltende Uneinigkeit zwischen Kiew und Moskau in Territorialfragen ein. &#8222;Es ist ungel\u00f6st, aber wir kommen dem Ziel viel n\u00e4her&#8220;, sagte Trump. &#8222;Das ist ein sehr schwieriges Thema, aber eins, das wir l\u00f6sen k\u00f6nnen.&#8220; Details nannte er nicht.\u00a0Die kommenden Wochen w\u00fcrden zeigen, ob eine L\u00f6sung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs erreicht werden k\u00f6nne: &#8222;Ich glaube, dass wir es in ein paar Wochen wissen werden, so oder so&#8220;, sagte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Russland wiederholte am Montag seine maximalistische Forderung nach einem vollst\u00e4ndigen R\u00fcckzug der ukrainischen Armee selbst aus den Teilen der Ostukraine, die Russland bisher nicht besetzt hat. &#8222;Die Ukraine verliert Gebiet und wird das weiterhin tun&#8220;, erkl\u00e4rte ein Sprecher in Moskau. Pr\u00e4sident Putin sagte, <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russlands<\/a> Armee r\u00fccke in der Ukraine &#8222;mit Selbstvertrauen vor&#8220;.\u00a0Der Plan zur &#8222;Befreiung der Regionen Donbass, Saporischschja und Cherson wird gem\u00e4\u00df dem Plan des milit\u00e4rischen Spezialeinsatzes in Abschnitten ausgef\u00fchrt&#8220;, sagte Putin am Montag bei einem Treffen mit Armeekommandeuren.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die USA hatten im November einen 28-Punkte-Plan vorgelegt. Der als sehr russlandfreundlich kritisierte Text wurde in den vergangenen Wochen auf Dr\u00e4ngen Kiews und seiner europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten \u00fcberarbeitet. Vorgesehen ist demnach unter anderem ein Einfrieren des aktuellen Frontverlaufs. Die Ukraine w\u00fcrde einen Teil ihrer Truppen im Donbass im Osten des Landes zur Schaffung einer entmilitarisierten Pufferzone zur\u00fcckziehen &#8211; das bisher gr\u00f6\u00dfte Zugest\u00e4ndnis Kiews in territorialen Fragen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zwei Schl\u00fcsselforderungen Moskaus &#8211; der R\u00fcckzug der ukrainischen Truppen aus der gesamten ostukrainischen Donbass-Region und ein rechtlich bindender Verzicht der Ukraine auf einen Nato-Beitritt &#8211; sind in dem \u00fcberarbeiteten Plan nicht enthalten. \u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Nach ihrem Gespr\u00e4ch in Mar-a-Lago telefonierten Trump und Selenskyj mit europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten der Ukraine, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Ein Sprecher der Bundesregierung sprach am Montag von einem angestrebten &#8222;engen Schulterschluss&#8220; der Ukraine, der USA sowie der europ\u00e4ischen Staaten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron k\u00fcndigte f\u00fcr Anfang Januar ein Treffen der Koalition der Willigen in Paris an. Dabei solle der &#8222;konkrete Beitrag jedes Einzelnen&#8220; zu den Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine festgelegt werden, erkl\u00e4rte Macron im Onlinedienst X. Zur Koalition der Willigen z\u00e4hlen gut 30 Staaten.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Selenskyj wiederum hoffte auf ein Treffen mit europ\u00e4ischen und US-Vertretern auf Beraterebene &#8222;in den n\u00e4chsten Tagen&#8220; &#8211; und in der Ukraine. Er betonte auch, dass ein Friedensabkommen von Kiew, Moskau, Washington und den Europ\u00e4ern unterzeichnet werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Selenskyj fordert von den USA l\u00e4ngere Sicherheitsgarantien f\u00fcr sein Land Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":678055,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-678054","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115803610334637323","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=678054"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678054\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/678055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=678054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=678054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=678054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}