{"id":678201,"date":"2025-12-29T17:04:12","date_gmt":"2025-12-29T17:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678201\/"},"modified":"2025-12-29T17:04:12","modified_gmt":"2025-12-29T17:04:12","slug":"oesterreich-1-italien-2-des-bundesadlers-brut-in-frankreich-1998-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678201\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich 1, Italien 2: Des Bundesadlers Brut in Frankreich 1998, Teil 3"},"content":{"rendered":"<p>Nach den umfehdeten Jahren unter Arrigo Sacchi war Italien 1998 wieder so, wie man Italien eben erwartete. Auch wenn eine leichte Auslosung das Team ins WM-Finale von 1994 gesp\u00fclt hat: Das taktisch rigide und auf viel Training basierende 4-4-2-Pressingspiel von Sacchi hat auf Nationalteam-Ebene nie geklickt. Mit Cesare Maldini war die defensive Stabilit\u00e4t wieder Trumpf.<\/p>\n<p>Vor Libero und Manndeckern waren drei unkreative L\u00e4ufer platziert, zwei alleingelassene St\u00fcrmer sollten es auf dieser extrem auf Stabilit\u00e4t bedachten Basis mit individuellem Genie richten, einen Spielgestalter sah Maldini als zu gro\u00dfes Risiko. Mit Gl\u00fcck hatte Italien sp\u00e4t ein 2:2 gegen Chile gerettet und gegen Kamerun hatte man nach der raschen F\u00fchrung viel sterilen Ballbesitz und null Ideen, zwei sp\u00e4te Tore schraubten das Ergebnis zu einem absurden 3:0 hoch. Italien konnte davon ausgehen, dass ein Remis gegen \u00d6sterreich zum Gruppensieg reicht und man damit einem drohenden Achtelfinal-Duell gegen Brasilien ausweicht \u2013 bei einer Niederlage drohte aber das Vorrunden-Aus.<\/p>\n<p>Das waren keine guten Voraussetzungen f\u00fcr \u00d6sterreich. Auch das \u00d6FB-Team litt unter zu wenigen Ideen, zu wenig Mut im Vorw\u00e4rtsgang und unter der l\u00e4dierten Zehe von Andi Herzog. Wie gegen Chile sa\u00df Herzog zun\u00e4chst auf der Bank, aber Prohaska l\u00f6ste sein eigenes defensives Dreier-Mittelfeld auf und zog Hannes Reinmayr UND davor Mario Haas als zweite Spitze neben Toni Polster ein. Nach den beiden Remis gegen Kamerun und Chile war f\u00fcr \u00d6sterreich klar: Ein Sieg musste her.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"590\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/B5-Ita-Aut-2-1-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22930\"  \/>Italien \u2013 \u00d6sterreich 2:1 (0:0)<\/p>\n<p>Das Match begann mit einer Unterbrechung. Nach anderthalb Minuten verdrehte sich Nesta beim Versuch, Pfeifenberger den Ball abspenstig zu machen, das Knie. Wolfgang Feiersinger sah, weil er den am Boden liegenden und um Hilfe winkenden Nesta noch gesto\u00dfen hatte, die gelbe Karte. F\u00fcr Nesta war nicht nur das Match, sondern auch die halbe kommende Saison vorbei \u2013 Kreuzbandriss. Giuseppe Bergomi kam f\u00fcr ihn aufs Feld und \u00fcbernahm von Costacurta den Libero-Posten.<\/p>\n<p>Es passiert\u2026 nichts<\/p>\n<p>Es war ein extrem zerfahrenes Spiel. Die Italiener brachen den Rhythmus und versuchten, die sehr strikt manndeckenden \u00d6sterreicher aus der Position zu ziehen: Per Dribbling etwa von der Au\u00dfenbahn nach innen, oder mit Laufwegen abseits des Balles, oder \u2013 wie es Del Pieros Art war \u2013 sich aus der Spitze nach hinten fallen zu lassen. Aber sobald es schnell oder gar direkt nach vorne gehen sollte, wurde es ersch\u00fctternd ungenau.<\/p>\n<p>Die \u00d6sterreicher hielten mit viel K\u00f6rperlichkeit dagegen, aber im eigenen Vorw\u00e4rtsgang war man zu hektisch und zu unpr\u00e4zise, zudem waren die Italiener im Defensiv-Zweikampf nicht gerade zimperlich. Nach einer Viertelstunde fingen die ersten Leute zu pfeifen an, weil sich noch \u00fcberhaupt nichts getan hatte. Es gab viele Zweik\u00e4mpfe und noch mehr Leerlauf.<\/p>\n<p>Italien n\u00e4hert sich an<\/p>\n<p>Dann und wann gelang es Polster bzw. Vastic, ein Kopfballduell zu gewinnen und auf den jeweils anderen weiterzuleiten, aber es dauerte bis zur 28. Minute, ehe eines der Teams eine wirkliche Torchance vorfand \u2013 und es waren die Italiener. Vieri hatte sich im Aufbau bis zur Mittellinie zur\u00fcckgezogen, auf den im Gegenzug nach vorne laufenden Pessotto weitergeleitet, dessen Flanke am langen Pfosten den vom zu weit einger\u00fcckten Wetl v\u00f6llig blank gelassenen Moriero fand. Dessen Volleyschuss flog links am Tor vorbei, Konsel hob danach vorwurfsvoll die H\u00e4nde und pflaumte Wetl an. Viel mehr h\u00e4tte er bei einem pr\u00e4ziseren Abschluss von Moriero auch nicht mehr tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Parallelspiel war Chile mittlerweile 1:0 gegen Kamerun in F\u00fchrung gegangen, die Italiener brauchten zumindest diesen Punkt gegen \u00d6sterreich bei diesem Stand also sehr wohl. In der 30. Minute legten Sch\u00f6ttel und Pfeifenberger in Co-Produktion Del Piero direkt an der Strafraumgrenze, der Freisto\u00df knallte einem \u00d6sterreicher in der Mauer auf den Sch\u00e4del. Gegensto\u00df \u2013 aber Bergomi lie\u00df sich von Polster nicht abkochen. Bergomi hatte den Laden mit all seiner Routine voll im Griff.<\/p>\n<p>Ohne Del Piero w\u00e4re gar nichts los<\/p>\n<p>Maldinis Vorst\u00f6\u00dfe endeten praktisch immer mit einem tempo-entweichenden Querpass, Dino Baggio und Pessotto brachten nichts Konstruktives zustande. Der einzige italienische Gefahrenherd war Alessandro del Piero. Einmal segelte Pfeffer im Zweikampf mit Del Piero unterm Ball durch und er konnte gerade noch zur Ecke kl\u00e4ren. Kurz darauf, 35. Minute, traf Vastic den Juve-St\u00fcrmer von hinten am Kn\u00f6chel, der englische Referee Paul Durkin \u2013 der grunds\u00e4tzlich die britische lange Leine dabei hatte \u2013 z\u00fcckte die gelbe Karte. Daf\u00fcr kam Pfeifenberger nach einem ziemlich fiesen Tritt von hinten auf Del Pieros Kn\u00f6chel nicht nur ohne Gelb davon, sondern sogar ohne ein Foul gepfiffen zu kommen.<\/p>\n<p>Das theoretische Plus an Pr\u00e4senz im \u00f6sterreichischen Zehnerraum durch Hannes Reinmayr sah man nicht, weil man Reinmayr nicht sah. Feiersinger trug den Ball von hinten ins Mittelfeld und fand dort \u2013 wie gegen Chile \u2013 keine Anspielstationen. Der einzige ann\u00e4hernd durchgespielte Angriff ging von M\u00e4hlich aus, der in der 43. Minute Wetl steil schickte. Dieser legte den Ball auf Vastic in den Strafraum quer, Vastic drehte sich um Cannavaro herum \u2013 aber Maldini kl\u00e4rte den f\u00fcr Polster gedachten Stanglpass.<\/p>\n<p>Den Konter \u00fcber Vieri entsch\u00e4rfte Sch\u00f6ttel mit einem sinnlosen Bodycheck an der Seitenlinie, Pfeifenberger und Pfeffer w\u00e4ren zum Ausputzen bereitgestanden. Durkin zeigte Sch\u00f6ttel die gelbe Karte und weil er aus dem Chile-Spiel schon eine hatte, w\u00e4re der Rapid-Manndecker in einem Achtelfinale gesperrt gewesen. Nach zweieinhalb sehr starken Spielen war es das erste Mal, dass Sch\u00f6ttel wirklich die \u00dcbersicht verlor.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich hatte in der ersten Halbzeit keinen einzigen ernsthaften Torabschluss und von mehr Mut war schon gar nichts zu sehen gewesen.<\/p>\n<p>Italien per Standard zur F\u00fchrung<\/p>\n<p>Die zweite Halbzeit begann aber mit einer Chance f\u00fcr \u00d6sterreich: M\u00e4hlichs Befreiungsschlag vom eigenen Sechzehner fand Polster, der den Ball auf K\u00fchbauer ablegte. Dieser spielte kurz auf den ebenfalls mitlaufenden Reinmayr, der einen Pass in den Strafraum gab, wo sich Vastic freigelaufen hatte \u2013 doch der versuchte Querpass auf Polster blieb an Bergomis Knie h\u00e4ngen. \u00d6sterreich brauchte den Sieg, war das ein Zeichen, dass etwas gehen k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Nun ja. Im direkten Gegenzug konnte Sch\u00f6ttel nur noch mit einem Foul verhindern, dass Del Piero in den Strafraum zog \u2013 da hatte Sch\u00f6ttel Gl\u00fcck, nicht die Ampelkarte zu kassieren. \u201eSali, bleib du kurz\u201e, gab Konsel vor dem Freisto\u00df noch Feiersinger mit. Vor dem Tor w\u00e4re der Libero aber wertvoller gewesen als am ersten Pfosten, wo weit und breit kein Italiener war: Del Piero lupfte den Freisto\u00df \u00fcber die Zwei-Mann-Mauer, aber eben auch \u00fcber Feiersinger dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Aus dem R\u00fcckraum preschten Bergomi und Vieri daher. Polster konnte Bergomi noch st\u00f6ren, Vieri aber hatte keinen Gegenspieler mehr und er rammte die Kugel per Kopf in die Maschen. Pfeffer war im entscheidenden Moment hinter Maldini und Pfeifenberger eingeklemmt gewesen, kam nicht mehr rechtzeitig zu seinem etatm\u00e4\u00dfigen Gegenspieler. Die 49. Spielminute, das 1:0 f\u00fcr Italien. Die Blitztabelle: Italien 7, Chile 5, \u00d6sterreich 2, Kamerun 1.<\/p>\n<p>Wo war es, das offene Visier?<\/p>\n<p>Eine Minute sp\u00e4ter schubste Sch\u00f6ttel den erneut durchbrechenden Vieri nieder und der Italiener war sichtlich ungehalten, dass Sch\u00f6ttel wieder nicht ausgeschlossen wurde. \u00d6sterreich blieb auf der kantigen Seite: Pfeifenberger mit einem heftigen Schlag auf Morieros Kn\u00f6chel, wieder lie\u00df der rothaarige Engl\u00e4nder mit der Pfeife die gelbe Karte in seiner Brusttasche.<\/p>\n<p>In der 54. Minute wurde Reinmayr an der Mittellinie bedient, es folgten ein Antritt und ein schneller Vertikalpass f\u00fcr Polster. Costacurta war zwar dazwischen, aber genau das fehlte dem lahmen \u00f6sterreichischen Spiel. Gleich die n\u00e4chste Szene: Energisches Dribbling von Wetl \u00fcber die Mittellinie, ein Querpass in den Mittelkreis auf Pfeifenberger, alles stand wieder.<\/p>\n<p>Es hie\u00df immer, dass das Italien-Spiel jenes gewesen w\u00e4re, wo man die Minimal-Chance mit offenerem Visier nutzen wollte. Einem Realit\u00e4ts-Check h\u00e4lt diese Erinnerung in der ersten Stunde dieses Matches absolut nicht stand.<\/p>\n<p>Endlich sowas wie eine Drangphase<\/p>\n<p>Dann, die 57. Minute: Polster legte eine Flanke von Pfeifenberger auf Vastic ab und als Vastic den Ball verarbeiten wollte, gab ihm Maldini von hinten einen Rempler, Vastic kam zu Sturz. Selbst bei Durkins gro\u00dfz\u00fcgiger Spielleitung: Hier nicht auf einen Elfmeter f\u00fcr \u00d6sterreich zu entscheiden, war britischer als britisch. Umso sch\u00f6ner danach die kurze Konversation von Polster und Maldini, beide breit und ehrlich l\u00e4chelnd, nach dem Motto: \u201ePaolo, schena Bua, du bist owa a Schlawiner, hearst!\u201c<\/p>\n<p>Aber es war nun doch der Auftakt zu einer Drangphase des \u00d6FB-Teams. Au\u00dfenristpass von M\u00e4hlich hinter die Abwehr auf Pfeifenberger, der diesen noch vor der Grundlinie erreichte, Flanke vor das Tor, Polster legte auf Reinmayr ab \u2013 die Italiener retteten mit vereinten Kr\u00e4ften. \u201eImmer wieder, immer wieder \u00d6sterreich\u201c-Rufe schallten durch das Stade de France und \u201eAusgleich, Ausgleich!\u201c Kamerun hatte diesen im Parallelspiel gegen Chile mittlerweile geschafft. Blitztabelle: Italien 7, Chile 3, \u00d6sterreich 2, Kamerun 2.<\/p>\n<p>Zweiter verweigerter Elfmeter und Wetls Fallr\u00fcckzieher<\/p>\n<p>Die Italiener zogen sich zur\u00fcck und Reinmayr versuchte, das Geschehen mehr an sich zu rei\u00dfen. Gleichzeitig kam Haas f\u00fcr Polster ins Spiel. Kaum eine Minute auf dem Feld, wurde Haas von M\u00e4hlich steil geschickt, Bergomi kl\u00e4rte zum Eckball. Bei dessen Ausf\u00fchrung wurde Toni Pfeffer vom mittlerweile f\u00fcr Vieri eingewechselten Pippo Inzaghi beim Kampf um den Ball deutlich am Knie getroffen. Das war ein unumst\u00f6\u00dflicher Elfmeter, doch wieder sah es der Referee anders. Es sollte im ganzen Turnier sein einziger Einsatz bleiben.<\/p>\n<p>In der 67. Minute, w\u00e4hrend sich Roby Baggio f\u00fcr seine nahende Einwechslung bereit machte, trat Hannes Reinmayr einen Eckball von der rechten Seite. Der an der Strafraumgrenze lauernde Pfeifenberger brachte die Kugel zu Wetl, der mit dem R\u00fccken zum Tor am F\u00fcnfer stand. Wetl stoppte den Ball mit der Brust, setzte zum Fallr\u00fcckzieher an \u2013 aber ganz konnte er die n\u00f6tige Kraft nicht auf den Ball \u00fcbertragen, Pagliuca hielt den Ball im Nachfassen fest. Hinter ihm w\u00e4re auch noch Moriero bereit gestanden, um vor der Linie zu retten. \u201eDes gibt\u2019s jo net, hearst\u201c, haderte Hans Krankl, der an der Seite von Robert Seeger das Match f\u00fcr den ORF kommentierte.<\/p>\n<p>Drei Spielmacher und eine kraftlose Brechstange<\/p>\n<p>Aber Italien hatte sich nun einerseits weit zur\u00fcckgezogen und machte recht gut den Raum zwischen Mittelkreis und Strafraum zu, zum anderen war die Pr\u00e4senz des typischerweise an der Abseitslinie lauernden Pippo Inzaghi ein st\u00e4ndiger Gefahrenherd f\u00fcr schnelle Konter hinter die aufger\u00fcckte \u00d6FB-Abwehr. \u00d6sterreich hatte viel Ball, aber weiterhin fehlten die Mittel, sich in gute Abschlusspositionen zu bringen.<\/p>\n<p>In der Folge kamen St\u00f6ger (f\u00fcr den augenscheinlich nach einem Sprint muskul\u00e4r angeschlagenen K\u00fchbauer) und Herzog (f\u00fcr Pfeifenberger). Drei Spielmacher und zwei Sturmspitzen waren nun auf dem Feld, dahinter M\u00e4hlich, der im Spielverlauf f\u00fcr die Mehrzahl der gelungenen Vertikalp\u00e4sse verantwortlich war. Die B\u00e4lle wurden in die Gefahrenzone gechippt, wo die Italiener sie abr\u00e4umten. Struktur hatte nun nichts mehr, die Brechstange blieb kraftlos. Man konnte im Angriffsdrittel kein Tempo aufnehmen und die Weltklasse-Verteidiger nicht in Verlegenheit bringen. Es war mehr Verzweiflung als Mut.<\/p>\n<p>Ab Minute 80 ging nichts mehr<\/p>\n<p>Und in der 83. Minute h\u00e4tten die Italiener schon fast den Deckel draufgemacht: Konter \u00fcber Inzaghi, der Moriero mitnahm, dessen Schuss kullerte zwischen der zweiten Stange und Baggio ins Tor-Aus. In der 86. Minute tanzte Moriero Wetl aus, den Steilpass auf Inzaghi konnte Konsel gerade noch abfangen. In der 88. Minute ein Doppelpass von Inzaghi mit Roberto Baggio, die Fahne des Assistenten ging hoch \u2013 ein sagenhafter Fehler, Pfeffer hatte das Abseits eigentlich meterweit aufgehoben. Inzaghi w\u00e4re alleine vor Konsel gestanden.<\/p>\n<p>Das war keine gro\u00dfe italienische Mannschaft, allen gro\u00dfen St\u00fcrmer-Namen zum Trotz, das sollte im weiteren Turnierverlauf auch die entscheidende Schw\u00e4che sein. Aber es war eine Truppe, die schon sprichw\u00f6rtlich italienisch ein Spiel abt\u00f6ten konnte. Dann konnte Moriero unbedr\u00e4ngt einen Diagonalball in Richtung Strafraum zu Inzaghi spielen. Dieser lie\u00df den Ball aber durch zu Baggio, drehte selbst auf und preschte in den Strafraum, wo ihn der von Baggio schnell weitergeleitete Ball fand. Inzaghi musste nur noch auf Baggio querlegen, dieser hielt den Fu\u00df hin, das 2:0 f\u00fcr Italien, die Entscheidung. Die Uhr zeigte 89 Minuten und 27 Sekunden an und es hatte sich abgezeichnet. Das Abseits, das die \u00d6sterreicher erkannt haben wollten, war es auch nicht, Pfeffer hob es knapp auf.<\/p>\n<p>Als 90 Minuten und 47 Sekunden gespielt waren, erbarmte sich Durkin doch noch dazu, einen Elfmeter f\u00fcr \u00d6sterreich zu geben. Reinmayr hatte sich an Di Biagio und Cannavaro vorbei in den Strafraum gedribbelt, Costacurta stellte Reinmayr letztlich das Bein, eine klare Entscheidung. Es war so die Art von Aktion, von denen \u00d6sterreich in den 90 Minuten davor etwas mehr gebraucht h\u00e4tte. Andi Herzog jedenfalls legte sich den Ball zurecht, er schoss in die aus seiner Sicht rechte Ecke, Pagliuca sprang nach links, 91 Minuten und 24 Sekunden.<\/p>\n<p>Der Anschlusstreffer. Der Endstand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach den umfehdeten Jahren unter Arrigo Sacchi war Italien 1998 wieder so, wie man Italien eben erwartete. Auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":678202,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-678201","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115803945941177318","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=678201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/678202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=678201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=678201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=678201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}