{"id":678342,"date":"2025-12-29T18:22:15","date_gmt":"2025-12-29T18:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678342\/"},"modified":"2025-12-29T18:22:15","modified_gmt":"2025-12-29T18:22:15","slug":"verhandlung-ueber-sicherheitsgarantien-ukraine-und-usa-sind-sich-nicht-einig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678342\/","title":{"rendered":"Verhandlung \u00fcber Sicherheitsgarantien: Ukraine und USA sind sich nicht einig"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Verhandlungen \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Ukraine-Kriegs sind komplizierter als zun\u00e4chst angenommen. Nach dem Gipfeltreffen in Florida zeigen sich deutliche Differenzen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/themen\/trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump <\/a>und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj, vor allem bei der Frage, wie lange Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine gelten sollen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Trump von \u201estarken\u201c Garantien spricht, h\u00e4lt Selenskyj das bisherige Angebot der USA f\u00fcr nicht ausreichend. Nach ukrainischen Angaben stellen die Vereinigten Staaten Sicherheitszusagen f\u00fcr 15 Jahre in Aussicht. F\u00fcr Kiew ist das angesichts der Bedrohung durch Russland jedoch zu kurz gedacht.<\/p>\n<p> Kiew fordert langfristige Absicherung <\/p>\n<p>Selenskyj machte deutlich, dass sein Land Garantien f\u00fcr \u201e30, 40, 50 Jahre\u201c ben\u00f6tige. Ohne einen solchen Zeitraum k\u00f6nne der Krieg nicht als wirklich beendet gelten, erkl\u00e4rte er. Russland bleibe ein gef\u00e4hrlicher Nachbar, weshalb die Ukraine eine langfristige internationale Absicherung fordere. Das berichtet auch \u201e<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Selenskyj-USA-bieten-Sicherheitsgarantien-fuer-15-Jahre-id30186067.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">n-tv<\/a>\u201e.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/ukraine-putin-trump-selenskyj-krieg-maralag-id301944408.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">+++ Wende im Ukraine\u2011Konflikt? Trump sieht \u201eDeal\u2011Chance\u201c\u2013 aber Putin sagt Nein +++<\/a><\/p>\n<p>Aus Sicht Selenskyjs geh\u00f6ren dazu auch internationale Truppen, die im Land stationiert werden sollen. Au\u00dferdem m\u00fcsse ein m\u00f6glicher Friedensvertrag nicht nur von der Ukraine und Russland, sondern auch von den USA und europ\u00e4ischen Staaten unterzeichnet werden, um verbindlich zu sein.<\/p>\n<p> Trump zeigt sich optimistisch \u2013 Streitpunkte bleiben <\/p>\n<p>Trump hingegen sprach nach dem Treffen von \u201egro\u00dfen Fortschritten\u201c und erkl\u00e4rte, eine Einigung sei so nah wie nie zuvor. Die Europ\u00e4er m\u00fcssten sich seiner Ansicht nach \u201esehr stark\u201c an den Sicherheitsgarantien beteiligen, betonte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Trotzdem sind zentrale Fragen weiterhin offen. Dazu z\u00e4hlen laut Selenskyj vor allem territoriale Streitpunkte sowie die Zukunft des von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerks Saporischschja, das als sicherheitspolitisch hochsensibel gilt.<\/p>\n<p>Ein weiterer Konfliktpunkt ist der Umgang mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin. Trump attestierte Putin erneut Friedensbereitschaft, doch Selenskyj widersprach deutlich. Es gebe einen klaren Widerspruch zwischen Putins friedlicher Rhetorik gegen\u00fcber Trump und den fortgesetzten Angriffen auf die Ukraine.<\/p>\n<p>Solange Raketen auf zivile Infrastruktur abgefeuert w\u00fcrden und russische Truppen weiter vorr\u00fcckten, k\u00f6nne von echtem Frieden keine Rede sein, so Selenskyj. Genau deshalb seien langfristige und belastbare Sicherheitsgarantien aus ukrainischer Sicht unverzichtbar. Damit bleibt trotz optimistischer Signale aus Washington klar: Ohne Einigung \u00fcber Dauer und Umfang der Sicherheitszusagen ist ein stabiler Frieden zwischen der Ukraine, Russland und dem Westen weiterhin nicht in Sicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Verhandlungen \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Ukraine-Kriegs sind komplizierter als zun\u00e4chst angenommen. 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