{"id":678465,"date":"2025-12-29T19:29:11","date_gmt":"2025-12-29T19:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678465\/"},"modified":"2025-12-29T19:29:11","modified_gmt":"2025-12-29T19:29:11","slug":"das-restaurant-da-salvatore-aus-neusaess-im-portraet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/678465\/","title":{"rendered":"Das Restaurant Da Salvatore aus Neus\u00e4\u00df im Portr\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Seit 2018 gibt es die Pizzeria Ristorante<strong class=\"font-bold\"> <\/strong>Da Salvatore in Neus\u00e4\u00df. Hinter dem Lokal stehen zwei Geschwister, Antonio und Anna Candelieri, die aus einer italienischen Familie stammen. Beide sind in der Region aufgewachsen. Ihr Lebensweg klingt wie ein kleines  gastronomisches Abenteuer.\n  <\/p>\n<p>            Beide Geschwister waren immer in der Gastronomie t\u00e4tig<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Beide Candelieris sind in Augsburg geboren und zur Schule gegangen. Beruflich f\u00fchrte ihr Weg jedoch zun\u00e4chst in andere Richtungen. \u201eWir haben jeweils etwas v\u00f6llig anderes gelernt\u201c, erz\u00e4hlt Anna, \u201eaber die Gastronomie und das Zusammensein mit Menschen, das liegt uns Italienern einfach im Blut.\u201c Schon als Jugendliche arbeiteten die beiden nebenbei in italienischen Lokalen, in Eisdielen, im Service, in Pizzerien oder beim Catering. \u201eUnd das immer mit einem Riesenspa\u00df\u201c, erg\u00e4nzt Antonio.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der entscheidende Ansto\u00df kam jedoch von  Vater Salvatore. Er war in den 1960er-Jahren als Fliesenleger nach Deutschland gekommen und gastronomisch v\u00f6llig unbeleckt, aber kulturell zutiefst italienisch. \u201eIn Italien geh\u00f6rt das Bewirten von Familie, Freunden und G\u00e4sten dazu\u201c, sagt Anna schmunzelnd. \u201eUnser Papa w\u00fcnschte sich, dass Antonio und ich einmal ein eigenes italienisches Lokal er\u00f6ffnen.\u201c Der Name f\u00fcr das Restaurant stand schnell fest: Da Salvatore, zu Ehren des Vaters. Auch Mutter Rosi unterst\u00fctzte die Idee begeistert.\n  <\/p>\n<p>            Fast \u00fcber Nacht kam die Chance f\u00fcr ein eigenes Lokal, dann wurde es \u201echaotisch\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mitte 2018 bot sich pl\u00f6tzlich eine Gelegenheit, beinahe \u00fcber Nacht. Innerhalb von nur zwei Tagen konnten die Geschwister ein komplettes Gastronomieprojekt am ehemaligen Standort der bekannten Eisdiele Paolina in Neus\u00e4\u00df \u00fcbernehmen. Mit einer Mischung aus Mut, Idealismus und jugendlicher Zuversicht griffen die Geschwister zu.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eWir sind schon etwas blau\u00e4ugig in die Selbst\u00e4ndigkeit gestartet\u201c, erinnert sich Antonio r\u00fcckblickend. Die ersten Tage h\u00e4tten es in sich gehabt. \u201eChaotisch trifft es wohl am besten\u201c, erg\u00e4nzt Anna. Am Freitag meldeten sie das Gewerbe an, am Samstag wollten sie loslegen, doch das \u00fcbernommene Inventar war weit von professionellem Standard entfernt. \u201eNach 24 Stunden gab die Kaffeemaschine den Geist auf, und die Einrichtung fiel St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck auseinander.\u201c Als w\u00e4re das nicht genug, stie\u00dfen sie auf Altlasten des Vorg\u00e4ngers. \u201eWir waren ma\u00dflos entt\u00e4uscht\u201c, sagt Anna, \u201eaber Aufgeben kam nicht infrage.\u201c\n  <\/p>\n<p>            Als \u201eDa Salvatore\u201c stabil lief, kam die Corona-Pandemie<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Geschwister packten an, investierten in neues Equipment, richteten K\u00fcche und Gastraum neu ein, modernisierten den Pizzaofen. \u201eDie Brauerei hat uns damals enorm unterst\u00fctzt, daf\u00fcr sind wir sehr dankbar\u201c, sagt Antonio. Allm\u00e4hlich wurde aus dem holprigen Start ein stabiler Betrieb, bis im <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg-land\/landkreis-augsburg-wegen-pandemie-geschlossen-wirte-im-kreis-augsburg-in-der-krise-id61464631.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">M\u00e4rz 2020 die Coronakrise die Gastronomie<\/a> lahmlegte.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eElf Monate mussten wir schlie\u00dfen\u201c, berichtet Anna. \u201eUnser Personal schickten wir in Kurzarbeit und versuchten, uns mit dem To-Go-Gesch\u00e4ft \u00fcber Wasser zu halten.\u201c Sie installierten moderne L\u00fcftungsger\u00e4te, um nach der Wieder\u00f6ffnung m\u00f6glichst viel Sicherheit zu bieten. Doch die finanziellen Belastungen und die sp\u00e4te Abrechnung der Hilfen hinterlie\u00dfen Spuren. \u201eDas hat uns wirklich zugesetzt\u201c, gibt Anna offen zu. Die Canelieris blieben dennoch motiviert, denn: \u201eMit den G\u00e4sten zusammen zu sein, zu kochen, unsere Spezialit\u00e4ten zu servieren, das macht uns einfach gl\u00fccklich\u201c, sagt Antonio. Anna nickt: \u201eUnd die Unterst\u00fctzung unserer G\u00e4ste war unglaublich. Viele haben uns geholfen, uns ermutigt, uns loyal die Treue gehalten.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Heute wirkt das Da Salvatore wie ein Lokal famili\u00e4r, bodenst\u00e4ndig, italienisch im besten Sinne. Qualit\u00e4t und Frische stehen bei Antonio, der das Kochen in Italien gelernt hat, an erster Stelle. Die Karte bleibt bewusst \u00fcberschaubar: lieber weniger Gerichte, daf\u00fcr alles in Perfektion, darunter etwa die toskanische Spezialit\u00e4t Peposo in vino rosso, ein aromatisches Schmorgericht. Besonders stolz ist Antonio auf seine Nudelmaschine mit eigens angefertigten Bronze-Matritzen. \u201eDamit bekommt die Pasta eine leicht raue Oberfl\u00e4che, die den Sugo besser aufnimmt\u201c, erkl\u00e4rt er. K\u00fcnftig m\u00f6chte Antonio hausgemachte Nudeln auch zum Verkauf anbieten.\n  <\/p>\n<p>            Die Geschwister leben im Neus\u00e4sser \u201eDa Salvatore\u201c weiter ihren Traum<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch Anna liebt ihren Beruf, trotz der Belastungen, die die turbulenten Anfangsjahre mit sich brachten. \u201eDieser Kampf an allen Fronten hat mich viel Kraft gekostet. Und f\u00fcr meinen Sohn, der heute 15 ist, war oft wenig Zeit.\u201c Ihre Eltern unterst\u00fctzten sie damals und auch heute noch sehr, wof\u00fcr sie dankbar ist. Ob sie ihrem Sohn raten w\u00fcrde, ebenfalls in die Gastronomie zu gehen, l\u00e4sst sie offen. \u201eIm Moment schauen wir einfach von Saison zu Saison.\u201c Den richtigen Vornamen \u2013 Salvatore \u2013 hat er auf jeden Fall bereits.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Trotz aller Krisen und R\u00fcckschl\u00e4ge haben Antonio und Anna nie aufgeh\u00f6rt, an ihren Traum zu glauben. Nach dem Festtagsgesch\u00e4ft und einem gro\u00dfen Silvestermen\u00fc steht aber ab Neujahr erstmal eine Pause bis zum 4. Januar an.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Monika Treutler-Walle<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Gastronomie<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Neus\u00e4\u00df<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit 2018 gibt es die Pizzeria Ristorante Da Salvatore in Neus\u00e4\u00df. Hinter dem Lokal stehen zwei Geschwister, Antonio&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":678466,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,15847,162,3364,29,548,663,3934,6763,30,13,355,14,144488,15,4466,1598,12,966],"class_list":{"0":"post-678465","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-brauerei","11":"tag-coronavirus","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europe","17":"tag-gastronomie","18":"tag-germany","19":"tag-headlines","20":"tag-italien","21":"tag-nachrichten","22":"tag-neusaess","23":"tag-news","24":"tag-pizzeria","25":"tag-restaurant","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-schule"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115804514872752179","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=678465"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678465\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/678466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=678465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=678465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=678465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}