{"id":679298,"date":"2025-12-30T03:27:12","date_gmt":"2025-12-30T03:27:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/679298\/"},"modified":"2025-12-30T03:27:12","modified_gmt":"2025-12-30T03:27:12","slug":"gewinnmitnahmen-nach-weihnachten-geopolitik-schreckt-die-wall-street-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/679298\/","title":{"rendered":"Gewinnmitnahmen nach Weihnachten: Geopolitik schreckt die Wall Street auf"},"content":{"rendered":"<p>Gewinnmitnahmen nach WeihnachtenGeopolitik schreckt die Wall Street auf<\/p>\n<p>29.12.2025, 22:42 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(06:09 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Specialist-Glenn-Carell-left-and-trader-Robert-Charmak-work-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Excha.webp\" alt=\"Specialist-Glenn-Carell-left-and-trader-Robert-Charmak-work-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exchange-Thursday-Dec-11-2025\"\/>Der Gipfel in Florida zum Ukraine-Krieg entt\u00e4uscht die Anleger an der Wall Street. (Foto: AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Zum Jahresende hin schw\u00e4cheln die US-B\u00f6rsen. Nach Rekordhochs zu Weihnachten empfinden die Anleger die geopolitische Lage als bedrohlich und nehmen lieber Gewinne mit. Die Wall Street schlie\u00dft mit Verlusten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach der j\u00fcngsten Rally mit Rekordst\u00e4nden sind zum Wochenstart an der Wall Street Gewinne eingestrichen worden. Insbesondere gestiegene geopolitische Spannungen f\u00f6rderten die Neigung zu Gewinnmitnahmen, zumal der marktbreite S&amp;P-500 \u00fcber Weihnachten Allzeithochs markiert hatte. Unternehmensseitig trocknet die Nachrichtenlage um diese Zeit des Jahres ohnehin aus, konjunkturseitig waren keine Daten anberaumt. Der <b class=\"bold\">Dow-Jones-Index<\/b> sank um 0,5 Prozent auf 48.462 Punkte, <b class=\"bold\">S&amp;P-500<\/b> und <b class=\"bold\">Nasdaq-Composite<\/b> verloren 0,3 bzw. 0,5 Prozent. An der Nyse wurden 1036 (Dienstag: 1137) Kursgewinner gez\u00e4hlt und 1721 (1629) -verlierer, w\u00e4hrend 62 (59) Titel unver\u00e4ndert schlossen. Die US-B\u00f6rsen sind Dienstag und Mittwoch ge\u00f6ffnet, lediglich der Rentenmarkt schlie\u00dft zur Wochenmitte fr\u00fcher.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Geopolitisch hofften die M\u00e4rkte, dass das Treffen zwischen Trump und Selenskyj am Wochenende zu einer formellen Einigung f\u00fchren w\u00fcrde, aber es gab nur weitere &#8218;Fortschritte'&#8220;, erl\u00e4uterte Analyst Tom Essaye von Sevens Report die Entt\u00e4uschung der Anleger \u00fcber die Verhandlungen der Pr\u00e4sidenten aus den USA und der Ukraine. Zudem nahmen die Spannungen rund um Taiwan mit einem chinesischen Gro\u00dfman\u00f6ver weiter zu. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin k\u00fcndigte die Unterst\u00fctzung Chinas durch Russland an, sollte um Taiwan ein Krieg ausbrechen. Auch der Iran wurde wieder zum Thema: US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dferte Unterst\u00fctzung, sollte Israel den Mullahstaat angreifen, um dessen Raketen- und Atomprogramm zu stoppen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Anleihemarkt setzte sich der j\u00fcngste Renditer\u00fcckgang fort &#8211; mit der Spekulation auf weiter fallende US-Leitzinsen. Die Zehnjahresrendite kam knapp 2 Basispunkte auf 4,11 Prozent zur\u00fcck. Auch die erh\u00f6hten geopolitischen Spannungen bescherten dem Rentenmarkt leichten Zulauf. Die Anleihem\u00e4rkte warteten zudem auf das Protokoll der Dezembersitzung der US-Notenbank, das am Dienstag ver\u00f6ffentlicht wird.<\/p>\n<p>Abw\u00e4rtstrend bei Gold und Silber<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Dollar tendierte seitw\u00e4rts, der <b class=\"bold\">Dollar-Index<\/b> stagnierte. Robuste Daten zu den Hausverk\u00e4ufen im November gaben dem Greenback nur vor\u00fcbergehend etwas Auftrieb. Der japanische Yen legte dagegen zum Dollar zu, nachdem Mitglieder der Bank of Japan weitere Zinserh\u00f6hungen signalisiert hatten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Geopolitik setzte auch bei Rohstoffen Akzente. So zogen die <b class=\"bold\">\u00d6lpreise<\/b> (+2%) merklich an. F\u00fcr Auftrieb sorgten die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem \u00d6lf\u00f6rderland Venezuela. Befeuert wurden die \u00d6lpreise aber auch durch die Gespr\u00e4che \u00fcber Frieden in der Ukraine, die keinen Durchbruch brachten. Damit d\u00fcrften Sanktionen gegen die russische \u00d6lindustrie in Kraft bleiben, ebenso wie Drohungen der USA gegen\u00fcber L\u00e4ndern, die \u00d6l aus Russland beziehen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Steil abw\u00e4rts ging es unterdessen mit den Preisen f\u00fcr Edelmetalle. Deren j\u00fcngste Rally war neben den Zinssenkungsspekulationen auch davon ausgel\u00f6st worden, dass Gold und Silber wegen diverser geopolitischer Unw\u00e4gbarkeiten als sichere H\u00e4fen Zulauf fanden. Bei Silber machte der Markt zudem strukturelle Angebotsdefizite aus. Nun wurden auf den Rekordhochs aber kr\u00e4ftig Gewinne mitgenommen &#8211; insbesondere bei Silber. Dessen Preis war zuletzt noch einmal massiv gestiegen, nachdem Tesla-Chef Elon Musk die Bedeutung von Silber in industriellen Prozessen betont hatte. <b class=\"bold\">Silber<\/b> verbilligte sich um \u00fcber 8,1 Prozent, <b class=\"bold\">Gold<\/b> um 4,5 Prozent je Feinunze.<\/p>\n<p>Tech-Riesen unter Druck<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unter den Technologiepapieren gerieten einige Schwergewichte unter Druck, <b class=\"bold\">Tesla<\/b> und <b class=\"bold\">Nvidia <\/b>b\u00fc\u00dften 3,3 bzw. 1,2 Prozent ein. Das KI-Dickschiff Nvidia hatte eine milliardenschwere Lizenzvereinbarung mit dem Startup Groq, das KI-Beschleunigerchips entwickelt, geschlossen und dabei mehrere Spitzenmanager des Unternehmens an Bord geholt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im R\u00fcstungssektor legten <b class=\"bold\">Lockheed Martin<\/b> (+1,2%) und <b class=\"bold\">Northrop Grumman<\/b> (+0,1%) mit den geopolitischen Spannungen zu, allerdings gaben andere Wehrtechniktitel ab. Lockheed Martin hatte von der US-Luftwaffe eine Erweiterung zu einem bestehenden Auftrag zur Lieferung von Transportflugzeugen erhalten. Dadurch stieg der kumulierte Gesamtwert von 15 auf 25 Milliarden Dollar. In Reaktion auf die fallenden Edelmetallpreise ging es f\u00fcr die Aktien der Minenbetreiber <b class=\"bold\">Freeport-McMoRan<\/b> und <b class=\"bold\">Southern Copper<\/b> um je 2,9 Prozent nach unten. Der Kurs des weltgr\u00f6\u00dften Goldminenbetreibers <b class=\"bold\">Newmont<\/b> erm\u00e4\u00dfigte sich um 5,6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">DigitalBridge<\/b> machten einen Satz um 9,7 Prozent, der Investor f\u00fcr digitale Infrastruktur wird von der japanischen Softbank Group \u00fcbernommen. Der Risikomodellierer <b class=\"bold\">Verisk<\/b> (+2%) hatte die geplante \u00dcbernahme des Anbieters von Dachdeckersoftware Acculynx abgeblasen, da die US-Aufsichtsbeh\u00f6rden die Pr\u00fcfung der Transaktion nicht fristgerecht abgeschlossen hatten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Montag-29-Dezember-2025-id30185013.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier.<\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gewinnmitnahmen nach WeihnachtenGeopolitik schreckt die Wall Street auf 29.12.2025, 22:42 Uhr Artikel anh\u00f6ren(06:09 min) Der Gipfel in Florida&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":679299,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,3550,171,174,2310,704,173,172,6888,55],"class_list":{"0":"post-679298","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-goldpreis","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-nvidia","17":"tag-silber","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wall-street","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115806394581845595","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/679298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=679298"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/679298\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/679299"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=679298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=679298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=679298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}