{"id":679589,"date":"2025-12-30T06:21:13","date_gmt":"2025-12-30T06:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/679589\/"},"modified":"2025-12-30T06:21:13","modified_gmt":"2025-12-30T06:21:13","slug":"so-finden-teilnehmer-gemeinschaft-und-halt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/679589\/","title":{"rendered":"So finden Teilnehmer Gemeinschaft und Halt"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Wollkn\u00e4uele liegen auf dem gro\u00dfen Holztisch \u2013 in warmen Herbstt\u00f6nen, leuchtendem Pink, gedecktem Gr\u00fcn oder lila meliert. Dazwischen stehen Teller mit Streuselkuchen, Kaffee- und Teetassen. Immer wieder geht die T\u00fcr auf, Frauen kommen herein, setzen sich dazu. Der Raum ist gef\u00fcllt mit vielen Stimmen, es wird erz\u00e4hlt und gelacht \u2013 ein Ort voller Leben.<\/p>\n<p>            Ihr Newsletter f\u00fcr Braunschweig &amp; Region<\/p>\n<p>Kostenlosen Newsletter bestellen und t\u00e4glich das Neueste aus der Region im Postfach lesen.<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1767026608_655_newsletter-envelope.png\" alt=\"Newsletter Illustration\" class=\"h-full w-full max-w-full object-cover md:max-w-[226px] lg:max-w-[234px]\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>              Ihr Newsletter f\u00fcr Braunschweig &amp; Region<\/p>\n<p>Kostenlosen Newsletter bestellen und t\u00e4glich das Neueste aus der Region im Postfach lesen.<\/p>\n<p>              Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n              <a href=\"https:\/\/www.braunschweiger-zeitung.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-copy-accent underline decoration-solid underline-offset-1 hover:text-primary-700\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n              zu.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Einmal in der Woche, am Montagnachmittag, findet das Strickcaf\u00e9 im Mehrgenerationenhaus in der Hugo-Luther-Stra\u00dfe statt. Das Angebot des M\u00fctterzentrums ist offen f\u00fcr alle \u2013 interkulturell, niedrigschwellig und kostenlos. Wer will, bringt eigene Strickprojekte mit. Es gibt aber auch gespendete Wolle und Stricknadeln, die genutzt werden k\u00f6nnen. Vor mehr als zw\u00f6lf Jahren wurde das Strickcaf\u00e9 ins Leben gerufen und ist seitdem ein \u201esehr best\u00e4ndiges Angebot\u201c, erkl\u00e4rt Jutta Schmidt, Leiterin des M\u00fctterzentrums. Von Anfang an dabei ist Nejla Percin. Sie leitet die Gruppe ehrenamtlich, h\u00e4lt im wahrsten Sinne alle F\u00e4den zusammen. Die Idee sei damals gewesen, dass Frauen, die nicht sticken, stricken und h\u00e4keln k\u00f6nnen, genau diese Handarbeiten von anderen lernen. Auch heute klackern noch die Nadeln, entstehen Schals, Pullover und Socken. Das Strickcaf\u00e9 ist aber weitaus mehr als ein Handarbeits-Treff.<\/p>\n<p>  Strickcaf\u00e9 verbindet Frauen aus verschiedenen Nationen<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Etwa zehn Frauen sind es, die zum \u201efesten Kern\u201c der Gruppe z\u00e4hlen. Regelm\u00e4\u00dfig kommen neue dazu, bleiben vor\u00fcbergehend oder schlie\u00dfen sich langfristig an. Die meisten von ihnen kommen aus Deutschland oder der T\u00fcrkei, aber auch Frauen aus der Ukraine oder Albanien waren schon eine Zeit lang dabei. \u201eDie Herkunft spielt hier keine Rolle\u201c, erl\u00e4utert Jutta Schmidt. Nejla Percin erg\u00e4nzt: \u201eWir nehmen alle gut auf.\u201c Wenn man an diesem Montagnachmittag die Anwesenden fragt, was ihnen das Strickcaf\u00e9 bedeutet, sind die Antworten vielf\u00e4ltig: Halt, Gemeinsamkeit, Gemeinschaft, Freude, W\u00e4rme. All das erfahren die Frauen im Strickcaf\u00e9. <\/p>\n<blockquote class=\"not-prose mx-auto my-10 flex flex-col items-center gap-y-4 text-center md:w-[80%]\">\n<p class=\"expressive-copy-xl text-copy-primary\">Ich k\u00f6nnte es mir gar nicht mehr vorstellen ohne diese Treffen.<\/p>\n<p>       Nina Jensch, Teilnehmerin im Strickcaf\u00e9\n    <\/p><\/blockquote>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">F\u00fcr Nina Jensch ist es ein Ort gegen Einsamkeit. \u201eMan kann hier ein bisschen dem Alltag entfliehen.\u201c Anfangs habe sie sich nicht getraut zu kommen, war unsicher, weil sie nicht stricken konnte. \u201eAber alle waren offen und aufmunternd zu mir. Sie haben mir die Angst genommen, dass alles gleich perfekt werden muss.\u201c Wenn sie an ihren ersten Pulli denkt, den sie hier gestrickt hat \u2013 knallblau und knallrot \u2013 muss sie lachen. Die anf\u00e4ngliche Skepsis ist gewichen, sie ist in der Gruppe angekommen. Die 44-J\u00e4hrige sagt: \u201eIch k\u00f6nnte es mir gar nicht mehr vorstellen ohne diese Treffen.\u201c Besonders der generationen\u00fcbergreifende Austausch sei so wichtig: \u201eEs ist die geballte Lebenserfahrung.\u201c <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Frauen im Strickcaf\u00e9 sind junge M\u00fctter, \u201eim besten Alter\u201c, bereits in Rente oder weit dar\u00fcber hinaus. Wer mit Kindern kommt, kann die Betreuung vor Ort in Anspruch nehmen und findet so Entlastung. Die Frauen unterhalten sich \u00fcber Familienthemen, Kinder, Enkel, Rezepte, aber auch \u00fcber Partnerschaft oder Religion. \u201eEigentlich reden wir \u00fcber alles \u2013 auch Probleme\u201c, sagt Leiterin Nejla Percin: \u201eDas Reden erleichtert und ist meist sehr humorvoll.\u201c F\u00fcr Ines Belkner ist das Strickcaf\u00e9 auch ein hilfreicher Ort in schwierigen Lebenslagen: \u201eWenn es mir nicht gutgeht, kann ich das hier rauslassen. Hinterher geht es mir besser. F\u00fcr mich ist es wie eine kleine Familie \u2013 ich h\u00e4nge an jeder einzelnen Frau.\u201c <\/p>\n<p>Vielfalt der Pers\u00f6nlichkeiten macht das Strickcaf\u00e9 aus<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Vielfalt der Pers\u00f6nlichkeiten macht das Strickcaf\u00e9 auch f\u00fcr Andrea Pl\u00e4hn (66) besonders: \u201eEs gibt so viele faszinierende Leute hier. Was sich f\u00fcr Gespr\u00e4che entwickeln, ist einfach toll!\u201c Eva-Maria Schiano (81): \u201eStricken kann man auch alleine zu Hause. Hier ist es das Gesamtpaket mit Kaffeetrinken und Austausch. Es geht mehr um die sozialen Kontakte als um die Handarbeit.\u201c Das Strickcaf\u00e9 ist gewisserma\u00dfen ein Ort der Transformation. Nina Jensch sagt: \u201eIch habe schon manche Lebenssituation gehabt, die ohne diesen Ort nicht so gut verlaufen w\u00e4re. Es hat immer jemand ein offenes Ohr \u2013 und man geht anders weg, als man gekommen ist.\u201c<\/p>\n<p>\n        So k\u00f6nnen Sie mit Ihren Spenden helfen<\/p>\n<p class=\"functional-copy-base-stable\">Alle Spenden kommen ohne Verwaltungsaufwand den Projekten zugute. Einzahlungen bei allen Banken und Sparkassen auf das Spendenkonto des Parit\u00e4tischen Braunschweig bei der Braunschweigischen Landessparkasse: <\/p>\n<p><strong>IBAN:  DE53 2505 0000 0000 3006 16 <\/strong><br \/><strong>(BIC: NOLADE2HXXX)<\/strong><\/p>\n<p class=\"functional-copy-base-stable\">Geben Sie auf Ihrer \u00dcberweisung Ihre Anschrift f\u00fcr eine Spendenquittung an. Bis 300 Euro gilt der \u00dcberweisungstr\u00e4ger als Quittung. Die Namen der Spender ver\u00f6ffentlichen wir in unserer Zeitung auf der Seite \u201eIhre Meinung\u201c. Wer das nicht m\u00f6chte, schreibt bitte zus\u00e4tzlich in den Verwendungszweck das Wort \u201eAnonym\u201c.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Mehr wichtige Nachrichten aus Braunschweig lesen:<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wollkn\u00e4uele liegen auf dem gro\u00dfen Holztisch \u2013 in warmen Herbstt\u00f6nen, leuchtendem Pink, gedecktem Gr\u00fcn oder lila meliert. 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