{"id":679855,"date":"2025-12-30T08:59:18","date_gmt":"2025-12-30T08:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/679855\/"},"modified":"2025-12-30T08:59:18","modified_gmt":"2025-12-30T08:59:18","slug":"groove-synthesis-3rd-wave-8m-test-high-end-wavetable-fuer-kenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/679855\/","title":{"rendered":"Groove Synthesis 3rd Wave 8M Test \u2013 High-End-Wavetable f\u00fcr Kenner"},"content":{"rendered":"<p data-start=\"442\" data-end=\"933\">Groove Synthesis 3rd Wave 8M Test: Der Groove Synthesis 3rd Wave 8M bringt die DNA des gro\u00dfen 3rd Wave Synthesizer in ein kompaktes, auf acht Stimmen reduziertes Desktop-Geh\u00e4use. Mit einem Preis von 1.999\u202f\u20ac ist er f\u00fcr viele Musiker eine deutlich greifbarere Option als das gro\u00dfe 24-stimmige Keyboard-Flaggschiff. Ich bin gespannt: H\u00e4lt der 8M klanglich mit seinem gro\u00dfen Bruder mit?<\/p>\n<p>Hardware &amp; Verarbeitung<\/p>\n<p data-start=\"964\" data-end=\"1470\">Der 3rd Wave 8M ist durch und durch auf Studioeinsatz getrimmt: Das robuste Metallgeh\u00e4use, die pr\u00e4zise laufenden Endlos-Encoder und die sauber montierten Potikappen zeigen, dass Groove Synthesis hier nicht gespart hat. Selbst ohne Keyboard wirkt das Ger\u00e4t nicht wie ein Expander zweiter Klasse, sondern wie ein eigenst\u00e4ndiges Kraftpaket. Die beiliegenden Rackwinkel machen es leicht, den 8M in professionelle Studioumgebungen zu integrieren. Auch im Desktop-Betrieb liegt das Geh\u00e4use stabil und sauber auf.<\/p>\n<\/p>\n<p data-start=\"1472\" data-end=\"1944\">Das gro\u00dfe 7-Zoll-Farbdisplay bietet hohe Aufl\u00f6sung, schnelle Reaktionszeit und ist perfekt lesbar \u2013 auch aus spitzem Winkel. \u00dcber die sechs Soft-Encoder lassen sich Parameter z\u00fcgig editieren, ohne in Men\u00fcs verloren zu gehen. Im Vergleich zum Keyboard-Modell fehlen zwar dedizierte Regler, doch die Oberfl\u00e4che ist clever organisiert. \u00dcber Direktwahltaster gelangt man sofort zu Oszillatoren, Filter, Modmatrix oder FX. Die Men\u00fcstruktur ist flach, die Navigation durchdacht.<\/p>\n<p data-start=\"1946\" data-end=\"2277\">Anschl\u00fcsse gibt es reichlich: Zwei unabh\u00e4ngige Stereo-Ausg\u00e4nge (Main Output 1\/2), Mono-Audio-In f\u00fcr Sampling, <a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/tutorials\/was-ist-midi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MIDI In\/Out\/Thru<\/a>, USB-B f\u00fcr MIDI und Datei\u00fcbertragung sowie drei Pedaleing\u00e4nge (Sustain, Volume, Expression) und nat\u00fcrlich der Anschluss f\u00fcr die Stromversorgung. Damit l\u00e4sst sich der 8M flexibel in jedes Setup einbinden \u2013 ob standalone, im Studioverbund oder als MPE-Receiver.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8460\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Groove-Synthesis-3rd-Wave-8M-Anschluesse.jpeg\" alt=\"Alle Anschl\u00fcsse im \u00dcberblick: 2x Stereo-Out, Audio-In, 3x Pedaleingang, USB, MIDI In\/Out\/Thru \u2013 professionell ausgestattet f\u00fcr Studio und B\u00fchne.\" width=\"1280\" height=\"323\"  \/>Alle Anschl\u00fcsse im \u00dcberblick: 2x Stereo-Out, Audio-In, 3x Pedaleingang, USB, MIDI In\/Out\/Thru \u2013 professionell ausgestattet f\u00fcr Studio und B\u00fchne.<br \/>\nGroove Synthesis 3rd Wave 8M Test: Klangarchitektur &amp; Engine<\/p>\n<p data-start=\"2310\" data-end=\"2778\">Jede Stimme des 8M besteht aus drei digitalen Oszillatoren, die mit unterschiedlichen Klangquellen arbeiten k\u00f6nnen. Die Vielseitigkeit ist enorm: Neben virtuell-analogen Grundwellenformen wie S\u00e4gezahn, Rechteck oder Dreieck lassen sich auch FM-Wellen, PPG-<a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/synthesizer\/syntheseformen-2-wavetable-synthese\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wavetables<\/a> und eigene Samples einsetzen. Die Oszillatoren greifen auf insgesamt \u00fcber 64 Wavetables zur\u00fcck, darunter 36 originale PPG 8-Bit-Wavetables \u2013 legend\u00e4re Spektren mit griffiger Textur und digitaler Kante.<\/p>\n<p>Virtuell-analoge Wellenformen<\/p>\n<p data-start=\"2816\" data-end=\"3197\">Die <a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/tutorials\/die-klassischen-wellenformen-eines-synthesizer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">klassischen VA-Wellenformen<\/a> klingen voll und stabil. Der S\u00e4gezahn ist breit, brillant, mit sch\u00f6nem Obertonspektrum \u2013 ideal f\u00fcr klassische Leads und Supersaw-Fl\u00e4chen. Rechteckwellen lassen sich mit Pulsbreitenmodulation versehen, die PWM klingt organisch und erinnert an analoge Klassiker. Dreieck und Sinus bieten eine solide Basis f\u00fcr weichere Sounds, Pads oder FM-Konstrukte.<\/p>\n<p>PPG-Wavetables<\/p>\n<p data-start=\"3220\" data-end=\"3618\">Die PPG-Wavetables des 3rd Wave klingen herrlich roh. Der Charakter ist digital, aber nicht steril. Die 8-Bit-Aufl\u00f6sung verleiht ihnen eine kratzige, k\u00f6rnige Oberfl\u00e4che \u2013 ideal f\u00fcr organische Klangbewegungen. Gerade in Kombination mit der Wave-Envelope, die das Durchfahren der Wellenformen steuert, entstehen lebendige, flie\u00dfende Texturen. Das ist kein HiFi \u2013 das ist charismatisches Digital-Erbe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8462\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Groove-Synthesis-3rd-Wave-8M-Presets.jpeg\" alt=\"Klassisch und funktional: Bank- und Programmanwahl mit direktem Zugriff auf Write, Compare und Show \u2013 ideal f\u00fcr schnelles Sounddesign.\" width=\"1280\" height=\"720\"  \/>Klassisch und funktional: Bank- und Programmanwahl mit direktem Zugriff auf Write, Compare und Show \u2013 ideal f\u00fcr schnelles Sounddesign.<br \/>\n16-Bit-Wavetables &amp; User-Waves<\/p>\n<p data-start=\"3657\" data-end=\"4067\">Die modernen Wavetables klingen deutlich feiner aufgel\u00f6st. Sie erlauben butterweiche Morphs und spektrale \u00dcberg\u00e4nge, ohne Artefakte. Klanglich liegen sie zwischen Serum, Blofeld und Quantum, doch wirken sie oft musikalischer \u2013 weniger klinisch. Dank des internen Wave Makers lassen sich eigene Wellenformen importieren oder direkt im Ger\u00e4t erstellen. Auch Serum-Wavetables (WT-Dateien) k\u00f6nnen verwendet werden.<\/p>\n<p>FM-Modus &amp; Sample-Oszillatoren<\/p>\n<p data-start=\"4106\" data-end=\"4654\">Jeder Oszillator kann FM (linear) betreiben \u2013 inklusive eigenst\u00e4ndiger Ratio- und Modulationstiefe. Damit lassen sich metallische, glockige oder aggressive Texturen realisieren, besonders in Kombination mit der Modmatrix. Der Sampling-Modus erlaubt das Einbinden von WAV-Dateien (via USB oder Aufnahme \u00fcber Audio-In). Bis zu 8 Samples pro Preset sind m\u00f6glich, 35 Sekunden Gesamtl\u00e4nge. Diese lassen sich loopen, transponieren oder sogar in neue Wavetables \u00fcberf\u00fchren \u2013 ein m\u00e4chtiges Klangwerkzeug, kein klassischer Sampler, aber extrem inspirierend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8463\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Groove-Synthesis-3rd-Wave-8M-Envelope.jpeg\" alt=\"Vier ADSR-H\u00fcllkurven mit dedizierten Reglern sowie das Dual-Filter bestehend aus analogem Lowpass und digitalem SEM-Style SVF.\" width=\"1280\" height=\"720\"  \/>Vier ADSR-H\u00fcllkurven mit dedizierten Reglern sowie das Dual-Filter bestehend aus analogem Lowpass und digitalem SEM-Style SVF.<br \/>\nFiltersektion: Digital trifft Analog<\/p>\n<p data-start=\"4698\" data-end=\"4995\">Der Signalweg f\u00fchrt zun\u00e4chst durch ein digitales State-Variable-Filter (SVF), das Oberheim-SEM nachempfunden ist. Es bietet Tiefpass, Hochpass, Bandpass und Notch \u2013 alle in flie\u00dfender Morph-\u00dcbergabe. Das Filter klingt sauber, dynamisch und vielseitig \u2013 ideal, um die Oszillator-Texturen zu formen.<\/p>\n<p data-start=\"4997\" data-end=\"5453\">Danach folgt ein analoges 24\u202fdB-Lowpass-Filter mit Resonanz, entworfen von Dave Rossum auf Basis des Rossum 2140-Chips. Dieses Filter liefert Druck, W\u00e4rme und eine ganz eigene, sahnige Resonanz. Die S\u00e4ttigungsstufe kann zugeschaltet werden \u2013 f\u00fcr mehr \u201eDrive\u201c und analoges Bissgef\u00fchl. In Kombination bieten die beiden Filter eine au\u00dferordentliche Bandbreite: Von pr\u00e4zise geschnittenen Digitalkl\u00e4ngen bis zu wuchtigen, r\u00f6hrenden Hybridfl\u00e4chen ist alles drin.<\/p>\n<p>Modulation, H\u00fcllkurven &amp; LFOs<\/p>\n<p data-start=\"5490\" data-end=\"5811\">F\u00fcnf <a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/synthesizer\/was-macht-eine-huellkurve-im-synthesizer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00fcllkurven<\/a> stehen pro Stimme zur Verf\u00fcgung: Pitch, Filter, Amp, Wave und eine zus\u00e4tzliche freie H\u00fcllkurve. Alle arbeiten mit klassischem ADSR, k\u00f6nnen aber \u00fcber die Modmatrix tiefgreifend angepasst werden. Die Wave-Envelope erlaubt das gezielte Durchfahren der Wavetables \u2013 in Kurven, Stufen oder komplexen Verl\u00e4ufen.<\/p>\n<p data-start=\"5813\" data-end=\"6171\">Vier LFOs mit diversen Wellenformen (Sinus, S\u00e4ge, Random, S&amp;H etc.) stehen bereit. Sie lassen sich syncen, triggern, loopen oder frei laufen. Die Modmatrix bietet 16 frei zuweisbare Slots, dazu \u00fcber 25 feste Quellen wie <a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/tutorials\/anschlagsdynamik-velocity-bei-keyboards-und-synthesizern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Velocity<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/tutorials\/was-bedeutet-aftertouch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aftertouch<\/a>, Note Number oder Modwheel. Auch Effektparameter, Pan, Wavetable-Position und Filterresonanz k\u00f6nnen moduliert werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8465\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Groove-Synthesis-3rd-Wave-8M-Draufsicht.jpeg\" alt=\"Alle Funktionen auf einen Blick: Drei Oszillatoren, Modulation, WaveShaper, Arpeggiator, Sequencer, Effekte und das zentrale Display \u2013 durchdacht und zug\u00e4nglich.\" width=\"1280\" height=\"585\"  \/>Alle Funktionen auf einen Blick: Drei Oszillatoren, Modulation, WaveShaper, Arpeggiator, Sequencer, Effekte und das zentrale Display \u2013 durchdacht und zug\u00e4nglich.<br \/>\nGroove Synthesis 3rd Wave 8M Test: Bedienung &amp; Workflow<\/p>\n<p data-start=\"6199\" data-end=\"6492\">Trotz der kompakteren Oberfl\u00e4che l\u00e4sst sich der 3rd Wave 8M schnell und effektiv bedienen. Die sechs Soft-Encoder unter dem Display bieten schnellen Zugriff auf relevante Parameter jeder Sektion. \u00dcber die Mode-Tasten wechselt man zwischen Oszillator-Edit, Filter, FX, Modmatrix oder Sequencer.<\/p>\n<p data-start=\"6494\" data-end=\"6906\">Das Display zeigt grafische Darstellungen von Wellenformen, Envelopes und LFOs \u2013 das erleichtert die Orientierung enorm. Wavetable-Positionen lassen sich visuell nachverfolgen, was besonders bei komplexen Scans durch selbst erstellte Waves hilfreich ist. Der Sounddesign-Workflow ist durchweg logisch: Man landet dort, wo man hin will, ohne Umwege. Wer Erfahrung mit Synthesizern hat, findet sich sofort zurecht.<\/p>\n<p data-start=\"6908\" data-end=\"7262\">Auch Parameter wie Voice Spread, Drift oder MPE-Zuordnungen sind schnell zug\u00e4nglich. Besonders angenehm: Der Synth reagiert auf Eingaben ohne Latenz, Modulationen greifen sofort, Encoder haben klar definiertes Verhalten. Im direkten Vergleich mit anderen Desktop-Synths wirkt der 8M angenehm \u201eanalog\u201c in der Bedienung \u2013 weniger Computer, mehr Instrument.<\/p>\n<p>Effekte &amp; Sequencer<\/p>\n<p data-start=\"7289\" data-end=\"7668\">Jeder der zwei Parts besitzt zwei unabh\u00e4ngige Effekt-Slots mit hochwertigen Algorithmen: Reverb, Delay, Chorus, Flanger, Phaser, Bitcrusher, Shimmer und mehr. Alle Effekte lassen sich modulieren \u2013 inklusive Mix, Zeit, Feedback, Tone. Die Reverbs klingen dicht, raumf\u00fcllend, aber nicht verwaschen. Die Delays sind BPM-synchronisierbar und bieten Pingpong, Tape oder Digital-Stile.<\/p>\n<p data-start=\"7670\" data-end=\"7984\">Der interne polyphone Sequencer arbeitet patternbasiert (32 Steps), erlaubt Step-Parameterlocks, verschiedene Laufmodi (Forward, Pingpong etc.) und einen Song-Modus zum Verketten mehrerer Patterns. Jeder Part kann eine eigene Sequenz nutzen. Der Sequencer ist solide, kein Elektron-Konkurrent, aber sehr brauchbar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8461\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Groove-Synthesis-3rd-Wave-8M-Display.jpeg\" alt=\"Das gro\u00dfe 7-Zoll-Farbdisplay mit Touch-Encoder zeigt hier die Sample-Editieransicht \u2013 perfekt zum Loopen, Trimmen und Multisamplen.\" width=\"1280\" height=\"720\"  \/>Das gro\u00dfe 7-Zoll-Farbdisplay mit Touch-Encoder zeigt hier die Sample-Editieransicht \u2013 perfekt zum Loopen, Trimmen und Multisamplen.<br \/>\nSampling als kreative Erweiterung<\/p>\n<p data-start=\"8025\" data-end=\"8545\">Mit Firmware 1.8 wurde der 3rd Wave um Sampling erweitert. \u00dcber den Mono-Audio-In oder per USB lassen sich WAV-Dateien ins Ger\u00e4t laden. Die Samples lassen sich chromatisch mappen, transponieren, loopen, in der Startzeit modulieren oder sogar in Wavetables umwandeln. Das Sampling ist bewusst einfach gehalten, ersetzt keinen ausgewachsenen Sampler, erweitert aber die klanglichen M\u00f6glichkeiten deutlich. Besonders reizvoll: Der hybride Einsatz \u2013 etwa Attack aus Sample, Sustain aus Wavetable, Decay \u00fcber analoges Filter.<\/p>\n<p>Groove Synthesis 3rd Wave 8M Test: Zielgruppe &amp; Einsatzbereiche<\/p>\n<p data-start=\"8581\" data-end=\"9093\">Der 3rd Wave 8M richtet sich klar an fortgeschrittene Anwender, Klangforscher und Studios mit einem Faible f\u00fcr digitale Komplexit\u00e4t. Er ersetzt keinen analogen Moog oder Sequential-Synth, sondern erg\u00e4nzt sie mit Bewegung, Obert\u00f6nen, spektraler Vielfalt. Dank MPE-Unterst\u00fctzung (MIDI Polyphonic Expression \u2013 eine Erweiterung des MIDI-Standards, bei der jede Note individuell in Parametern wie Pitchbend, Aftertouch oder Timbre moduliert werden kann) ist er ein ideales Performance-Tool f\u00fcr expressive Spielweisen.<\/p>\n<p data-start=\"9095\" data-end=\"9371\">Wer Wavetables nicht nur als Effekt, sondern als musikalisches Material begreift, findet hier einen der durchdachtesten Synthesizer am Markt. Gerade im Zusammenspiel mit klassischer Subtraktiv-Synthese gl\u00e4nzt der 3rd Wave als Soundgew\u00fcrz, Texturgenerator oder Ambientmaschine.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzungen &amp; weitere Highlights<\/p>\n<p><strong>WaveSurfer:<\/strong> Erm\u00f6glicht das gleichzeitige Verschieben des Wavetable-Offsets aller drei Oszillatoren \u2013 ideal f\u00fcr schnelle, ausdrucksstarke morphende Kl\u00e4nge.<\/p>\n<p><strong>Wave-H\u00fcllkurven:<\/strong> Jeder Oszillator verf\u00fcgt \u00fcber eine eigene 12-stufige Wave-H\u00fcllkurve mit sechs Zeit- und sechs Level-Parametern. Diese H\u00fcllkurven sind besonders geeignet f\u00fcr komplexe Verl\u00e4ufe im Wavetable-Bereich, ideal f\u00fcr lebendige, bewegte Texturen.<\/p>\n<p><strong>Stereo-VCA mit Panning:<\/strong> Der finale Ausgang jeder Stimme erfolgt \u00fcber einen analogen Stereo-VCA mit Pan-Funktion. In Kombination mit der Pan-Spread-Option entstehen breite, definierte Klangr\u00e4ume.<\/p>\n<p><strong>Effekte erweitert:<\/strong> Neben Reverb, Delay, Chorus, Flanger, Phaser und Bitcrusher steht auch ein Distortion-Effekt zur Verf\u00fcgung. Alle Effekte sind synchronisierbar zur internen oder externen Clock.<\/p>\n<p><strong>Presets &amp; Multiprogramme:<\/strong> Der 3rd Wave 8M bietet 500 Speicherpl\u00e4tze f\u00fcr Einzelsounds. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Multiprogramme erstellt werden, in denen bis zu vier Klanglayer kombiniert und verwaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Multitimbralit\u00e4t:<\/strong> Zwei Parts k\u00f6nnen unabh\u00e4ngig voneinander auf zwei separaten MIDI-Kan\u00e4len gespielt werden \u2013 jeweils mit eigenem Stereo-Ausgang. Diese Architektur erlaubt kreative Layer-, Split- oder Multi-Performance-Setups mit bis zu acht gleichzeitig aktiven Stimmen.<\/p>\n<p><strong>Arpeggiator &amp; Sequencer je Part:<\/strong> Jeder Sound speichert seinen eigenen <a href=\"https:\/\/www.keyboards.de\/tutorials\/was-ist-ein-arpeggiator\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arpeggiator<\/a>-Status und Sequencer-Daten. Der Arpeggiator ist rhythmisch vielseitig, der Stepsequencer erlaubt 32-Step-Pattern inkl. polyphoner Noteneingabe, Wiederholungen und Chaining im Song-Modus.<\/p>\n<p>Fazit: Groove Synthesis 3rd Wave 8M Test<\/p>\n<p data-start=\"9882\" data-end=\"10298\">Der Groove Synthesis 3rd Wave 8M ist kein \u201ekleiner\u201c Synth \u2013 er ist ein fokussierter Synth. Wer acht Stimmen, zwei Parts und Hybridklang in Studioqualit\u00e4t sucht, bekommt hier ein absolut professionelles Werkzeug. Die Verbindung aus PPG-Erbe, moderner Engine, analogen Rossum-Filtern und cleverer Bedienung macht ihn zu einem echten Geheimtipp f\u00fcr Sounddesigner, Ambient-Produzenten, Hybrid-Fans und Synthesizer-Nerds.<\/p>\n<p data-start=\"10300\" data-end=\"10553\">Mit 1.999\u202f\u20ac bleibt er im oberen Segment, bietet aber angesichts der Leistung ein faires Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis. Wer sich klanglich entfalten will, ohne ins Oberklasse-Keyboardformat investieren zu m\u00fcssen, findet im 3rd Wave 8M das passende Werkzeug.<\/p>\n<p><strong>Pro<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li data-start=\"117\" data-end=\"263\">Extrem tiefer, musikalischer Wavetable-Klang<\/li>\n<li data-start=\"117\" data-end=\"263\">Analoge Filter mit echtem Charakter<\/li>\n<li>Durchdachter Workflow f\u00fcr ernsthaftes Sounddesign<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Contra<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Hoher Preis von 1.999 \u20ac<\/li>\n<li>Kein Einsteiger-Synthesizer<\/li>\n<li>Erfordert Zeit und Erfahrung<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/groove-synthesis-3rd-wave-8m_1_SYN0009347-000.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"100%\"\/><\/p>\n<p>Groove Synthesis\u00a03rd Wave 8M<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Groove Synthesis 3rd Wave 8M Test: Der Groove Synthesis 3rd Wave 8M bringt die DNA des gro\u00dfen 3rd&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":679856,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[29,30,190,189,88059,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-679855","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-science","11":"tag-science-technology","12":"tag-synthesizer","13":"tag-technik","14":"tag-technology","15":"tag-wissenschaft","16":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115807700555129546","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/679855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=679855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/679855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/679856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=679855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=679855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=679855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}