{"id":680165,"date":"2025-12-30T12:00:10","date_gmt":"2025-12-30T12:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/680165\/"},"modified":"2025-12-30T12:00:10","modified_gmt":"2025-12-30T12:00:10","slug":"tumult-vor-bankfiliale-kunden-muessen-draussen-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/680165\/","title":{"rendered":"Tumult vor Bankfiliale &#8211; Kunden m\u00fcssen drau\u00dfen bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Gelsenkirchen (dpa) &#8211; Nach dem spektakul\u00e4ren Einbruch in den Tresorraum einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen mit einer noch nicht bekannten Zahl an Betroffenen w\u00e4chst der Unmut unter den besorgten Kunden. Am zweiten Tag versammelte sich eine gro\u00dfe Menschenmenge vor der Filiale im Stadtteil Buer.\u00a0<\/p>\n<p>Die Zahl der in der K\u00e4lte wartenden Menschen vor der Bankfiliale stieg am fr\u00fchen Vormittag wieder auf sch\u00e4tzungsweise 200 an, wie ein dpa-Reporter berichtete. \u00abWir wollen rein, wir wollen rein!\u00bb, forderte lautstark ein Sprechchor.\u00a0<\/p>\n<p>Tumult am Eingang\u00a0<\/p>\n<p>Die Lage drohte zu eskalieren. Mehrere Menschen st\u00fcrmten an Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma vorbei in den Vorraum der Sparkasse. Die Polizei r\u00fcckte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen an und sicherte den Eingang. Die Polizei machte mehrfach eine Durchsage: \u00abDie Bank bleibt heute geschlossen, Informationen auf der Website der Sparkasse. Gehen Sie nach Hause.\u00bb<\/p>\n<p>Auf ihrer Internetseite bat die Sparkasse darum, von einem Besuch vor Ort abzusehen. \u00abAktuell kl\u00e4ren wir mit der Versicherung, wie die Schadensabwicklung so kundenfreundlich wie m\u00f6glich erfolgen kann. Dazu werden wir alle betroffenen Kundinnen und Kunden informieren\u00bb, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die Sparkasse Gelsenkirchen hatte noch am Montag erkl\u00e4rt, Ziel sei es, dass die Filiale am Dienstag wieder \u00f6ffne und Betroffene erste Informationen bekommen k\u00f6nnten. Bereits am Montag waren nach dem Bekanntwerden des Einbruchs sch\u00e4tzungsweise 200 besorgte Kunden zur Bankfiliale gekommen. Bei einigen besonders beunruhigten Bankkunden flossen auch Tr\u00e4nen.\u00a0<\/p>\n<p>Viele Schlie\u00dff\u00e4cher aufgebrochen<\/p>\n<p>Im Tresorraum der Filiale sind nach Polizeiangaben von Montag sehr viele Schlie\u00dff\u00e4cher von dem T\u00e4ter oder den T\u00e4tern aufgebrochen worden. Zahlen nannten die Ermittler zun\u00e4chst nicht. Der Einbruch war in der Nacht zu Montag entdeckt worden, als Feuerwehrleute und Polizisten das Geb\u00e4ude wegen eines Brandmeldealarms auf der Suche nach einem m\u00f6glichen Feuer absuchten.\u00a0<\/p>\n<p>Ersten Erkenntnissen zufolge erfolgte der Vorsto\u00df \u00fcber ein Parkhaus. Der Weg f\u00fchrte durch mehrere T\u00fcren in einen Archivraum, an dessen Wand schlie\u00dflich ein Durchbruch zu dem Tresorraum erfolgte. Dabei kam ein Spezialbohrer zum Einsatz. Wann genau der Einbruch erfolgte, ist unklar. Es wird von den Weihnachtsfeiertagen und dem anschlie\u00dfenden Wochenende ausgegangen. Zun\u00e4chst sicherte die Polizei am Montag die Spuren am Tatort.\u00a0<\/p>\n<p>Die Ermittlung der Schadensh\u00f6he wird vermutlich l\u00e4ngere Zeit in Anspruch nehmen. Da Banken selbst keine Kenntnis \u00fcber den Inhalt der Schlie\u00dff\u00e4cher haben, m\u00fcssen zun\u00e4chst Betroffene festgestellt und kontaktiert werden. Ein Sprecher der Bank sagte am Montag der dpa, grunds\u00e4tzlich habe die Sparkasse Gelsenkirchen jedes Fach mit 10.300 Euro versichert. Dar\u00fcber hinaus bestehe f\u00fcr Kunden die M\u00f6glichkeit, eine h\u00f6here Versicherungssumme abzuschlie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Das r\u00e4t der Bund der Versicherten<\/p>\n<p>Der Bund der Versicherten r\u00e4t bei Schlie\u00dff\u00e4chern zuerst zu pr\u00fcfen, ob f\u00fcr den Fall des Verlustes oder der Besch\u00e4digung eingelagerter Wertsachen ein Versicherungsschutz im Mietpreis des Schlie\u00dffaches enthalten ist. Auch die maximale Entsch\u00e4digungssumme sollte gepr\u00fcft werden. Die Bandbreite der m\u00f6glichen Versicherungssumme sei nach einem fr\u00fcheren Test enorm.\u00a0<\/p>\n<p>Bei den meisten Banken k\u00f6nne man den Versicherungsschutz zus\u00e4tzlich \u00fcber deren Versicherer erh\u00f6hen oder \u00fcber einen Zusatzschutz neu abschlie\u00dfen, erkl\u00e4rt der Bund der Versicherten. Eine weitere M\u00f6glichkeit sei die Absicherung \u00fcber die Au\u00dfenversicherung des eigenen Hausratversicherungsvertrages. Hier sollte man sich informieren, ob und bis zu welcher Versicherungssumme Wertgegenst\u00e4nde in Bankschlie\u00dff\u00e4chern mitversichert sind, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>Kunden sollten Inhalt der Schlie\u00dff\u00e4cher dokumentieren<\/p>\n<p>Es kommt eher selten vor, dass Kriminelle Bankschlie\u00dff\u00e4cher aufbrechen oder die Schlie\u00dff\u00e4cher auf andere Weise Schaden nehmen &#8211; etwa durch einen Wasserrohrbruch. Der Bundesverband deutscher Banken riet bereits in der Vergangenheit: Weil die Bank den Inhalt des Schlie\u00dffachs nicht kennt, sollten Kunden genau dokumentieren, was sich darin befindet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gelsenkirchen (dpa) &#8211; Nach dem spektakul\u00e4ren Einbruch in den Tresorraum einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen mit einer noch nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":680166,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[2294,3364,29,30,177,8970,1209],"class_list":{"0":"post-680165","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-bank","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-muenster","14":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115808411593734492","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=680165"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680165\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/680166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=680165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=680165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=680165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}