{"id":680707,"date":"2025-12-30T16:55:14","date_gmt":"2025-12-30T16:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/680707\/"},"modified":"2025-12-30T16:55:14","modified_gmt":"2025-12-30T16:55:14","slug":"schuhdesign-aus-berlin-warum-taylor-swift-und-gigi-hadid-aeyde-tragen-stil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/680707\/","title":{"rendered":"Schuhdesign aus Berlin: Warum Taylor Swift und Gigi Hadid Aeyde tragen &#8211; Stil"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">In letzter Zeit mal versucht, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Schuhe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schuhe<\/a> zu kaufen? Also nicht Turnschuhe oder diese Lammfellpantoffeln, sondern Stiefel und Stiefeletten aus Leder, einigerma\u00dfen hochwertig gearbeitet, vielleicht sogar mit Designerstempel unter der Sohle. Wenn nicht gerade Sale ist, treibt es einem die Tr\u00e4nen in die Augen. Bei Marken wie Prada, Valentino oder Jil Sander muss man ohne vierstelliges Budget gar nicht mehr anfangen zu gucken. Unter vielen Kunden grassiert deshalb mittlerweile die sogenannte Luxury Fatigue, Luxusm\u00fcdigkeit, was eleganter klingt, als Die-Nase-gestrichen-voll-Haben, aber unterm Strich auf dasselbe hinausl\u00e4uft: Sie k\u00f6nnen oder wollen diese Preise nicht mehr zahlen und schauen sich nach g\u00fcnstigeren Alternativen um.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter landen sie dann wom\u00f6glich bei einer Berliner Marke namens Aeyde. Beziehungsweise tippen sie in die Suchmaschine etwas ein, dass so \u00e4hnlich klingt oder so \u00e4hnlich geschrieben wird. Der seltsame Name w\u00fcrde im Marketinggrundkurs wahrscheinlich keine 10\/10 bekommen, aber das ist egal, weil in diesem Fall alle Wege nach <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> f\u00fchren. \u201eDa haben wir vorgesorgt\u201c, sagt die Gr\u00fcnderin Luisa Dames lachend. \u201eWir waren uns nat\u00fcrlich bewusst, dass der Name nicht ganz einfach sein w\u00fcrde.\u201c Die grobe Inspiration zu Aeyde stammt von \u201eEdith\u201c, so hie\u00df die Gro\u00dfmutter ihres ehemaligen Mitgr\u00fcnders. Vor allem aber wollten sie eine Kunstform, die noch nicht mit irgendwelchen Werten und Assoziationen besetzt war. Keinen Familiennamen, kein Tier, keine Stadt, Region, keinen Berg oder sonst was. Dass die Leute zwei oder dreimal hinsehen m\u00fcssen, bis sie den Namen draufhaben, sei sogar ein Vorteil, glaubt Dames. \u201eEr bleibt dann langfristig eher h\u00e4ngen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/6982ad3d-fc0f-4b09-93cf-9344d99ff1b5.jpg\"   alt=\"\u201eIch suche sogar unsere Praktikanten noch selbst aus\u201c: Gr\u00fcnderin Luisa Dames.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>\u201eIch suche sogar unsere Praktikanten noch selbst aus\u201c: Gr\u00fcnderin Luisa Dames. (Foto: Clemens Poloczek\/Aeyde)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zumindest geschadet hat er bis heute offensichtlich nicht. Angefangen haben sie 2015 zu zweit in einem winzigen B\u00fcro ohne Fenster auf der Torstra\u00dfe. Mit 15 Paar Schuhen. Vor ein paar Wochen wurde das neue \u201eAeyde Haus\u201c in einem dieser DDR-Monumentalbauten am Strausberger Platz eingeweiht. Einige B\u00fcros waren schon vorher hier, aber jetzt sitzen die 40 Mitarbeiter auf zwei Etagen und 900 Quadratmetern inklusive Atelier, Bibliothek und Showroom. Gestaltet wurden die R\u00e4ume von dem bekannten Architekturb\u00fcro Gonzalez Haase, die spitz zulaufende Rezeption aus Marmor, die von oben an einen Drachenflieger erinnert, sowie die versetzt verlaufenden Wendeltreppen werden demn\u00e4chst ganz sicher in einer Architekturzeitschrift auftauchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/99b48adf-83ae-4741-bc5f-8b3763b50794.jpg\"   alt=\"Das Entree der neuen Firmenzentrale.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Das Entree der neuen Firmenzentrale. (Foto: Clemens Poloczek\/Aeyde)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Kollektion umfasst mittlerweile 180 verschiedene Modelle, die auch schon mal Prominente wie Taylor Swift, Margot Robbie oder Kendall Jenner tragen. 85 Prozent der Ums\u00e4tze werden mittlerweile im Ausland gemacht, und w\u00e4hrend viele Luxusmarken unter der bereits erw\u00e4hnten Luxusm\u00fcdigkeit leiden, wuchs Aeyde im vergangenen Jahr mal wieder zweistellig. Wo st\u00e4ndig \u00fcber Berliner Design und die deutsche Modebranche gel\u00e4stert wird \u2013 hier l\u00e4uft es zur Abwechslung mal. Seit 2023 schreibt das <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Unternehmen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen<\/a> schwarze Zahlen.<\/p>\n<p>Als neue Marke direkt online zum Kunden verkaufen? Da war man in Deutschland mal wieder sehr skeptisch<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Entstanden ist die Marke, weil Luisa Dames, damals Ende zwanzig, nicht die richtigen Schuhe fand. Designermodelle waren ihr zu teuer, andere Marken nicht gut genug verarbeitet. Das ist aber nur die halbe Geschichte. Denn sie und ihr Mitgr\u00fcnder arbeiteten damals im Einkauf bei Zalando in Berlin und sahen, wie rasant der Onlinehandel wuchs. Sie kriegten dadurch auch mit, dass neue Marken in Amerika, etwa Glossier, gar nicht mehr den Umweg \u00fcber den klassischen Handel nahmen, sondern direkt mit einem eigenen Onlineshop starteten. \u201eDTC\u201c nennt man das Konzept, Direct-to-Consumer, und in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> war man nat\u00fcrlich h\u00f6chst skeptisch.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eIch wei\u00df noch, wie viele uns damals gesagt haben: \u201aDas funktioniert nie. Euch kennt doch noch niemand!\u2018\u201c, erz\u00e4hlt Dames, deren astreinem Hochdeutsch man noch immer anh\u00f6rt, dass sie nicht aus Berlin, sondern aus Hannover stammt. Aber zumindest die ersten zwei Jahre konnten sie sich durch Onlinemarketing und Pop-up-Events gut \u00fcber Wasser halten. Es sprach sich herum, dass diese Schuhe in Italien handgefertigt wurden, aber mit damals 300 bis 400 Euro einigerma\u00dfen bezahlbar waren. Das minimalistische Design kam ebenfalls gut an. Schlichte Ankleboots wie \u201eHedvig\u201c oder \u201eAgata\u201c geh\u00f6ren bis heute zu den Bestsellern bei Aeyde. Und Direct-to-Consumer bedeutete eben auch: Keine Marge, die man an Zwischenh\u00e4ndler abgeben musste, direkter Draht zu den Kunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/b5d002e6-8e47-4615-b7e2-9fa77ba88a9b.jpg\"   alt=\"Ankleboots geh\u00f6rten von Anfang an zu den Bestsellern der Marke.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Ankleboots geh\u00f6rten von Anfang an zu den Bestsellern der Marke. (Foto: Aeyde)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eWir konnten immer genau sehen, welche Modelle am besten funktionierten oder welche am h\u00e4ufigsten zur\u00fcckgeschickt wurden\u201c, sagt Dames. \u201eDann wussten wir, da stimmt vielleicht die Passform nicht, und konnten nachbessern.\u201c Diese Daten bekommt man von den H\u00e4ndlern meist nicht, niemand l\u00e4sst sich gern in die Karten gucken.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">40 Prozent des Umsatzes werden immer noch \u00fcber den eigenen Onlinestore gemacht, aber um weiter zu wachsen und bekannter zu werden, mussten die Schuhe auch im station\u00e4ren Handel anzuschauen und anzuprobieren sein. Mittlerweile ist Aeyde bei 130 Partnern weltweit vertreten, darunter Selfridges und Harrods in London, Le Bon March\u00e9 und das Luxuskaufhaus La Samaritaine in Paris, Kadewe in Berlin. Eigene Stores gibt es nicht. \u201eWir sehen Boutiquen und Departmentstores nicht zuletzt als Marketingma\u00dfnahme\u201c, sagt Dames. \u201eDa geht es um Sichtbarkeit, Events, die richtige Positionierung.\u201c Oft m\u00fcsse man allerdings sehr hartn\u00e4ckig sein, um mit seinen Schuhen im gew\u00fcnschten \u201eMarkenumfeld\u201c zu stehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die 40-J\u00e4hrige mit einem Hang zu locker hochgesteckten Haaren mag auf den ersten Blick wahnsinnig nett und umg\u00e4nglich wirken, aber sie kann bei Verhandlungen h\u00e4rter sein, als viele vermuten, best\u00e4tigen die, die sie l\u00e4nger kennen. \u201eIch habe in den letzten Jahren so oft \u201aNein\u2018 gesagt wie noch nie in meinem Leben\u201c, erkl\u00e4rt Dames. Nein zu unz\u00e4hligen Kooperationen, nein zu Laufstegshows, nein zu Logos, nein zu Mitarbeitern, die leider doch nicht ins Team passten. Seit der Pandemie ist sie alleinige Inhaberin der Firma und \u201evoll involviert\u201c. \u201eIch suche sogar unsere Praktikanten noch selbst aus\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr sind \u201eSneakerinas\u201c angesagt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dames hat Wirtschaft studiert und kennt sich entsprechend mit Zahlen aus, aber ihre gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft geh\u00f6rt mittlerweile dem Design. Das verantwortet sie logischerweise nicht allein, aber sie bringt ihre eigenen Ideen mit ein, nickt jedes neue Modell ab. Im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr werden die Modelle wieder spitzer. Die Abs\u00e4tze bleiben auf Kittenheel-H\u00f6he und Aeyde bringt den ersten Sneaker heraus, der \u2013 wie bei Miu Miu oder Jimmy Choo \u2013 ehe eine Art Sneakerina ist. Ein schmal geschnittenes Sch\u00fchchen mit flacher Sohle. Nicht nur, aber auch, weil die Chefin Turnschuhe bislang immer noch bei anderen Marken kaufen musste. Geht nat\u00fcrlich eigentlich gar nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/84723486-4571-417b-a48e-337548ac409d.jpg\"   alt=\"Frische Farben f\u00fcr die Sneaker im Fr\u00fchjahr 2026.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Frische Farben f\u00fcr die Sneaker im Fr\u00fchjahr 2026. (Foto: Aeyde)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zu den aktuellen Bestsellern geh\u00f6rt \u201eUma\u201c, ein Mary-Jane-Design aus Samt, das auch Gigi Hadid tr\u00e4gt, zum Preis von 295 Euro. Oder der Ankleboot \u201eSila\u201c aus Nappaleder mit Lackdetails und Kittenheel f\u00fcr 495 Euro. Auch Aeyde musste in den vergangenen Jahren die Preise etwas anheben. Ein Paar Schuhe inklusive Verpackung besteht aus ungef\u00e4hr vierzig verschiedenen Teilen. In der Pandemie seien viele Zulieferer pleitegegangen, sagt Dames. \u201eDas war eine regelrechte Z\u00e4sur.\u201c Die \u00dcbriggebliebenen diktierten nun die Preise, \u00fcberall werde etwas aufgeschlagen. Hinzu kommen die Inflation und die Z\u00f6lle in den USA, wo Aeyde besonders stark vertreten ist. Im Vergleich liegen sie preislich aber immer noch deutlich unter anderen Wettbewerbern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Neben Schuhen sind mittlerweile auch Schmuck, G\u00fcrtel und ganz neu Handschuhe dazugekommen. Alles \u00e4hnlich zeitlos gestaltet, mit dem gleichen Qualit\u00e4tsanspruch verarbeitet. Nur zu Handtaschen hat Dames bislang konsequent \u201eNein\u201c gesagt. \u201eUnd ich bin heilfroh\u201c, sagt sie. Der Wettbewerb ist hier noch einmal h\u00e4rter, die Fertigung komplett anders. Man braucht eine pr\u00e4gnante Form, die noch keiner vor einem so gemacht hat. Vor der Pandemie seien sie einmal kurz davor gewesen, aber sie konzentrieren sich vorerst lieber auf das, was sie gut k\u00f6nnen, als auf das, was andere noch besser machen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Korrekt spricht man den Markennamen \u00fcbrigens nicht \u025b\u02c8i\u02d0d\u0259, sondern \u02c8a\u026a\u032fdi\u02d0 aus. Im Laden d\u00fcrfte aber auch das \u00dcbliche: \u201eden hier in Gr\u00f6\u00dfe xy, bitte\u201c funktionieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In letzter Zeit mal versucht, Schuhe zu kaufen? 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