{"id":680719,"date":"2025-12-30T17:02:16","date_gmt":"2025-12-30T17:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/680719\/"},"modified":"2025-12-30T17:02:16","modified_gmt":"2025-12-30T17:02:16","slug":"spektakulaere-entdeckungen-der-hirnforschung-im-jahr-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/680719\/","title":{"rendered":"Spektakul\u00e4re Entdeckungen der Hirnforschung im Jahr 2025"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wissen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_wissen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 30.12.2025, 16:03 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/40972430-gehirnscan-spiegelt-sich-in-einer-brille-symbolbild-2OOCx4kG8I7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Gehirnscan spiegelt sich in einer Brille (Symbolbild).\"\/>Gehirnscan spiegelt sich in einer Brille (Symbolbild). \u00a9\u00a0Westend61\/Imago<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Von fr\u00fchen Erinnerungen \u00fcber neue Nervenzellen bis hin zu r\u00e4tselhaften Lichtersignalen liefern aktuelle Studien \u00fcberraschende Einblicke ins menschliche Gehirn.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">New York \u2013 Im Jahr 2025 machte die Neurowissenschaft eine Reihe von Entdeckungen, die das Verst\u00e4ndnis des menschlichen Gehirns deutlich erweiterten. Einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Erkenntnisse ver\u00f6ffentlichte das Wissenschaftsmagazin Scientific American, das seit 1845 erscheint. Es gilt als \u00e4ltestes kontinuierlich publiziertes Magazin der USA. Die Redaktion berichtete \u00fcber neue Einblicke in Ged\u00e4chtnis, Wahrnehmung, Alterungsprozesse und m\u00f6gliche Therapien schwerer Hirnerkrankungen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Eine der zentralen Erkenntnisse des Jahres betrifft die Entwicklung des Gehirns \u00fcber die gesamte Lebensspanne hinweg. Eine gro\u00df angelegte Auswertung von Gehirnscans zeigte demnach, dass sich das menschliche Gehirn in f\u00fcnf klar unterscheidbaren Entwicklungs- und Alterungsphasen organisiert. Entscheidende Wendepunkte treten im Alter von etwa neun, 32, 66 und 83 Jahren auf. Innerhalb dieser Abschnitte verlaufen Umbauprozesse im Gehirn bei vielen Menschen nach \u00e4hnlichen Mustern.<\/p>\n<p>Ged\u00e4chtnis beginnt fr\u00fcher als gedacht<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Auch zur Frage, warum Menschen keine Erinnerungen an ihre fr\u00fcheste Kindheit haben, lieferten neue Studien Hinweise. Untersuchungen des Gehirnbereichs Hippocampus bei S\u00e4uglingen zeigen, dass das Gehirn bereits ab etwa einem Jahr Erinnerungen speichern kann. Warum diese fr\u00fchen Ged\u00e4chtnisinhalte sp\u00e4ter nicht mehr abrufbar sind, bleibt allerdings ungekl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00dcberraschend waren zudem Befunde zu sogenannten Tau-Proteinen. Diese gelten bei Erwachsenen als Marker f\u00fcr Alzheimer-Erkrankungen. Bei Neugeborenen treten sie jedoch in hoher Konzentration auf, ohne krankhafte Folgen zu haben. F\u00fcr Forscher ist das ein Hinweis darauf, dass sch\u00e4dliche Prozesse, die sp\u00e4ter mit Alzheimer verbunden sind, m\u00f6glicherweise vermeidbar oder umkehrbar sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Neue Nervenzellen im Alter<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Lange galt die Annahme, dass Menschen nur mit einer festen Anzahl von Nervenzellen geboren werden. 2025 gelang es Forschenden erstmals, neu entstandene Nervenzellen sowie deren Vorl\u00e4uferzellen im Gehirn Erwachsener nachzuweisen \u2013 selbst bei Menschen bis ins hohe Alter. Dies gilt als wichtiger Beleg daf\u00fcr, dass das erwachsene Gehirn weiterhin neue Neuronen bilden kann.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Weitere Studien befassten sich mit der Frage, wie das Gehirn Realit\u00e4t von Vorstellung unterscheidet. Dabei identifizierten Wissenschaftler ein spezielles Signal, das dabei hilft zu erkennen, ob ein Eindruck real oder nur imaginiert ist. St\u00f6rungen dieses Systems k\u00f6nnten Halluzinationen beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p>Offene Frage: Wie entsteht Bewusstsein<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus gelang es Forschenden, mithilfe von Laserlicht eine bislang unbekannte Farbwahrnehmung zu erzeugen, die au\u00dferhalb des nat\u00fcrlichen Farbspektrums liegt. Ebenfalls erstmals wiesen sie nach, dass das menschliche Gehirn messbares Licht aussendet, sogenannte Biophotonen, deren Intensit\u00e4t sich je nach mentaler Aktivit\u00e4t ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Trotz all dieser Fortschritte bleibt die gr\u00f6\u00dfte Frage offen: Wie aus neuronaler Aktivit\u00e4t bewusstes Erleben entsteht. Neue Experimente zu konkurrierenden Bewusstseinstheorien lieferten 2025 widerspr\u00fcchliche Ergebnisse. Sie machten deutlich, wie viel \u00fcber das menschliche Gehirn noch unbekannt ist. (Redaktion)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Wissen Stand: 30.12.2025, 16:03 Uhr DruckenTeilen Gehirnscan spiegelt sich in einer Brille (Symbolbild). \u00a9\u00a0Westend61\/Imago Von fr\u00fchen Erinnerungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":680720,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-680719","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115809599116509900","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=680719"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680719\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/680720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=680719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=680719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=680719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}