{"id":681021,"date":"2025-12-30T19:49:19","date_gmt":"2025-12-30T19:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/681021\/"},"modified":"2025-12-30T19:49:19","modified_gmt":"2025-12-30T19:49:19","slug":"grosseinsatz-der-polizei-in-duesseldorf-schuesse-auf-offener-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/681021\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfeinsatz der Polizei in D\u00fcsseldorf: Sch\u00fcsse auf offener Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die Spuren deuten auf einen gezielten Mordanschlag hin: In unmittelbarer N\u00e4he zum Einkaufstreiben in der D\u00fcsseldorfer Innenstadt sind am Dienstag mindestens zehn Sch\u00fcsse auf ein Taxi abgefeuert worden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Noch sind viele Fragen offen. Wie die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> berichtet, ist es kurz hinter der n\u00f6rdlichen Ausfahrt des K\u00f6-Bogen-Tunnels in Pempelfort auf offener Stra\u00dfe zu den Sch\u00fcssen gekommen. Eine Person auf dem Beifahrersitz des Taxis wurde getroffen, sp\u00e4ter schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei fahndet mit einem Gro\u00dfaufgebot nach den T\u00e4tern. Die Mordkommission und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen \u00fcbernommen. Am Tatort waren in der Frontscheibe des Taxis zehn Einschussl\u00f6cher zu sehen, fast alle auf der Beifahrerseite. Die Sch\u00fcsse sollen einem Sprecher der Polizei zufolge um 14.38 Uhr abgegeben worden sein. \u201eDie Hintergr\u00fcnde der Tat sind zum jetzigen Zeitpunkt noch v\u00f6llig unklar.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Besitzer des Taxis sagte unserem Reporter vor Ort, er sei von seinem Fahrer \u00fcber den Vorfall unterrichtet worden, als er gerade im Fitnessstudio war. Daraufhin sei er direkt zum Tatort geeilt. \u201eIch war unter Schock. Dann bin ich direkt raus und hin\u201c, sagte er. Sein Fahrer habe ihm berichtet, neben dem Taxi h\u00e4tte ein Mietfahrzeug gehalten, in dem sich drei Personen befunden h\u00e4tten. Mindestens eine Person sei ausgestiegen und habe auf sein Taxi gefeuert. Dann seien die Personen gefl\u00fcchtet \u2013 ob in dem Mietfahrzeug oder zu Fu\u00df, das konnte er nicht sagen. Das Fahrzeug war am sp\u00e4ten Nachmittag jedenfalls nicht mehr am Tatort zu sehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein weiterer Augenzeuge, der in einem der Fahrzeuge hinter dem Taxi unterwegs war, sagte: \u201eDie sind ausgestiegen und haben geschossen.\u201c Weitere Details \u00fcber den Tathergang wollte er nicht nennen. Dann stieg er in sein Auto und fuhr z\u00fcgig weg.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Taxiunternehmer und seine ebenfalls anwesende Ehefrau waren auch am Tatort noch sichtlich schockiert \u00fcber das Geschehene. \u201eUm 16 Uhr ist Schicht\u00fcbergabe\u201c, sagte er unserer Redaktion. Dann h\u00e4tte er das Fahrzeug selbst \u00fcbernommen, also nur etwas mehr als Stunde nach der Tat. Seine Frau sagte: \u201eEr hatte Gl\u00fcck, dass er nicht darin sa\u00df.\u201c Immerhin: Dem betroffenen Fahrer schien es zu diesem Zeitpunkt vergleichsweise gut zu gehen. Er sa\u00df nach Informationen seines Chefs noch in der am Tatort stehenden Rheinbahn und wurde von der Polizei vernommen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Bereich an der Kaiserstra\u00dfe war bis kurz vor 20 Uhr vollst\u00e4ndig gesperrt. Auch die Bahnen der Rheinbahn konnten dort nicht fahren, es gab einen langen R\u00fcckstau bis zur Schadowstra\u00dfe. \u201eWir sind mit starken Kr\u00e4ften vor Ort, auch ein <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hubschrauber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hubschrauber<\/a> ist im Einsatz\u201c, sagte der Polizeisprecher. Nach dem unbekannten T\u00e4ter werde gefahndet. Das war auch am Abend noch der Fall. Die Schilderungen des Zeugen und des Unternehmers wollte der Sprecher \u201eweder best\u00e4tigen noch dementieren\u201c. Es sei nicht auszuschlie\u00dfen, dass mehrere T\u00e4ter beteiligt gewesen sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sch\u00fcsse auf ein Taxi im flie\u00dfenden Verkehr \u2013 der Fall weckt Erinnerungen an eine Gewalttat im Fr\u00fchjahr. Mitte M\u00e4rz hatte ein 24-J\u00e4hriger nachts viermal aus n\u00e4chster N\u00e4he auf den Fahrgast eines Uber-Fahrzeugs in der N\u00e4he des D\u00fcsseldorfer Hauptbahnhofs geschossen. Das Opfer, ein 49 Jahre alter Mann, starb noch am Tatort<a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/blaulicht\/duesseldorf-fotos-polizeieinsatz-am-hauptbahnhof-ein-toter_bid-125168847\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">.<\/a> Zwei Wochen sp\u00e4ter wurde der T\u00e4ter von der Polizei gefasst. Vor Gericht schwieg er, doch die Indizien gegen ihn wogen schwer. So fand man unter anderem Schmauchspuren an der Jacke und die Tatwaffe mit seiner DNA daran. Das sp\u00e4tere Opfer soll den 24-J\u00e4hrigen um 5000 Euro betrogen haben. Einer Konfrontation wollte der Mann per <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/uber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uber<\/a> entkommen, doch der T\u00e4ter lief ihm nach und schoss, als der Fahrer an einer roten Ampel halten musste. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/duesseldorf-lange-haftstrafe-nach-schuessen-auf-uber-fahrgast_aid-138975653\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der 24-J\u00e4hrige muss nun wegen Totschlags f\u00fcr zw\u00f6lf Jahre in Haft.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Spuren deuten auf einen gezielten Mordanschlag hin: In unmittelbarer N\u00e4he zum Einkaufstreiben in der D\u00fcsseldorfer Innenstadt sind&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":681022,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,3405,125789,30,13,14,15,25956,8816,22885,10321,12,25971,34551,10,8,9,11,5185,3258,4996,47226],"class_list":{"0":"post-681021","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-duesseldorf","10":"tag-fahndet","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-offener","16":"tag-ort","17":"tag-pempelfort","18":"tag-person","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-schuss","21":"tag-schussabgabe","22":"tag-top-news","23":"tag-top-meldungen","24":"tag-topmeldungen","25":"tag-topnews","26":"tag-verletzt","27":"tag-verletzte","28":"tag-zeugen","29":"tag-zeugenaussagen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115810255761407748","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=681021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/681022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=681021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=681021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=681021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}