{"id":681654,"date":"2025-12-31T01:44:10","date_gmt":"2025-12-31T01:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/681654\/"},"modified":"2025-12-31T01:44:10","modified_gmt":"2025-12-31T01:44:10","slug":"eu-plant-20-sanktionspaket-und-moegliche-ukraine-friedensmission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/681654\/","title":{"rendered":"EU plant 20. Sanktionspaket und m\u00f6gliche Ukraine-Friedensmission"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die EU-Staaten bereiten zum vierten Jahrestag des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2026 ein weiteres, umfangreiches Sanktionspaket gegen Russland vor. Parallel dazu werden in Br\u00fcssel Pl\u00e4ne f\u00fcr robuste Sicherheitsgarantien und eine m\u00f6gliche europ\u00e4ische Bodentruppenbeteiligung zur \u00dcberwachung eines k\u00fcnftigen Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine diskutiert.<\/strong><\/p>\n<p>Geplantes 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland<\/p>\n<p>Nach Informationen der \u201eWelt\u201c (Mittwochausgaben), die sich auf informierte EU-Diplomaten beruft, soll zum vierten Jahrestag des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine ein 20. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen werden. Geplant sind demnach Reisebeschr\u00e4nkungen und das Einfrieren von Verm\u00f6genswerten in der EU f\u00fcr weitere Einzelpersonen und Organisationen. Besonders in den Blick genommen werden sollen Personen, die f\u00fcr die Verschleppung und ideologische Umerziehung von Kindern verantwortlich sind, wie die von der \u201eWelt\u201c zitierten Diplomaten berichten.<\/p>\n<p>Auch im Energie- und Bankensektor sind nach Angaben der Diplomaten zus\u00e4tzliche Strafma\u00dfnahmen vorgesehen. Au\u00dferdem sollen Schlupfl\u00f6cher geschlossen werden, die bisher zur Umgehung der bestehenden Sanktionen genutzt wurden. In Br\u00fcssel wird laut \u201eWelt\u201c zudem dar\u00fcber nachgedacht, den Import von russischem Uran zu verbieten und damit die F\u00f6derale Agentur f\u00fcr Atomenergie Russlands (Rosatom) zu sanktionieren. Dagegen gibt es nach Angaben der Diplomaten Widerstand aus L\u00e4ndern wie Frankreich und Belgien.<\/p>\n<p>Mit den geplanten Ma\u00dfnahmen soll Moskau f\u00fcr den Angriffskrieg gegen die Ukraine bestraft und die russische Wirtschaft weiter geschw\u00e4cht werden. Das bislang letzte Sanktionspaket der EU war am 23. Oktober beschlossen worden. Zentrale Elemente waren ein vollst\u00e4ndiges Einfuhrverbot f\u00fcr russisches Fl\u00fcssigerdgas (LNG) ab Anfang 2027 und die Sanktionierung von Drittstaat-Unternehmen, darunter auch chinesische Raffinerien und H\u00e4ndler, die russisches Roh\u00f6l kaufen.<\/p>\n<p>Kurz vor Weihnachten hatte die EU au\u00dferdem weitere 41 Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte sanktioniert. Diese Schiffe sollen an der Umgehung von Strafma\u00dfnahmen der Europ\u00e4er, insbesondere im Energiebereich, beteiligt sein.<\/p>\n<p>Pl\u00e4ne f\u00fcr Sicherheitsgarantien und Bodentruppen<\/p>\n<p>Laut Br\u00fcsseler Diplomatenkreisen, auf die sich die \u201eWelt\u201c beruft, sind mehrere europ\u00e4ische Staaten bereit, sich im Rahmen einer \u201eKoalition der Willigen\u201c an der \u00dcberwachung eines m\u00f6glichen Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine zu beteiligen. \u201eDie Pl\u00e4ne daf\u00fcr, wie die Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine aussehen k\u00f6nnten, sind bereits fertig ausgearbeitet. Sie wurden im Wesentlichen von Milit\u00e4rexperten der britischen und franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte in Zusammenarbeit mit Br\u00fcssel erstellt\u201c, hie\u00df es in Diplomatenkreisen, die mit den Beratungen vertraut sind.<\/p>\n<p>Demnach sind Frankreich und Gro\u00dfbritannien offenbar bereit, sogenannte robuste Sicherheitsgarantien abzugeben. Damit w\u00e4ren sie im Notfall auch bef\u00e4higt, mit Bodentruppen f\u00fcr die Einhaltung des Friedens zu k\u00e4mpfen. Als Gr\u00f6\u00dfenordnung f\u00fcr den Einsatz der europ\u00e4ischen Bodentruppen wird von Diplomaten f\u00fcr die ersten sechs Monate \u2013 je nach Einmeldungen der beteiligten Staaten \u2013 eine Zahl \u201evon 10.000 bis 15.000\u201c genannt.<\/p>\n<p>Weiter verlautet aus Diplomatenkreisen, dass \u201eFrankreich und Gro\u00dfbritannien bereit sind, sich auch ohne ein Mandat der Vereinten Nationen (UN) oder der Europ\u00e4ischen Union an der \u00dcberwachung eines Waffenstillstands zu beteiligen\u201c. Beiden L\u00e4ndern w\u00fcrde demnach eine Einladung der Ukraine gen\u00fcgen.<\/p>\n<p>\u00dcberwachung aus Luft, See und Nachbarstaaten<\/p>\n<p>Die \u00dcberwachung eines m\u00f6glichen Waffenstillstands soll nach den Br\u00fcsseler Planungen nicht nur am Boden erfolgen. Aus Diplomatenkreisen hei\u00dft es, die \u00dcberwachung des Waffenstillstands aus der Luft und von der See solle von den Nachbarstaaten der Ukraine aus sichergestellt werden. In den Planungen spielt offenbar auch die T\u00fcrkei eine Rolle. Ankara k\u00f6nnte die Schwarzmeer-Region \u00fcberwachen, wie es aus den von der \u201eWelt\u201c zitierten Kreisen weiter hei\u00dft.<\/p>\n<p>Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. \u2728 <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">durch KI bearbeitet<\/a>, 31. Dezember 2025 02:05.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU-Staaten bereiten zum vierten Jahrestag des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine am 24. 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