{"id":681847,"date":"2025-12-31T03:39:11","date_gmt":"2025-12-31T03:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/681847\/"},"modified":"2025-12-31T03:39:11","modified_gmt":"2025-12-31T03:39:11","slug":"vorbild-new-york-bekommt-auch-hamburg-eine-high-line-oder-eine-seilbahn-wie-paris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/681847\/","title":{"rendered":"Vorbild New York \u2013 bekommt auch Hamburg eine High Line? Oder eine Seilbahn wie Paris?"},"content":{"rendered":"<p>In der Hansestadt werden mehrere innovative Projekte diskutiert: Schwimmen in der Alster, surfen auf der Elbe und flanieren hoch \u00fcber Altona. Was davon ist realistisch?<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Eine Stadt lebt auch von den spektakul\u00e4ren Ideen, die Architekten, Gr\u00fcnder und Initiativen f\u00fcr sie entwerfen. Anbei eine Auswahl von Zukunftsprojekten, \u00fcber die in Hamburg diskutiert wird \u2013 und die M\u00f6glichkeit, Olympische Spiele auszurichten, ist noch nicht einmal dabei.<\/p>\n<p>High Line in Altona<\/p>\n<p>Wenn es nach den Gr\u00fcnen geht, k\u00f6nnte es im Stadtteil Altona bald eine spektakul\u00e4re Attraktion geben: Eine sogenannte High Line \u2013 eine Br\u00fccke auf Stelzen \u2013 nach dem Vorbild der weltber\u00fchmten High Line in New York. Dort flanieren Einheimische und Touristen seit 2009 \u00fcber eine ehemalige U-Bahn-Trasse. In der Neuen Mitte Altona k\u00f6nnte das in Zukunft \u00fcberfl\u00fcssige Eisenbahn-Viadukt \u2013 die sogenannte Quietschkurve &#8211; zu einer Br\u00fccke f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger umgebaut werden. F\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Plattform k\u00f6nnten auch Teile der alten Sternbr\u00fccke recycelt werden, die demn\u00e4chst abgerissen wird.<\/p>\n<p>\u201eWir alle sind schon einmal mit dem Zug \u00fcber dieses Viadukt gefahren und haben von dort auf Altona geblickt. Dieses Gef\u00fchl mit dem Blick von oben wollen wir bewahren\u201c, sagt Christian Trede von den Gr\u00fcnen. Eine Mehrheit in der Bezirksversammlung Altona hat im Herbst bereits f\u00fcr den Plan gestimmt \u2013 doch die Hamburger Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde hat Bedenken ge\u00e4u\u00dfert. Der Transport der alten Br\u00fcckenteile, die Zwischenlagerung und der Aufbau in den 2030er-Jahren sei zu kostspielig. Die Beh\u00f6rde will jedoch pr\u00fcfen, ob das Eisenbahnviadukt, das durch die Neue Mitte f\u00fchrt, erhalten werden kann. <\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Surfwelle auf der Elbe<\/p>\n<p>Eine k\u00fcnstliche Surfwelle an der Elbe plant Felix Segebrecht aus Altona, \u201eum einen Traum zu realisieren\u201c. Der Hamburger ist Gr\u00fcnder und Entwickler von der sogenannten \u201eFloating Wave\u201c, einer k\u00fcnstlichen Surfwelle auf einem Ponton im Bereich des Fischereihafens in Altona. Seit mehreren Jahren arbeitet der leidenschaftliche Surfer an seiner Idee: \u201eWassersport ist wunderbar und Hamburg ist maritim und Wassersport affin. Au\u00dferdem gibt es im Hafen viele Fl\u00e4chen, die mit den richtigen Ideen revitalisiert werden k\u00f6nnen\u201c, ist Segebrecht \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Geplant ist eine Wellenanlage, die rund 50 Prozent weniger Energie verbraucht als herk\u00f6mmliche Systeme. Die Anlage soll ausschlie\u00dflich mit gefiltertem Elbwasser betrieben werden, es werde weder Trinkwasser verbraucht noch Chlor hinzugef\u00fcgt. \u201eDiese Kombination aus Effizienz und Nachhaltigkeit macht Floating Wave zu einem Vorreiter im Bereich k\u00fcnstlicher Flusswellen\u201c, betont Segebrecht. Die Abstimmungen mit der Stadt und der Hamburg Port Authority (HPA) f\u00fcr eine Genehmigung des Projektes seien auf einem guten Weg, auch bei der Finanzierung ist der Gr\u00fcnder zuversichtlich. <\/p>\n<p>Erweiterung der Kunsthalle mit Schwimmbad<\/p>\n<p>Mit seiner Idee, die Hamburger Kunsthalle zu erweitern, hat Kunsthallen-Direktor Alexander Klar in den vergangenen Wochen f\u00fcr viel Wirbel gesorgt. Dazu hatte das norwegische Architekturb\u00fcro Sn\u00f8hetta mit Hilfe von Sponsoren eine st\u00e4dtebauliche und architektonische Konzeptstudie erstellt. <\/p>\n<p>\u201eDie Konzeptstudie von Sn\u00f8hetta verbindet die notwendige Erweiterung der Hamburger Kunsthalle mit der Stadtreparatur an einer der unattraktivsten Stellen Hamburgs: dem Nordostufer der Binnenalster. Wo sich heute eine \u00fcberdimensionierte Stra\u00dfenkreuzung befindet, soll, ausgel\u00f6st von einem Erweiterungsbau der Kunsthalle, ein Park den Blick in Richtung Jungfernstieg erm\u00f6glichen und ein Bad die Binnenalster aktivieren\u201c, erl\u00e4utert Alexander Klar das Konzept. \u00dcberlegungen, ein \u00f6ffentliches Schwimmbad an der Elbe oder der Alster zu errichten, gibt es bereits seit langem.<\/p>\n<p>Gebaut w\u00fcrde auf der Fl\u00e4che der Kreuzung zwischen Galerie der Gegenwart und Binnenalster. Um den Verkehrsfluss nicht zu behindern, m\u00fcsste das Geb\u00e4ude \u00fcber der Kreuzung errichtet werden. Technisch sei das machbar, sagt Klar. Zahlreiche Kulturschaffende haben sich bereits positiv \u00fcber das Konzept ge\u00e4u\u00dfert, Oberbaudirektor und Kulturbeh\u00f6rde sehen das Projekt kritisch.<\/p>\n<p>Seilbahn \u00fcber die Elbe<\/p>\n<p>Schon oft haben sich Architekten und St\u00e4dteplaner \u00fcberlegt, wie die Elbe abseits von Tunneln und Autobahnbr\u00fccken \u00fcberquert werden k\u00f6nnte. Doch sowohl die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine \u201eLiving Bridge\u201c des Hamburger Architekten Hadi Teherani als auch die Pl\u00e4ne f\u00fcr den Bau einer Seilbahn \u00fcber die Elbe konnten sich bisher nicht durchsetzen. Bei einem B\u00fcrgerentscheid stimmte die Mehrheit 2014 gegen eine Seilbahn. Das Musicalunternehmen Stage Entertainment wollte zusammen mit dem \u00f6sterreichischen Seilbahnbauer Doppelmayr eine Seilbahn vom Heiligengeistfeld in St. Pauli \u00fcber die Elbe zu den Musicaltheatern im Hafen bauen.<\/p>\n<p>Bef\u00fcrworter bezeichneten die Seilbahn als das \u201eleiseste, sicherste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel \u00fcberhaupt\u201c. \u201eEs geht um einen Paradigmenwechsel von der verkehrsorientierten Stadt zu der menschenorientierten Stadt\u201c, sagte J\u00fcrgen Perschon vom European Institut for Sustainable Transport in einem Werbevideo. Gegner f\u00fcrchteten vor allem eine \u201eVerschandelung des Stadtbildes\u201c. Durch eine Seilbahn w\u00fcrde der unverbaute Blick \u00fcber das Elbpanorama gest\u00f6rt.<\/p>\n<p>jlau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Hansestadt werden mehrere innovative Projekte diskutiert: Schwimmen in der Alster, surfen auf der Elbe und flanieren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":681848,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[2250,156049,29,2265,30,692,8923,75802],"class_list":{"0":"post-681847","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-architektur","9":"tag-binnenalster","10":"tag-deutschland","11":"tag-elbe","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-lauterbach-joern","15":"tag-staedtebau-ks"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115812103941934749","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=681847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681847\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/681848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=681847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=681847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=681847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}