{"id":682477,"date":"2025-12-31T09:47:19","date_gmt":"2025-12-31T09:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/682477\/"},"modified":"2025-12-31T09:47:19","modified_gmt":"2025-12-31T09:47:19","slug":"neuer-gipfel-zur-ukraine-kurz-nach-jahresbeginn-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/682477\/","title":{"rendered":"Neuer Gipfel zur Ukraine kurz nach Jahresbeginn geplant"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAGen tspAGeo\">Die Verhandlungen zur Beendigung des von Russland begonnenen Kriegs in der Ukraine gehen nach Angaben aus Kiew mit einem Gipfel Anfang Januar in die n\u00e4chste Runde. Geplant sei zun\u00e4chst ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der \u201eKoalition der Willigen\u201c am 3. Januar in der Ukraine, schrieb der Pr\u00e4sident des Landes, Wolodymyr Selenskyj, bei Telegram. Kurz darauf, am 6. Januar, sei dann ein weiteres Treffen auf der Ebene der Staatschefs geplant.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u201eWir sind dem Team von Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr die Bereitschaft dankbar, an beiden Formaten teilzunehmen\u201c, f\u00fcgte er mit Blick auf US-Pr\u00e4sident Donald Trump hinzu. Als \u201eKoalition der Willigen\u201c verstehen sich westliche L\u00e4nder, die die Ukraine auch milit\u00e4risch unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p> Russland nimmt erneut ukrainische Region Odessa ins Visier <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Derweil griff die russische Armee in der Nacht zu Mittwoch nach ukrainischen Angaben die Region Odessa am Schwarzen Meer erneut mit zahlreichen Drohnen an. Es seien in der Hafenstadt Odessa zwei mehrst\u00f6ckige Wohngeb\u00e4ude und die Infrastruktur getroffen und besch\u00e4digt worden, sechs Menschen, unter ihnen drei Kinder im Alter von 7 Monaten, 8 und 14 Jahren, seien verletzt worden, schrieb der Chef der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt Odessa, Serhij Lyssak, auf Telegram laut ukrainischen Medien. Mehrere Wohnungen gerieten in Brand.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">In einigen Stadtteilen Odessas fielen die Strom-, Wasser- und die W\u00e4rmeversorgung aus, wie Lyssak sagte. Der regionale Milit\u00e4rverwalter Oleh Kiper berichtete auf Telegram ebenfalls, die Region Odessa werde massiv mit Drohnen angegriffen. Ziel sei erneut die zivile Energie- und Stromversorgung. Die russische Armee beschie\u00dft seit Wochen Odessa und das Umland mit Raketen und Drohnen und zielt dabei auf Energieanlagen, Industrie und die H\u00e4fen.<\/p>\n<p> Russische \u00d6lraffinerie angegriffen <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Ukraine griff derweil Medienberichten zufolge \u00d6l-Anlagen in Russland an. In der s\u00fcdrussischen Region Krasnodar sei in der \u00d6lraffinerie im Hafen Tuapse am Schwarzen Meer ein Brand ausgebrochen, teilte der operative Stab des Gebiets mit. Das Feuer sei gel\u00f6scht worden. Bei dem Drohnenangriff seien zwei Menschen verletzt worden. Sch\u00e4den gebe es auch an einer der Anlegestellen des Hafens und an f\u00fcnf H\u00e4usern sowie an einer Gasleitung, hie\u00df es in der Mitteilung.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte greifen seit Monaten die zur Finanzierung des Kriegs wichtige \u00d6lindustrie Russlands an.\u00a0Die Sch\u00e4den stehen aber keinem Vergleich zum Ausma\u00df der Zerst\u00f6rungen und der Anzahl der Opfer, die russische Angriffe in der Ukraine fordern.<\/p>\n<p> Viel Optimismus, wenig greifbare Fortschritte <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Erst am Wochenende hatte Trump Selenskyj in Florida zu Gespr\u00e4chen \u00fcber ein Kriegsende empfangen. Obwohl sich beide Seiten anschlie\u00dfend optimistisch zum Fortgang der Verhandlungen gaben, wurden keine konkreten Fortschritte bekannt.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Selenskyj sprach zwar zun\u00e4chst davon, dass nun Einigkeit \u00fcber die US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr sein Land nach Ende des Kriegs herrsche. Doch sp\u00e4ter r\u00e4umte er ein, dass noch \u00fcber die Laufzeit dieser Garantien verhandelt werde. Die USA h\u00e4tten 15 Jahre vorgeschlagen, die Ukraine bitte um bis zu 50 Jahre.<\/p>\n<p> Russland will Position \u00fcberdenken <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat vor fast vier Jahren den Krieg gegen die Ukraine befohlen. Obwohl auch Moskau zuletzt Fortschritte in den Verhandlungen sah, hat der Kreml nun seine Tonlage wieder versch\u00e4rft: Wegen angeblicher Angriffe auf eine der Residenzen von Putin drohte Russland damit, in den Verhandlungen k\u00fcnftig eine h\u00e4rtere Position einzunehmen. Nach au\u00dfen hin hat Russland dabei schon jetzt keine wesentlichen Eingest\u00e4ndnisse gemacht und beharrt weiterhin darauf, dass die Ukraine auf eigene Territorien und den Nato-Beitritt verzichtet.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Selenskyj hatte den vom Kreml beklagten Angriff auf die Residenz im nordrussischen Waldai am Dienstag bei einem Chat mit Journalisten erneut bestritten. Klar ist aber, dass beide Seiten das Hinterland des Nachbarn seit langem aus der Luft angreifen. Die Ukraine nutzt dazu fast ausschlie\u00dflich Drohnen, Russland zus\u00e4tzlich ballistische Raketen und Marschflugk\u00f6rper.<\/p>\n<p> Gro\u00dfer Stromausfall im Gebiet Moskau nach Drohnenangriff <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Im Umland der russischen Hauptstadt Moskau ist nach einem Feuer in einem Umspannwerk die Stromversorgung f\u00fcr mehr als 100.000 Menschen ausgefallen. Einer Mitteilung der Stadtverwaltung von Ramenskoje zufolge ist die Ursache ein Kabelbrand. Allerdings wurde gleichzeitig in der Region ein gr\u00f6\u00dferer ukrainischer Drohnenangriff gemeldet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Betroffen von dem Stromausfall sind auch Bewohner der St\u00e4dte Schukowski und Lytkarino. Ramenskoje und Schukowski sind Gro\u00dfst\u00e4dte, in Lytkarino leben mehr als 60.000 Menschen. Die genaue Anzahl der Betroffenen ist nicht bekannt. Die Beh\u00f6rden versprachen die schnelle Behebung der Sch\u00e4den.<\/p>\n<p> Flugverkehr zeitweise eingestellt <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das russische Milit\u00e4r meldete am Abend den Abschuss von mehr als 100 ukrainischen Drohnen innerhalb von vier Stunden. Der Gro\u00dfteil davon sei in der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine abgefangen worden, aber acht Drohnen auch \u00fcber dem Moskauer Umland. Drei davon seien Richtung Hauptstadt unterwegs gewesen, teilte das Milit\u00e4r mit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Der Gouverneur des Moskauer Umlands, Andrej Worobjow, schrieb in seinem Telegramkanal von 21 abgeschossenen Drohnen in der Region. Seinen Angaben nach gab es aber auch mindestens einen Verletzten. Ein 57-j\u00e4hriger Mann sei mit Splitterverletzungen am R\u00fccken und Arm ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wegen der Drohnenangriffe mussten auch die Moskauer Flugh\u00e4fen am Abend mehrfach stundenlang den Betrieb einstellen.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251231-930-482699\/2<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Verhandlungen zur Beendigung des von Russland begonnenen Kriegs in der Ukraine gehen nach Angaben aus Kiew mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":682478,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-682477","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115813550918355771","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/682477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=682477"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/682477\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/682478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=682477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=682477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=682477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}