{"id":682531,"date":"2025-12-31T10:19:11","date_gmt":"2025-12-31T10:19:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/682531\/"},"modified":"2025-12-31T10:19:11","modified_gmt":"2025-12-31T10:19:11","slug":"umlagen-belasten-frankfurt-mit-milliarde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/682531\/","title":{"rendered":"Umlagen belasten Frankfurt mit Milliarde"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 31.12.2025, 09:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fnp.de\/autor\/thomas-remlein-8q0zgr4t4.html\" title=\"Zur Autorenseite von Thomas Remlein\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" remlein=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Thomas Remlein<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/40944800-frankfurt-22-09-2023fuer-das-wahlkreisportraet-34-frankfurter-westen-frankfurt-hoechst-fran.jpeg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Frankfurt, 22.09.2023F&#xFC;r  das Wahlkreisportr&#xE4;t 34, Frankfurter Westen, Frankfurt-H&#xF6;chst, Frankfurt, im Bild:  Symbolfoto Industrie, Blick auf den Industriepark H&#xF6;chst von der Leunabr&#xFC;cke,  H&#xF6;chster Mainufer, Foto: Michael Schick, Bertramstr. 19, 65185 Wiesbaden, Tagespauschale\"\/>Eine der wichtigsten Einnahmequelle der Stadt: der Industriepark H\u00f6chst. \u00a9\u00a0Michael Schick\/Michael Schick<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Die Gewerbesteuer in Frankfurt erreicht 2025 ein neues Rekordhoch. Doch die Stadt muss bald eine Milliarde Euro an Umlagen zahlen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Sie ist die wichtigste Einnahmequelle der Stadt: die Gewerbesteuer. Jahr f\u00fcr Jahr sorgt sie f\u00fcr rund 60 Prozent der Einnahmen. Nach dem Allzeithoch 2024 mit 3,17 Milliarden Euro zeichnet sich auch f\u00fcr 2025 ein Rekordhoch ab. Denn K\u00e4mmerer Bastian Bergerhoff (Gr\u00fcne) erwartet, dass das Vorjahresergebnis mindestens erreicht, \u201evielleicht sogar leicht \u00fcberschritten wird\u201c. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/40970604-foto-tagessatzfrankfurt-industriepark-hoechst-nordmainischer-teilfoto-aufgenommen-am-30-07-.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"FOTO TAGESSATZFrankfurt: Industriepark H&#xF6;chst, nordmainischer TeilFoto aufgenommen am 30.07.2024Foto: Rolf Oeser\"\/>Eine der wichtigsten Einnahmequelle der Stadt: der Industriepark H\u00f6chst, hier bei Sindlingen. \u00a9\u00a0Rolf Oeser\/Rolf Oeser<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Seine Wertung f\u00e4llt so aus: \u201eDamit zahlt sich die ruhige, aber bestimmte Entwicklung des Standorts aus\u201c, dessen St\u00e4rken Bergerhoff betont: \u201eWir haben hervorragende Standortfaktoren wie Erreichbarkeit, hoch qualifizierte Besch\u00e4ftigte sowie exzellente Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, Digitalinfrastruktur und verl\u00e4ssliche soziale und politische Rahmenbedingungen.\u201c Urspr\u00fcnglich hatte der K\u00e4mmerer f\u00fcr dieses Jahr mit 3,0 Milliarden Euro Gewerbesteuereinnahmen gerechnet. Auch das Cum-Ex-Risiko sei inzwischen abgearbeitet. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das stimmt Bergerhoff optimistisch f\u00fcr die Zukunft: Im Haushaltsentwurf f\u00fcr 2026 erwartet er weiter steigende Ertr\u00e4ge: 3,25 Milliarden f\u00fcr 2026; 3,40 Milliarden in 2027; 3,50 Milliarden im Jahr 2028 und am Ende des Finanzplanungszeitraums 2029 sogar 3,60 Milliarden Euro. Der Etat f\u00fcr 2026 soll in der letzten Sitzung in der Stadtverordnetenversammlung in der zu Ende gehenden Amtszeit, am Donnerstag, 5. M\u00e4rz 2026, verabschiedet werden. Am 15. M\u00e4rz sind in Hessen Kommunalwahlen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Regul\u00e4r sollte der Haushalt f\u00fcr das Folgejahr in der Dezembersitzung des alten Jahrs vom Stadtparlament verabschiedet werden. Das hat Bergerhoff vers\u00e4umt. Das Auseinanderbrechen der Koalition aus Gr\u00fcnen, SPD, FDP und Volt im Juli hat die Lage weiter kompliziert. Nach dem Ausstieg der FDP aus dem B\u00fcndnis zeichnet sich noch keine Mehrheit f\u00fcr Bergerhoffs Entwurf ab. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wer Geld hat, hat immer auch Schulden: Ende des Jahres 2024 betrug die Verschuldung 2,71 Milliarden Euro. Ende dieses Jahres wird die tats\u00e4chliche Verschuldung vermutlich die Grenze von 3 Milliarden Euro \u00fcberschreiten. Den Schulden der Stadt stehen aber gewaltige Verm\u00f6genswerte gegen\u00fcber. Erw\u00e4hnt seien die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding sowie die milliardenschweren Beteiligungen der Stadt an der Messe sowie am Flughafenbetreiber Fraport oder auch am Energieversorger Mainova. Der K\u00e4mmerer macht auch darauf aufmerksam, dass die tats\u00e4chliche Entwicklung des Schuldenstands in den vergangenen Jahren regelm\u00e4\u00dfig gem\u00e4\u00dfigter ausfiel als geplant. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Es sind aber nicht nur die Schulden gestiegen, sondern auch die R\u00fccklagen. Nach dem Jahresabschluss 2024 haben sich diese von 817,9 Millionen Euro auf 1,10 Milliarden Euro erh\u00f6ht. <\/p>\n<p>Reiche Kommunen unterst\u00fctzen \u00e4rmere<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Frankfurts Reichtum weckt nat\u00fcrlich Begehrlichkeiten. Mit den steigenden Gewerbesteuereinnahmen erh\u00f6ht sich auch die Gewerbesteuerumlage, die abgef\u00fchrt werden muss. Hinzu kommt die Umlage \u201eStarke Heimat Hessen\u201c. Diese Umlage wird von den Kommunen an das Land abgef\u00fchrt, welches diese Gelder zweckgebunden, beispielsweise f\u00fcr Kinderbetreuung oder Digitalisierung, wieder an die Gemeinden zur\u00fcckgibt. \u00dcber dieses Umverteilungssystem unterst\u00fctzen reiche Gemeinden wie Frankfurt \u00e4rmere Kommunen wie Wei\u00dfenborn in Nordhessen. Der Hessische Staatsgerichtshof best\u00e4tigte die Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit dieser Regelung. Frankfurts K\u00e4mmerer, egal welcher Partei sie angeh\u00f6ren, sehen diese Regelung nach wie vor kritisch. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Umlagen wie die \u201eStarke Heimat Hessen\u201c, die Gewerbesteuerumlage, die Krankenhausumlage und andere werden Frankfurt in diesem Jahr mehr als 900 Millionen Euro kosten. 2027 wird Frankfurt erstmals mehr als eine Milliarde Euro in die Umlagesysteme einzahlen m\u00fcssen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Am Freitag, 23. Januar, ab 16.30 Uhr gibt K\u00e4mmerer Bastian Bergerhoff f\u00fcr B\u00fcrger wieder eine allgemeinverst\u00e4ndliche Einf\u00fchrung in den st\u00e4dtischen Haushalt. Dabei vermittelt er Basiswissen \u00fcber den st\u00e4dtischen Etat, beschreibt konkrete Auswirkungen und beantwortet Fragen der Teilnehmer. Die Teilnahme ist auf maximal 20 Pl\u00e4tze begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich bis sp\u00e4testens Mittwoch, 14. Januar, per E-Mail an DezernatVI@stadt-frankfurt.de. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die etwa 90-min\u00fctige Veranstaltung findet im Dienstgeb\u00e4ude der Stadtk\u00e4mmerei am Paulsplatz 9 statt. Der genaue Treffpunkt wird in der Teilnahmebest\u00e4tigung mitgeteilt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 31.12.2025, 09:00 Uhr Von: Thomas Remlein DruckenTeilen Eine der wichtigsten Einnahmequelle der Stadt: der Industriepark&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":682532,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-682531","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115813677039883768","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/682531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=682531"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/682531\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/682532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=682531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=682531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=682531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}