{"id":682803,"date":"2025-12-31T12:55:12","date_gmt":"2025-12-31T12:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/682803\/"},"modified":"2025-12-31T12:55:12","modified_gmt":"2025-12-31T12:55:12","slug":"der-oestliche-richard-wagner-hain-wird-saniert-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/682803\/","title":{"rendered":"Der \u00f6stliche Richard-Wagner-Hain wird saniert \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Es ist eines der gr\u00f6\u00dften Projekte im Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn und Gew\u00e4sser: die Sanierung und Wiederherstellung des Richard-Wagner-Hains rechts und links vom Elsterbecken. Der westliche Teil des Richard-Wagner-Hains wurde schon 2022 aufw\u00e4ndig saniert. Im Fr\u00fchjahr 2025 folgte ein erster Aufschlag auf der \u00f6stlichen Seite mit der Herstellung einer 170 m\u00b2 gro\u00dfen Plattenfl\u00e4che f\u00fcr multifunktionale Nutzungen, womit vor allem die Tanzszene der Stadt einen \u00f6ffentlichen Ort zum Tanzen bekam.<\/p>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter soll nun der Rest des Richard-Wagner-Hains folgen. Immerhin einer der beliebtesten Freiluft-Veranstaltungsorte der Stadt.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/909650a0e2884e2597169c5acd47966f.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/12\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/12\/1\"\/><\/p>\n<p>Und hier muss eine Menge getan werden, <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2026168&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stellt das Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn und Gew\u00e4sser in seiner Vorlage fest<\/a>, die am 16. Dezember vom Oberb\u00fcrgermeister genehmigt wurde. \u201eDie Wege- und Platzfl\u00e4chen m\u00fcssen nach Vollverschlei\u00df grundhaft neu hergestellt werden. Ebenso bed\u00fcrfen die umgebenden Vegetationsfl\u00e4chen einer grundlegenden \u00dcberarbeitung. Die Pflanzfl\u00e4chen weisen teilweise einen sehr l\u00fcckigen und \u00fcberalterten Vegetationsbestand auf.\u201c<\/p>\n<p>Dabei geht es um die denkmalgerechte Wiederherstellung unter weitestgehender Beibehaltung des baulichen Bestands, so das zust\u00e4ndige Amt: \u201eDie Wege- und Platzfl\u00e4chen werden fachgerecht erneuert. Bei den Wegebauarbeiten werden nach M\u00f6glichkeit die historischen Tragschichten erhalten. Ebenso erfolgt die Weiternutzung von Ausstattungsgegenst\u00e4nden wie B\u00e4nke und Abfallbeh\u00e4lter. Die vorhandene Bepflanzung wird erg\u00e4nzt. Dabei kommen sowohl historisch belegte als auch \u00f6kologisch wertvolle Arten zum Einsatz.\u201c<\/p>\n<p>Tischtennis-Platten, B\u00e4nke, Fahrrad-B\u00fcgel<\/p>\n<p>Die vorhandene Rasenfl\u00e4che auf der ehemals als befestigte Fl\u00e4che konzipierten oberen Platzfl\u00e4che bleibt erhalten bzw. wird nach Abschluss der baulichen Sanierungsarbeiten wiederhergestellt (Schotterrasen). Es werden zwei Tischtennis-Platten auf einer Fl\u00e4che aus Granitplatten vor der n\u00f6rdlichen St\u00fctzmauer aufgestellt. Der Bereich wird au\u00dferdem mit einem Sitzpodest ausgestattet.<\/p>\n<p>Vor der westlichen Mauer werden sechs sogenannte \u201eSchenk-B\u00e4nke\u201c unter Wiederverwendung der Banksockel erneuert und 13 Fahrradanlehnb\u00fcgel aufgestellt. Weitere Sitzgelegenheiten sind in Form von zehn mobilen St\u00fchlen auf der Platzfl\u00e4che vorgesehen.<\/p>\n<p>\u201eDie vorhandenen zwei Abfallbeh\u00e4lter Typ P20 werden um drei weitere gleichen Typs erg\u00e4nzt. Die Abfallbeh\u00e4lter konzentrieren sich am Uferweg\u2018\u00a0und auf der durch Pflegefahrzeuge gut erreichbaren s\u00fcdlichen Fl\u00e4che nahe der Rampen\u201c, so das Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn und Gew\u00e4sser.<\/p>\n<p>\u201eDie urspr\u00fcnglich existierenden vier Steinb\u00e4nken an der Kastaniengruppe s\u00fcdlich der gro\u00dfen Treppenanlage werden im Rahmen dieser Ma\u00dfnahme wieder aufgestellt. Die Steinmetzarbeiten sind Bestandteil der vorherigen Ma\u00dfnahme \u201aSt\u00fctzmauern und Treppenanlagen\u2018.\u00a0Obendrein ist ein Elektroanschluss unmittelbar n\u00f6rdlich der gro\u00dfen Plattenfl\u00e4che vorgesehen. Im Bereich der Steinb\u00e4nke ist eine zweiseitige Infotafel zur Erl\u00e4uterung der Geschichte der Anlage analog der Tafel auf der Westseite geplant.\u201c<\/p>\n<p>Baustelle ab Fr\u00fchjahr<\/p>\n<p>F\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer soll das Passieren der Baustelle m\u00f6glich bleiben: \u201eDie Hauptbaustellenzufahrt ist \u00fcber den Geh-\/Radweg entlang des Elsterbeckens vorgesehen. Aufgrund der Breite des Weges ist eine Nutzung des Weges sowohl f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer sowie f\u00fcr den Baustellenverkehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Umleitungsstrecke f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer besteht au\u00dferdem entlang des Parkweges unmittelbar westlich des Universit\u00e4tsgel\u00e4ndes. Radfahrer k\u00f6nnen die Zeppelinbr\u00fccke queren und dann den Cottaweg weiter Richtung Norden nutzen.\u201c<\/p>\n<p>Kosten soll dieser Teil des Sanierungsprojekts rund 550.000 Euro. Gebaut werden soll von Fr\u00fchling bis Herbst 2026.<\/p>\n<p>Tempor\u00e4re Kunst statt Reliefplatten<\/p>\n<p>Neu wird dabei sein, dass das Gel\u00e4nde k\u00fcnftig auch f\u00fcr Ausstellungen genutzt werden kann: \u201eDer ehemalige Denkmalplatz soll als tempor\u00e4rer Standort f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst in Leipzig etabliert werden. Es sind Wechselausstellungen angedacht. Insbesondere die St\u00fctzmauern sollen als Tr\u00e4ger von tempor\u00e4ren k\u00fcnstlerischen Ausstellungen genutzt werden. Im Rahmen der Bauma\u00dfnahme \u201aSt\u00fctzmauern und Treppen\u2018. werden in die Nischen (ehemals f\u00fcr Reliefs bestimmt) Halterungen eingef\u00fcgt, um eine Befestigung reproduzierbarer Kunstwerke zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>Die erw\u00e4hnten Reliefs waren mal Teil des geplanten Richard-Wagner-Denkmals, dessen Umsetzung die Stadt nach 1945 nicht mehr anstrebte.<\/p>\n<p>\u201eMit der Vorbereitung und Bereitstellung der Ausstellungsfl\u00e4chen soll auch der Vorlage VII-DS-00512-\u00c4A-01 \u201aBau- und Finanzierungsbeschluss Uferterrassen und Ufertreppe Westseite Richard-Wagner-Hain\u2018 Rechnung getragen werden. Statt einer \u201aTafel mit Erkl\u00e4rungen in dekonstruktiver Form\u2018 sollen die gro\u00dffl\u00e4chigen Aussparungen als Kunststandort f\u00fcr wechselnde Ausstellungen etabliert werden.<\/p>\n<p>Es sind grunds\u00e4tzlich reproduzierbare Arbeiten angedacht, um der in Stein gemei\u00dfelten Wucht des Ortes eine schlichte Leichtigkeit entgegenzusetzen. Die aktuellen k\u00fcnstlerischen Interventionen sollen Frische ausstrahlen und Lebendigkeit. Aufgrund der Rahmenbedingungen (Naturschutz, Denkmalschutz, Graffiti) soll die Kunstform der zeitgen\u00f6ssischen Fotografie gef\u00f6rdert werden, eine Kunstform, die bisher kaum im \u00f6ffentlichen Raum in Leipzig pr\u00e4sent ist.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist eines der gr\u00f6\u00dften Projekte im Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn und Gew\u00e4sser: die Sanierung und Wiederherstellung des Richard-Wagner-Hains&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":682804,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,111801,859,26695],"class_list":{"0":"post-682803","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-richard-wagner-hain","13":"tag-sachsen","14":"tag-sanierungsarbeiten"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115814290248262823","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/682803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=682803"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/682803\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/682804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=682803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=682803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=682803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}