{"id":683207,"date":"2025-12-31T16:36:18","date_gmt":"2025-12-31T16:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/683207\/"},"modified":"2025-12-31T16:36:18","modified_gmt":"2025-12-31T16:36:18","slug":"emissionsfreie-lkw-nachfrage-bremst-markt-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/683207\/","title":{"rendered":"Emissionsfreie Lkw: Nachfrage bremst Markt in Europa"},"content":{"rendered":"<p>Eine neue Studie des Smart Freight Centre (SFC) kommt laut dem europ\u00e4ischen Autoherstellerverband ACEA zu dem Schluss, dass nachfrageseitige Ma\u00dfnahmen entscheidend sind, um den Markt f\u00fcr emissionsfreie Lkw in Europa zu skalieren. Zwar seien Zero-Emission Trucks (ZETs) verf\u00fcgbar, doch ihre Marktdurchdringung bleibe hinter den politischen Zielen zur\u00fcck. Um die regulatorische Ambition zu erreichen, seien intelligente und koordinierte Instrumente auf der Nachfrageseite n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Europa verf\u00fcgt dem Bericht zufolge \u00fcber eines der weltweit ambitioniertesten angebotsseitigen Regulierungswerke f\u00fcr ZETs. Die CO\u2082-Standards schreiben bis 2030 eine Reduktion der durchschnittlichen Flottenemissionen um 45 Prozent vor, was einem ZET-Anteil von rund 35 Prozent bis zum Ende des Jahrzehnts entspricht. Diese Vorgaben zeigen Wirkung: Hersteller investieren stark in neue Fahrzeugplattformen, Antriebe und Produktionskapazit\u00e4ten und es steht bereits eine breite Palette an ZETs zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Trotz wachsender Neuzulassungen befindet sich der Markt insgesamt noch in einer fr\u00fchen Phase. Die Studie h\u00e4lt fest, dass die zentrale Herausforderung nicht mehr die technologische Reife ist, sondern das Tempo, mit dem die Nachfrage wachsen kann, um mit den regulatorischen Vorgaben Schritt zu halten. Die Nachfrage bleibe hinter den Anforderungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Als Gr\u00fcnde nennt der Bericht unter anderem anhaltende Unterschiede bei den Gesamtbetriebskosten, hohe Anschaffungs- und Betriebskosten, Verz\u00f6gerungen bei Infrastruktur- und Netzausbau sowie eine uneinheitliche Umsetzung der EU-Gesetzgebung. Diese Faktoren bremsten die Verbreitung von ZETs weiterhin.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Hersteller verbindlichen Zielvorgaben und Strafzahlungen ausgesetzt seien, seien die Anreize f\u00fcr Transportunternehmen und Verlader deutlich schw\u00e4cher und fragmentiert, hei\u00dft es. Der Bericht betont daher gezielte Ma\u00dfnahmen auf der Nachfrageseite als wichtigen Hebel, sofern die grundlegenden Voraussetzungen bereits gegeben sind. Die Beschaffungsentscheidungen von Verladern spielten eine entscheidende Rolle f\u00fcr die Investitionen der Betreiber.<\/p>\n<p>Besondere Bedeutung misst <a href=\"https:\/\/smart-freight-centre-media.s3.amazonaws.com\/documents\/Accelerating_ZET_Deployment.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Studie<\/a> (PDF\/ENG) der \u00f6ffentlichen Beschaffung bei. Durch direkte K\u00e4ufe sowie durch an Beschaffung gekn\u00fcpfte Anforderungen in \u00f6ffentlich finanzierten Projekten k\u00f6nne gezielt Nachfrage nach emissionsfreien Transportleistungen geschaffen werden. Gelinge es, die Nachfrageseite auf das Ambitionsniveau der CO\u2082-Standards zu heben, k\u00f6nne Europa sein Regelwerk in einen \u201eselbstverst\u00e4rkenden und global wettbewerbsf\u00e4higen Markt f\u00fcr emissionsfreie Lkw\u201c verwandeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine neue Studie des Smart Freight Centre (SFC) kommt laut dem europ\u00e4ischen Autoherstellerverband ACEA zu dem Schluss, dass&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":683208,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[4680,331,332,548,663,158,3934,3935,13,1962,14,15,12],"class_list":{"0":"post-683207","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-acea","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-lkw","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115815159300219144","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=683207"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683207\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/683208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=683207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=683207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=683207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}