{"id":683852,"date":"2025-12-31T22:48:12","date_gmt":"2025-12-31T22:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/683852\/"},"modified":"2025-12-31T22:48:12","modified_gmt":"2025-12-31T22:48:12","slug":"skulptur-spenderin-enthuellt-wollte-lichtenwald-einen-ort-des-erinnerns-schenken-wer-war-die-spenderin-baltmannsweiler-lichtenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/683852\/","title":{"rendered":"Skulptur-Spenderin enth\u00fcllt: \u201eWollte Lichtenwald einen Ort des Erinnerns schenken\u201c \u2013 Wer war die Spenderin? &#8211; Baltmannsweiler\/Lichtenwald"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t   \t\t\t\t\t \t\t\t\t   \t      \t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Skulptur-Spenderin enth\u00fcllt: \u201eWollte Lichtenwald einen Ort des Erinnerns schenken\u201c \u2013 Wer war die Spenderin?\" title=\"Skulptur-Spenderin enth\u00fcllt: \u201eWollte Lichtenwald einen Ort des Erinnerns schenken\u201c \u2013 Wer war die Spenderin?\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.a46c217c-5207-4a76-b04a-2f5394072e57.original700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.esslinger-zeitung.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tSeit 2014 steht die drei Meter hohe Skulptur \u201eAugenblick\u201c in Lichtenwald. Jetzt ist bekannt, wer sie gespendet hat.\u00a0Foto: pst\t\t\t<\/p>\n<p>Die Skulptur \u201eAugenblick\u201c steht schon l\u00e4nger in Lichtenwald (Kreis Esslingen). Jetzt spricht das K\u00fcnstlerpaar Heinze dar\u00fcber, wer das Kunstwerk beauftragt hat und warum.<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2014 steht an einem der h\u00f6chsten Punkte des Lichtenwalder H\u00f6henwegs zwischen B\u00fcrgerzentrum und Naturfreundehaus die Skulptur \u201eAugenblick\u201c der K\u00fcnstler Angie und Ren\u00e9 Heinze. Das mehr als drei Meter hohe ovale Kunstwerk, Teil des Lichtenwalder Kulturrundwegs und t\u00e4glich Ziel vieler Spazierg\u00e4nger, war laut einer damaligen Mitteilung \u201evon einem Lichtenwalder B\u00fcrger und G\u00f6nner der Gemeinde, der anonym bleiben m\u00f6chte\u201c gespendet worden. Wie das K\u00fcnstlerpaar k\u00fcrzlich bekannt gab, kann die Anonymit\u00e4t nun aufgehoben werden.<\/p>\n<p>\u201eDie Skulptur wurde von der Lichtenwalderin Waltraut Heyke gespendet\u201c, erz\u00e4hlt Angie Heinze. Waltraut Heyke, promovierte Altphilologin und, wie Heinze sagt, \u201eein Vorbild an humanistischem Engagement\u201c, war Lehrerin am Abendgymnasium Esslingen und Dozentin an der VHS <a href=\"https:\/\/www.esslinger-zeitung.de\/thema\/Lichtenwald\" title=\"Lichtenwald\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lichtenwald<\/a>. Im Ruhestand hat sie Privatkurse in lateinischer Sprache zum Weltgeschehen und zu philosophischen Fragen gegeben. Im vergangenen Herbst ist sie im Alter von 88 Jahren verstorben.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/media.media.73216bc2-2844-44ae-8cc4-a71f8ab21376.original1024.media.jpeg\"\/>      Foto: pst    Heyke wollte Lichtenwald einen besonderen Ort schenken <\/p>\n<p>Waltraut Heyke war mit der Idee, nach dem Tod ihres Mannes Hans Eberhard Heyke im Jahr 2013 \u201eeinen Platz der Kontemplation, des Erinnerns und auch des Trauerns zu gestalten\u201c, auf das K\u00fcnstlerpaar zugekommen, erz\u00e4hlt Heinze. Ihr ausdr\u00fccklicher Wunsch sei dabei gewesen, anonym zu bleiben und ihren Namen erst nach ihrem Tod zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>\u201eWaltraut Heyke war eine aufgeschlossene, der <a href=\"https:\/\/www.esslinger-zeitung.de\/thema\/Kunst\" title=\"Kunst\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kunst<\/a> und der Welt zugewandte Frau. Sie hat Position bezogen und hat darauf geachtet, dass sie f\u00fcr alle Menschen etwas tun kann\u201c, erz\u00e4hlt Ren\u00e9 Heinze. So sei es ihr ein Anliegen gewesen, nicht nur einen pers\u00f6nlichen Ort des Erinnerns zu schaffen, sondern den Lichtenwaldern, den Wanderern und den Spazierg\u00e4ngern, die den H\u00f6henweg und die spektakul\u00e4re Aussicht auf das Albvorland und die <a href=\"https:\/\/www.esslinger-zeitung.de\/thema\/Alb\" title=\"Alb\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alb<\/a> zu sch\u00e4tzen wissen, einen Ort des Wohlf\u00fchlens zu schenken.<\/p>\n<p>Ein vielschichtiges Kunstwerk in Lichtenwald <\/p>\n<p>Ein Dinosaurier-Ei, das auf das Alter der Alb verweist, das Okular im oberen Drittel der Skulptur, mit in Gold und Silber glitzernden Pl\u00e4ttchen ausgelegt, das den Blick in den Himmel richtet \u2013 \u201ewenn die Leute alles M\u00f6gliche in dem Kunstwerk gesehen haben oder einfach nur von dem Anblick und der sch\u00f6nen Aussicht dort geschw\u00e4rmt haben, ging ihr das Herz auf\u201c, erz\u00e4hlt Angie Heinze.<\/p>\n<p>Waltraut Heyke wollte indes mit der Skulptur auch eine Botschaft verbunden wissen. Die roten Mosaiksteine im oberen Teil des Kunstwerks sind auf der dem Weg zugewandten Seite scharf von den darunter angeordneten grauen Fl\u00e4chen abgegrenzt und bilden ein zwar stilisiertes aber doch leicht erkennbares M. \u201eEs ist ein Symbol der Verg\u00e4nglichkeit und steht f\u00fcr den lateinischen Ausspruch memento mori \u2013 bedenke, dass du sterben musst\u201c, erkl\u00e4rt Angie Heinze.<\/p>\n<p>Gleichzeitig weise der Name der Skulptur \u201eAugenblick\u201c auf die Gegenwart hin und fordere auf, das Leben zu genie\u00dfen. \u201eDie Zeit ist eine treue Begleiterin und sie besteht aus kostbaren, unwiederbringlichen Augenblicken\u201c, sagt Angie Heinze. So stehe das M auch f\u00fcr einen weiteren Leitsatz von Waltraut Heyke: \u201eMemento vivere \u2013 erinnere dich, zu leben\u201c, sagt die K\u00fcnstlerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit 2014 steht die drei Meter hohe Skulptur \u201eAugenblick\u201c in Lichtenwald. Jetzt ist bekannt, wer sie gespendet hat.\u00a0Foto:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":683853,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[101423,1793,29,214,30,15254,2075,1794,158645,215],"class_list":{"0":"post-683852","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-alb","9":"tag-art-and-design","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-kreis-esslingen","14":"tag-kunst","15":"tag-kunst-und-design","16":"tag-lichtenwald","17":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115816621909907390","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=683852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/683852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/683853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=683852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=683852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=683852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}