{"id":684189,"date":"2026-01-01T02:09:14","date_gmt":"2026-01-01T02:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684189\/"},"modified":"2026-01-01T02:09:14","modified_gmt":"2026-01-01T02:09:14","slug":"ukraine-krieg-das-friedensabkommen-ist-zu-90-prozent-fertig-sagt-selenskyj-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684189\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eDas Friedensabkommen ist zu 90 Prozent fertig\u201c, sagt Selenskyj ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Russland wirft der Ukraine vor, eine Residenz Putins angegriffen zu haben. Diese Vorw\u00fcrfe weist Kiew zur\u00fcck \u2013 und spricht von einer L\u00fcge. US-Pr\u00e4sident Trump sagt, er sei von Putin informiert worden. Der Kreml teilt mit, seine Position bei den Verhandlungen \u00fcber einen Frieden in der Ukraine zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/p>\n<p>00:22 Uhr \u2013\u00a0Putin als H\u00fcrde: Trump teilt russlandkritischen Artikel<\/p>\n<p>Donald Trump hat \u00fcberraschend einen sehr russlandkritischen Artikel auf seiner Plattform Truth Social geteilt. Das Boulevardblatt \u201eNew York Post\u201c stellt in dem St\u00fcck Wladimir Putin als eigentliche H\u00fcrde auf dem Weg zum Frieden dar und geht hart mit ihm ins Gericht. Trump verbreitet regelm\u00e4\u00dfig Artikel von Medien, die ihm nahestehen. In manchen F\u00e4llen kommentiert der Pr\u00e4sident die Texte \u2013 diesmal allerdings nicht.<\/p>\n<p>Unter anderem hei\u00dft es in dem Beitrag, der Angriff auf Putin sei \u201emehr als gerechtfertigt\u201c. \u201eWir brauchen seine Krokodilstr\u00e4nen nicht, stattdessen sollte der Druck erh\u00f6ht werden\u201c. Es wird daf\u00fcr pl\u00e4diert, dass Russland keine weiteren Zugest\u00e4ndnisse gemacht werden sollten, sondern ein h\u00e4rteres Vorgehen n\u00f6tig sei. Kiew habe seinen Teil beigetragen &#8211; nun liege es an Putin, zu handeln.<\/p>\n<p>Mittwoch, 31. Dezember 202523:27 Uhr \u2013\u00a0\u201eDas Friedensabkommen ist zu 90 Prozent fertig\u201c, sagt Selenskyj in seiner Neujahrsansprache<\/p>\n<p>\u201eDas Friedensabkommen ist zu 90 Prozent fertig. Zehn Prozent bleiben\u201c, sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner Neujahrsansprache. Diese restliche Verhandlungsmasse seien \u201edie zehn Prozent, die das Schicksal des Friedens, das Schicksal der Ukraine und Europas bestimmen werden\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Die diplomatischen Bem\u00fchungen f\u00fcr ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hatten sich zuletzt wieder intensiviert. <\/p>\n<p>19:51 Uhr \u2013 Trumps Sondergesandter Witkoff telefoniert mit Merz\u2018 Berater Sautter<\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat nach eigenen Angaben mit dem au\u00dfenpolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), G\u00fcnter Sautter, sowie den entsprechenden Beratern der Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Gro\u00dfbritannien und der Ukraine telefoniert. An dem Gespr\u00e4ch nahmen auch US-Au\u00dfenminister Marco Rubio und Jared Kushner, Schwiegersohn und Berater von Donald Trump, teil.<\/p>\n<p>Dabei sei es unter anderem um eine St\u00e4rkung von Sicherheitsgarantien und die Entwicklung \u201eeffektiver Deeskalationsmechanismen\u201c gegangen, schrieb Witkoff auf X. Das Telefonat bezeichnete er als \u201eproduktiv\u201c. Viele weitere Details wurden besprochen, und wir werden diese wichtige Arbeit und die Koordination im neuen Jahr fortsetzen\u201c, schrieb Witkoff.<\/p>\n<p>18:55 Uhr \u2013 Finnland beschlagnahmt Frachtschiff aus St. Petersburg<\/p>\n<p>Finnlands Polizei hat ein Frachtschiff beschlagnahmt, das im Verdacht steht, f\u00fcr die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69551ce9f6fc544dba9b861e\/ostsee-seekabel-beschaedigt-finnland-setzt-verdaechtiges-frachtschiff-fest.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69551ce9f6fc544dba9b861e\/ostsee-seekabel-beschaedigt-finnland-setzt-verdaechtiges-frachtschiff-fest.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besch\u00e4digung eines Unterseekabels im Finnischen Meerbusen<\/a> verantwortlich zu sein. Nach Angaben der finnischen K\u00fcstenwache handelt es sich um den Frachter &#8222;Fitburg&#8220;. Das 132 Meter lange Schiff f\u00e4hrt unter der Flagge des Karibikstaats Sankt Vincent und den Grenadinen und war demnach auf dem Weg vom russischen St. Petersburg nach Haifa in Israel. Das Kabel zwischen Helsinki und Tallinn war am fr\u00fchen Morgen besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>17:20 Uhr \u2013 Selenskyj teilt Glauben an Frieden<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Neujahrsbotschaft den Glauben an den Frieden hervorgehoben. Das auslaufende Jahr sei gepr\u00e4gt gewesen \u201evon der Treue und Standhaftigkeit, den Prinzipien und der t\u00e4glichen Arbeit der Ukrainer\u201c, teilte er auf Facebook und X mit. \u201eDieses Jahr wurde m\u00f6glich dank unserer Verteidiger \u2013 denen, die es nicht nur f\u00fcr die Ukraine, sondern f\u00fcr alle verteidigt haben, die Freiheit und W\u00fcrde sch\u00e4tzen.\u201c<\/p>\n<p>16:01 Uhr \u2013 Ukraine greift russisches Treibstofflager an<\/p>\n<p>Ukrainische Drohnen haben nach offizieller Darstellung aus Kiew ein Treibstofflager in der Region Jaroslawl nord\u00f6stlich von Moskau getroffen und in Brand gesetzt. Das teilte der ukrainische Geheimdienst SBU der Agentur Ukrinform mit. Das Terminal \u201eTemp\u201c in der Stadt Rybinsk geh\u00f6re zu den strategischen Reserven Russlands. \u201eDer SBU unterbricht mit chirurgischer Pr\u00e4zision weiterhin die Lieferketten russischer Erd\u00f6lprodukte sowohl ins Ausland als auch an die Truppen, die die Ukraine angreifen\u201c, wurde ein namentlich nicht genannter Geheimdienstmitarbeiter zitiert.<\/p>\n<p>Die Agentur ver\u00f6ffentlichte dazu ein Video, auf dem ein Gro\u00dfbrand hinter verschneiten H\u00e4usern zu sehen ist. Die genaue \u00d6rtlichkeit dazu war nicht zu erkennen. Von russischer Seite gab es zu dem ukrainischen Bericht keine Angaben. Jaroslawl liegt etwa 280 Kilometer nord\u00f6stlich von Moskau und ist mehr als 800 Kilometer von der Ukraine entfernt.<\/p>\n<p>15:02 Uhr \u2013 Putin in Neujahrsbotschaft: Glauben an den Sieg<\/p>\n<p>Wladimir Putin hat sich in seiner Neujahrsbotschaft auch nach fast vier Jahren seines Angriffskrieges gegen die Ukraine siegessicher gezeigt. \u201eIch gratuliere unseren K\u00e4mpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg\u201c, sagte Putin laut dem von Staatsmedien ver\u00f6ffentlichten Text der aufgezeichneten Videoansprache. <\/p>\n<p>Die Soldaten, denen die Ukraine Kriegsverbrechen vorwirft, bezeichnete Putin erneut als \u201eHelden\u201c. \u201eMillionen Menschen in ganz Russland \u2013 das versichere ich ihnen! \u2013 sind in dieser Silvesternacht bei ihnen. Sie denken an sie, f\u00fchlen mit ihnen, hoffen auf sie. Wir sind vereint in unserer aufrichtigen, selbstlosen und treuen Liebe zu Russland\u201c, sagte Putin. Von den Verhandlungen mit den USA \u00fcber eine Beendigung des Krieges oder der Hoffnung auch vieler Russen auf Frieden war aber keine Rede in der Botschaft. Das Land werde seine gesetzten Ziele erreichen, \u201ef\u00fcr unser gro\u00dfes Russland!\u201c, sagte Putin. <\/p>\n<p>11:37 Uhr \u2013 Russlands mutma\u00dfliches Beweisvideo<\/p>\n<p>Russland hat nach dem angeblichen Angriff Kiews auf eine Residenz Wladimir Putins erstmals m\u00f6gliche Beweise pr\u00e4sentiert, darunter Reste einer mutma\u00dflich ukrainischen Drohne. \u201eDer Terroranschlag des Kiewer Regimes war zielgerichtet, sorgf\u00e4ltig geplant und erfolgte in mehreren Stufen\u201c, sagte der Chef der Luftabwehrraketentruppen der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkr\u00e4fte, Alexander Romanenkow, in Moskau. <\/p>\n<p>In einem vom Verteidigungsministerium ver\u00f6ffentlichten Video listete der Generalmajor unter anderem Orte, genaue Uhrzeiten und Flugrouten einzelner Drohnen in der Nacht auf den 29. Dezember auf. Das Ministerium ver\u00f6ffentlichte zudem ein Video, auf dem ein Uniformierter in einem Wald und Fragmente einer angeblich ukrainischen Drohne zu sehen sind. <\/p>\n<p>Es gebe einen gro\u00dfen, sechs Kilogramm schweren Sprengsatz an der Drohne \u201eTschaklun-B\u201c. \u201eEs ist ein seltener Fall, dass wir einen nicht detonierten Kampfsatz haben\u201c, sagt der Mann mit dem verdeckten Gesicht in dem Video. Auf einem anderen, ebenfalls nicht \u00fcberpr\u00fcfbaren Video erz\u00e4hlt ein Mann \u2013 angeblich ein Augenzeuge \u2013 von Explosionsger\u00e4uschen beim Abschuss der Drohnen.<\/p>\n<p>10:14 Uhr \u2013 Kinder und Baby bei Angriff verletzt<\/p>\n<p>Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens sechs Menschen verletzt worden, darunter ein Baby und zwei Kinder. Wohngeb\u00e4ude sowie \u201elogistische und Energie-Infrastruktur\u201c seien beschossen worden, erkl\u00e4rte die Milit\u00e4rverwaltung der Region auf Telegram. Unter den Opfern waren laut Milit\u00e4rverwaltungschef Serhij Lysak ein sieben Monate alter S\u00e4ugling und zwei Kinder im Alter von acht und 14 Jahren. In Teilen der Stadt fiel die Versorgung mit Fernw\u00e4rme und Trinkwasser aus.<\/p>\n<p>07:20 Uhr: Europ\u00e4er k\u00f6nnten 10.000 bis 15.000 Soldaten f\u00fcr Ukraine -Sicherung stellen<\/p>\n<p>Mehrere europ\u00e4ische Staaten haben laut einem WELT-Bericht Pl\u00e4ne f\u00fcr die Absicherung eines m\u00f6glichen Waffenstillstands in der Ukraine ausgearbeitet. In den ersten sechs Monaten k\u00f6nnten \u201e10.000 bis 15.000\u201c Soldaten aus europ\u00e4ischen Staaten entsandt werden. Die Pl\u00e4ne seien \u201eim Wesentlichen von Milit\u00e4rexperten der britischen und franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte in Zusammenarbeit mit Br\u00fcssel\u201c erstellt worden, hie\u00df es weiter aus Diplomatenkreisen in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge sind Frankreich und Gro\u00dfbritannien offenbar bereit, sogenannte robuste Sicherheitsgarantien abzugeben. Damit w\u00e4ren sie den Angaben zufolge im Notfall auch bef\u00e4higt, mit Bodentruppen f\u00fcr die Einhaltung des Friedens zu k\u00e4mpfen. Die beiden Staaten seien bereit, sich auch ohne ein Mandat der Vereinten Nationen oder der Europ\u00e4ischen Union an der \u00dcberwachung eines Waffenstillstands zu beteiligen.<\/p>\n<p>03:07 Uhr \u2013 Ukraine greift \u00d6lraffinerie an<\/p>\n<p>Die Ukraine greift Medienberichten zufolge \u00d6l-Anlagen in Russland an. In der s\u00fcdrussischen Region Krasnodar sei in der \u00d6lraffinerie im Hafen Tuapse am Schwarzen Meer ein Brand ausgebrochen, berichtete das Portal \u201eKyiv Independent\u201c. \u00dcber das Ausma\u00df der Sch\u00e4den gibt es keine Informationen.<\/p>\n<p>02:00 Uhr \u2013 EU plant 20. Sanktionspaket \u2013\u00a0Bodentruppen im Gespr\u00e4ch<\/p>\n<p>Die EU-Staaten planen zum 4. Jahrestag des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2026 die Verabschiedung eines 20. Sanktionspakets gegen Russland. Das erfuhr WELT aus informierten EU-Kreisen. Geplant sind Reisebeschr\u00e4nkungen und das Einfrieren von Verm\u00f6genswerten in der EU von weiteren Einzelpersonen und Organisationen, wobei insbesondere Personen, die f\u00fcr die Verschleppung und ideologische Umerziehung von Kindern verantwortlich sind, in den Blick genommen werden sollen.<\/p>\n<p>Auch weitere Sanktionen im Energiebereich und Bankensektor sind nach Angaben von Diplomaten vorgesehen. Au\u00dferdem sollen Schlupfl\u00f6cher zur Umgehung der bisherigen Sanktionen geschlossen werden. \u00dcberlegt wird in Br\u00fcssel auch, den Import von russischem Uran zu verbieten und damit die F\u00f6derale Agentur f\u00fcr Atomenergie Russlands (Rosatom) zu sanktionieren. Dagegen gibt es nach Angaben der Diplomaten bisher aber Widerstand aus L\u00e4ndern wie Frankreich und Belgien. <\/p>\n<p>Wie WELT aus Br\u00fcsseler Diplomatenkreisen weiter erfuhr, sind mehrere europ\u00e4ische Staaten bereit, sich im Rahmen einer Koalition der Willigen zur \u00dcberwachung eines m\u00f6glichen Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine zu beteiligen. Im Rahmen sogenannter robuster Sicherheitsgarantien sind auch Bodentruppen im Gespr\u00e4ch, zu denen Frankreich und Gro\u00dfbritannien bereit sind.<\/p>\n<p>00:00 Uhr \u2013 Merz in Neujahrsansprache: \u201eKein weit entfernter Krieg\u201c<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Freiheit und Sicherheit durch den Krieg in der Ukraine unmittelbar \u2060bedroht. \u201eRusslands Angriff war und ist Teil eines Plans, der sich gegen ganz Europa richtet\u201c, sagte der CDU-Vorsitzende \u200din seiner vorab verbreiteten Neujahrsansprache. \u201eT\u00e4glich wird auch Deutschland von Sabotage, Spionage und Cyberangriffen \u00fcberzogen.\u201c Es werde immer deutlicher, dass dies kein weit entfernter Krieg sei.<\/p>\n<p>Russland f\u00fchre seinen Angriffskrieg mit unverminderter H\u00e4rte fort. \u201eDie Ukrainerinnen und Ukrainer werden zum vierten Mal in Folge das Neujahr unter widrigsten Umst\u00e4nden \u2060begehen \u2013 viele von ihnen ohne Strom, \u2060im Raketenhagel, in Angst um Freunde und Familien\u201c, sagte Merz.<\/p>\n<p>20:33 Uhr \u2013 Stromausfall im Moskauer Umland nach Drohnenangriff<\/p>\n<p>Im Umland Moskaus ist nach einem Feuer in einem Umspannwerk die Stromversorgung f\u00fcr mehr als 100.000 Menschen ausgefallen. Einer Mitteilung der Stadtverwaltung von Ramenskoje zufolge ist die Ursache ein Kabelbrand. Allerdings wurde gleichzeitig in der Region ein gr\u00f6\u00dferer ukrainischer Drohnenangriff gemeldet. Das russische Milit\u00e4r meldete am Abend den Abschuss von mehr als 100 ukrainischen Drohnen innerhalb von vier Stunden, acht davon im Moskauer Umland. Wegen der Drohnenangriffe stellten auch die Moskauer Flugh\u00e4fen zeitweise den Betrieb ein.<\/p>\n<p>17:35 Uhr \u2013 Selenskyj k\u00fcndigt weitere Treffen der Verb\u00fcndeten Kiews an<\/p>\n<p>In den Bem\u00fchungen um ein Kriegsende soll es nach Angaben aus Kiew Anfang Januar einen weiteren Gipfel geben. Geplant sei zun\u00e4chst ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der \u201eKoalition der Willigen\u201c am 3. Januar in der Ukraine, schreibt Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Kurz darauf, am 6. Januar, sei dann ein weiteres Treffen auf der Ebene der Staatschefs geplant. Dieses soll einem X-Post zufolge in Frankreich stattfinden.<\/p>\n<p>\u201eWir sind dem Team von Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr die Bereitschaft dankbar, an beiden Formaten teilzunehmen\u201c, f\u00fcgt er mit Blick auf US-Pr\u00e4sident Donald Trump hinzu. Als \u201eKoalition der Willigen\u201c verstehen sich westliche L\u00e4nder, die der Ukraine helfen.<\/p>\n<p>14:50 Uhr \u2013 Russland stationiert atomwaffenf\u00e4hige Hyperschall-Raketen in Belarus<\/p>\n<p>Russland hat die Stationierung seines atomwaffenf\u00e4higen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article254795452\/Treffen-mit-Lukaschenko-Russland-koennte-Putin-zufolge-neuartige-Oreschnik-Raketen-in-Belarus-stationieren.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/article254795452\/Treffen-mit-Lukaschenko-Russland-koennte-Putin-zufolge-neuartige-Oreschnik-Raketen-in-Belarus-stationieren.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hyperschall-Raketensystems Oreschnik im verb\u00fcndeten Belarus<\/a> bekannt gegeben und die Raketen in den aktiven Dienst \u2060gestellt. Das Verteidigungsministerium in Moskau ver\u00f6ffentlichte heute erstmals ein Video, das die mobilen Raketensysteme zeigen soll. Belarus grenzt an die Ukraine und die Nato-Mitglieder Polen, Litauen und Lettland.<\/p>\n<p>Mit dem Schritt will Moskau seine F\u00e4higkeit verbessern, im Kriegsfall Ziele in ganz Europa schneller anzugreifen. Pr\u00e4sident Wladimir Putin zufolge soll es unm\u00f6glich sein, die Oreschnik-Raketen abzufangen. \u2060Grund sei deren Tempo, das Berichten \u2060zufolge mehr als das Zehnfache der Schallgeschwindigkeit erreichen k\u00f6nne. Putin zufolge ist die Zerst\u00f6rungskraft der Oreschnik selbst mit einem konventionellen Sprengkopf mit der einer Atomwaffe vergleichbar.<\/p>\n<p>Einige westliche Experten sehen in der Entwicklung einen Beleg f\u00fcr die \u2060wachsende Abh\u00e4ngigkeit des Kremls von der Androhung eines Atomwaffeneinsatzes. Damit solle die Nato davon abgehalten werden, die Ukraine mit Waffen zu beliefern, die tief in Russland einschlagen k\u00f6nnen. Westliche \u200dVertreter \u00e4u\u00dferten sich jedoch skeptisch \u2060\u00fcber die \u200cF\u00e4higkeiten der Oreschnik. Ein US-Beamter sagte \u200cim Dezember 2024, die \u200cWaffe werde nicht als entscheidend f\u00fcr das Schlachtfeld angesehen. Russland hatte im November 2024 eine \u200bkonventionell bewaffnete Oreschnik gegen ein Ziel in der Ukraine getestet. \u200dRaketen \u2060mit mittlerer Reichweite k\u00f6nnen Ziele in bis zu 5500 Kilometern Entfernung treffen. <\/p>\n<p>12:36 Uhr \u2013 Merz: \u201eJetzt braucht es Ehrlichkeit von allen \u2013 auch von Russland\u201c<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz fordert von den Beteiligten in den Friedensgespr\u00e4chen Ehrlichkeit. \u201eJetzt braucht es Transparenz und Ehrlichkeit von allen \u2013 auch von Russland\u201c, schreibt er \u2060auf der Plattform \u2060X. Zusammen mit europ\u00e4ischen und kanadischen Partnern des Berlin-Formats habe man sich heute abgestimmt. \u201eWir treiben den Friedensprozess voran.\u201c<\/p>\n<p>11:59 Uhr \u2013 Kiew: Moskau liefert keine Beweise f\u00fcr angeblichen Beschuss von Putin-Residenz<\/p>\n<p>Die ukrainische Regierung wirft dem Kreml vor, keine Beweise f\u00fcr den angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Putin vorzulegen. \u201eRussland hat noch keine plausiblen Belege zur Untermauerung seiner Vorw\u00fcrfe geliefert, wonach die Ukraine die Residenz Putins angegriffen habe\u201c, erkl\u00e4rte der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha in einer Onlinebotschaft. Er bekr\u00e4ftigte, \u201edass kein Angriff dieser Art stattgefunden hat\u201c. <\/p>\n<p>Der Kreml teilte seinerseits mit, dass er keine Beweise f\u00fcr den angeblichen Angriff auf die Putin-Residenz zu pr\u00e4sentieren beabsichtige. Es brauche keinen Beleg f\u00fcr \u201esolch einen massiven Drohnenangriff\u201c, der dank der guten Koordination im russischen Luftabwehrsystem abgewehrt worden sei, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. <\/p>\n<p>10:23 Uhr \u2013 W\u00fcste Drohung: Medwedjew will nach Selenskyjs Tod dessen konservierten Leichnam ausstellen<\/p>\n<p>Russlands Ex-Staatschef Dmitri Medwedjew hat dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in einem mit Beleidigungen gespickten Text auf Telegram mit dem Tod gedroht. Selenskyj habe in seiner Weihnachtsansprache \u201eeinem Menschen\u201c \u2013 mutma\u00dflich Kremlchef Wladimir Putin \u2013 den Tod gew\u00fcnscht, schrieb Medwedjew auf Russisch in dem Post. <\/p>\n<p>\u201eAllen ist klar, dass er den Tod nicht nur \u201aeines Menschen\u2018 w\u00fcnscht, sondern unser aller und unseres Landes. Und er w\u00fcnscht es nicht nur, er hat auch massive Angriffe befohlen\u201c, behauptete der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates. \u201eIch werde hier nicht \u00fcber seinen gewaltsamen Tod schreiben, obwohl gerade jetzt der Sensenmann dem Schuft oft im Nacken sitzt.\u201c<\/p>\n<p>Medwedjew f\u00fcgte hinzu, nach Selenskyjs baldigem Tod sollte dessen konservierter Leichnam \u201ezu wissenschaftlichen Zwecken\u201c in der Kunstkammer in St. Petersburg gezeigt werden. In diesem Rarit\u00e4tenkabinett hatte Zar Peter I. im 18. Jahrhundert naturwissenschaftliche Objekte sammeln lassen, darunter viele Missbildungen. <\/p>\n<p>Selenskyj hatte in seiner Ansprache zu Heiligabend gesagt, wenn jeder Ukrainer f\u00fcr sich einen Wunsch habe, w\u00e4re das wohl, \u201edass er stirbt\u201c. Er nannte keinen Namen, doch im Kontext l\u00e4sst sich dies nur auf Putin beziehen. Selenskyj fuhr fort: \u201eAber wenn wir uns an Gott wenden, bitten wir nat\u00fcrlich um mehr. Wir bitten um Frieden f\u00fcr die Ukraine.\u201c<\/p>\n<p>10:04 Uhr \u2013 Bericht: Gespr\u00e4ch von Tusk mit europ\u00e4ischen Politikern \u00fcber Ukraine<\/p>\n<p>Dem Sender TVN24 zufolge will Polens Ministerpr\u00e4sident Donald \u200dTusk um \u200d11 \u2060Uhr (MEZ) mit anderen europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs \u200d\u00fcber \u2060die \u200cLage \u200cin \u200cder Ukraine beraten. <\/p>\n<p>06:48 Uhr \u2013 Putin-Berater sagt, Trump sei \u201eschockiert\u201c \u2013\u00a0Kreml will Verhandlungsposition \u00fcberdenken<\/p>\n<p>Putins au\u00dfenpolitischer Berater, Juri Uschakow, erkl\u00e4rt, der Kreml hoffe auf Verst\u00e4ndnis der USA daf\u00fcr, dass Russland nach dem angeblichen Angriff auf Putins Anwesen seine Position bei den Verhandlungen \u00fcberdenke. Der Kremlchef habe Trump informiert. Trump sei \u201eschockiert\u201c gewesen von den Schilderungen Putins, behauptete Uschakow. <\/p>\n<p>\u201eAngesichts des von Kiew ausge\u00fcbten Staatsterrorismus kann die russische Seite nicht anders handeln\u201c, betonte er mit Blick auf die Erkl\u00e4rung, dass Russland nun seine Position bei den Friedensverhandlungen auf den Pr\u00fcfstand stelle. \u201eDies wurde sehr deutlich zum Ausdruck gebracht\u201c, sagte Uschakow. Zugleich habe Putin betont, \u201edass die russische Seite weiterhin eng und fruchtbar mit den amerikanischen Partnern zusammenarbeiten will, um Wege zum Frieden zu finden\u201c.<\/p>\n<p>06:00 Uhr \u2013 Welche Beweise gibt es f\u00fcr einen Angriff auf die Putin-Residenz?<\/p>\n<p>Russland wirft der Ukraine vor, eine Residenz Putins angegriffen zu haben. Laut russischen Medien handelt es sich um die Waldai-Residenz, die im Gebiet Nowgorod zwischen Moskau und St. Petersburg liegt. Dort soll Putin oft seine Wochenenden mit der Familie verbringen. \u00dcber Sch\u00e4den oder Verletzte ist nichts bekannt, Beweise f\u00fcr eine Attacke legte Russland bislang nicht vor. Das russische Verteidigungsministerium teilte lediglich mit, dass die Drohnen \u00fcber den Gebieten Brjansk, Smolensk und Nowgorod \u201eneutralisiert\u201c worden seien, genauere Angaben wurde aber nicht gemacht. <\/p>\n<p>Das russische Portal \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/theins.ru\/news\/288168?\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/theins.ru\/news\/288168?&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">The Insider<\/a>\u201c weist darauf hin, dass weder das Verteidigungsministerium noch der Gouverneur der Region bei ihren Mitteilungen \u00fcber die Drohnenangriffe die Putin-Residenz erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Montag, 29. Dezember:22:55 Uhr \u2013 Lawrow: Westen muss sich mit Realit\u00e4ten in der Ukraine abfinden<\/p>\n<p>Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow sagt, der Westen m\u00fcsse verstehen, dass Russland die strategische Initiative in der Ukraine innehabe. Lawrow sagt der Agentur RIA, der Westen m\u00fcsse sich fast vier Jahre nach dem Beginn \u2060der \u201emilit\u00e4rischen Sonderoperation\u201c in der Ukraine mit den territorialen Realit\u00e4ten vor Ort abfinden. <\/p>\n<p>Eine Einigung zur Beendigung der K\u00e4mpfe setze zudem ein Ende der Nato-Pr\u00e4senz in der Ukraine voraus. Das Land m\u00fcsse einen neutralen, b\u00fcndnisfreien Status annehmen. Lawrow sagt dar\u00fcber hinaus, die USA unterst\u00fctzten nun die allen klar gewordene Auffassung, dass mit \u200ddem Auslaufen des Mandats des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj Neuwahlen erforderlich seien.<\/p>\n<p>20:41 Uhr \u2013 Trump kritisiert angeblichen ukrainischen Angriff auf Putin-Residenz<\/p>\n<p>Donald Trump hat den angeblichen Angriff der Ukraine auf die Residenz des russischen Staatschefs Wladimir Putin kritisiert. Angesichts der derzeit laufenden Gespr\u00e4che \u00fcber eine Beendigung des Kriegs in der Ukraine sei es \u201enicht der richtige Zeitpunkt\u201c f\u00fcr einen solchen Angriff, sagte Trump am Montag zu Journalisten auf seinem Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida. <\/p>\n<p>\u201eEs ist eine Sache, offensiv zu sein, weil sie offensiv sind. Es ist eine andere Sache, sein Haus anzugreifen. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um so etwas zu tun\u201c, sagte Trump. Putin selbst habe ihn in einem Telefonat dar\u00fcber informiert, \u201edass er angegriffen wurde. Das ist nicht gut\u201c, betonte der US-Pr\u00e4sident und f\u00fcgte hinzu, er sei \u201esehr w\u00fctend dar\u00fcber\u201c.<\/p>\n<p>20:21 Uhr \u2013 Putin will Gebietshauptstadt Saporischschja einnehmen lassen<\/p>\n<p>Die russische Armee r\u00fcckt in der Ukraine nach Angaben der Milit\u00e4rf\u00fchrung in Moskau in den Gebieten Saporischschja und Donezk \u201esehr dynamisch\u201c vor. Die russischen Truppen st\u00fcnden bereits 15 Kilometer im S\u00fcden vor der Grenze der Gebietshauptstadt Saporischschja, teilten Milit\u00e4rs bei einer Sitzung mit Kremlchef Wladimir Putin mit. Putin sagte, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte sich zwar sehr lange auf eine Verteidigung vorbereitet h\u00e4tten, aber die russische Armee erledige die Aufgabe der Einnahme Saporischschjas. Die Einheiten \u201eDnepr\u201c und \u201eWostok\u201c (Osten) sollten die Stadt gemeinsam einnehmen, sagte er.<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Andrej Beloussow sagte, alles laufe \u201esehr dynamisch\u201c und nach Plan. \u201eTats\u00e4chlich haben wir im Dezember das maximale Tempo des Jahres erreicht\u201c, sagte er. Es werde derzeit mehr erreicht als vorgesehen.<\/p>\n<p>18:03 Uhr \u2013 Meloni-Regierung macht Weg f\u00fcr weitere Ukraine-Hilfen frei<\/p>\n<p>Die italienische Regierung von Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni will die Ukraine auch 2026 weiterhin mit umfangreichen Milit\u00e4rhilfen unterst\u00fctzen. Die Regierung in Rom billigte ein Dekret, mit dem die Lieferung weiterer milit\u00e4rischer G\u00fcter und Ausr\u00fcstung an Kiew f\u00fcr die Abwehr gegen den russischen Angriffskrieg auch im kommenden Jahr erlaubt wird.<\/p>\n<p>Die Entscheidung war urspr\u00fcnglich f\u00fcr Anfang Dezember geplant, hatte sich jedoch verz\u00f6gert \u2013 unter anderem wegen Forderungen der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega von Vize-Ministerpr\u00e4sident Matteo Salvini nach \u00c4nderungen am Erlasstext. Die Partei dr\u00e4ngte darauf, zivile Hilfen st\u00e4rker zu betonen und Waffenlieferungen ausdr\u00fccklich als defensiv darzustellen.<\/p>\n<p>Letztlich einigte sich die Regierung auf kleinere sprachliche Anpassungen, ohne jedoch den Inhalt des Dekrets wesentlich zu ver\u00e4ndern. Neben der Verl\u00e4ngerung der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung sieht der Beschluss auch die Verl\u00e4ngerung von Aufenthaltstiteln f\u00fcr bestimmte ukrainische Staatsb\u00fcrger vor.<\/p>\n<p>17:41 Uhr \u2013 Kreml: Putin informierte Trump \u00fcber Angriff auf Residenz<\/p>\n<p>Putin will seine Position bei den Verhandlungen mit US-Pr\u00e4sident Trump \u00fcber ein Kriegsende in der Ukraine nach Kremlangaben wegen des angeblichen Terroranschlags Kiews \u00fcberarbeiten. Der Kremlchef habe Trump dar\u00fcber bei einem Telefonat informiert, nachdem es einen versuchten Drohnenangriff der Ukraine gegen seine Residenz im Gebiet Nowgorod gegeben habe, sagte Putins au\u00dfenpolitischer Berater, Juri Uschakow, der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge bei dem Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>16:33 Uhr \u2013 Russland wirft Ukraine Angriff auf Putin-Residenz vor \u2013 Selenskyj: L\u00fcge<\/p>\n<p>Russland wirft der Ukraine einen versuchten Angriff auf \u2060eine Residenz von Pr\u00e4sident Wladimir Putin vor und k\u00fcndigt eine \u200d\u00c4nderung seiner Verhandlungsposition an. Au\u00dfenminister Sergej Lawrow sagte am Montag, die Ukraine habe am 28. und 29. Dezember die staatliche Residenz des Pr\u00e4sidenten in der Region Nowgorod \u2060mit 91 Langstreckendrohnen attackiert, \u2060wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete. \u201eDerartige r\u00fccksichtslose Aktionen werden nicht unbeantwortet bleiben\u201c, wurde Lawrow zitiert. Russland habe nach dem \u201eterroristischen Angriff\u201c Ziele in der Ukraine f\u00fcr \u201eVergeltungsangriffe\u201c ausgew\u00e4hlt. Ob sich Putin zu dem Zeitpunkt in der Residenz aufhielt, war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Laut russischen Medien handelt es sich um Putins Waldai-Residenz, die im Gebiet Nowgorod zwischen Moskau und St. Petersburg liegt. Dort soll Putin oft seine Wochenenden mit der Familie verbringen. Sein Privatleben aber h\u00fctet der Kreml wie ein Staatsgeheimnis. <\/p>\n<p>Die Ukraine wies die Vorw\u00fcrfe umgehend als L\u00fcge zur\u00fcck. Russland \u200dwolle mit den Anschuldigungen den \u200dFortschritt bei den Gespr\u00e4chen zwischen der Ukraine und den \u2060USA untergraben, sagte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Vielmehr bereite die Regierung in Moskau den Boden f\u00fcr einen \u200dAngriff auf ukrainische Regierungsgeb\u00e4ude \u2060in \u200cKiew vor. \u200cDie USA \u200csollten auf die russischen Drohungen entsprechend reagieren, forderte \u200bder Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>dpa\/AP\/AFP\/Reuters\/lay\/ll\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland wirft der Ukraine vor, eine Residenz Putins angegriffen zu haben. 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