{"id":684394,"date":"2026-01-01T04:15:12","date_gmt":"2026-01-01T04:15:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684394\/"},"modified":"2026-01-01T04:15:12","modified_gmt":"2026-01-01T04:15:12","slug":"berlin-brandenburg-angriffe-auf-polizei-und-400-festnahmen-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684394\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Angriffe auf Polizei und 400 Festnahmen in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Berlin &amp; BrandenburgAngriffe auf Polizei und 400 Festnahmen in Berlin<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Wegen-gefaehrlicher-Boellerei-nahm-die-Berliner-Polizei-mehr-als-300-Menschen-fest.webp.webp\" alt=\"Wegen-gefaehrlicher-Boellerei-nahm-die-Berliner-Polizei-mehr-als-300-Menschen-fest\"\/>(Foto: Sebastian Christoph Gollnow\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">An vielen Orten in Berlin wird Silvester friedlich gefeiert, aber nicht nur. Die Polizei nimmt zahlreiche Menschen fest. Und das Unfallkrankenhaus meldet unter anderem auch schwer verletzte Kinder.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Berlin (dpa\/bb) &#8211; Die Silvesternacht in Berlin ist nach einer ersten Einsch\u00e4tzung der Polizei nicht ganz so problematisch verlaufen wie in den vergangenen Jahren. &#8222;Wir haben keine so schweren Verletzungen bei Kollegen und auch nicht bei feiernden Menschen wie im vergangenen Jahr. Und wir haben auch nicht so schwere Vorkommnisse und Sachbesch\u00e4digungen&#8220;, sagte Polizeisprecher Florian Nath der dpa in einer ersten vorl\u00e4ufigen Bilanz gegen 3.00 Uhr.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Allerdings sei die Polizei immer wieder mit B\u00f6llern und Raketen angegriffen worden. 21 Polizisten seien durch Knalltraumata nach dem Beschuss mit B\u00f6llern oder Gegenwehr von Verd\u00e4chtigen leicht verletzt worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Freiluftpartys am Brandenburger Tor und an der Siegess\u00e4ule verliefen nach Angaben der Polizei ohne Probleme. Tausende Menschen besuchten die offizielle Silvesterparty am Brandenburger Tor und bewunderten um 0.00 Uhr das gro\u00dfe Feuerwerk. Einige hundert Meter entfernt fand auf der Stra\u00dfe des 17. Juni eine weitere Open-Air-Party mit mehreren B\u00fchnen statt. Angemeldet war sie als Demonstration. Dort waren aber laut Polizei nur mehrere hundert Teilnehmer statt der angemeldeten 16.000.<\/p>\n<p>Mehr als 300 Festnahmen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Polizei nahm mehr als 400 Verd\u00e4chtige kurzzeitig fest. Die Festnahmen standen im Zusammenhang mit gef\u00e4hrlicher B\u00f6llerei und des Abschie\u00dfens von Raketen. 14 Verd\u00e4chtige seien von der Polizei in sogenannten Unterbindungsgewahrsam genommen worden, um zu verhindern, dass sie weitere Delikte begehen. F\u00fcr 7 mutma\u00dfliche T\u00e4ter beantragte die Polizei einen Haftbefehl, zum Teil wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch am Abend und in der Nacht sei noch kiloweise illegale Pyrotechnik beschlagnahmt worden, sagte Nath. Insgesamt hatte die Polizei 220.000 St\u00fcck illegale, falsch gelagerte oder unzul\u00e4ssig verkaufte Pyrotechnik sichergestellt, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bei einem Besuch in einem Polizeiabschnitt sagte. Ein gro\u00dfer Teil davon geh\u00f6re zur Kategorie F4, die nur von Experten mit Ausbildung und Genehmigung verwendet werden d\u00fcrfe und f\u00fcr Amateure sehr gef\u00e4hrlich sei.<\/p>\n<p>25 Patienten mit schweren Verletzungen &#8211; darunter 8 Kinder<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn meldete 25 Patienten &#8222;mit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand&#8220;. Auch Verbrennungen, Gesichts- und Augenverletzungen seien darunter. &#8222;Besonders schlimm ist aber, dass wieder acht Kinder dabei sind, deren Leben sich durch diese schweren Verletzungen f\u00fcr immer ver\u00e4ndert hat.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Man rechne damit, dass die Zahlen noch steigen w\u00fcrden. &#8222;Denn viele m\u00fcssen erst mal den Rausch ausschlafen, bevor ihnen das Ausma\u00df ihrer Verletzungen so richtig zu Bewusstsein kommt.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00f6llerverbot am Alexanderplatz erfolgreich<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Polizei zeigte sich mit ihrer Taktik weitgehend zufrieden. Man habe zum Teil erfolgreich gegen die Dynamik von kriminellen T\u00e4tern, die sich in der Deckung friedlich feiernder Menschen bewegten, gearbeitet. Gerade am Alexanderplatz habe das Konzept einer gro\u00dfen B\u00f6llerverbotszone gut gegriffen. &#8222;Ich habe den Alex noch nie so friedlich gesehen an Silvester wie in diesem Jahr&#8220;, sagte Nath.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Alexanderplatz, wo es an Silvester der vergangenen Jahre heftige Ausschreitungen mit Feuerwerk gegeben hatte, geh\u00f6rte zu den Pyro-Verbotsbereichen, genauso wie der Steinmetzkiez in Sch\u00f6neberg, ein Teil der Sonnenallee in Neuk\u00f6lln sowie angrenzende Nebenstra\u00dfen und die Admiralbr\u00fccke und angrenzende Stra\u00dfen in Kreuzberg. Die Bereiche werden laut Polizei gezielt mit Lichtmasten ausgeleuchtet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch in diesem Jahr explodierte laut Polizei mindestens eine Kugelbombe, dieses Mal in Spandau. Ein Mensch sei leicht verletzt worden. Noch vor Silvester wurden mehrere Kugelbomben sichergestellt, unter anderem aus einem Carsharing-Auto, aus dem die illegalen Sprengk\u00f6rper verkauft wurden.<\/p>\n<p>4.300 Polizisten &#8211; Wegner: Nacht der Repression<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Insgesamt waren 4.300 Polizisten im Einsatz. Dazu kamen 1.600 Feuerwehrleute. Der Regierende B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) bekr\u00e4ftigte wie schon in einem fr\u00fcheren Jahr: &#8222;Heute ist auch die Nacht der Repression, in der wir deutlich machen, dass jeder friedlich feiern kann, jeder kann lustig sein, jeder kann tanzen, jeder kann Spa\u00df haben. Aber der Spa\u00df endet, wenn Menschen angegriffen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Selbstgebaute Feuerwerksanlage beschlagnahmt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Gropiusstadt in Neuk\u00f6lln beschlagnahmte die Polizei eine selbstgebaute Feuerwerksanlage, f\u00fcr die mehrere Batterien von Raketen durch Z\u00fcnder miteinander verbunden waren. Fotos der Polizei zeigten die gr\u00f6\u00dfere Anlage aus mehreren Kartons und Kisten voller Raketen, von denen elektrische Kabel zu einer Z\u00fcndvorrichtung f\u00fchrten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Kreuzberg schoss laut Polizei ein Mensch gezielt auf eine Fensterscheibe und warf die Signalwaffe bei der Flucht weg. Eine andere Person schoss den Angaben nach mit einer Feuerwerksbatterie gezielt auf Fahrzeuge und Passanten. Beide Menschen seien festgenommen worden. In Mitte soll ein Mensch von einem Balkon Sch\u00fcsse angegeben haben, vermutlich ebenfalls mit einer Schreckschusswaffe.<\/p>\n<p>Wasserwerfer l\u00f6scht brennende E-Scooter<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit einem Wasserwerfer l\u00f6schte die Polizei brennende E-Scooter und andere Gegenst\u00e4nde in Moabit. Mutma\u00dfliche Randalierer h\u00e4tten das Feuer auf der Beusselstra\u00dfe entz\u00fcndet. Die Akkus der Scooter brannten, wie der Polizeisprecher sagte. Mehrere hundert Menschen h\u00e4tten drumherum gestanden. Weil die Feuerwehr aggressiv bedroht wurde, r\u00fcckte der nicht weit entfernt stationierte Wasserwerfer der Polizei an, wie es hie\u00df.<\/p>\n<p>Feuer, Unf\u00e4lle, Notf\u00e4lle: 723 Eins\u00e4tze der Feuerwehr nach Mitternacht<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Von Mitternacht bis etwa 2.30 Uhr kam die Feuerwehr auf 723 Eins\u00e4tze wegen Feuer, Unf\u00e4llen oder Notf\u00e4llen. Die meisten galten kleinen Br\u00e4nden, oft betraf das auch M\u00fclltonnen. Dazu kamen Hilfseins\u00e4tze wegen verletzten oder betrunkenen Menschen. Gr\u00f6\u00dfere Feuer oder Unf\u00e4lle mit zahlreichen verletzten Menschen wie in fr\u00fcheren Jahren habe es gl\u00fccklicherweise nicht gegeben, so ein Sprecher. &#8222;Mein Eindruck ist, dass es insgesamt ruhiger ist als im letzten Jahr.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein gro\u00dfes Feuer im Keller eines Mietshauses in Berlin-Neuk\u00f6lln l\u00f6ste einen Einsatz mit etwa 100 Feuerwehrleuten aus. Die L\u00f6scharbeiten dauerten mehrere Stunden. Ein Mensch wurde leicht verletzt.<\/p>\n<p>Zahlreiche Balkonbr\u00e4nde<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ansonsten gab es sehr viele kleinere und einige gr\u00f6\u00dfere Br\u00e4nde im Lauf der Silvesternacht. Wohnungen standen in Flammen, das Feuer sprang \u00f6fter von Balkonen \u00fcber. Grund waren demnach Raketen, die auf Balkonen landeten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In der Leipziger Stra\u00dfe in Mitte brannte den Angaben nach eine komplette Wohnung im neunten Stock eines Hochhauses aus. Verletzte habe es keine gegeben. Am S-Bahnhof Wedding brannte ein Aufsichtsh\u00e4uschen auf einem Bahnsteig. Der Ringbahnverkehr der Linien S41 und S42 wurde deshalb zwischen den Stationen Gesundbrunnen und Westhafen unterbrochen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; BrandenburgAngriffe auf Polizei und 400 Festnahmen in Berlin(Foto: Sebastian Christoph Gollnow\/dpa)TeilenFolgen auf: An vielen Orten in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":684395,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-684394","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115817907857476407","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=684394"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684394\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/684395"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=684394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=684394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=684394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}