{"id":684460,"date":"2026-01-01T04:58:14","date_gmt":"2026-01-01T04:58:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684460\/"},"modified":"2026-01-01T04:58:14","modified_gmt":"2026-01-01T04:58:14","slug":"laut-cia-kein-angriff-kiews-auf-putins-residenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684460\/","title":{"rendered":"Laut CIA kein Angriff Kiews auf Putins Residenz"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAGen tspAGeo\">Der US-Geheimdienst CIA hat Medienberichten zufolge die Erkenntnis erlangt, dass die Ukraine weder den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ins Visier genommen noch eine seiner Residenzen angegriffen hat. Das berichteten das \u201eWall Street Journal\u201c sowie die Sender PBS und CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter der US-Regierung. Damit widerspricht der US-Auslandsgeheimdienst schweren Vorw\u00fcrfen aus Moskau vom Montag. Zun\u00e4chst hatte auch Pr\u00e4sident Donald Trump nach einem Gespr\u00e4ch mit Putin die Ukraine wegen des angeblichen Angriffs kritisiert.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Unterdessen begr\u00fc\u00dften Putin und der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj das neue Jahr mit sehr unterschiedlichen Erwartungen an die Zukunft. Die K\u00e4mpfe an der Front sowie gegenseitige Drohnenangriffe gingen auch in der Neujahrsnacht weiter.\u00a0<\/p>\n<p> Russland legt angebliche Beweise f\u00fcr Angriff vor <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Kiew hat vehement bestritten, eine Residenz Putins angegriffen zu haben. Die Ukraine sah in Moskaus Behauptung einen russischen Vorwand, den Krieg trotz laufender Verhandlungen um eine Friedensl\u00f6sung weiter fortzusetzen und erneut auch Regierungsgeb\u00e4ude in Kiew angreifen zu wollen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Russland pr\u00e4sentierte am Mittwoch erstmals m\u00f6gliche Beweise f\u00fcr den Angriff, darunter Reste einer mutma\u00dflich ukrainischen Drohne. Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sprach von gef\u00e4lschten Karten und Attrappen. Viele Experten bezweifeln ebenfalls, dass der von Russland geschilderte Angriff so stattgefunden hat.\u00a0<\/p>\n<p> Trump von CIA-Chef \u00fcber Erkenntnisse unterrichtet <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das \u201eWall Street Journal\u201c berichtete unter Berufung auf US-Beamte, der umstrittene ukrainische Drohnenangriff habe einem milit\u00e4rischen Ziel in derselben Region wie Putins Residenz gegolten &#8211; allerdings nicht in der N\u00e4he des Anwesens. Dies werde auch von einer Analyse der CIA belegt, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Sender PBS und CNN berichteten, Trump sei am Mittwoch von CIA-Chef John Ratcliffe \u00fcber die Erkenntnisse des Geheimdienstes unterrichtet worden. Am selben Tag (Ortszeit) teilte der US-Pr\u00e4sident dann \u00fcberraschend einen sehr russlandkritischen Artikel auf seiner Plattform Truth Social. Das Boulevardblatt \u201eNew York Post\u201c befasst sich in dem Kommentar mit \u201ePutins &#8222;Angriffs-&#8222;Get\u00f6se\u201c und bezeichnet den Kremlchef als die eigentliche H\u00fcrde auf dem Weg zum Frieden.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Unter anderem hei\u00dft es dort, jeder Angriff auf Putin sei \u201emehr als gerechtfertigt\u201c. \u201eWir brauchen seine Krokodilstr\u00e4nen nicht, stattdessen sollte der Druck erh\u00f6ht werden\u201c. Es wird daf\u00fcr pl\u00e4diert, dass Russland keine weiteren Zugest\u00e4ndnisse gemacht werden sollten, sondern ein h\u00e4rteres Vorgehen n\u00f6tig sei.\u00a0<\/p>\n<p> Moskau sprach von \u201eTerroranschlag\u201c auf Putins Residenz <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hatte am Montag von einem versuchten \u201eTerroranschlag\u201c gesprochen. Er sprach von 91 ukrainischen Drohnen mit gr\u00f6\u00dferer Reichweite, die Russlands Flugabwehr abgeschossen habe. Putins au\u00dfenpolitischer Berater, Juri Uschakow, sagte sp\u00e4ter, der Kremlchef habe Trump telefonisch \u00fcber einen versuchten ukrainischen Drohnenangriff gegen seine Pr\u00e4sidentenresidenz im Gebiet Nowgorod informiert. Der Kreml hoffe auf Verst\u00e4ndnis der USA, dass Russland nun seine Position bei den Verhandlungen \u00fcberdenke.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Laut russischen Medien handelt es sich bei dem behaupteten Angriffsziel um Putins Waldai-Residenz, die im Gebiet Nowgorod zwischen Moskau und St. Petersburg liegt. Dort soll Putin oft seine Wochenenden mit der Familie verbringen. Sein Privatleben aber h\u00fctet der Kreml wie ein Staatsgeheimnis. F\u00fcr den russischen Pr\u00e4sidenten stehen in vielen Teilen des fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Landes der Erde verschiedene Residenzen zur Verf\u00fcgung.\u00a0<\/p>\n<p> Neujahrsansprache Putins: Glauben an Sieg <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Putin gab sich in seiner Neujahrsansprache siegessicher. \u201eIch gratuliere unseren K\u00e4mpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg\u201c, sagte Putin laut einem von Staatsmedien ver\u00f6ffentlichten Text der aufgezeichneten Videoansprache.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die russischen Soldaten, denen die Ukraine Kriegsverbrechen vorwirft, bezeichnete Putin erneut als \u201eHelden\u201c. Von den Verhandlungen mit den USA \u00fcber eine Beendigung des Krieges oder der Hoffnung auch vieler Russen auf Frieden war keine Rede in der Botschaft.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Mit dem neuen Jahr erh\u00f6hte Russland die Mehrwertsteuer, um den Krieg finanzieren zu k\u00f6nnen. Ab heute greift die j\u00fcngst beschlossene Erh\u00f6hung der Steuer von 20 auf 22 Prozent.<\/p>\n<p> Selenskyj glaubt an Frieden <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Selenskyj hob in seiner Neujahrsbotschaft unterdessen seinen Glauben an den Frieden hervor. Das auslaufende Jahr sei gepr\u00e4gt gewesen \u201evon der Treue und Standhaftigkeit, den Prinzipien und der t\u00e4glichen Arbeit der Ukrainer\u201c, teilte er auf Facebook und der Plattform X mit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Man gehe nun gemeinsam weiter \u201emit dem, was uns zusammenh\u00e4lt: Erfahrung und Erinnerung, unsere Muttersprache, Hoffnung und Glaube.\u201c Er erkl\u00e4rte: \u201eWir glauben an den Frieden, k\u00e4mpfen daf\u00fcr und arbeiten daf\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p> Angriffe auch in Neujahrsnacht <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Sowohl Russland als auch die Ukraine \u00fcberzogen das jeweilige Nachbarland in der Neujahrsnacht mit Drohnenangriffen. Moskaus B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin berichtete, eine Kampfdrohne sei kurz vor Mitternacht im Anflug auf die Hauptstadt abgeschossen worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, bis zum Abend seien Dutzende ukrainische Drohnen abgeschossen worden. In Kiew wurde kurz vor dem Jahreswechsel Luftalarm wegen anfliegender Drohnenschw\u00e4rme ausgel\u00f6st. Im s\u00fcdlichen Odessa wurden Medienberichten zufolge erneut Energieanlagen getroffen.<\/p>\n<p> Witkoff bespricht mit Europ\u00e4ern n\u00e4chste Schritte <\/p>\n<p class=\"tspAGen\">N\u00e4chste Schritte auf dem Weg zu einem Ende des Ukraine-Krieges besprach nach eigenen Angaben der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit dem au\u00dfenpolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), G\u00fcnter Sautter, und anderen Vertretern Europas. Dabei sei es unter anderem um eine St\u00e4rkung von Sicherheitsgarantien und die Entwicklung \u201eeffektiver Deeskalationsmechanismen\u201c gegangen, schrieb Witkoff auf X. Das Telefonat bezeichnete er &#8211; wie auch schon fr\u00fchere Begegnungen &#8211; als \u201eproduktiv\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den von Putin befohlenen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260101-930-485265\/2<\/p>\n<p class=\"tspAGen\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der US-Geheimdienst CIA hat Medienberichten zufolge die Erkenntnis erlangt, dass die Ukraine weder den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":684461,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-684460","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115818076746641218","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=684460"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684460\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/684461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=684460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=684460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=684460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}