{"id":684577,"date":"2026-01-01T06:12:10","date_gmt":"2026-01-01T06:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684577\/"},"modified":"2026-01-01T06:12:10","modified_gmt":"2026-01-01T06:12:10","slug":"tote-und-verletzte-in-der-silvesternacht-in-deutschland-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684577\/","title":{"rendered":"Tote und Verletzte in der Silvesternacht in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Nicht \u00fcberall ist es zu Silvester friedlich geblieben: Zum Jahreswechsel ist es in Deutschland zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkr\u00e4fte gekommen. Mindestens zwei Menschen starben zudem durch Pyrotechnik. In Berlin gab es Hunderte Festnahmen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren landesweit im Gro\u00dfeinsatz. Die gr\u00f6\u00dften \u00f6ffentlichen Partys unter freiem Himmel in Deutschland gab es diesmal am Brandenburger Tor in Berlin, in Hamburg am Hafen und in der M\u00fcnchner Innenstadt.\u00a0<\/p>\n<p>T\u00f6dliche Unf\u00e4lle mit Pyrotechnik<\/p>\n<p>In Bielefeld kamen zwei 18-J\u00e4hrige bei Unf\u00e4llen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben. In der N\u00e4he von Rostock verlor ein 23-J\u00e4hriger durch einen explodierten B\u00f6ller seine linke Hand. In Leipzig wurde ein 16 Jahre altes M\u00e4dchen beim Versuch, einen in Deutschland nicht zugelassenen Silvesterb\u00f6ller zu entz\u00fcnden, schwer an der Hand verletzt.<\/p>\n<p>Noch keinen \u00dcberblick gibt es, wie viele Menschen bundesweit verletzt wurden. Das Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn meldete 25 Patienten \u00abmit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand\u00bb. Und: \u00abBesonders schlimm ist aber, dass wieder acht Kinder dabei sind, deren Leben sich durch diese schweren Verletzungen f\u00fcr immer ver\u00e4ndert hat.\u00bb Es wurde mit steigenden Zahlen gerechnet.<\/p>\n<p>In den Niederlanden eskalierte die Lage zu Silvester. Im Nachbarland waren B\u00f6ller und Raketen zu diesem Jahreswechsel zum letzten Mal erlaubt gewesen. In etlichen St\u00e4dten musste die Polizei wegen Gewalt sowie Ungl\u00fccken und Vorf\u00e4llen mit Feuerwerk ausr\u00fccken. In der Gro\u00dfstadt Breda wurden Beamte mit Molotowcocktails und Gehwegplatten beworfen. In Amsterdam stand eine Kirche in Brand.<\/p>\n<p>Vorsichtiges Aufatmen in Berlin<\/p>\n<p>In Deutschland war die Polizei nach Angriffen auf Einsatzkr\u00e4fte in den vergangenen Silvestern\u00e4chten verst\u00e4rkt vor allem in St\u00e4dten unterwegs. Allein in Berlin waren 4.300 Polizisten im Einsatz. Der Regierende B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) warnte: \u00abDer Spa\u00df endet, wenn Menschen angegriffen werden.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>In Berlin verlief die Silvesternacht nach einer ersten Einsch\u00e4tzung der Polizei nicht ganz so problematisch wie in den vergangenen Jahren. Allerdings sei die Polizei immer wieder mit B\u00f6llern und Raketen angegriffen worden, sagte ein Sprecher. 21 Polizisten seien durch Knalltraumata nach dem Beschuss mit B\u00f6llern oder Gegenwehr von Verd\u00e4chtigen leicht verletzt worden. Die Polizei nahm rund 400 Verd\u00e4chtige kurzzeitig fest. Und auch am Silvesterabend und in der Nacht sei noch kiloweise illegale Pyrotechnik beschlagnahmt worden.\u00a0<\/p>\n<p>Die Lage in Hamburg und Leipzig<\/p>\n<p>In Hamburg wurden nach bisherigen Erkenntnissen zehn Polizisten verletzt. Sie konnten ihren Dienst nicht fortsetzen, wie die Polizei mitteilte. Wie schwer die Polizisten verletzt wurden, ging aus der Mitteilung nicht hervor.\u00a0<\/p>\n<p>In Leipzig wurde die Polizei ebenfalls mit Pyrotechnik angegriffen. Auf die Einsatzkr\u00e4fte wurden diverse B\u00f6ller geworfen, wie ein Sprecher mitteilte. Die Polizisten errichteten unter anderem in dem f\u00fcr Ausschreitungen bekannten Stadtteil Connewitz Absperrungen. Auch in der Leipziger Innenstadt gab es diverse Feuer, wie dpa-Reporter berichten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Feuerwehr musste in mehreren Bundesl\u00e4ndern wegen Br\u00e4nden ausr\u00fccken.<\/p>\n<p>Wo gab es die gr\u00f6\u00dften Partys?<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Berlin feierten Tausende Menschen nahe dem Brandenburger Tor auf der Stra\u00dfe des 17. Juni gut gelaunt bei der offiziellen Freiluftparty der Hauptstadt. 25.000 Tickets hatten zur Verf\u00fcgung gestanden.\u00a0<\/p>\n<p>Bei einer gro\u00dfen Silvesterparty auf der Ludwigstra\u00dfe in M\u00fcnchen feierten nach Veranstalterangaben um die 10.000 Menschen in das Jahr 2026 hinein. Es sei alles ganz friedlich gewesen, sagte Katrin Strauch von der Veranstaltungsagentur Gral. \u00abEs gab keine Zwischenf\u00e4lle, \u00fcberhaupt nichts.\u00bb<\/p>\n<p>Wer das neue Jahr drau\u00dfen begr\u00fc\u00dfte, war am besten warm angezogen. In Teilen Deutschland riet der Deutsche Wetterdienst zur Vorsicht wegen Schnees und Gl\u00e4tte. Im Norden war st\u00fcrmisches Wetter angek\u00fcndigt gewesen.<\/p>\n<p>ZDF-Silvestershow kam diesmal aus Hamburg<\/p>\n<p>Anders als in den Vorjahren kam die ZDF-Silvestershow mit Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner diesmal aus der Hafencity in Hamburg und nicht aus Berlin. In der ARD pr\u00e4sentierte Florian Silbereisen zum zweiten Mal eine Silvestershow aus M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Insgesamt 26 Stunden dauert es, bis der ganze Globus in das neue Jahr gerutscht ist. Amerikanisch-Samoa, das nur 220 Kilometer \u00f6stlich von Samoa im Pazifik auf der anderen Seite der internationalen Datumsgrenze liegt, wird der letzte bewohnte Ort der Erde sein, der das neue Jahr begr\u00fc\u00dft &#8211; zw\u00f6lf Stunden nach Deutschland.<\/p>\n<p>Den weltweiten Anfang machte um 11.00 Uhr MEZ das S\u00fcdsee-Atoll Kiritimati mit seinen rund 7.300 Einwohnern, das zum Inselstaat Kiribati geh\u00f6rt. Es folgten unter anderem Neuseeland und Teile Australiens.<\/p>\n<p>Sydney machte dabei zwei Wochen nach dem t\u00f6dlichen Anschlag am Bondi Beach deutlich: Die Menschen in der Stadt lassen sich vom Terror nicht einsch\u00fcchtern. Rund um die ikonische Harbour Bridge und das Opernhaus wurde um 14.00 Uhr deutscher Zeit wie gewohnt ein gigantisches Feuerwerk gez\u00fcndet &#8211; unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Die traditionellen Feiern am Bondi Beach wurden hingegen abgesagt.<\/p>\n<p>An dem weltber\u00fchmten Strand hatten am 14. Dezember zwei Attent\u00e4ter &#8211; ein Vater und sein Sohn &#8211; beim j\u00fcdischen Lichterfest Chanukka auf eine Menschenmenge geschossen. 15 Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Vor Mitternacht wurde der Opfer in einer bewegenden Schweigeminute gedacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Nicht \u00fcberall ist es zu Silvester friedlich geblieben: Zum Jahreswechsel ist es in Deutschland zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":684578,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[1912,5697,3364,29,30,984,2280,158675,177,8970,57493,1209,2281,64],"class_list":{"0":"post-684577","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-australien","9":"tag-brasilien","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-international","14":"tag-jahreswechsel","15":"tag-kiribati","16":"tag-kriminalitt","17":"tag-muenster","18":"tag-neuseeland","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-silvester","21":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115818367713212401","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=684577"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684577\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/684578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=684577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=684577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=684577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}