{"id":684605,"date":"2026-01-01T06:32:10","date_gmt":"2026-01-01T06:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684605\/"},"modified":"2026-01-01T06:32:10","modified_gmt":"2026-01-01T06:32:10","slug":"neues-screening-deckt-mangelernaehrung-bei-patienten-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684605\/","title":{"rendered":"Neues Screening deckt Mangelern\u00e4hrung bei Patienten auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">   so teilt es das Krankenhaus jetzt mit \u2013 <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hintergrund: Rund ein Viertel der Patienten in deutschen Krankenh\u00e4usern ist laut den Experten am Bethanien nachgewiesenerma\u00dfen mangelern\u00e4hrt. Damit einher gingen steigende Liegezeiten im Krankenhaus, eine zunehmende Komplikationsrate, ein steigendes Sterberisiko, eine gest\u00f6rte Wundheilung und vor allem eine verminderte Lebensqualit\u00e4t der Betroffenen, hei\u00dft es.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Nutritional Risk Screening dient demnach der fr\u00fch- und damit rechtzeitigen Erkennung von Ern\u00e4hrungsst\u00f6rungen anhand eines Scores und identifiziert das Risiko f\u00fcr eine Mangelern\u00e4hrung bei Patienten im station\u00e4ren Rahmen. Ist das Vorscreening auff\u00e4llig, wird ein Hauptscreening durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eKonkret m\u00fcssen im Rahmen des Vorscreenings vier Fragen durch Pflegefachkr\u00e4fte und die Patientinnen und Patienten beantwortet werden\u201c, erkl\u00e4rt Faber den ersten Schritt. \u201eDazu geh\u00f6rt die Frage nach dem BMI, ob der Patient beziehungsweise die Patientin in den vergangenen drei Monaten an Gewicht verloren hat, die Ern\u00e4hrungsaufnahme gest\u00f6rt ist oder eine konsumierende Erkrankung, wie etwa COPD oder Krebs, vorliegt. Wird eine der vier Fragen mit ,Ja\u2018 beantwortet, f\u00fchre ich ein Hauptscreening durch und spreche mit den Patientinnen und Patienten.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dabei werden laut der Ern\u00e4hrungsexpertin Themen wie Gewichtsverlust oder Krankheitsschwere detaillierter betrachtet und die Ergebnisse bepunktet. \u201eWerden hierbei drei Punkte oder mehr erreicht, liegt ein Ern\u00e4hrungsrisiko vor und ich erstelle einen Ern\u00e4hrungsplan\u201c, beschreibt Faber die weitere Vorgehensweise. \u201eBei diesem Hauptscreening mache ich auch bereits eine kurze Ern\u00e4hrungsberatung \u2013 und gebe, falls notwendig, Tipps f\u00fcr zu Hause.\u201c \u00dcber das sogenannte Konsil erfolge dann eine Ern\u00e4hrungsempfehlung, zum Beispiel eine Therapie mit Trinknahrung, f\u00fcr den \u00c4rztlichen Dienst.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Vorteil: Durch das Screening f\u00e4llt eine Mangelern\u00e4hrung direkt bei der Aufnahme im Krankenhaus auf und kann umgehend therapiert werden. \u201eDas ist gerade bei noch unerkannten Mangelern\u00e4hrungen sinnvoll\u201c, sagt Faber. \u201eWir k\u00f6nnen unseren Patientinnen und Patienten so noch schneller, spezifischer und zielgerichteter Hilfe anbieten. F\u00fcr die Pflegefachkr\u00e4fte bedeutet das Vorscreening mit lediglich vier Fragen, weniger Arbeitsaufwand im ohnehin schon stressigen Arbeitsalltag, und einen effizienteren Umgang mit Patientinnen und Patienten mit Mangelern\u00e4hrung oder einem erh\u00f6hten Risiko daf\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Um Betroffenen praktische Tipps zum Thema Ern\u00e4hrung mit an die Hand zu geben, soll demn\u00e4chst auch ein erstes Exemplar einer neuen Bethanien-Kochbuchreihe aus der Feder von Merle Faber erscheinen. Mit dem Titel \u201eBethanien kocht | Rezeptsammlung \u2013 G\u00fcnstig und gesund durch die Woche\u201c erkl\u00e4re sie dort mithilfe von leckeren Rezepten, wie eine n\u00e4hrstoffreiche gesunde Ern\u00e4hrung gelingen kann, ohne daf\u00fcr viel Geld auszugeben, hei\u00dft es. Voraussichtlich Anfang 2026 wird das Buch gegen eine Spende f\u00fcr Patienten erh\u00e4ltlich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"so teilt es das Krankenhaus jetzt mit \u2013 Hintergrund: Rund ein Viertel der Patienten in deutschen Krankenh\u00e4usern ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":684606,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1838],"tags":[3807,35721,3364,29,3715,33928,5763,158805,158800,157218,158807,146641,158804,158806,147877,70843,30,158801,3263,110904,67189,6132,1209,41166,2510,36160,36109,34941,158802,158803],"class_list":{"0":"post-684605","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duisburg","8":"tag-moers","9":"tag-bethanien","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-duisburg","13":"tag-erklaert","14":"tag-ernaehrung","15":"tag-ernaehrungsaufnahme","16":"tag-ernaehrungsberaterin","17":"tag-ernaehrungsberatung","18":"tag-ernaehrungsempfehlung","19":"tag-ernaehrungsplan","20":"tag-ernaehrungsrisiko","21":"tag-ernaehrungsstoerungen","22":"tag-ernaehrungsweise","23":"tag-faber","24":"tag-germany","25":"tag-hauptscreening","26":"tag-krankenhaus","27":"tag-krankenhaeusern","28":"tag-mangelernaehrung","29":"tag-merle","30":"tag-nordrhein-westfalen","31":"tag-patient","32":"tag-patienten","33":"tag-patientin","34":"tag-patientinnen","35":"tag-screening","36":"tag-vorscreening","37":"tag-vorscreenings"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115818446560453316","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=684605"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684605\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/684606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=684605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=684605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=684605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}