{"id":684890,"date":"2026-01-01T09:33:09","date_gmt":"2026-01-01T09:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684890\/"},"modified":"2026-01-01T09:33:09","modified_gmt":"2026-01-01T09:33:09","slug":"essen-01-01-2026-0800-uhr-um-auf-die-besonderen-herausforderungen-der-silvesternacht-vorbereite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684890\/","title":{"rendered":"Essen, 01.01.2026, 08:00 Uhr &#8211; Um auf die besonderen Herausforderungen der Silvesternacht vorbereite"},"content":{"rendered":"<p>FW-E: Bilanz zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 f\u00fcr die Feuerwehr und den Rettungsdienst in der Stadt Essen. S\u00e4mtliche Bereiche der Gefahrenabwehr wurden hierf\u00fcr gezielt verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>In der Leitstelle standen w\u00e4hrend der Nacht zus\u00e4tzliche Mitarbeitende bereit, um das erwartete hohe Aufkommen an Notrufen jederzeit z\u00fcgig und strukturiert bearbeiten zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig wurde auf den Wachen der Berufsfeuerwehr zus\u00e4tzliches Einsatzpersonal eingeplant. Die Freiwillige Feuerwehr Essen erg\u00e4nzte die Ma\u00dfnahmen mit zahlreichen ehrenamtlichen Kr\u00e4ften und stellte damit eine fl\u00e4chendeckende Einsatzbereitschaft sicher.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der Polizei Essen wurde ein abgestimmtes Sicherheits- und Kommunikationskonzept umgesetzt. Zur direkten Koordination wurden feste Ansprechpartner benannt und Verbindungsfunktionen in den jeweiligen Leitstellen eingerichtet.<\/p>\n<p>Auch der Rettungsdienst wurde deutlich verst\u00e4rkt: Die in Essen t\u00e4tigen Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD besetzten zus\u00e4tzliche Rettungswagen und Krankentransportfahrzeuge, um auf ein erh\u00f6htes Einsatzaufkommen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dank dieser vorbereitenden Ma\u00dfnahmen war die Gefahrenabwehr gut ger\u00fcstet, um die Vielzahl an Eins\u00e4tzen w\u00e4hrend des Jahreswechsels 2025 auf 2026 sicher und professionell abzuarbeiten.<\/p>\n<p>Rakete setzt Wohnung in Brand, Essen-Huttrop, Schwanenbuschstra\u00dfe, 00:12 Uhr<\/p>\n<p>Im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses kam es zu einem Brand einer Wohnung, welche Abstellfl\u00e4che genutzt wurde. Der betroffene Bereich war unbewohnt, jedoch stark mit Unrat beladen. Die Brandbek\u00e4mpfung wurde initial mit zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff eingeleitet. Parallel erfolgte ein L\u00f6schangriff \u00fcber die Drehleiter. Insgesamt kamen drei C-Rohre zum Einsatz, zwei im Innenangriff sowie eines \u00fcber die Drehleiter. Aufgrund eines intensiven Schwelbrandes im Unrat reichte der Einsatz von Wasser allein nicht aus. Zun\u00e4chst wurde Netzmittel, im weiteren Verlauf Schaum eingesetzt, um eine vollst\u00e4ndige Durchdringung des Brandgutes und eine nachhaltige Brandbek\u00e4mpfung sicherzustellen. Der erforderliche massive L\u00f6schwassereinsatz f\u00fchrte zu einem erheblichen Wasserschaden, der sich \u00fcber mehrere Etagen bis ins Erdgeschoss ausbreitete. Deckenbereiche sind durchfeuchtet und teilweise durchh\u00e4ngend. Aufgrund der Schadenlage musste das Geb\u00e4ude stromlos geschaltet werden. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Alle Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Geb\u00e4ude unverletzt verlassen. Der \u00fcberwiegende Teil kam bei Freunden oder Angeh\u00f6rigen unter. Vier Personen wurden an die Betreuungsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes \u00fcbergeben, die die weitere Unterbringung organisierte. Im Anschluss an die Brandbek\u00e4mpfung erfolgte eine umfangreiche Brandnachschau, die sich \u00fcber rund zwei Stunden erstreckte. Dabei wurden verbliebene Glutnester kontrolliert und weitere Nachl\u00f6scharbeiten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Brennender Unrat setzt Anbau in Brand, Essen-Frohnhausen, Frohnhauser Stra\u00dfe, 01:13 Uhr<\/p>\n<p>Im Hinterhof eines Wohngeb\u00e4udes kam es zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Der Brandrauch breitete sich massiv \u00fcber den Treppenraum des Wohnhauses aus. Die Feuerwehr verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Geb\u00e4ude, um eine umgehende Erkundung und Brandbek\u00e4mpfung durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Das Feuer im Hinterhof konnte schnell gel\u00f6scht werden. Aufgrund der starken Rauchausbreitung kontrollierten die Einsatzkr\u00e4fte auch den Bereich unterhalb der Dachkonstruktion des Anbaues im Hinterhof. Zur Kontrolle m\u00f6glicher Brand- und Glutnester wurde die Dachhaut des Anbaues ge\u00f6ffnet. Anschlie\u00dfend erfolgte eine maschinelle Bel\u00fcftung des Geb\u00e4udes, um Brandrauch zu entfernen. Vier betroffenen Personen wurden rettungsdienstlich gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.<\/p>\n<p>PKW prallt gegen Baum, Heidhauser Stra\u00dfe, Essen-Heidhausen, 04:37 Uhr<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden kam es um 04:37 Uhr auf der Heidhauser Stra\u00dfe in Essen-Heidhausen zu einem Verkehrsunfall, der \u00fcber ein automatisches E-Call-System gemeldet wurde. Ein wei\u00dfer Kombi ist von der Stra\u00dfe abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer war nicht eingeklemmt und ansprechbar, wurde jedoch aufgrund seines Verletzungsmusters patientenorientiert gerettet. Die technische Rettung erfolgte durch die Freiwillige Feuerwehr Essen-Werden-Heidhausen mit Unterst\u00fctzung des Hilfeleistungszuges der Hauptwache.<\/p>\n<p>Gleichbleibende Tendenz<\/p>\n<p>Zur Analyse der Einsatzlage in der Silvesternacht wurden die Eins\u00e4tze der Feuerwehr Essen im Zeitraum von 20:00 Uhr bis 06:00 Uhr ausgewertet.  Im Bereich des Brandschutzes wurden im Auswertungszeitraum insgesamt 109 Eins\u00e4tze registriert. Diese gliedern sich in 92 Kleinbr\u00e4nde, 6 Eins\u00e4tze mittlerer Br\u00e4nde sowie 6 Ausl\u00f6sungen von Brandmeldeanlagen. Der Schwerpunkt der Eins\u00e4tze lag erneut im Bereich der kleineren Brandereignisse, wie sie f\u00fcr die Silvesternacht typischerweise zu erwarten sind. Im Vorjahresvergleich zeigt sich eine Zunahme von zwei Eins\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Im Rettungsdienst wurden w\u00e4hrend des betrachteten Zeitraums insgesamt 125 Eins\u00e4tze abgearbeitet. Diese verteilten sich auf 17 Krankentransporte, 21 dringliche Krankentransporte, 72 Eins\u00e4tze von Rettungswagen sowie 15 Notarzteins\u00e4tze. Die Eins\u00e4tze spiegeln eine moderates medizinisches Hilfeleistungsaufkommen rund um den Jahreswechsel wider. Im Vorjahresvergleich zeigt sich ein R\u00fcckgang von dreiundzwanzig Eins\u00e4tzen.<\/p>\n<p>\u00dcbergriffe auf Einsatzkr\u00e4fte<\/p>\n<p>Leider kam es in der Silvesternacht erneut zu gezielten \u00dcbergriffen auf Einsatzkr\u00e4fte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Insgesamt wurden zwei separate Vorf\u00e4lle registriert, die im Folgenden dargestellt werden.<\/p>\n<p>Vorfall 1: Angriff auf Rettungswagen auf der Steeler Stra\u00dfe<\/p>\n<p>Auf der Steeler Stra\u00dfe wurde ein Rettungswagen auf dem Weg zur Einsatzstelle mehrfach mit Feuerwerksraketen und Knallk\u00f6rpern beworfen.<\/p>\n<p>Vorfall 2: Brennende M\u00fclltonnen und Beschuss von Einsatzfahrzeugen<\/p>\n<p>In Bereich H\u00f6rsterfeld wurden mehrere M\u00fclltonnen auf der Stra\u00dfe in Brand gesetzt. Zus\u00e4tzlich wurden Einsatzfahrzeuge gezielt mit Pyrotechnik beschossen. Auch hier kam es zu Sachsch\u00e4den an den Fahrzeugen, Personen wurden nicht verletzt.<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen blieb es gl\u00fccklicherweise bei Sachsch\u00e4den. Einsatzkr\u00e4fte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden nicht verletzt. Die Polizei \u00fcbernahm jeweils die Lagekl\u00e4rung und stellte die Sicherheit der Einsatzstellen sicher.<\/p>\n<p>Zum Abschluss bedankt sich die Feuerwehr Essen bei allen eingesetzten Kr\u00e4ften. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlich t\u00e4tigen Einsatzkr\u00e4ften, die mit ihrem pers\u00f6nlichen Engagement ma\u00dfgeblich dazu beigetragen haben, die hohen Anforderungen der einsatzintensivsten Nacht des Jahres im Brandschutz und Rettungsdienst erfolgreich zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr Essen w\u00fcnscht allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein gesundes und sicheres Jahr 2026.<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Feuerwehr Essen<br \/>Nico Blum<br \/>Telefon: 0201-12370104<br \/>Fax: 0201 12-3820119<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.ad-hoc-news.de\/polizeimeldungen\/essen-01-01-2026-08-00-uhr-um-auf-die-besonderen-herausforderungen-der\/mailto: nico.blum@feuerwehr.essen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> nico.blum@feuerwehr.essen.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.essen.de\/feuerwehr\">https:\/\/www.essen.de\/feuerwehr<\/a><\/p>\n<p class=\"origin\">Original-Content von: Feuerwehr Essen \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>http:\/\/ots.de\/5e6d0f<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"FW-E: Bilanz zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 f\u00fcr die Feuerwehr und den Rettungsdienst in der Stadt Essen. 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