{"id":684922,"date":"2026-01-01T09:48:11","date_gmt":"2026-01-01T09:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684922\/"},"modified":"2026-01-01T09:48:11","modified_gmt":"2026-01-01T09:48:11","slug":"zehntausende-feierten-in-muenchens-innenstadt-das-ist-die-erste-bilanz-der-polizei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/684922\/","title":{"rendered":"Zehntausende feierten in M\u00fcnchens Innenstadt: Das ist die erste Bilanz der Polizei"},"content":{"rendered":"<p>Der Start in das Jahr 2026 war f\u00fcr die M\u00fcnchner Polizei wie gewohnt arbeitsreich. Zwischen 18 Uhr am Vortag und heute 5 Uhr fuhren die Einsatzkr\u00e4fte laut Polizei zu \u00fcber 610 Eins\u00e4tzen. Die F\u00e4lle verteilen sich demnach auf 33 Ruhest\u00f6rungen, 20 K\u00f6rperverletzungsdelikte, \u00fcber 75 Eins\u00e4tze wegen Pyrotechnik und 85 Eins\u00e4tze im Zusammenhang mit Br\u00e4nden.<\/p>\n<p>Gege\u00fcber der AZ teilt ein Sprecher mit, dass der \u00dcbergang ins neue Jahr aber weitgehend friedlich verlaufen sei. Im Zentrum M\u00fcnchens, zwischen Marienplatz und Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, befanden sich gegen Mitternacht um die 6000 Personen, um dort das neue Jahr zu begr\u00fc\u00dfen. Das komplette Feuerwerksverbot war dort zwischen 21 und 2.00 Uhr einzuhalten. Auf der Veranstaltung &#8222;Silvestermeile&#8220; auf der Ludwigstra\u00dfe befanden sich mehrere tausend Personen &#8211; die Veranstalter sprechen von 10.000 Teilnehmern.<\/p>\n<p>Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten laut Angaben der Polizei um die 3000 Personen. Der Bereich war f\u00fcr den Verkehr von 23.30 Uhr bis 1.45 Uhr gesperrt. Im Bereich des Olympiabergs waren um die 6000 Personen unterwegs, so die Polizei.\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Dass die Silvesternacht 2026 ruhig verlaufen ist, liege auch an einem angepassten Konzept der Polizei, das nun aufgegangen sei. Man habe demnach schnell und flexibel in den wenigen einzelnen F\u00e4llen handeln k\u00f6nnen. So wurde etwa am Friedensengel eine Rakete in die Menge gefeuert und eine Person festgenommen.\u00a0 Am fr\u00fchen Abend wurden gegen 21.30 Uhr Rakteten in Richtung eines Polizeifahrzeugs geschossen. Verd\u00e4chdige fl\u00fcchteten &#8211; im Anschluss konnten f\u00fcnf Personen kontrolliert werden. In der Bayerstra\u00dfe wurden ebenso Raketen auf Menschen geschossen. Es kam zu zwei Festnahmen. In der Schillerstra\u00dfe wurde in einem \u00e4hnlichen Fall laut Polizei eine Person festgenommen, am Lehnbachplatz kam es aus demselben Grund zu einer Festnahme.<\/p>\n<p>Achtung: Das B\u00f6llerverbot in M\u00fcnchen gilt noch am 1. Januar\u00a0<\/p>\n<p>Das Verbot zum Abbrennen von Pyrotechnik mit ausschlie\u00dflicher Knallwirkung innerhalb des Mittleren Rings (Umweltzone) besteht heute noch bis 24.00 Uhr. Dieser Zeitraum gilt auch f\u00fcr das Pyrotechnikverbot im Bereich des Tierparks Hellabrunn.<\/p>\n<p>Die Silvesterbilanz f\u00fcr Bayern\u00a0<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bei der gro\u00dfen Silvesterparty auf der Ludwigstra\u00dfe in M\u00fcnchen laut Veranstaltern ohne Zwischenf\u00e4lle gefeiert wurde, hatten Feuerwehr und <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/polizei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> vielerorts in Bayern keinen so friedlichen Jahreswechsel. Insgesamt sei es trotzdem eher eine gew\u00f6hnliche Silvesternacht gewesen, so der Tenor mehrerer Pr\u00e4sidien.<\/p>\n<p>Als &#8222;sehr flammenreich&#8220; beschreibt ein Sprecher des Polizeipr\u00e4sidiums Schwaben S\u00fcd\/West die Silvesternacht. Auch mehrere andere Polizeipr\u00e4sidien berichten von vielen Eins\u00e4tzen wegen Br\u00e4nden &#8211; meistens kleineren Feuern wie brennende Hecken, M\u00fclleimern und Garagen.<\/p>\n<p>In Oberbayern Nord seien solche Feuer fast ausschlie\u00dflich durch Feuerwerksk\u00f6rper ausgel\u00f6st worden, sagte ein Sprecher des Polizeipr\u00e4sidiums. Von vielen Eins\u00e4tzen im Zusammenhang mit Feuerwerksk\u00f6rpern berichtet auch ein Sprecher f\u00fcr Schwaben Nord. Andere Pr\u00e4sidien machten zu den Brandursachen der vielen Eins\u00e4tze zun\u00e4chst keine Angaben.<\/p>\n<p>Mehrere Verletzte bei Br\u00e4nden<\/p>\n<p>Neben den kleineren Feuern kam es in der Nacht auch zu mehreren gro\u00dfen Br\u00e4nden. So wurden drei Menschen bei einem Scheunenbrand in Petersaurach (Landkreis Ansbach) leicht verletzt. Ebenfalls in Mittelfranken wurde eine Person bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus verletzt. Nach Angaben eines Sprechers entstand bei dem Brand in Ansbach ein Schaden von mindestens zwei Millionen Euro. In Oberbayern geriet in der Nacht ein Fitnessstudio in Flammen.<\/p>\n<p>Ob die Br\u00e4nde durch Feuerwerksk\u00f6rper verursacht wurden, war in allen drei F\u00e4llen zun\u00e4chst noch unklar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Start in das Jahr 2026 war f\u00fcr die M\u00fcnchner Polizei wie gewohnt arbeitsreich. 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