{"id":685308,"date":"2026-01-01T13:35:22","date_gmt":"2026-01-01T13:35:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685308\/"},"modified":"2026-01-01T13:35:22","modified_gmt":"2026-01-01T13:35:22","slug":"neustadt-kinotipps-ab-1-januar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685308\/","title":{"rendered":"Neustadt-Kinotipps ab 1. Januar 2026"},"content":{"rendered":"<p>\t\tSchauburg, Bundesstart: Bon Voyage \u2013 Bis hierher und noch weiter<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234399\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026-01-12-Bon-Voyage.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\"  \/>Bon Voyage \u2013 Bis hierher und noch weiter \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Der 80-j\u00e4hrigen Marie (H\u00e9l\u00e8ne Vincent) steht mit ihrer unheilbaren Diagnose eine Reise bevor. Sie will sich aufmachen in die Schweiz, hat einen Termin bereits vereinbart, sie m\u00f6chte ihre kleine Familie dabei haben, und doch vermag sie es nicht, ihnen reinen Wein einzuschenken. Also erfindet sie einen Vorwand, eine pl\u00f6tzliche Erbschaftsangelegenheit, die es in der Schweiz zu kl\u00e4ren gilt, und schon machen sich ihr finanziell angeschlagener Sohn Bruno (David Ayala) und ihre pubertierende Enkeltochter Anna (Juliette Gasquet) mit Marie auf den Weg.\n<\/p>\n<p>F\u00fcr Rudy (Pierre Lottin), Maries langj\u00e4hrigen Pflegedienstmitarbeiter, w\u00e4re ein Trip in die Schweiz der perfekte Ausstieg aus dem Job, er steht eh kurz vor seiner K\u00fcndigung. Und als Marie ihn auch noch ein wenig \u00fcberrumpelt, sie l\u00e4sst ihn beim Arzttermin anstelle des Sohnes die Einwilligungserkl\u00e4rung zur Sterbehilfe unterschreiben, kann er das Angebot, die alte Dame in die Schweiz zu kutschieren, schlecht ausschlagen. Dass er ihr unterwegs noch fix das Schwimmen beibringen oder mit ihr auf einer Beerdigung tanzen wird, ahnt er noch nicht\u2026\n<\/p>\n<p>Thalia: Yi Yi \u2013 A One and a Two<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234031\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2025-12-18-Yi-Yi.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\"  \/>Yi Yi \u2013 A One and a Two \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Das Portr\u00e4t einer Mittelklassefamilie in Taipeh. Ein Mann in den Vierzigern, seine Tochter im Teenageralter und sein achtj\u00e4hriger Sohn leben zwischen Bedauern, Hoffnungen und Ern\u00fcchterung. \u00bbYi Yi\u00ab von Edward Yang, gedreht in Taiwan und Japan, ist ein Meisterwerk des Weltkinos, das ein Panorama des menschlichen Lebens anhand einer taiwanischen Familie zur Jahrtausendwende mit gro\u00dfer Einf\u00fchlsamkeit und einem Hauch von Melancholie in herausragend komponierten Bildern er\u00f6ffnet. Ein Film, wie ein erkennender und zarter Blick in den Spiegel.\n<\/p>\n<p>\u201eYI YI\u201c wurde von der New York Times in die Liste der 100 besten Filme des 21. Jahrhunderts aufgenommen und nahm bei einer 2010 gestarteten Umfrage von Film Comment zu den wichtigsten Filmen der Dekade Platz 3 ein. Im Thalia im Original mit Untertiteln.<\/p>\n<p>Schauburg, Bundesstart: Der Fremde<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234400\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026-01-12-Der-Fremde.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\"  \/>Der Fremde \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Algier, 1938. Meursault (Benjamin Voisin), ein ruhiger, unauff\u00e4lliger Angestellter Anfang drei\u00dfig, nimmt ohne sichtbare Gef\u00fchlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil und beginnt kurz danach eine Aff\u00e4re mit seiner fr\u00fcheren Kollegin Marie (Rebecca Marder). Sein gleichf\u00f6rmiger Alltag wird von einem Nachbarn gest\u00f6rt, der Meursault in zwielichtige Situationen hineinzieht\u2026\n<\/p>\n<p>Im Zentrum steht Meursaults Indifferenz gegen\u00fcber gesellschaftlichen Ritualen und menschlichen Bindungen. Vom Tod seiner Mutter \u00fcber deren Beerdigung und die darauf folgenden Tage bis hin zu einem schicksalhaften Ereignis am Strand von Algier verfolgt der Film Meursaults Reaktionen \u2013 weniger das Geschehen selbst als seine Wahrnehmung davon, seine Distanziertheit und existentielle Gleichg\u00fcltigkeit. Die Geliebte Marie (Rebecca Marder) fungiert als Kontrastfolie, w\u00e4hrend R\u00fcckblenden die Abfolge der Ereignisse strukturieren und Meursaults Perspektive betonen.\n<\/p>\n<p>Thalia: Therapie f\u00fcr Wikinger<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234279\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-25-Wikinger.jpg\" alt=\"Therapie f\u00fcr Wikinger\" width=\"1948\" height=\"1096\"  \/>Therapie f\u00fcr Wikinger \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Nach 15 Jahren Haft kehrt Anker (Nikolaj Lie Kaas) zur\u00fcck. Die damals vergrabene Beute ist verschwunden. Sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen), der sie versteckt haben soll, lebt in multiplen Pers\u00f6nlichkeiten und erinnert sich an nichts. Anker bringt ihn ins alte Elternhaus, das nun \u00fcber Airbnb vermietet wird, um das Ged\u00e4chtnis zu stimulieren. Doch der ehemalige Komplize ist ihnen dicht auf den Fersen. Regisseur Anders Thomas Jensen inszeniert mit \u201eTherapie f\u00fcr Wikinger\u201c eine skurrile Mischung aus Thriller und Kom\u00f6die \u2013 zwischen d\u00e4nischen W\u00e4ldern, psychischen Abgr\u00fcnden und br\u00fcderlichem Chaos.\n<\/p>\n<p>Schauburg, Bundesstart: Holy Meat<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234401\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026-01-12-Holy-Meat.jpg\" alt=\"\" width=\"2004\" height=\"1125\"  \/>Holy Meat \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Eine d\u00f6rfliche Laieninszenierung der Passion Christi artet zu einem blasphemischen Rave aus und l\u00e4sst drei Charaktere aufeinander treffen, die kaum unterschiedlicher sein k\u00f6nnten: Regisseur Roberto, der aus der Berliner Off-Theater-Szene gecancelt wurde, die junge Metzgerin Mia, die pl\u00f6tzlich zum Vormund ihrer Schwester mit Down-Syndrom wird und Pater Oskar Iversen, der seiner d\u00e4nischen Inselgemeinde aus mysteri\u00f6sen Gr\u00fcnden den R\u00fccken gekehrt hat. <\/p>\n<p>Da seine neue Pfarrei im schw\u00e4bischen D\u00f6rfchen Winteringen kurz vor der Aufl\u00f6sung steht und Oskar unter keinen Umst\u00e4nden zur\u00fcck nach D\u00e4nemark kann, versucht er den theaterbegeisterten Erzbischof mit einem spektakul\u00e4ren Passionsst\u00fcck vom Erhalt der Gemeinde zu \u00fcberzeugen.\n<\/p>\n<p>Thalia: Die j\u00fcngste Tochter<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234278\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-25-Juengste-Tochter.jpg\" alt=\"Die j\u00fcngste Tochter\" width=\"1920\" height=\"1280\"  \/>Die j\u00fcngste Tochter \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Fatima ist 17 und w\u00e4chst in einem Pariser Vorort auf. Zwischen Schule, Familie und neuen Gef\u00fchlen f\u00fcr Frauen beginnt ein innerer Wandel. Als sie in Paris ihr Studium beginnt, entdeckt sie die queere Szene und verliebt sich in Ji-Na, eine Krankenschwester.\n<\/p>\n<p>Zwischen muslimischer Tradition und pers\u00f6nlichen Sehns\u00fcchten sucht Fatima ihren Weg. Regisseurin Hafsia Herzi erz\u00e4hlt in \u201eDie j\u00fcngste Tochter\u201c leise und eindringlich vom Erwachsenwerden. Nadia Melliti \u00fcberzeugt in ihrem Schauspieldeb\u00fct. Der Film begleitet Fatimas Suche nach Identit\u00e4t \u2013 zwischen Glaube, Liebe und Selbstakzeptanz.\n<\/p>\n<p>Neustadt-Kinotipps ab 1. Januar: Freikarten<\/p>\n<ul>\n<li>Das Neustadt-Gefl\u00fcster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten f\u00fcr das Thalia und die Schauburg f\u00fcr die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Erg\u00e4nzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.<\/li>\n<li>Alle Dresdner Kinos und Filme unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kinokalender.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kinokalender.com<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schauburg, Bundesstart: Bon Voyage \u2013 Bis hierher und noch weiter Bon Voyage \u2013 Bis hierher und noch weiter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":685309,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[26604,3364,29,2386,30,26605,859,26606,3762],"class_list":{"0":"post-685308","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-aeussere-neustadt","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-germany","13":"tag-kinotipps","14":"tag-sachsen","15":"tag-schauburg","16":"tag-thalia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115820110058205030","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685308"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685308\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/685309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}