{"id":685451,"date":"2026-01-01T14:57:40","date_gmt":"2026-01-01T14:57:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685451\/"},"modified":"2026-01-01T14:57:40","modified_gmt":"2026-01-01T14:57:40","slug":"viele-braende-aber-kein-angriff-auf-einsatzkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685451\/","title":{"rendered":"Viele Br\u00e4nde aber kein Angriff auf Einsatzkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dresden. Am Neujahrstag blickte die Feuerwehr Dresden auf eine ereignisreiche, aber weitgehend friedliche Silvesternacht zur\u00fcck. Sowohl der Rettungsdienst als auch die Berufsfeuerwehr und die 21 Stadtteilfeuerwehren verzeichneten ein hohes Einsatzaufkommen. Positiv fiel der Beh\u00f6rde auf, dass es keinen Angriff auf Einsatzkr\u00e4fte gab.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Schon deutlich vor Einsetzen der Dunkelheit waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst am Silvestertag gefordert. Der morgendliche Schneefall f\u00fchrte in weiten Teilen der Region zu Gl\u00e4tte. Die Integrierte Regionalleitstelle, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Landeshauptstadt Dresden sowie die Landkreise Mei\u00dfen und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge, registrierte im gesamten Leitstellenbereich 22 Notrufe aufgrund von Verkehrsunf\u00e4llen und Sturzverletzungen. So prallte gegen Mittag ein Sattelzug im Autobahntunnel Altfranken auf der BAB 17 gegen die Tunnelwand, wodurch es zu einem Stau kam.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Im gesamten Leitstellenbereich wurden \u00fcber 100 Brandeins\u00e4tze sowie rund 50 Eins\u00e4tze der Notfallrettung registriert, die im Zusammenhang mit der Silvesternacht standen. In Dresden konnten 32 Rettungseins\u00e4tze und 53 Brandeins\u00e4tze direkt dem Fest zugeordnet werden. Geht es um die Gesamtzahlen des Abends, so sanken die Brandeins\u00e4tze laut der Feuerwehr im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf 68, w\u00e4hrend es bei den Rettungseins\u00e4tzen ein Plus von etwa zehn Prozent auf 309 gab.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Verletzungsmuster bei den Eins\u00e4tzen des Rettungsdienstes reichten von Alkoholvergiftungen \u00fcber Verbrennungen an H\u00e4nden, Armen, Beinen und im Gesicht durch unsachgem\u00e4\u00dfen Umgang mit Feuerwerksk\u00f6rpern bis hin zu Verletzungen infolge von Gewalteinwirkungen.<\/p>\n<p>Wohnungsbrand f\u00fchrt zu Gro\u00dfeinsatz<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der umfangreichste Einsatz ereignete sich kurz vor 3 Uhr auf der Tittmannstra\u00dfe in Striesen. Auf dem Balkon einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen, der sich auf die Wohnung ausweitete und auf die dar\u00fcberliegende Wohnung \u00fcberzugreifen drohte. Nachbarn retteten die beiden Bewohner aus der stark verrauchten Wohnung. Der 63-j\u00e4hrige Mieter und seine 56-j\u00e4hrige Partnerin wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die \u00fcbrigen Bewohner mussten vor\u00fcbergehend evakuiert werden, da es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Nachdem der Brand gel\u00f6scht war, konnten sie allerdings in ihre Wohnungen zur\u00fcckkehren. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkr\u00e4fte. Die Feuerwehr rechnete auch im Verlauf des Neujahrstages mit weiteren Eins\u00e4tzen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">W\u00e4hrend den Silvesterfeierlichkeiten registrierte die Polizeidirektion Dresden insgesamt 304 Eins\u00e4tze. Unter ihnen befanden sich zahlreiche silvestertypische Vorkommnisse. So wurden unter anderem 19 K\u00f6rperverletzungen, zw\u00f6lf Sachbesch\u00e4digungen, sechs Br\u00e4nde sowie ein t\u00e4tlicher Angriff auf Polizeibeamte, bei dem niemand verletzt wurde, bearbeitet. In Dresden sammelten sich laut Polizei am Bischofsweg etwa 50 Personen. Diese hatten sich vermummt und errichteten aus M\u00fclltonnen und einem Sofa eine Barrikade, welche sie entz\u00fcndeten. Eine vorbeifahrende Stra\u00dfenbahn wurde durch die T\u00e4ter mit Steinen beworfen und mit Graffiti beschmiert. Au\u00dferdem besch\u00e4digten die Unbekannten einen am Stra\u00dfenrand geparkten Pkw mit Steinen und beschmierten eine Hausfassade mit Farbe. Eine Schadenssumme ist noch nicht beziffert. An der Hans-Oster-Stra\u00dfe setzten Unbekannte mit Pyrotechnik eine M\u00fclltonne in Brand. Die Flammen griffen auf die Fassade eines Wohnhauses \u00fcber. Menschen wurde nicht verletzt. Am Haus entstand ein Schaden in noch nicht bekannter H\u00f6he.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">DNN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden. Am Neujahrstag blickte die Feuerwehr Dresden auf eine ereignisreiche, aber weitgehend friedliche Silvesternacht zur\u00fcck. 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