{"id":685776,"date":"2026-01-01T18:02:13","date_gmt":"2026-01-01T18:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685776\/"},"modified":"2026-01-01T18:02:13","modified_gmt":"2026-01-01T18:02:13","slug":"berlin-brandenburg-dutzende-verletzte-400-festnahmen-zu-silvester-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685776\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Dutzende Verletzte, 400 Festnahmen zu Silvester in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Berlin &amp; BrandenburgDutzende Verletzte, 400 Festnahmen zu Silvester in Berlin<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Zum-Teil-wurden-Menschen-mit-Feuerwerkskoerpern-beworfen.webp.webp\" alt=\"Zum-Teil-wurden-Menschen-mit-Feuerwerkskoerpern-beworfen\"\/>(Foto: Sebastian Christoph Gollnow\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die allermeisten Menschen feiern den Jahreswechsel friedlich und fr\u00f6hlich. Aber in bestimmten Stadtteilen Berlins ger\u00e4t Silvester auch diesmal zum Ausnahmezustand.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Berlin (dpa\/bb) &#8211; Dutzende B\u00f6ller-Verletzte, zahlreiche Angriffe auf die Polizei und Hunderte vorl\u00e4ufige Festnahmen sind erneut das Ergebnis der Berliner Silvesternacht gewesen. Und doch verlief der Jahreswechsel nach Einsch\u00e4tzung von Polizei und Feuerwehr etwas ruhiger als in den vergangenen Jahren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Regierende B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) zogen eine insgesamt positive Bilanz des Einsatzkonzeptes gegen B\u00f6llerkrawalle. Die allermeisten Menschen in Berlin begr\u00fc\u00dften das Jahr 2026 friedlich feiernd, unter anderem bei einer gro\u00dfen Party am Brandenburger Tor.<\/p>\n<p>Ruhigere Nacht als fr\u00fcher &#8211; aber Gewalt und Angriffe<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Berlin hat eine ruhigere Silvesternacht erlebt als in den vergangenen Jahren&#8220;, erkl\u00e4rte Wegner. Die vier gro\u00dfen Verbotszonen f\u00fcr Feuerwerk h\u00e4tten sich bew\u00e4hrt ebenso wie intensive Vorbeugung und hartes Durchgreifen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Spranger teilte mit, das entschiedene Vorgehen gegen illegales Feuerwerk und das konsequente Eingreifen der Polizei in der Nacht h\u00e4tten sich als richtig erwiesen. &#8222;Dennoch haben wir auch diesmal Gewalt und einen unverantwortlichen Umgang mit Feuerwerk erlebt, bei dem Unbeteiligte und Einsatzkr\u00e4fte zu Schaden kamen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Polizei hatte in den letzten Monaten 220.000 Feuerwerksk\u00f6rper und Patronen f\u00fcr Schreckschusspistolen beschlagnahmt und so aus dem Verkehr gezogen. In der Silvesternacht waren gegen Randale und Gewalt 3.200 Polizisten zus\u00e4tzlich zu den \u00fcblichen 900 der normalen N\u00e4chte im Einsatz.<\/p>\n<p>2.340 Eins\u00e4tze der Polizei, 800 Ermittlungen, 430 Festnahmen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die vorl\u00e4ufige Bilanz der Polizei: 2.340 Eins\u00e4tze zwischen 18.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens sowie 800 Ermittlungen wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Sprengstoffgesetz, Angriffen auf Polizisten, Widerstand, Brandstiftungen, K\u00f6rperverletzungen und Landfriedensbruch.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">430 Menschen wurden kurzzeitig festgenommen. 14 wurden den Angaben zufolge zur Verhinderung weiterer Taten inhaftiert, 7 zum Erlass eines Haftbefehls einem Richter vorgef\u00fchrt. 35 Polizisten wurden demnach verletzt, 2 davon so schwer, dass sie station\u00e4r in Krankenh\u00e4usern aufgenommen werden mussten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">47 Fahrzeuge, vor allem Autos, wurden in der Nacht angez\u00fcndet oder gerieten in Brand. Bei einer linken Demonstration &#8222;Silvester im Knast&#8220; mit rund 200 Teilnehmern in Moabit seien Polizisten &#8222;massiv mit Pyrotechnik angegriffen&#8220; worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Gropiusstadt in Neuk\u00f6lln beschlagnahmte die Polizei eine selbstgebaute Feuerwerksanlage, f\u00fcr die mehrere Batterien von Raketen durch Z\u00fcnder miteinander verbunden waren.<\/p>\n<p>Flaschenw\u00fcrfe und Feuerwerksk\u00f6rper gegen Polizisten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kurz nach Mitternacht griffen laut Polizei rund 150 Menschen in Kreuzberg auf der Kreuzung Mehringdamm und Yorckstra\u00dfe die Polizei gezielt mit Flaschenw\u00fcrfen und Pyrotechnik an. Gegen 0.20 Uhr flogen den Angaben zufolge Steine und Raketen aus einer Menschenmenge auf dem Rosenthaler Platz in Mitte auf ein Polizeiauto.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Moabit versammelten sich demnach 500 Menschen an der Beusselstra\u00dfe und randalierten. &#8222;Die Angriffe mit Pyrotechnik waren dabei so massiv, dass die Einsatzkr\u00e4fte der Berliner Feuerwehr zu Brandl\u00f6schung nicht eingesetzt werden konnten.&#8220; Erst ein Wasserwerfer und gezielte Festnahmen h\u00e4tten die Lage beruhigt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Spandau sei eine gez\u00fcndete Pyrotechnikbatterie umgekippt. Ein abgefeuerter Feuerwerksk\u00f6rper habe ein Pyrotechnikdepot in der N\u00e4he entz\u00fcndet. Dadurch explodierte eine Kugelbombe, die die Schaufensterfront eines Gesch\u00e4fts zerst\u00f6rte.<\/p>\n<p>Brennende Balkone, Wohnungen, Keller und D\u00e4cher<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">1.600 Feuerwehrleute waren im Dienst und absolvierten 1.830 Eins\u00e4tze. Darunter waren den Angaben zufolge 643 Br\u00e4nde, 971 Rettungs- und Krankeneins\u00e4tze sowie 216 technische Hilfeleistungen. Es brannten Balkone, Wohnungen, Keller und D\u00e4cher von Einfamilienh\u00e4usern sowie ein Bahnhofsgeb\u00e4ude in Wedding. Die Ringbahn der S-Bahn war dadurch auch am Neujahrstag weiter unterbrochen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Elf gewaltt\u00e4tige Angriffe auf Feuerwehrleute und Fahrzeuge wurden gez\u00e4hlt. Dabei wurde aber anders als in fr\u00fcheren Jahren niemand verletzt.<\/p>\n<p>Dutzende Verletzte in Krankenh\u00e4usern<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Durch privates Feuerwerk wurden hingegen zahlreiche Menschen, darunter auch Kinder, zum Teil schwer verletzt. Allein das Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn behandelte nach Angaben einer Sprecherin in der Nacht 30 Patienten, darunter 8 Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren. Viele hatten Handverletzungen oder Verbrennungen, Finger mussten amputiert werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In der Charit\u00e9 behandelten \u00c4rzte zwischen 17.00 Uhr und 06.00 Uhr 41 Menschen wegen Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerk, darunter 5 Kinder und Jugendliche.<\/p>\n<p>Fr\u00f6hliche Freiluftpartys<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Freiluftpartys am Brandenburger Tor und an der Siegess\u00e4ule verliefen nach Angaben der Polizei ohne Probleme. &#8222;Bei der neuen Silvesterparty am Brandenburger Tor haben rund 25.000 Menschen das neue Jahr friedlich und fr\u00f6hlich begr\u00fc\u00dft&#8220;, teilte der Regierende B\u00fcrgermeister Wegner mit.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Aus Sicht der Veranstalter der Party &#8222;Yeah26&#8220; ging das Konzept auf: &#8222;Im Prinzip war das eine gro\u00dfe Open-Air-Disko&#8220;, erkl\u00e4rte Moritz van D\u00fclmen von Kulturprojekte Berlin. Das 6,5 Minuten lange Feuerwerk habe sch\u00f6ne Bilder in die Welt geschickt. Mit Kosten von etwa 590.000 Euro sei die Veranstaltung g\u00fcnstiger gewesen als ihre Vorg\u00e4nger. Die H\u00e4lfte des Geldes sei f\u00fcr Sicherheit n\u00f6tig gewesen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Einige hundert Meter entfernt fand auf der Stra\u00dfe des 17. Juni eine weitere Open-Air-Party mit mehreren B\u00fchnen statt. Angemeldet war sie als Demonstration. Die Polizei sprach von 2.000 Teilnehmern, die Veranstalter von 35.000.<\/p>\n<p>Senatorin: Berlin will Feuerwerk gro\u00dffl\u00e4chiger verbieten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Innensenatorin Spranger will weiter darauf dr\u00e4ngen, dass Berlin privates Feuerwerk gro\u00dffl\u00e4chiger verbieten kann. Instrument soll eine &#8222;L\u00e4nder\u00f6ffnungsklausel im Sprengstoffrecht&#8220; sein. So k\u00f6nne Berlin selbst entscheiden, &#8222;wo wir Feuerwerksverbote erlassen und Pyroerlaubniszonen genehmigen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, erkl\u00e4rte, Polizei und Feuerwehr h\u00e4tten nur mit viel Personaleinsatz &#8222;Ausw\u00fcchse des Silvesterwahnsinns&#8220; abgemildert. Die GdP beharrt auf der Forderung nach einem v\u00f6lligen Verbot privaten Feuerwerks.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; BrandenburgDutzende Verletzte, 400 Festnahmen zu Silvester in Berlin(Foto: Sebastian Christoph Gollnow\/dpa)TeilenFolgen auf: Die allermeisten Menschen feiern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":685777,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-685776","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115821159786029695","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685776","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685776"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685776\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/685777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}