{"id":685805,"date":"2026-01-01T18:18:28","date_gmt":"2026-01-01T18:18:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685805\/"},"modified":"2026-01-01T18:18:28","modified_gmt":"2026-01-01T18:18:28","slug":"so-viele-firmen-pleite-wie-seit-20-jahren-nicht-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685805\/","title":{"rendered":"So viele Firmen pleite wie seit 20 Jahren nicht mehr"},"content":{"rendered":"<p>Besonders viele Firmen pleite gegangen<\/p>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"Pleite\">K\u00f6nitz<\/a> Porzellan ist mit den Problemen nicht allein. Deutschland z\u00e4hlte 2025 <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/insolvenzen-firmen-privat-pleiten-creditreform-100.html\" title=\"Firmenpleiten auf h\u00f6chstem Stand seit 2015\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">so viele Pleiten wie seit Langem<\/a> nicht mehr. Bis Ende des Jahres k\u00f6nnten knapp 24.000 Firmen Insolvenz angemeldet haben, rechnet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform vor. Offizielle Zahlen vom Statistischen Bundesamt sind erst im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr zu erwarten.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nImmerhin, im November gingen die Insolvenzen zur\u00fcck, sie blieben aber auf hohem Niveau, sagt Steffen M\u00fcller, Leiter der Insolvenzforschung im Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung Halle. &#8222;Vergleicht man das Ganze mit den Jahren vor diesen Doppelkrisen aus Pandemie und <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/thema-krieg-ukraine-russland-aktuelle-meldungen-hintergrund-100.html\" title=\"Krieg in der Ukraine: Der russische Angriffskrieg und die Folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine-Krieg<\/a>, dann liegen die Zahlen von heute sogar 50 Prozent h\u00f6her als damals.&#8220; \u00c4hnlich hohe Werte habe es vor 20 Jahren gegeben. Damals galt Deutschland mit seiner Konjunkturschw\u00e4che als &#8222;kranker Mann Europas&#8220;.\n<\/p>\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr Insolvenzen vielschichtig<\/p>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"Heute\">Heute<\/a> sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die vielen Insolvenzen vielschichtiger. Sie h\u00e4tten auch etwas mit Corona zu tun, sagt Steffen M\u00fcller. Subventionen, die Unternehmen w\u00e4hrend und nach der Pandemie am Leben hielten, seien jetzt weg \u2013 und l\u00f6sten eine Pleitewelle aus. &#8222;Da haben sich einfach Insolvenzen aufgestaut und dieser Stau wurde in den letzten drei Jahren aufgel\u00f6st.&#8220;\n<\/p>\n<p>Leere Auftragsb\u00fccher, hohe Kosten und viel B\u00fcrokratie<\/p>\n<p class=\"text\">\nZum anderen ist es das konjunkturelle Umfeld, dass den Betrieben zu schaffen macht. Die Auftragsb\u00fccher seien ziemlich leer, hinzu k\u00e4men strukturelle Probleme, sagt Marc Evers von der Deutschen Industrie- und Handelskammer: &#8222;Die Kosten sind sehr hoch, die Kosten f\u00fcr Energie, die Kosten f\u00fcr Personal, die Kosten f\u00fcr Beschaffung, die in Teilen wirklich enorme B\u00fcrokratielast.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Unternehmen s\u00e4hen zudem eine hohe Unsicherheit. &#8222;Gerade der gr\u00f6\u00dfte Handelspartner USA, das ist ja eine sehr erratische Handelspolitik und Zollpolitik, die da betrieben wird. Aber eben auch im Inland. Die Unternehmen wissen nicht so recht, womit sie planen sollen&#8220;, erkl\u00e4rt Marc Evers.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Besonders viele Firmen pleite gegangen K\u00f6nitz Porzellan ist mit den Problemen nicht allein. 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