{"id":685830,"date":"2026-01-01T18:31:12","date_gmt":"2026-01-01T18:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685830\/"},"modified":"2026-01-01T18:31:12","modified_gmt":"2026-01-01T18:31:12","slug":"metropolregion-feuerwehren-waren-in-silvesternacht-stark-gefordert-mannheim-und-metropolregion-rhein-neckar-nachrichten-und-aktuelles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685830\/","title":{"rendered":"Metropolregion: Feuerwehren waren in Silvesternacht stark gefordert &#8211; Mannheim und Metropolregion Rhein-Neckar &#8211; Nachrichten und Aktuelles"},"content":{"rendered":"<p>Mannheim. (cab) Die Silvester-Bilanzen der Polizeipr\u00e4sidien und Rettungskr\u00e4fte in der Metropolregion Rhein-Neckar fallen unterschiedlich aus. Die Rettungsdienste und Feuerwehren waren in der Nacht \u00fcberall gefordert. Mit kleinsten Feuern in M\u00fclleimern bis hin zu Garagenbr\u00e4nden mit zerst\u00f6rten Autos hatten es die Feuerwehrkameraden zu tun. Dagegen sprach die Polizei zumeist von einem ruhigen Jahreswechsel \u2013 auch wenn alleine im Einflussbereich des Mannheimer Pr\u00e4sidiums rund 390 Eins\u00e4tze registriert wurden und in der Heilbronner Notrufzentrale der Polizei 423 Alarmierungen eingingen. Hier die Bilanzen in einem kurzen \u00dcberblick: <\/p>\n<p>&gt;\u2007Mannheim. Hier hatte es die Feuerwehr vor allem mit M\u00fclltonnen- und Balkonbr\u00e4nden wegen Querschl\u00e4gern des Silvesterfeuerwerks zu tun. Schwerer waren die Feuer an einem Doppelhaus in K\u00e4fertal, an dem 200.000 Euro Sachschaden entstand, und eines begr\u00fcnten Daches. Alleine in den ersten zwei Stunden des neuen Jahres z\u00e4hlte die Feuerwehr 37 Brandeins\u00e4tze, darunter ein Dachstuhlbrand in Gartenstadt. F\u00fcr die Polizei waren wie immer der Wasserturm mit Tausenden Feiernden, die Kurpfalzbr\u00fccke sowie der Plankenkopf die Einsatzschwerpunkte. Eskalationen durch Gruppen mit Aggressionspotenzial habe man unterbunden. <\/p>\n<p>Dennoch besch\u00e4digten rund 20 Jugendliche gegen 0.15 Uhr in Sch\u00f6nau drei Stra\u00dfenbahnen durch Stein- und B\u00f6llerw\u00fcrfe erheblich. Scheiben und eine Eingangst\u00fcr gingen zu Bruch. Beim Fahrerhaus eines der Z\u00fcge warfen die T\u00e4ter alle Scheiben ein. Sie demolierten zudem eine Haltestelle sowie die Scheiben eines Aufenthaltsraums der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) und eines Jugendhauses. Die Polizei nahm einen Tatverd\u00e4chtigen fest. <\/p>\n<p>&gt;\u2007Rhein-Neckar-Kreis. Der Jahreswechsel ist aus polizeilicher Sicht im Kreisgebiet &#8222;ohne nennenswerte Zwischenf\u00e4lle&#8220; verlaufen, wie es hie\u00df. Die Polizei berichtete von vier &#8222;Widerstandshandlungen&#8220; oder t\u00e4tlichen Angriffen auf Polizisten. Dabei seien drei Beamtinnen und Beamte leicht verletzt worden. Zum Teil sei die Polizei auch gezielt mit B\u00f6llern und Silvesterraketen beschossen worden. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2361190_1_detailorg_image_10d12d6d7d2e1ccc.jpg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"img-fluid\" width=\"960\" height=\"428\"\/><\/p>\n<p>Beispiel Wiesloch: Hier brannte eine Garage, in der ein Auto stand. Zudem war davor ein VW-Multivan abgestellt, der ebenso in Flammen aufging. Foto: privat<\/p>\n<p>Schwere Br\u00e4nde gab es in Wiesloch, wo eine Garage mit einem darin geparkten Auto (unter dem ein Feuerwerksk\u00f6rper gefunden wurde) und einem VW-Van davor in Flammen stand, und in Dielheim, wo am Neujahrsmorgen laut Polizei eine Scheune brannte. In Schriesheim an der Bergstra\u00dfe gab es f\u00fcr den Ort au\u00dfergew\u00f6hnlich viele Br\u00e4nde, und auch in Sinsheim hatte die Feuerwehr viel zu tun \u2013 unter anderem am Bahnhof in Steinsfurt, wo ein M\u00fclleimer brannte, und in einem Mehrfamilienhaus. Hier sorgten brennende Reste eines Feuerwerksk\u00f6rpers vor allem f\u00fcr enorme Rauchentwicklung. <\/p>\n<p>&gt;\u2007Polizeipr\u00e4sidium S\u00fcdhessen. Auch im Einflussbereich des Polizeipr\u00e4sidiums S\u00fcdhessen verlief der \u00dcbergang ins neue Jahr laut dessen Aussagen &#8222;gr\u00f6\u00dftenteils ruhig&#8220;. Der Leitstelle wurden aber 35 Br\u00e4nde in den ersten Stunden des neuen Jahres gemeldet \u2013 vom Hecken- bis zum Auto- und Geb\u00e4udebrand. Ein Jugendlicher aus Bensheim musste noch vor Mitternacht mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Dem 16-J\u00e4hrigen war ein B\u00f6ller in der Hand explodiert. <\/p>\n<p>&gt;\u2007Polizeipr\u00e4sidium Rheinpfalz. In der Vorder- und S\u00fcdpfalz registrierte die Polizei 43 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die in Zusammenhang mit dem Jahreswechsel standen. 18 Strafanzeigen wurden wegen K\u00f6rperverletzungen aufgenommen, acht wegen Sachbesch\u00e4digungen und vier wegen Beleidigungen. Zudem stoppte die Polizei drei Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Am Neujahrsmorgen gegen 6.40 Uhr ereignete sich \u00fcberdies ein schwerer Unfall in der Ludwigshafener Innenstadt. Ein Autofahrer verlor die Kontrolle \u00fcber sein Fahrzeug und prallte gegen mehrere Ampelmasten und gegen eine Hauswand. Ein Insasse des Wagens, so die Polizei, sei aus dem Auto geschleudert worden und habe dabei schwerste Verletzungen erlitten. Der Mann am Steuer und ein weiterer Beifahrer h\u00e4tten schwere Blessuren davongetragen. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs. Zudem machte ein Polizeihubschrauber \u00dcbersichtsaufnahmen vom Unfallort. <\/p>\n<p>&gt;\u2007Polizeipr\u00e4sidium Heilbronn: Von einem ruhigen Jahreswechsel konnte dessen Pressestelle am Donnerstag nicht sprechen. Die Notrufzentrale des Polizeipr\u00e4sidiums nahm bis zum Neujahrsmorgen 423\u2005Eins\u00e4tze auf. Insgesamt wurden 23\u2005Kleinstbr\u00e4nde von M\u00fclltonnen oder Hecken gemeldet. Gr\u00f6\u00dfere Feuer gab es zudem etwa in Heilbronn oder Bad Mergentheim. Die Polizei berichtete zudem von zahlreichen Sachbesch\u00e4digungen durch B\u00f6ller, von K\u00f6rperverletzungs- und Verkehrsdelikten und Ordnungswidrigkeiten durch den Gebrauch von Schreckschusspistolen. Dabei habe es aber nur wenige leicht verletzte Personen gegeben. <\/p>\n<p>&gt;\u2007Polizeipr\u00e4sidium Karlsruhe. Die Karlsruher Polizei zog die Bilanz eines &#8222;unauff\u00e4lligen&#8220; Jahreswechsels. Gr\u00f6\u00dfere Schl\u00e4gereien h\u00e4tten die Einsatzkr\u00e4fte etwa in der Karlsruher Innenstadt verhindern k\u00f6nnen. Gleichwohl beschossen sich hier einzelne Gruppen gegenseitig mit Feuerwerksk\u00f6rpern. Schwerverletzte waren der Polizei allerdings nicht bekannt. Trotzdem seien die Rettungsdienste und Feuerwehren stark gefordert gewesen. Die Floriansj\u00fcnger h\u00e4tten sogar B\u00e4ume zu l\u00f6schen gehabt und unter anderem Altkleidercontainer. Schwerwiegender war ein Garagenbrand in Graben-Neudorf, der auf das Wohnhaus daneben \u00fcbergriff. Zudem brannte auch hier ein in der Garage geparktes Auto vollst\u00e4ndig aus. Das Haus sei derzeit nicht bewohnbar, hie\u00df es. Der Sachschaden wird alleine in diesem Fall auf rund 250.000 Euro gesch\u00e4tzt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mannheim. (cab) Die Silvester-Bilanzen der Polizeipr\u00e4sidien und Rettungskr\u00e4fte in der Metropolregion Rhein-Neckar fallen unterschiedlich aus. Die Rettungsdienste und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":685831,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1845],"tags":[1634,3364,29,548,663,3934,30,13,2096,17870,14,15,12],"class_list":{"0":"post-685830","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-mannheim","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-mannheim","17":"tag-mannheim-metropolregion-nordbaden-rhein-neckart-rhein-neckar-pfalz-vorderpfalz","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115821273810982372","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685830\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/685831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}