{"id":685949,"date":"2026-01-01T19:39:10","date_gmt":"2026-01-01T19:39:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685949\/"},"modified":"2026-01-01T19:39:10","modified_gmt":"2026-01-01T19:39:10","slug":"diese-zehn-trends-werden-die-weltwirtschaft-2026-praegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/685949\/","title":{"rendered":"Diese zehn Trends werden die Weltwirtschaft 2026 pr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"<p>Trend 1: Trump wird bei Z\u00f6llen weich<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass der US-Pr\u00e4sident seinen Spitznamen \u201eTaco\u201c (<a data-rtr-index=\"33\" title=\"Donald Trump\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trump<\/a> Always Chickens Out, in etwa: Trump knickt immer ein) verdient, beweist er in seiner Zollpolitik. Von den extremen Zolls\u00e4tzen, die er im April 2025 angek\u00fcndigt hatte, sind die wenigsten \u00fcbrig geblieben; der Standardsatz f\u00fcr viele Staaten betr\u00e4gt nun 15 Prozent (bis auf prominente Ausnahmen wie Brasilien und Indien). Doch auch diese historisch hohen Importz\u00f6lle wird Trump weiter abmildern. Der Grund liegt in der Innenpolitik: 2026, wenn die Folgen der hohen Importz\u00f6lle am st\u00e4rksten durchschlagen werden, stehen Midterm-Wahlen f\u00fcr den Kongress an. Den Republikanern drohen dabei erhebliche Verluste, denn die W\u00e4hler haben gelernt, dass hohe Einfuhrz\u00f6lle am Ende von ihnen zu zahlen sind. Schon im September und November 2025 hat die US-Regierung darum Hunderte G\u00fcter, darunter Rohstoffe und Agrarprodukte wie Kaffee und Bananen, wieder von Z\u00f6llen befreit \u2013 Importe im Wert von mehr insgesamt 530 Milliarden Dollar. Dabei d\u00fcrfte es 2026 nicht bleiben. (fahe.)<\/p>\n<p>Trend 2: Afrikas n\u00e4chste Chance<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eEuropa wird im kommenden Jahrzehnt dringend auf Afrika angewiesen sein\u201c, ist sich Unternehmensberater und Afrikakenner Stefan Liebing sicher. W\u00e4hrend traditionelle Handelspartner wie Amerika und <a data-rtr-index=\"25\" title=\"China\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/china\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">China<\/a> wanken, bietet Afrika wachsende Absatzm\u00e4rkte und Investitionsm\u00f6glichkeiten, etwa in den Bereichen Energie, Agrarwirtschaft, Digitalisierung und verarbeitende Industrie. Und: Viele der 54 L\u00e4nder bieten Zugang zu strategisch wichtigen Rohstoffen. Diese sollte Deutschland sich sichern, um seine Abh\u00e4ngigkeit von China zu \u00fcberwinden, pl\u00e4diert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Viele der 54 Staaten des Kontinents sind politisch relativ stabil, zeigen sich reformbereit und willens, sich zu entwickeln. Beispiele sind Uganda, Ruanda, \u00c4thiopien, die Elfenbeink\u00fcste oder Senegal, f\u00fcr die 2026 ein Wirtschaftswachstum von sechs bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert wird. Und: Nach Jahren des R\u00fcckgangs verzeichnet Afrika 2025 einen Rekordanstieg ausl\u00e4ndischer Direktinvestitionen. Dieser wurde zwar vor allem durch ein Infrastrukturprojekt in \u00c4gypten angetrieben, doch auch ohne dieses stiegen die Investitionen um 12 Prozent. (sbb.)<\/p>\n<p>Trend 3: Das V\u00f6lkerrecht leidet<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Konflikte, Krisen, menschengemachte Katastrophen: Auch dieses Jahr wird kein einfaches werden. Das verbriefte Selbstbestimmungsrecht und die Souver\u00e4nit\u00e4t der V\u00f6lker werden mit F\u00fc\u00dfen getreten. Um die Jahreswende springt \u2013 neben den Kriegen rund um die Welt \u2013 besonders das Verhalten der amerikanischen Regierung ins Auge: Donald Trumps Angriffe auf Venezuela, aber auch seine Drohgeb\u00e4rden gegen\u00fcber Gr\u00f6nland und Panama. Wenn aber jeder auf der Weltb\u00fchne tut, was er will und was er kann, nicht eingegrenzt durch das, was er darf, schwindet die Glaubw\u00fcrdigkeit der Demokratien. Mit der regelbasierten Ordnung schmilzt auch der Handel miteinander, weil die Risiken steigen. Regierungen suchen mit bilateralen Abkommen nur noch Gleichgesinnte, Unternehmen ziehen sich zur\u00fcck, igeln sich ein. Laut der Personalberatung Egon Zehnder betrachten Manager die geopolitischen Wirren inzwischen als ihre gr\u00f6\u00dfte Sorge. Die R\u00fcstungsbranche aber w\u00e4chst: 2022 machten die weltweiten Verteidigungsausgaben noch 1,59 Prozent der Weltwirtschaftsleistung aus. Inzwischen h\u00e4tten sie die Zweiprozenth\u00fcrde genommen, hei\u00dft es bei den Analysten von IISS. Die Wahrnehmung dessen, was auf der Weltb\u00fchne m\u00f6glich ist, verschiebt sich \u2013 weg vom friedlichen Austausch, hin zu aggressiven Auseinandersetzungen. Die Abw\u00e4rtsspirale dreht sich immer schneller. (che.)<\/p>\n<p>Trend 4: Das Ende der Leitzins-Achterbahn<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der doppelte Preisschock von Corona und Ukrainekrieg ist offenbar ausgestanden: F\u00fcr nahezu alle Industrie- und Schwellenl\u00e4nder erwarten die \u00d6konomen weiter leicht sinkende Inflationsraten. Das liegt nat\u00fcrlich an den gesunkenen Energiepreisen, aber auch daran, dass das noch Anfang 2025 bef\u00fcrchtete Wettr\u00fcsten bei Z\u00f6llen, das die Verbraucherpreise treibt, ausgeblieben ist. Damit d\u00fcrfte das h\u00e4ufige Auf und Ab an Leitzinsen, das mit der Corona-Krise eingesetzt hatte, ausgestanden sein. Die meisten Notenbanken werden sie angesichts der Preisentwicklung und eher schwachen Konjunktur weitgehend stabil halten. Von diesem globalen Trend gibt es jedoch zwei bemerkenswerte Ausnahmen: In China sorgen Wirtschaftskrise und Preiskampf f\u00fcr eine anhaltende Deflation, die die Welt belastet. Und in den USA wird wegen Donald Trumps Importz\u00f6llen mit deutlichen Preisanstiegen gerechnet. Dennoch \u00fcbt der Pr\u00e4sident Druck auf die Notenbank (Federal Reserve, Fed) aus, die Zinsen weiter zu senken \u2013 und kann im Fr\u00fchjahr sogar einen handverlesenen, folgsamen Notenbank-Chef einsetzen. (fahe.)<\/p>\n<p>Trend 5: Der Klimaschutz hat wieder Aufwind<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Seit dem Krieg in der Ukraine und dem Antikurs von US-Pr\u00e4sident Donald Trump scheint das Thema Klimaschutz abgeschrieben. Dabei schreitet die Erderw\u00e4rmung ungebremst voran und gef\u00e4hrdet die Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen. Auch wenn der \u00f6ffentliche Eindruck ein anderer ist, der Klimaschutz nimmt an Fahrt auf. Viele L\u00e4nder \u2013 sogar China \u2013 haben CO\u2082\u2011Preise eingef\u00fchrt, die in den kommenden Jahren steigen. Das hei\u00dft, das Nutzen fossiler Brennstoffe wird immer teurer, erneuerbare Energien werden billiger und attraktiver. Zum 1. Januar greift in der EU der \u201eCarbon Border Adjustment Mechanism\u201c (CBAM), auch als CO\u2082-Grenzausgleich bezeichnet, vollst\u00e4ndig. Der Importzoll soll die europ\u00e4ische Industrie vor Wettbewerbsnachteilen sch\u00fctzen und verhindern, dass emissionsstarke Produktion einfach in andere L\u00e4nder verlagert wird. Dazu werden Technologien wie CO\u2082-Abscheidung und -Speicherung weiter erprobt und erforscht. (sbb.)<\/p>\n<p>Trend 6: Die Schwellenl\u00e4nder werden hofiert<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Selten waren die Chancen f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder gr\u00f6\u00dfer als in diesen Monaten. Unter dem Druck der US-Zollpolitik auf der einen, Chinas wirtschaftlicher Umstrukturierung auf der anderen Seite stellt sich auch Europas Industrie dort neu auf. \u201eDie Globalisierung wird nicht abgeschafft, sondern neu vernetzt\u201c, hie\u00df es bei der Welthandelsorganisation (World Trade Organisation, WTO) Mitte Dezember. Br\u00fcssel plant endlich Freihandelsabkommen fast wie am Flie\u00dfband \u2013 Mercosur, Indien, Malaysia, Indonesien, die Philippinen, aber auch Australien. Ein Land wie Vietnam macht seit Jahren vor, wie man \u2013 in einem straff gef\u00fchrten Einparteienstaat \u2013 Chancen heben kann: einheitlicher Rechtsrahmen, geschulte Arbeitskr\u00e4fte, Grund und Boden f\u00fcr Investoren. Schon heute gehen 84 Prozent des Exports S\u00fcdostasiens \u00fcber seine Grenzen hinaus. Die Ausfuhr von Zwischenprodukten S\u00fcdostasiens nach China hat sich in zehn Jahren verdreifacht. Niedrige Inflationsraten und damit niedrige Zinsen verleihen nun Luft f\u00fcr Investitionen in die \u00fcberf\u00e4llige Digitalisierung. Billigl\u00f6hne reichen Investoren nicht mehr; es geht um geographische Erreichbarkeit, um politische Sicherheit, Liefertreue, Zugang zu Grundstoffen. F\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder h\u00e4ngt jetzt alles davon ab, wie ihre Regierungen sie aufstellen. (che.)<\/p>\n<p>Trend 7: Brandherd Nordostasien<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der Nordosten Asiens wird unsicherer. Und das nicht nur wegen Taiwan, das Peking weiterhin f\u00fcr sich reklamiert. Nachdem in Japan die konservative Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi am Ruder steht und nachdem S\u00fcdkorea sich zur Waffenschmiede entwickelt, ist die Trennlinie noch klarer: Hier das hochger\u00fcstete China, dort Taiwan, Japan und S\u00fcdkorea, in deren R\u00fccken Australien und traditionell die USA als Verb\u00fcndete standen. Donald Trumps Washington hat an einer Auseinandersetzung wenig Interesse: \u201eDie Verhinderung eines Konflikts um Taiwan, idealerweise durch die Aufrechterhaltung der milit\u00e4rischen \u00dcberlegenheit, ist eine Priorit\u00e4t\u201c, hei\u00dft es in der neuen US-Sicherheitsstrategie. Der Grund: \u201eDer Infopazifikraum erwirtschaftet bereits fast die H\u00e4lfte der weltweiten Wirtschaftsleistung auf Basis der Kaufkraftparit\u00e4t. Dieser Anteil wird im Laufe des 21. Jahrhunderts mit Sicherheit noch steigen.\u201c Die innere Schw\u00e4che Chinas und seiner Partner Russland und Nordkorea auf der einen Seite, Nationalismus in Japan und S\u00fcdkorea auf der anderen lassen die Risiken dennoch wachsen: Einerseits, dass sich Chinas Ministerpr\u00e4sident Xi Jinping Taiwan greift, weil er den Moment als passend empfindet. Andererseits, dass es zu folgenschweren Zusammenst\u00f6\u00dfen kommt. (che.)<\/p>\n<p>Trend 8: Die globalen Handelsstr\u00f6me verschieben sich<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zugegeben, ganz neu ist dieser Trend nicht: Schon seit mehreren Jahren verlagern sich die Handelsstr\u00f6me weg von den alten Industriestaaten hin nach Asien und Lateinamerika. Aber er beschleunigt sich. 2025 war das h\u00f6here Tempo zun\u00e4chst an den fluktuierenden Frachtpreis-Indizes abzulesen, inzwischen best\u00e4tigen Export- und Importzahlen diese ersten Eindr\u00fccke. Erkl\u00e4ren l\u00e4sst sich dies aus drei Gr\u00fcnden. Erstens schw\u00e4cheln die Volkswirtschaften des Westens derzeit, w\u00e4hrend sie in den Schwellenl\u00e4ndern \u2013 abgesehen von China \u2013 kr\u00e4ftig zulegen. Zweitens leiden Energieexportl\u00e4nder, deren Hauptabnehmer die alten Industriestaaten sind, derzeit entweder unter dem niedrigen \u00d6lpreis oder aber unter Sanktionen. Drittens haben die aktuelle US-Handelspolitik, aber auch die Huthi-Bedrohung im Roten Meer und der chinesische Umgang mit Seltenen Erden viele Unternehmen und Staaten daf\u00fcr sensibilisiert, sich alternative Lieferanten und Rohstoffquellen zu sichern. All dies spricht daf\u00fcr, dass sich dieser Trend nicht so schnell umkehren wird. (fahe.)<\/p>\n<p>Trend 9: Saudi-Arabien steht am Scheideweg<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Diese Sorge Riads m\u00f6chten andere L\u00e4nder gern haben: Im neuen Jahr k\u00f6nnte die Staatsverschuldung Saudi-Arabiens erstmals auf mehr als 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen \u2013 vor 15 Jahren waren es immerhin nur 10 Prozent. Damit muss sich der monarchische Herrscher Muhammad Bin Salman (MBS) dieses Jahr die Frage stellen, wie viel seiner ambitionierten Strategie \u201eVision 2030\u201c, mit der er die Volkswirtschaft weniger abh\u00e4ngig von \u00d6l machen will, er noch durchdr\u00fccken kann \u2013 und ob dies tats\u00e4chlich eine steigende Staatsverschuldung wert ist. Denn derzeit liegt der \u00d6lpreis mit knapp \u00fcber 60 <a data-rtr-index=\"23\" title=\"Dollar\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/dollar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dollar<\/a> je Barrel (159 Liter) fast ein Drittel unter dem Betrag, der f\u00fcr einen ausgeglichenen Staatshaushalt der \u00d6lnation n\u00f6tig w\u00e4re. Vor allem aber wurden f\u00fcr einige der wichtigsten Investitionsprojekte der \u201eVision 2030\u201c Billionen Riyal in den Sand gesetzt \u2013 wortw\u00f6rtlich: Gerade musste das wichtigste Megaprojekt The Line, ein 170 Kilometer langer Stadtkorridor durch die W\u00fcste, auf einen Bruchteil zusammengestrichen werden \u2013 eine Folge von Verschwendung und technisch un\u00fcberwindlichen H\u00fcrden. (fahe.)<\/p>\n<p>Trend 10: Peking ringt mit der Krise<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">China muss in diesem Jahr die Wirtschaftswende schaffen. Statt die Welt mit Waren zu \u00fcberschwemmen, muss Peking den heimischen Konsum anheizen. Daf\u00fcr wird die Regierung weitere Hunderte Milliarden Dollar in das System dr\u00fccken. Helfen kann das nur, wenn die Menschen der Staatswirtschaft wieder vertrauen. Der ersch\u00fctterte Immobilienmarkt deutet nicht darauf hin, die Arbeitslosenrate ebenfalls nicht. 2026 wird die Rekordzahl von fast 13 Millionen Studenten in den Arbeitsmarkt dr\u00e4ngen. Erst im Dezember ging es bei einer Wirtschaftskonferenz der Staatsf\u00fchrung darum, Stellen zu schaffen und die Einkommen zu erh\u00f6hen, statt weiter staatlich zu subventionieren. Die Zentralregierung will die \u00dcberschuldung der Regionen eind\u00e4mmen, zugleich aber selbst mehr in \u00f6ffentliche Projekte investieren. Digitalisierung, Robotik und Klimaschutz k\u00f6nnten davon profitieren. Doch drohen neue Risiken: der Bau von \u201ewei\u00dfen Elefanten\u201c, die niemand braucht, Korruption, \u00dcberproduktion aus automatisierten Fabriken, der Ausbau der R\u00fcstung. Die wabernde Immobilienkrise durch das Umwidmen von Leerstand in Sozialwohnungen wird auf Widerstand sto\u00dfen. Ein Gro\u00dfrisiko liegt darin, dass Abnehmerl\u00e4nder auf die Flut chinesischer Billigwaren mit Handelsbarrieren reagieren \u2013 und Chinas Krise damit anheizen. Die amerikanische Denkfabrik Rhodium Group sch\u00e4tzt Chinas Wachstumsrate 2025 auf nur noch rund 2,5 Prozent \u2013 halb so hoch wie die Regierung. (che.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trend 1: Trump wird bei Z\u00f6llen weich Dass der US-Pr\u00e4sident seinen Spitznamen \u201eTaco\u201c (Trump Always Chickens Out, in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":685950,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-685949","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115821541117605940","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/685950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}