{"id":686296,"date":"2026-01-01T23:10:18","date_gmt":"2026-01-01T23:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/686296\/"},"modified":"2026-01-01T23:10:18","modified_gmt":"2026-01-01T23:10:18","slug":"verlag-zieht-ins-pentacon-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/686296\/","title":{"rendered":"Verlag zieht ins Pentacon Dresden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"270\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-01-01-um-21.33.26-300x270.png\" class=\"lazyload attachment-medium size-medium wp-post-image\" alt=\"\"  data-\/><\/p>\n<p>So, die B\u00fcroadresse ist raus: Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (vgl. FLURFUNK vom 21.9.2025: &#8222;<a href=\"https:\/\/www.flurfunk-dresden.de\/2025\/09\/21\/projekt-halle-berliner-verlag-expandiert-in-ostdeutsche-hauptstaedte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8218;Projekt Halle&#8216;: Berliner Verlag expandiert in ostdeutsche Hauptst\u00e4dte<\/a>&#8222;)\u00a0von Verleger Holger Friedrich (u.a. Berliner Zeitung) hat jetzt eine Impressums-Adresse in Dresden.<\/p>\n<p>Auf der Internetseite des &#8222;<a href=\"http:\/\/projekt-halle.berlinerverlag.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Projekt Halle<\/a>&#8220; steht nun: Schandauer Stra\u00dfe 64, 01277 Dresden.<\/p>\n<p>Aus der Impressumsangabe geht auch der Firmenname hervor: Ostdeutscher Verlag GmbH.<\/p>\n<p>Die neue Adresse ist Medienkennern (nicht nur in Dresden) ein Begriff: Es handelt sich um das <a href=\"https:\/\/www.medienkulturhaus.de\/das-haus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Medienkulturhaus Pentacon<\/a>. Dort hat u.a. auch Sachsen Fernsehen seinen Sitz (vgl. <a href=\"https:\/\/www.sachsen-fernsehen.de\/impressum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sachsen-fernsehen.de\/impressum<\/a>).<\/p>\n<p>Web- und ePaper-Angebot, am Wochenende Print<\/p>\n<p>Die Internetseite des &#8222;Projekt-Halle&#8220; hat au\u00dferdem seit unserem letzten Besuch eine neue Rubrik: &#8222;Updates&#8220;. Dort sind inzwischen 17 Eintr\u00e4ge zu finden, die bis in den September zur\u00fcckreichen (dort im September aber noch nicht zu lesen waren).<\/p>\n<p>In der Einleitung der Updates-Rubrik ist zu lesen:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;Medien sind verantwortlich f\u00fcr unsere Wahrnehmung der Ver\u00e4nderungen in der Welt. Seit vielen Jahren reflektieren sie nicht in ausreichendem Ma\u00dfe, welche Chancen und Risiken daraus f\u00fcr Deutschland, aber auch f\u00fcr Europa, erwachsen. Die ostdeutschen Erfahrungen eines friedlichen Systemwechsels und noch viel mehr die der nachfolgenden Transformationen sollten st\u00e4rker Eingang in die deutsche und europ\u00e4ische Politik finden.\u00a0Es setzt Kenntnisse und F\u00e4higkeiten voraus, die wir mit der &#8218;Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung&#8216;, der OAZ, in den Wettbewerb zu aktuellen medialen Angeboten setzen wollen.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Kurianowicz und Cosack<\/p>\n<p>In einem der Beitr\u00e4ge ist zum Beispiel ein kurzes Video verlinkt, in dem Dr. Tomasz Kurianowicz und Bettina Cosack, die die Print-Produktion der Berliner Zeitung leitet, als Projektverantwortliche kurz \u00fcber ihre Motivation sprechen (<a href=\"https:\/\/projekt-halle.berlinerverlag.com\/teamvorstellung-print\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier nachzuschauen<\/a>).\u00a0Kurianowicz war laut Branchenmeldungen bis Oktober 2025 Chefredakteur der Berliner Zeitung, im September wurde u.a. vom Spiegel sein Abgang gemeldet (vgl. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/berliner-zeitung-chefredakteur-tomasz-kurianowicz-geht-holger-friedrich-hat-bereits-neuen-chef-a-319223b2-e0c7-4746-aa87-d388b8aa8191\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel.de vom 3.9.2025<\/a>).<\/p>\n<p>Aus dem Beitrag in der Updates-Rubrik wird deutlich, dass die Zeitung unter der Woche als Web- und ePaper-Angebot erscheinen soll. F\u00fcr die Wochenenden ist tats\u00e4chlich eine gro\u00dfe, umfangreiche Printausgabe geplant.\u00a0<\/p>\n<p>Konzept zur Diskussion<\/p>\n<p>Spannend: In einem Updates-Beitrag vom 18.12.2025 stellt die Zeitung au\u00dferdem ihr publizistisches Konzept zur Diskussion. Im November h\u00e4tte sich eine Gruppe Dresdner B\u00fcrger mit einem Vorschlag f\u00fcr einen Kodex an den Verlag gewandt, ist da zu lesen \u2013 aus der Diskussion dar\u00fcber seien die Leitlinien entstanden.<\/p>\n<p>Das siebenseitige Papier (ein PDF, das als &#8222;Draft&#8220; gekennzeichnet ist) gliedert sich in die Kapitel: &#8222;Warum es die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung braucht&#8220;, &#8222;Mit welcher Ostdeutschland-Perspektive wir starten&#8220;, &#8222;Unsere Ambition&#8220;, &#8222;Unser Mission Statement&#8220;, &#8222;Unsere publizistischen Leitlinien&#8220;, &#8222;Unsere Rolle als Journalistinnen und Journalisten der OAZ&#8220;, &#8222;Unsere institutionellen Grunds\u00e4tze&#8220; und &#8222;Zum Schluss: \u00dcber Erkenntnis und Widerstand&#8220;.<\/p>\n<p>Im ersten Absatz hei\u00dft es u.a. zur Berichterstattung \u00fcber Ostdeutschland:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;Ostdeutschland kommt oft verzerrt vor, wird problematisiert oder \u00fcbergangen. Das Bild vom Osten wird bis heute \u00fcberwiegend von Medien gepr\u00e4gt, die dort nicht verankert sind und wenig Alltagserfahrung mitbringen. So entstehen Narrative, die der Realit\u00e4t vieler Menschen nicht gerecht werden \u2013 und den Blick auf das Potenzial dieser Region verstellen. Vor diesem Hintergrund braucht es ein Medium mit klarem publizistischen Kompass, sauberem Handwerk und einer selbstverst\u00e4ndlichen ostdeutschen Perspektive. Ein Medium, das erkl\u00e4rt statt lenkt, einordnet statt polarisiert und Zukunft nicht behauptet, sondern sichtbar macht.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Beitrag vom 18.12.2025 ist hier zu finden: &#8222;<a href=\"https:\/\/projekt-halle.berlinerverlag.com\/diskussion-des-publizistischen-konzepts\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskussion des publizistischen Konzeptes<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Politikgespr\u00e4che in Staatskanzleien<\/p>\n<p>Anderes Beitr\u00e4ge thematisieren das Corporate-Design des Projektes (ebenfalls mit Video) oder berichten von Politikgespr\u00e4chen in Brandenburg und in der Staatskanzlei in Sachsen. Auch wird gemeldet, dass die Ostdeutsche Zeitung inzwischen bei Facebook, X, Instagram, LinkedIn, TikTok, YouTube und Threads vertreten ist.<\/p>\n<p>Wann genau das Projekt startet, geht aus den Eintr\u00e4gen nicht hervor. Glaubt man einem Facebook-Beitrag der OAZ vom 1.1.2026 (<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=pfbid021LoZppt22fqimi4q3xMaBX9rFn1UuqEmBRoZSVxiT18nqwZbrNQQbw9XXSZ2dQGTl&amp;id=61585202752941\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier nachzulesen<\/a>), geht es im Februar los.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/4b9e3afd34d24522990058ddc1bcf686.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Erfahren Sie von Aktualisierungen im FLURFUNK-Blog immer zuerst in unserem Telegram-Kanal: <a href=\"https:\/\/t.me\/flurfunkdd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">t.me\/flurfunkdd<\/a>.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ef221fd290384754b27f62fe0b3c1c37.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/3788bdf9ac28400b8c0dafdbedbdeef7.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"So, die B\u00fcroadresse ist raus: Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (vgl. 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