{"id":686637,"date":"2026-01-02T02:31:11","date_gmt":"2026-01-02T02:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/686637\/"},"modified":"2026-01-02T02:31:11","modified_gmt":"2026-01-02T02:31:11","slug":"spannungen-im-pazifik-usa-kritisieren-chinesisches-grossmanoever-rund-um-taiwan-und-fordern-konstruktiven-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/686637\/","title":{"rendered":"Spannungen im Pazifik: USA kritisieren chinesisches Gro\u00dfman\u00f6ver rund um Taiwan und fordern \u201ekonstruktiven Dialog\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Nach Chinas massivem Milit\u00e4rman\u00f6ver rund um Taiwan warnt das US-Au\u00dfenministerium vor \u201eunn\u00f6tigen Spannungen\u201c. W\u00e4hrend Peking die Kritik scharf zur\u00fcckweist, gibt sich Donald Trump demonstrativ gelassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die USA haben das j\u00fcngste chinesische Gro\u00dfman\u00f6ver rund um Taiwan kritisiert. Chinas milit\u00e4rische Aktivit\u00e4ten und Rhetorik gegen\u00fcber Taiwan und anderen Staaten der Region \u201evergr\u00f6\u00dfern unn\u00f6tigerweise die Spannungen\u201c, erkl\u00e4rte am Donnerstag der Sprecher des US-Au\u00dfenministeriums, Tommy Pigott. Er appellierte an Peking, \u201eZur\u00fcckhaltung zu \u00fcben, seinen milit\u00e4rischen Druck auf Taiwan zu beenden und sich stattdessen auf einen konstruktiven Dialog einzulassen\u201c.<\/p>\n<p>Die chinesische Armee hatte am Montag und Dienstag ein Man\u00f6ver mit dutzenden Kampfflugzeugen und Marineschiffen rund um die demokratisch regierte Insel Taiwan abgehalten und dabei auch Raketen abgefeuert. Simuliert wurden die Blockade wichtiger taiwanischer H\u00e4fen und Angriffe auf Ziele zur See.<\/p>\n<p>Eine Reihe westlicher Staaten \u2013 darunter Deutschland, Frankreich und Australien sowie die EU \u2013 zeigten sich besorgt \u00fcber das Gro\u00dfman\u00f6ver. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte hingegen am Montag demonstrativ gelassen reagiert. Er habe eine \u201egro\u00dfartige Beziehung\u201c zum chinesischen Staatschef Xi Jinping, sagte er. \u201eIch glaube nicht, dass er das tun wird\u201c, f\u00fcgte Trump offenbar in Bezug auf eine m\u00f6gliche chinesische Invasion in Taiwan hinzu.<\/p>\n<p>China wies die internationale Kritik an dem Milit\u00e4rman\u00f6ver am Donnerstag scharf zur\u00fcck. Die betreffenden L\u00e4nder und Institutionen ignorierten wissentlich, dass \u201eseparatistische Kr\u00e4fte in Taiwan versuchen, die Unabh\u00e4ngigkeit mit milit\u00e4rischen Mitteln zu erreichen\u201c, sagte Au\u00dfenministeriumssprecher Lin Jian.<\/p>\n<p>Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping sagte in seiner Neujahrsbotschaft, \u201edie Wiedervereinigung\u201c Chinas mit Taiwan sei \u201eunaufhaltsam\u201c. Der taiwanische Staatschef Lai Ching-te beschwor dagegen die Souver\u00e4nit\u00e4t der Insel. \u201eMeine Haltung war immer klar: Ich werde die nationale Souver\u00e4nit\u00e4t standhaft verteidigen\u201c, sagte Lai in seiner Neujahrsansprache. Zudem wolle er \u201eumfassende und wirksame Abschreckungskapazit\u00e4ten aufbauen und robuste demokratische Verteidigungsmechanismen entwickeln\u201c.<\/p>\n<p>China hat in den vergangenen Jahren immer wieder Gro\u00dfman\u00f6ver rund um Taiwan abgehalten. Peking betrachtet Taiwan als abtr\u00fcnnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll \u2013 notfalls mit milit\u00e4rischer Gewalt.<\/p>\n<p>Die Spannungen in der Region hatten sich zuletzt weiter versch\u00e4rft, nachdem die USA einen R\u00fcstungsvertrag im Umfang von elf Milliarden Dollar (9,33 Milliarden Euro) mit Taiwan verk\u00fcndet hatten. China hatte daraufhin \u201eentschlossene und schlagkr\u00e4ftige Ma\u00dfnahmen\u201c zum Schutz seines Territoriums angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>AFP\/jho<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Chinas massivem Milit\u00e4rman\u00f6ver rund um Taiwan warnt das US-Au\u00dfenministerium vor \u201eunn\u00f6tigen Spannungen\u201c. W\u00e4hrend Peking die Kritik scharf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":686638,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[15323,21990,54962,13,14,15,110,12,650,10,8,9,11,103,104,10257],"class_list":{"0":"post-686637","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-balken-inbox","9":"tag-china-volksrepublik","10":"tag-china-politik","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-taiwan","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world","23":"tag-xi-jinping"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115823161149600973","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686637","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=686637"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686637\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/686638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=686637"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=686637"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=686637"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}